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Coronavirus Rhapsody: Pandemie-Version des Queen-Hits erobert das Netz

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Foto: Cover

„Oh Mama mia, Mama mia, Mama mia, wash your hands“: Eine umgedichtete Version des Queen-Klassikers Bohemian Rhapsody macht derzeit online die Runde. Zurecht, denn Musiker Adrian Grimes macht das verdammt gut.

von Victoria Schaffrath

Hört euch hier Coronavirus Rhapsody an:

„Is this a fever? / Is this just allergies?“ erklingen die wohl-bekannten Töne der Hymne aller Glamrock-Fans. Nur geht es eben nicht um Realitätsverlust, sondern um die Symptome von Covid-19. Den Anfang des Phänomens macht Twitter-Nutzer Dana Jay Bein am 18. März, als er aus dem Lockdown heraus das Lied umdichtet.

„Caught in a lockdown / No escape from reality“

„Ich habe den Verstand verloren. Ich habe die Coronavirus Rhapsody geschrieben“, gibt er da halb beschämt, halb belustigt zu. Der Text kommt an; über eine halbe Million Likes streicht er bis heute dafür ein. Wenig später folgen die ersten gesungenen Versionen.

Keiner widmet sich aber der Sache mit derselben Inbrunst wie Musiker Adrian Grimes. Verstörend nah kommt er teils dem Geiste des Originals, so richtig ins Zeug legt er sich dann ab dem „So you think you can stop me and just shake my hand?“. So kommt es wohl, dass der YouTube-Clip, den Grimes am 21.03. hochgeladen hat, mittlerweile über vier Millionen Aufrufe zählt. Während die Online-Welt den maskierten Kopf kollektiv im Takt schüttelt, sieht sich der Amerikaner der Kritik ausgesetzt.

„Don’t touch your eyes, just hand sanitize quickly“

„Ein paar Kommentare sind wohl der Meinung, dass das hier unsensibel ist“, erklärt er unter seinem Video. „Ich möchte betonen, dass ich gut nachvollziehen kann, warum manche das denken. Meine Frau arbeitet im Gesundheitswesen und ich habe zwei junge Kinder; mir ist sehr wohl bewusst, wie das Virus meine Familie beeinflussen kann. An jedem Tag, an dem meine Frau zur Arbeit geht, hoffe ich, dass wir noch einen Tag vor der Welle verschont bleiben, sie sich nicht unter Quarantäne setzen und meine Kinder davon abhalten muss, sie zu umarmen.“

Weiter führt er aus: „Trotzdem hoffe ich, dass ich unter diesen Umständen meinen Humor nicht verlieren werde. Viele Leute, die schon mit Corona in Kontakt gekommen sind, haben mir gesagt, wie sehr sie das Video zu schätzen wissen. Ich danke euch für euer Verständnis in diesen nie dagewesenen Zeiten.“

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