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Courtney Love verrät, dass sie im vergangenen Jahr fast gestorben wäre

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Courtney Love
Foto: Nicholas Hunt/Getty Images

Bis auf 44 Kilo abgemagert: Wie Courtney Love jetzt verkündet, fiel sie letztes Jahr fast einer Anämie zum Opfer. Mittlerweile sei sie aber über den Berg.

von Björn Springorum

Wie Hole-Sängerin Courtney Love jetzt in einem langen und erschütternden Instagram-Post mitteilt, hätte sie vergangenen August ihren Kampf gegen die Anämie, einen gefährlichen Mangel an roten Blutkörperchen, der zu Sauerstoffmangel führt, um ein Haar verloren. Zwar habe die 56-Jährige seither bedeutsame Fortschritte gemacht und fühle sich auch dank der Wirkungen von CBD deutlich besser; vergangenen Sommer sah das aber ganz und gar nicht da nach aus.

Als Junkie stigmatisiert

Neun Monate lang litt sie an unbeschreiblichen Schmerzen, schreibt sie, rannte von Arzt zu Arzt, ohne ernst genommen zu werden: „Ich wurde wegen meines Rufs als Junkie von schlechten, altmodischen oder unfähigen Ärzten stigmatisiert.“ Im August 2020, auf knapp über 40 Kilogramm abgemagert, wurde sie ins Krankenhaus eingeliefert und kämpfte um ihr Leben – bis sie auf einen Arzt traf, der ihr endlich helfen konnte.

 

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Linderung wurde ihr durch CBD-Öl verschafft, ein Cannabinoid, das ihr gegen die chronischen Schmerzen half und ihr nach und nach ihre Kraft zurückgab. „Ich spottete immer über Cannabis und THC“, schreibt sie weiter, „und bin auch kein Fan von diesem narkotischen Effekt. Das hier hat nichts damit zu tun. Es ist Magie.“ Nüchtern und trocken ist Love weiterhin, wie sie beteuert. Daran soll sich nichts ändern. Im Gegenteil: Sie will sich sogar für andere einsetzen, die ähnliches durchmachen müssen.

Ganz klar ist ihr Posting nicht immer. Einmal erwähnt sie, dass sie durch ihre Erfahrungen „mehr Empathie gegenüber Menschen mit körperlichen Gebrechen“ hat und lässt auch den Hashtag  #crohnsdisease fallen. Ob sie auch an der Darmentzündung Morbus Crohn leidet, geht aus ihrem Posting nicht hervor. Und ob sie die zaghaften Pläne einer Hole-Reunion nach ihrer vollständigen Genesung wieder aufnimmt, das darf nach derzeitigem Stand durchaus bezweifelt werden.

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