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Hier ansehen: Dave Grohl liest Ringo Starrs Kinderbuch vor!

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Foto: John Shearer/Getty Images

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Schlagzeug-Legenden unter sich: Dave Grohl hat sich Ringo Starrs Gutenachtgeschichte Octopus‘s Garden vorgenommen und live in der BBC vorgetragen.

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 von Björn Springorum

Der BBC-Kinderkanal CBeebies hat die Reputation, ungewöhnliche Gäste für ihre Gutrenachtgeschichten zu organisieren. In den letzten Jahren waren hier schon Josh Homme oder Iggy Pop zu Gast – letzterer trug eine herzerwärmende Geschichte über seinen geliebten Hund Tromba vor. Jetzt war Foo-Fighters-Boss Dave Grohl zu Gast – und entschied sich dafür, Ringo Starrs Kinderbuch Octopus‘s Garden vorzulesen. Hier gibt es den Clip zu sehen:

 

Drummer unter sich

Seine sehr sinnige Begründung: „Ich liebe diese Geschichte, weil sie von jemandem geschrieben wurde, der Schlagzeug spielt – genau so wie ich!“ Bücher sind für Dave Grohl wie Tore zu Orten, die er gern besuchen würde. Da gehört Ringo Starrs Oktopusgarten natürlich dazu: Das wunderbare Buch basiert auf seinem gleichnamigen Song von Abbey Road und wurde von Ben Cort illustriert, dessen Zeichnungen während Grohls Vortrag eingeblendet werden. Ist schon herrlich, wie der Rockstar da sitzt und mit dieser äußerst beruhigenden Stimme quasi die Lyrics eines Beatles-Klassikers rezitiert.

Lesebrille und Sofa

Für Grohl ist das natürlich alles Training: Mit Dave Grohl: The Storyteller – Tales In Life & Music hat der ehemalige Nirvana-Drummer erst kürzlich seine ganz eigene Geschichten- und Anekdotensammlung veröffentlicht und sie bei einer intimen Lesung in New York City präsentiert. Ehrensache ist aber natürlich, dass Auftritte mit Lesebrille und Sessel in Zukunft nicht Überhand nehmen werden. Am 8. Juni 2022 zum Beispiel ist er endlich mal wieder live in Deutschland zu sehen – beim exklusiven Deutschlandgig auf dem Berliner Flughafen Tempelhof. Und das wird dann definitiv nichts zum Einschlafen.

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Blood, Sweat & Tears: Bandgründer Dick Halligan ist tot

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Foto: Michael Ochs Archives/Getty Images

Wie erst jetzt bekannt wurde, ist Dick Halligan, eines der Gründungsmitglieder der Jazz-Rock-Legende Blood, Sweat & Tears, bereits vergangene Woche im Alter von 78 Jahren verstorben.

 von Björn Springorum

Blood, Sweat & Tears sind eine Ausnahmeerscheinung der Popkultur. Ihre Verschmelzung von Jazz und Rock schaffte es, beide Genres an einen Tisch zu bringen ohne dass sie ihre Charakteristika verloren. Das war auch Mitgründer Dick Halligan zu verdanken, der die Band mit seinen Kollegen 1967 in New York City aus der Taufe hob und neben Piano auch Orgel, Posanue und Flöte spielte.

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Wie jetzt bekannt wurde, ist er bereits am 18. Januar 2022 im Alter von 78 Jahren in Rom verstorben. Bestätigt wurde sein Tod von seiner Tochter Shana gegenüber dem People Magazine. Der Grund sei eine natürliche Ursache gewesen.

In Woodstock auf der Bühne

Von 1967 bis 1971 lenkte Halligan die Geschicke bei Blood, Sweat & Tears, spielte auf dem Debüt Child Is Father To The Man ebenso wie auf ihrem großen Durchbruch Blood, Sweat & Tears von 1968. Songs wie You’ve Made Me So Very Happy, Spinning Wheel oder And When I Die sind bis heute ewig junge Klasiker intelligenter Rockmusik. Im Sommer 1969 brachten sie Halligan und seine Band auch bei Woodstock zur Aufführung.

Nachdem die Platte 1970 den Grammy für das beste Album mit nach Hause nehmen konnte und er noch auf den beiden Folgewerken präsent war, stieg Halligan 1971 aus der Band aus, um fortan für diverse Jazzgruppen und die klassische Musik tätig zu sein. Bis vor kurzem war Halligan noch musikalisch aktiv – nach über 50 Jahren im Dienste der Musik.

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Zehn Jazz-Empfehlungen für den Einstieg

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„Tötet alte Musik die neue Musik?“: US-Musikfans hören zu 70 Prozent Altbekanntes

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Newsday LLC / Getty Images

Rock-Fans gelten ja eher als konservativ, wenn es um neue Musik geht. Das gleiche gilt aber offensichtlich Aficionados für alle Genres — zumindest, wenn es nach einem Essay des Jazzkritikers Ted Gioia geht. Der Name des Essays: „Is old music killing new music”? Darin berichtet er, basierend auf Daten von MRC Data, dass der Musikkonsum US-amerikanischer Hörer*innen zu einem Großteil aus alter Musik besteht.

von Markus Brandstetter

So soll 69,8 Prozent des aktuellen Musikmarktes auf „alter“ Musik basieren. Dazu zählt Musik, die vor mehr als 18 Monaten veröffentlicht wurde, die teils aber viele Jahrzehnte zurückgeht. Zum Vergleich: 2020 betrug der Anteil nur 66,1 Prozent. „Man bedenke einfach mal diese Fakten“, schreibt der Autor „die 200 beliebtesten Titel machen heute weniger als 5 % der gesamten Streams aus. Noch vor drei Jahren war der Anteil doppelt so hoch.“ Hier zieht er die iTunes-Verkaufscharts als Indikator heran. Die Charts der meistgekauften Titel seien „voll mit den Namen von Bands aus dem letzten Jahrhundert, wie Creedence Clearwater und The Police“.

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Die Gründe für die Veränderung

Die Gründe beschreibt er folgendermaßen: „Die Gründe dafür sind vielschichtig – mehr als nur die Anziehungskraft alter Melodien -, aber das Endergebnis ist unverkennbar: Noch nie in der Geschichte haben neue Titel den Status eines Hits erlangt und gleichzeitig so wenig kulturelle Wirkung entfaltet. Tatsächlich scheint das Publikum massenhaft die Hits der vergangenen Jahrzehnte zu umarmen. Erfolg war im Musikgeschäft schon immer von kurzer Dauer, aber jetzt schlägt er kaum noch Wellen in der Aufmerksamkeitsspanne des Massenmarktes“.

Der Autor zeigt sich durchaus pessimistisch bezüglich einer Änderung dieses Trends: „Eine maximale Katastrophe hat das Ökosystem der Musik getroffen. Eine Reihe von unglücklichen Ereignissen führen dazu, dass neue Musik an den Rand gedrängt wird. Die Pandemie ist eine dieser hässlichen Tatsachen, aber kaum der einzige Faktor, der zu der wachsenden Krise beiträgt“. Als einen der Indikatoren führt er hier an, dass die größten Investitionen der Industrie derzeit die Songkataloge von etablierten Künstlern wue Bob Dylan, Paul Simon, Bruce Springsteen & Co. seien.

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Neil Young: Doku zu „Barn“ ist jetzt kostenlos bei YouTube

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Foto: Matthew Baker/Getty Images

Vergangenen Dezember veröffentlichten Neil Young und Crazy Horse das vielgelobte Album Barn. Jetzt gibt es die offizielle Dokumentation dazu, gefilmt von seiner Frau Daryl Hannah, im Internet zu sehen.

 von Björn Springorum

Geboren in den Rocky Mountains: Mit Barn feiert Neil Young die Nostalgie, die epochale Natur und die Musik. Sein aktuelles Album Barn, das 41. insgesamt und das 14. mit seiner Band Crazy Horse, wurde in einer alten Scheune auf seinem Anwesen aufgenommen, einem Relikt aus dem 19. Jahrhundert, das von Young aufwändig restauriert wurde. Und während über das Album reichlich gesprochen wurde, gibt es jetzt auch die offizielle Doku dazu zu sehen – und zwar kostenlos bei YouTube!

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Direkt, nah, humorvoll

Gefilmt wurde der 75-minütige Film von Neil Youngs Frau, der Schauspielerin Daryl Hannah. Sie verwendete lediglich ein Tablet, um die organische Magie der alten Scheune zu erhalten. Sie setzt auf lange Einstellungen, oftmals gibt es nur einen Take, während die Band einen Song aufnimmt. Damit will sie zeigen, dass die Band auf Studiotricks und Effekte verzichtet, wenn sie ein neues Album aufnimmt. Aber mal ehrlich: Das hätten wir uns bei Neil Young und seinen langjährigen Weggefährten Billy Talbot, Ralph Molina und Nils Lofgren eh nicht anders vorstellen können.

Nachdem die Doku letzten Dezember in ausgewählten Kinos lief, gab es sie zunächst nur für zahlende Kunden zu sehen. Jetzt hat sich YouTube aber die exklusiven Streaming-Rechte gesichert, was sich als echte Glückssache herausstellt: Der Blick auf die Band ist ebenso intim wie unaufgesetzt und humorvoll, die Aufnahmen unter dem Vollmond der Rockies verströmen eine ganz eigene Magie, die den Songs von Barn noch mal gänzlich andere Facetten entlockt.

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Review: „Barn“ von Neil Young And Crazy Horse

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