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Popkultur

Ryan Adams – neues Album Prisoner

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Prisoner ist die Konstante, die man sich wahrscheinlich vielerorts gerade sehr wünscht. Ryan Adams ist zweifelsfrei einer der fleißigsten Solo Künstler der letzten Jahre. Am 17. Februar veröffentlicht der Mann aus Jacksonville, North Carolina sein bereits 16. Studio Album. Mit Prisoner bleibt er sich und seinem Genre treu. Wie immer, irgendwo zwischen Pop, Rock und einem gewaltigen Schuss Country bewegt sich Ryan Adams auf gewohntem Terrain. Klassisch, realistisch, nach vorne gewandt: Diese Werte verkörpert der 42jährigen seit jeher und stellt dies auch auf seinem neuen Album Prisoner unter Beweis: In Vorbereitung auf das Album hat Ryan Adams drei Songs bereits im Netz zu hören freigegeben. Sie zeigen einen Querschnitt und schon die ersten beiden Titel lassen erahnen, in welche Richtung es geht. Zwischenmenschlichkeit, Hass und Liebe, die richtigen Zutaten für ein wunderbar melancholisches Album.

Do you still love me? ist eine Nummer wie aus einem Guss. Klassischer könnte ein Song von Ryan Adams kaum klingen. Klassische Songstruktur, ein Powerchord folgt auf den nächsten und die unterstreichen damit die fordernden Zeilen des Refrains: Do you still love me?


 


 

To be without you wird mit Sicherheit ganz bald in einer US-amerikanischen Serie zu hören sein. Vor dem inneren Auge sieht man, wie ein Paar sich getrennt hat. Im Wechselschnitt sieht man wie beide offensichtlich trauern, wie beide ihre Erinnerungen zurückholen aber dann feststellen, dass ihre Liebe am Boden ist. Die perfekte Szene für diesen sehr traurigen, aber dennoch packenden Song.


 

Doomsday wiederum schlägt zwar härtere Töne an, aber schwebt, getragen von Chorus Gitarren, Mundharmonika und vor allem Ryans Stimme. Man hört deutlich die Einflüsse von Bruce Springsteen und Bob Dylan, aber auch War On Drugs, die einst flächig-treibende Arrangements perfektioniert haben.


 

Wie bereits erwähnt sind diese drei Tracks zunächst charakteristisch für das neue Album des Multiinstrumentalisten – aber auch für ihn selbst. Seine Musik verbindet Generationen ohne dabei gekünstelt zu wirken oder überspielt zu sein. Er veröffentlicht seit Jahren kontinuierlich und konstant. So hat er über einen langen Zeitraum sein Profil geschärft und sowohl seine Fans, als auch seine Kritiker wissen immer genau wo sie dran sind. Ryan Adams Authentizität kommt von seinen Drogen und Alkohol Eskapaden, er hat tiefsitzende Trennungen erfahren, schmerzvolle Situationen durchlebt. Man mag davon halten was man will, aber man muss zugestehen, dass Adams alle diese Gefühle in seiner Musik ausdrücken will und kann! Wir freuen uns sehr auf das Erscheinen von Prisoner, den nächsten gewaltigen Schlag aus dem Hause Ryan Adams und empfehlen euch dies auch!


Prisoner erscheint am 17.02.2017 – hier könnt ihr die Platte vorbestellen! 

 

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