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Popkultur

Eric Clapton – Wie der Phönix aus der Asche

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Seine unzähligen Anhänger können bestätigen: Die frühen 70er waren eine schwierige Zeit im Leben der Gitarrenlegende Eric Clapton. Sichtlich gezeichnet von seiner Heroin-Sucht, befand sich der Musiker in einer Abwärtsspirale nachdem er am „Konzert für Bangladesch“ im August 1971 von seinem Freund George Harrison teilnahm und das darauffolgende Jahr nicht schaffte neues Material zu produzieren.

Das Konzert am 13. Januar 1973 kann daher als Wendepunkt gesehen werden, als Clapton, ermutigt von Pete Townshend, aus der beginnenden Bedeutungslosigkeit wieder auf die Bühne Rainbow Theaters in London tritt. Das Konzert mit Starbesetzung war quasi Claptons Comeback. Auch wenn die Gitarrenlegende noch einige persönliche und musikalische Baustellen sein Eigen nennen konnte – zumindest bis zu seiner Genesung im Jahre 1974.

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Die Fans Claptons konnten 1972 indessen nur auf Katalogveröffentlichungen oder Livematerial bauen, wie beispielsweise die Kompilation History of Eric Clapton, die in den USA immerhin die Top 10 erreichte oder die zweite Kompilation Eric Clapton At His Best, die später in diesem Jahr veröffentlicht wurde. In Großbritannien erreichte die verspätete Veröffentlichung der Single Layla, aus dem Album Layla And Other Assorted Love Songs, die Top 10 während Cream Fans mit Heavy Cream und der Kompilation Live Cream Volume II abgespeist wurden.

Auf die Unterstützung seiner Kollegen konnte Clapton in dieser Zeit allerdings zählen – so zeigte es sich auf diesem Konzert im Rainbow Theater. Townshends Aufforderung zum Event folgten viele befreundete Musiker wie Ronnie Wood, Steve Winwood, Jim Capaldi, Ric Grech und Jimmy Karstein. Sie alle nahmen an beiden Shows des Abends teil, die das Werk Claptons bis dato zelebrieren sollten.

Das Album, das 1973 folgte, enthielt lediglich 6 Tracks (aufgrund der limitierten Vinylkapazität) und erreichte in den USA und Großbritannien die Top 20. Das 1995 veröffentlichte Remaster desselben, konnte neben dem Opening Track Layla mit ein paar mehr Derek & The Dominos Songs aufwarten. Mit dabei war ebenfalls Crossroads, eine Version einer Robert Johnson Nummer, die anschließend zum festen Repertoire Claptons wurde. Über Um- und Irrwege fand schließlich auch Clapton wieder zu seiner alten Größe zurück und dieses Rainbow Konzert war der Beginn dieser positiven Runderneuerung des Ausnahmemusikers Eric Clapton.

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