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Wie fast Guns N‘Roses statt Queen in „Wayne‘s World“ gelandet wären

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Foto: Paramount

Jeder kennt die ikonische Wayne‘s World-Autoszene, in der Wayne und Garth zu Bohemian Rhapsody headbangen und dem Song so zu einen neuen Popularitätsschub verhalfen. Um ein Haar wäre das gar nicht passiert!

von Björn Springorum

Es ist schwer, sich Wayne‘s World ohne die nach Live Aid wohl unvergesslichste Darbietung von Bohemian Rhapsody vorzustellen. Doch genau das wäre fast passiert, wie Mike Myers jetzt bei einem öffentlichen Auftritt in Los Angeles erzählte. Demnach hatte Produzent Lorne Michaels einen ganz anderen Song im Sinn.

So trug es sich zu: Wayne‘s World erwuchs ja bekanntlich aus einem Sketch, den Mike Myers für Saturday Night Live geschrieben hatte. Als Myers die Filmversion schrieb, kam Produzent Michaels auf ihn zu und versuchte ihn davon zu überzeugen, dass ein Song von Guns N‘Roses doch viel besser geeignet wäre und die Band zudem viel angesagter wäre als Queen. „Lorne schob mir immer die Charts unter meiner Tür durch, und die bestanden damals nun mal gefühlt nur aus Guns N‘Roses“, so Myers.

Auch Freddie Mercury lachte

Der Schauspieler ließ sich davon aber nicht beeindrucken. Er blieb dabei, dass es keinen besseren Song für diese Szene geben konnte als Bohemian Rhapsody. „Ich liebe Guns N‘Roses“, sagte Myers, „aber mir fällt dazu kein Witz ein.“ Zum Glück ist er standhaft geblieben: Die Szene gehört zu den großen Klassikern der Filmgeschichte. Sogar Freddie Mercury gefiel sie, wie Brian May mal verriet: Der Sänger bekam einen frühen Schnitt des Films zu sehen und drückte seine Zustimmung aus. Den Kinostart im Februar 1992 erlebte Mercury leider nicht mehr. „Er liebte es“, sagte May 2020. „Er lachte und lachte. Er war schon sehr schwach, aber er lachte. Wie wunderschön ist das bitte?“

Kleine bemerkenswerte Randnotiz: Mike Myers ist im Queen-Biopic Bohemian Rhapsody als EMI-Labelmann Ray Foster zu sehen, der der Band Bohemian Rhapsody als Single ausreden will.

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Zeitsprung: Am 14.2.1992 erscheint die Rock-Komödie „Wayne’s World“. Wir sind unwürdig!

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Wanda: Keyboarder Christian Hummer ist tot

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Foto: Manfred Schmid/Getty Images

Kurz vor Veröffentlichung ihres neuen Studioalbums Wanda haben die Österreicher einen schweren Verlust zu beklagen: Ihr langjähriger Keyboarder Christian Hummer ist gestorben.

von Björn Springorum

Diesen Freitag, den 30. September 2022, werden Wanda ihre selbstbetitelte neue Platte Wanda veröffentlichen. Wirklich feiern werden die Wiener diesen Release nicht: Wie die Band jetzt vermeldet hat, ist ihr langjähriger Keyboarder Christian Hummer gestorben. Er sei nach langer und schwerer Krankheit verstorben, so vermeldeten die Österreicher am Montagabend auf den sozialen Netzwerken.

Die Band schrieb: „Es gibt keine Worte, die diesem Verlust gerecht werden können. Christian war ein begnadeter Musiker und ein wundervoller Mensch. Seine Begeisterung für die Musik und seine Zuwendung zu den Menschen haben ihn so liebenswert gemacht.“

Brahms und Nirvana als größte Einflüsse

Christian Hummer wurde 1990 geboren und zählte 2012 zu den Gründungsmitgliedern der Band Wanda. Er nannte Brahms und Nirvana zu seinen größten Einflüssen und war an der Entstehung vieler Songs beteiligt. Bologna zum Beispiel entstand bei ihm zuhause. „Ich glaube, dass die Musik von Wanda direkt Leben ist“, sagte er mal in einem frühen Interview im österreichischen Radio. „Es sind Lieder, mit denen man sich identifizieren kann, weil es Erfahrungen sind, die man – wenn man lebt – einfach macht!“

Im Oktober 2014 verdrehten Wanda der Welt mit ihrem Debüt Amore den Kopf und etablierten sich schnell als einer der wichtigsten und bekanntesten Acts aus Österreich. Songs wie Bologna, Columbo oder Bussi Baby gehören dank Schmäh, Zynismus und hoffnungsloser Romantik längst zum deutschsprachigen Indie-Kanon. Diesen Freitag erscheint ihr neues Album Wanda, ab Ende November will man eigentlich durch Deutschland touren. Wir wünschen den Angehörigen und der Band in dieser schweren Zeit viel Kraft.

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Kippen, Schmäh und viel Amore: 10 Jahre Wanda

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Roger Waters: Streit um Absage von Polen-Konzert

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Jane Tyska/Digital First Media/East Bay Times via Getty Images

Roger Waters sorgt mal wieder für eine Kontroverse. Diesmal geht es um eine Konzertabsage in Polen — und offenbar sind politische Gründe im Spiel.

 von Markus Brandstetter

Waters hätte am 21. April 2022 eigentlich in der polnischen Stadt Krakau spielen sollen. Die Show wurde vor Kurzem abgesagt — laut Medienberichten von Waters und ohne Angabe von Gründen. Das dementiert der Musiker nun mit einem ausführlichen Statement — und beschuldigt die Stadt, ihn aufgrund seiner politischen Meinung zum Ukraine-Krieg zensieren zu wollen.

Roger Waters Statement im Wortlaut

„Es stimmt, dass ein Stadtrat in Krakau, ein Herr Łukasz Wantuch, damit gedroht hat, eine Sitzung abzuhalten, in der er den Stadtrat auffordert, mich zur ‚Persona non grata‘ zu erklären, weil ich mich öffentlich dafür einsetze, dass alle an dem katastrophalen Krieg in der Ukraine Beteiligten, insbesondere die Regierungen der USA und Russlands, auf einen Verhandlungsfrieden hinarbeiten, anstatt die Dinge auf ein bitteres Ende hin zu eskalieren, das ein Atomkrieg und das Ende allen Lebens auf diesem Planeten sein könnte“, schreibt er. „Ungeachtet dessen, dass dieser Bursche Łukasz Wantuch nichts von meiner Geschichte zu wissen scheint, in der ich mich mein ganzes Leben lang, auch unter persönlichen Opfern, für die Menschenrechte eingesetzt habe, forderte er in einem Artikel in einer lokalen Zeitung die guten Menschen in Krakau auf, keine Karten für meine Show zu kaufen. Nicht sehr demokratisch, Sir? Wenn Herr Łukasz Wantuch sein Ziel erreicht und meine bevorstehenden Konzerte in Krakau abgesagt werden, wäre das ein trauriger Verlust für mich, denn ich habe mich darauf gefreut, meine Botschaft der Liebe mit den Menschen in Polen zu teilen, etwas, das ich auf vielen Tourneen in meiner über fünfzigjährigen Karriere getan habe. Und bedauerlicherweise wird den Menschen in Krakau dadurch auch die Möglichkeit genommen, meine aktuelle Show “This Is Not A Drill” zu sehen, die eine wichtige Ergänzung zu meinem Lebenswerk darstellt. Seine drakonische Zensur meiner Arbeit wird ihnen die Möglichkeit nehmen, sich eine eigene Meinung zu bilden.“

Stein des Anstoßes: Waters’ Meinung zur Ukraine?

Der ehemalige Pink-Floyd-Musiker hatte im August 2022 mit einem CNN-Interview für Aufsehen gesorgt. Darin erklärte der 78-Jährige, dass Joe Biden Schuld an dem anhaltenden Krieg zwischen Russland und der Ukraine sei. „Nun, zunächst einmal schürt er das Feuer in der Ukraine – das ist ein großes Verbrechen“, so der Musiker. „Warum ermutigen die Vereinigten Staaten von Amerika [Wolodymyr] Zelenskyy, den [ukrainischen] Präsidenten, nicht zu Verhandlungen, um diesen schrecklichen, schrecklichen Krieg zu vermeiden, in dem… Wir wissen nicht, wie viele Russen getötet werden“, so Waters weiter. Wenn Biden wirklich wollte, wäre der Krieg sofort beendet, attestierte er.

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Roger Waters: Ich bin „viel, viel, viel wichtiger“ als The Weeknd

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Haben Queens Of The Stone Age gerade ihr Comeback angekündigt?

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Foto: Sebastien Bozon/Getty Images

Die Anzeichen verdichten sich, dass Josh Hommes Wüstenbande Queens Of The Stone Age kurz vor ihrer Rückkehr steht: Ihre Homepage macht sich allem Anschein nach bereit für das Comeback!

von Björn Springorum

Seit die Queens Of The Stone Age 2017 ihr Album Villains veröffentlichten, wurde es relativ ruhig um Josh Hommes Desert-Rock-Geschoss. Gut, Homme ist beschäftigt wie immer, hat die Eagles Of Death Metal, seine Desert Sessions, die Arbeiten als Produzent und hat beim Tributkonzetr für Taylor Hawkins kürzlich auch Them Crooked Vultures reaktiviert.

Die Gerüchteküche brodelt

Jetzt könnte sich aber endlich wieder was bei der legendären Band tun: Im Zuge der Ankündigung, dass die Band drei ihrer Alben (Queens Of The Stone Age, …Like Clockwork und Villains) als limitierte Vinyl-Neuauflagen auf den Markt bringen wird, haben sie auch ihre offizielle Webseite ein wenig geupdated. Auf der Startseite gibt es jetzt einen animierten TV mit mehreren Knöpfen, darunter Buy und Tour.

„Weltweite Jagd“ auf die Band

Klickt man auf Buy, bekommt man eine durchaus aufregende Nachricht vorgesetzt: „Breaking news“, heißt es da. „Albumankündigung von Queens Of The Stone Age steht unmittelbar bevor.“ Was ganz ähnliches wartet hinter dem Live-Button: „Breaking news: Weltweite Jagd auf Queens Of The Stone Age.“ Sogar eine ganze Reihe von durchgestrichenen Daten und Locations ist da zu sehen. Sieht also ganz so aus, als würden wir spätestens 2023 endlich wieder in den Genuss einer neuen Platte samt großangelegter Tour kommen. Haben wir aber auch verdient nach all den Jahren. Und hey, wenn er gerade dabei ist, kann er ja gleich im Studio bleiben und eine neue Platte von Them Crooked Vultures aufnehmen, oder?

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20 Jahre „Songs For The Deaf“: Eine sandige Autofahrt mit den Queens Of The Stone Age

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