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Robbie Robertson erzählt, wie The Band in das legendäre Big Pink zogen

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Es ist eines dieser besonderen Alben, die den Verlauf der Musikgeschichte auf einen neuen Kurs gesetzt haben: Als Music from Big Pink im turbulenten 68er Sommer veröffentlicht wurde, war die ganze Musiklandschaft eh schon in Aufruhr – da konnte man doch eigentlich gar nicht mehr schocken, noch radikaler sein. Oh doch. The Band konnte!

von Timo Diers

In einer Zeit, in der jedes Album nur noch psychedelischer wurde, wirkte dieser Zusammenschluss aus Country, Blues, Rock und Gospel wie ein regelrechter Weckruf. In einem exklusiven Interview erinnert sich Robbie Robertson, wie ihre Recording Sessions eine leise Revolution in der Musikszene starteten. Alles begann mit einem pinken Haus im Wald.


Hört hier in Music From Big Pink rein:

Für die ganze Playlist klickt auf „Listen“.

„Ihr Jungs solltet hoch nach Woodstock gehen und euch ein nettes Örtchen suchen – niemand wird euch stören und ihr könnt so viel Lärm machen, wie ihr nur wollt!“ erinnert sich der Sänger und Gitarrist von The Band an die Worte ihres Managers Albert Grossman.

Und da sich die Musiker nach der Welttournee mit Bob Dylan eh wieder aus dem Rampenlicht verabschieden wollten, damit sie sich um ihre eigenen Songs kümmern konnten, erschienen die abgelegenen Wälder bei New York als ein guter Rückzugsort. Das lachsfarbene Haus wirkte mitten im dichten Gehölz etwas deplatziert, aber es war genau das, was Robbie Robertson und seine Mitstreiter suchten: „Es war schon lange mein Traum, einen Ort zu haben, an dem wir etwas erschaffen können, kreativ sein und schreiben können. Eben wie eine richtige Werkstatt!“



An sich war das Haus nichts Besonderes – mal abgesehen von dem eigenwilligen Anstrich, der dem Album später zu seinem legendären Namen verhelfen sollte.

Es war die Isolation, die den besonderen Reiz ausmachte. Seine Abgelegenheit machte das Big Pink zu einem Ort der Freiheit und Ungestörtheit: „Es ist nicht einfach, das Haus zu beschreiben… es war ja nur ein ganz simples Haus! Aber es war perfekt für unsere Situation!“ Und die wahre Magie spielte sich eh unter der Erde ab.



„All unsere Instrumente waren im Keller des Hauses aufgebaut und wir standen alle in einem Kreis zusammen… Es fühlte sich genau richtig an!“

Das komplette Interview mit Robbie Robertson könnt ihr bei unseren britischen Freunden lesen.


Header-Bild: Elliott Landy


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