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Chester Benningtons erste Band Grey Daze veröffentlicht neue Single mit Original-Gesangsaufnahmen

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Chester Bennington
Foto: Tom Preston

Chester Benningtons Leben vor Linkin Park erscheint demnächst auf Platte: Die erste Band des 2017 verstorbenen Frontmans, Grey Daze, veröffentlicht ein Album mit seinen Original-Gesangsaufnahmen. Nun gibt es die erste Single zu hören.

von Markus Brandstetter

Einige Jahre bevor Chester Bennington mit Linkin Park weltberühmt wurde, spielte er Mitte der 1990er-Jahre einer Band namens Grey Daze. Gemeinsam veröffentlichte die Gruppe zwei Alben, Wake Me und No Sun Today. Den großen Durchbruch schaffte die Band nie. 2017 wäre es beinahe zur Reunion gekommen. Benningtons Wunsch: Die Band möge wieder zusammenfinden und gemeinsam das alte Material neu überarbeiten sowie live auftreten. Leider sollte es dazu nie kommen: Bennington verstarb am 20. Juli 2017.

Band veröffentlicht Album mit Original-Gesangsaufnahmen

Nun veröffentlicht die Band – bestehend aus Sean Dowdell (Schlagzeug), Mace Beyers (Bass) und Cristin Davis (Gitarre) das neu überarbeitete Material. In einem offenen Brief erklärten die Musiker Ende 2019, warum jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Veröffentlichung sei: „Nach all den Jahren waren wir nun sehr viel erfahrener, kannten uns besser aus, und auch die Ressourcen stimmten dieses Mal: Also fassten wir den Entschluss, einige Songs von unseren früheren Alben auszuwählen und sie so aufzunehmen, wie man sie eigentlich schon damals in den Neunzigern hätte aufnehmen müssen, als wir die Stücke geschrieben und veröffentlicht haben.“

Erste Singleauskopplung What’s In The Eye

Die erste Singleauskopplung ist die Neuinterpretation des Stücks Single What’s In The Eye. Dafür holten sich die verbliebenen Bandmitglieder Unterstützung von den Produzenten Chris Traynor (Bush, Helmet, Orange 9mm), Kyle Hoffman und Jay Baumgardner.

Tom Whalley, Gründer und Präsident von Loma Vista Recordings, auf dessen Label das Album erscheinen wird, schwärmt von Benningtons Stimme: „Als Teenager, als diese Aufnahmen gemacht wurden, hatte er diese unglaublich raue, ja gewissermaßen noch nicht ganz entwickelte Stimme, die einfach unglaublich klang. Er hatte diese Gabe, große Rockmelodien zu singen – und zwischendurch immer wieder diese unverwechselbaren Schreie einzustreuen. Chesters Stimme hatte so viel Persönlichkeit, dass man sich ihr unmöglich entziehen konnte.“

Wann das Album veröffentlicht wird, ist bis dato nicht bekannt.

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