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„Take care, folks!“: Brian May von Queen spricht im Video über kürzlichen Herzanfall

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Brian May
Foto: Cole Bennetts/Getty Images

Das scheint wohl doch alles ein bisschen ernsthafter gewesen zu sein: Brian May ist „unglaublich dankbar“, dass er nach einer kürzlich erlittenen Herzattacke noch am Leben ist. Alles begann mit einem kleinen Unfall, der dem der 72-jährigen Queen-Gitarristen während der Gartenarbeit passierte.

von Michael Döringer

Sheer Heart Attack

Sheer Heart Attack, oder was? Ich war immer ein bisschen besorgt über diesen Albumtitel“, schreibt May auf seinem Instagram-Kanal. „Könnte sich jemand dadurch angegriffen fühlen, der schon einen Herzanfall hatte? Jetzt, wo ich auch dazu gehöre, bin ich auf jeden Fall ziemlich erleichtert – und den Titel finde ich trotzdem okay! Passt auf euch auf, Leute!“

Anfang des Monats wurde berichtet, dass sich May bei der Gartenarbeit den „gluteus maximus“, den großen Gesäßmuskel verletzt hatte. Der genaue Hergang ist nicht überliefert. Es sind ja nicht wenige Menschen schon bei der Kirschenernte von der Leiter gefallen, ungünstig, und waren dann tot. Damit ist also keineswegs zu Spaßen. Erst schien es für May glimpflich ausgegangen zu sein, doch als ihm noch eine Woche nach dem Unfall selbst starke Schmerzmittel kaum halfen, die Folgen der Muskelverletzung zu ertragen, ließ May eine MRT machen. Dabei entdeckte man einen stark gequetschten Ischiasnerv. „Ich schätze, die 50 Jahre, die ich mit einem Gurt über der Schulter und einer schweren Gitarre über die Bühne gelaufen bin, könnten etwas damit zu tun haben. Aber ich denke, das war es wert!“, so May. Sein Humor scheint jedenfalls ganz intakt zu sein.

Ein Schmerz in der Brust

Doch damit nicht genug: Während dieser sowieso schwer erträglichen Leidenszeit erlitt May auch noch eine „kleine“ Herzattacke: „Ich sage ‚klein‘, weil ich sie ohne Schäden überstanden habe. Ich spürte über 40 Minuten einen Schmerz in der Brust, meine Arme fühlten sich eingeschnürt an und ich schwitzte stark.“ Nach weiteren Untersuchungen entdeckten die Ärzte drei verstopfte Arterien und brachten sogar eine dreifache Bypass-OP ins Spiel. May entschied sich für eine weniger groß angelegte Aktion und ließ sich Gefäßprothesen setzen, sogenannte Stents.

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Herbst des Lebens

„Ich dachte, ich sei ein völlig gesunder Typ“, sagt May in den Instagram-Videos. Das kann ja auch stimmen – nur wir werden alle eben nicht jünger, wie er auch selbst sagt, indem er seinen Fans einen gut gemeinten Rat mitgibt: „Wir müssen alle auf uns aufpassen, wenn wir langsam in der Herbst des Lebens eintreten. Ein scheinbar gesundes Herz kann im nächsten Moment Probleme machen. Lasst euch durchchecken! Ich werde das nun auch öfter tun. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich mich mein Leben weiterleben darf. Es hat nicht viel gefehlt. Aber ich bin hier, es geht mir gut. Und ich bin wieder bereit zu rocken!“

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