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Die kaputte Gitarre, die zum Ende von Oasis führte, wird versteigert

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Die Gitarre, deren Zerstörung zum Ende der Britpop-Band Oasis geführt hat, kommt unter den Hammer. Infos zur Versteigerung findet ihr hier.

 von Markus Brandstetter

Noel und Liam Gallagher haben sich wenig geschenkt in ihren gemeinsamen Oasis-Jahren. Bei allen Streitigkeiten überspannte Liam beim Rock-en-Seine-Festival in Paris 2009 den Bogen aber endgültig: Nach einer Streiterei soll er aus Wut eine Gitarre seines Bruders beschädigt haben. Nicht irgendeine Gitarre — eine rote Gibson ES-335, kein billiges Instrument. Genau diese wird nun versteigert. Jonathan Berg, Mitbegründer des Auktionshauses Artpéges, freut sich, einen „Kultmoment“ der Rockgeschichte bieten zu können.

Soviel müsst ihr für Noels Gitarre hinblättern

Die Gitarre wird am 17. Mai 2022 versteigert. Der Startpreis des Instruments liegt bei 150.000 Euro — man geht aber davon aus, dass Noels ES-335 mehr als eine halbe Million Euro einbringen könnte.

Der Sargnagel für Oasis

Mit dem „Kultmoment der Rockgeschichte“ ist das finale Ende der Band gemeint. Die Band hätte eigentlich als Headliner von besagtem Rock en Seine spielen sollen — wenige Minuten vor der Show kam es aber zum Eklat. Noel platzte der Kragen — der Gitarrist und Songschreiber schmiss das Handtuch. „Ich bin traurig und gleichzeitig sehr erleichtert, euch sagen zu können, dass ich heute Abend bei Oasis aufhöre“, ließ Gallagher in einem Statement mitteilen. „Die Leute werden schreiben und sagen, was sie wollen, aber ich konnte einfach nicht einen Tag länger mit Liam zusammenarbeiten. Ich entschuldige mich bei all den Leuten, die Tickets für die Shows in Paris, Konstanz und Mailand gekauft haben.“

Ob Liam wohl mitbietet?

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Slash macht einen auf futuristisch — und gibt ein Konzert in der Virtual Reality

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Slash ist bekannt dafür, eher der Technik-Purist zu sein: Les Paul, Marshall, alles oldschool und analog. Nun wird der berühmteste Zylinderträger der Rockgeschichte aber richtig futuristisch — und gibt ein Konzert in der Virtual Reality. Dies kann man jetzt bereits genießen.

 von Markus Brandstetter

Slash, gemeinsam mit Miles Kennedy & The Conspirators, spielte eine Metaverse-Show — und zwar auf der VR-Plattform Soundscape VR. Der G’n’R-Legende gefällt’s, wie er erzählt: „Ich bin wirklich begeistert von dieser coolen VR-Interpretation unserer Live-Performance in den Studios 60″, so der Gitarrist. „Es ist eine neue und immersive visuelle Darstellung, die ein großartiges ‚in the room’-Gefühl vermittelt.“ Slash, Myles und ihre Kollegen spielen zu diesem Anlass Songs ihres aktuellen Longplayers 4 — der ersten Veröffentlichung der Plattenfirma Gibson Records.

Auch der Gründer der Firma, Eric Alexander, zeigt sich begeistert. „Es ist ein Meilenstein für SVR, legendäre Künstler wie Slash zu präsentieren. Künstler auf der ganzen Welt sehen SVR und Magic Mirror als die ultimative digitale Präsentation ihrer Kunst, die ihren Fans ein völlig neues Erlebnis bietet, das für ein Höchstmaß an Immersion sorgt. Soundscape ist weiterhin weltweit führend in der Erforschung und Darstellung der fortschrittlichsten musikalischen Metaverse-Technologien.“

Abrocken mit VR-Brille

Wer teilnehmen möchte, kann sich SVR entweder auf Steam VR oder Oculus Home downloaden. Eine VR-Brille ist natürlich vorausgesetzt — und schon kann das virtuelle Spektakel beginnen.

Einen Vorgeschmack gibt es hier zu sehen:

Slash ist freilich nicht der erste Rockstar, der ein Konzert im virtuellen Raum spielt. Vor kurzem gaben sich auch die Foo Fighters die Ehre. Besitzer einer Meta Quest (zu diesem Zeitpunkt noch Oculus Quest) kamen in den Genuss einer 180-Grad-Liveperformance der Band, die kostenlos auf der Oculus-Videoplattform abzurufen ist. Für viele ist die Virtual Reality eine zukunftsträchtige Art, Konzerte auf eine immersive Art zu erleben und mittendrin zu sein. Bis das VR-Konzerterlebnis massentauglich wird, dürfte es allerdings noch dauern … und auch technisch gibt es noch einige Hürden zu meistern, bis man es mit einem flüssigen und realitätsnahen Erlebnis zu tun hat.

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Tommy Lee: Der wahre Grund für seinen Rippenbruch vor der Mötley-Crüe-Tour

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Konzert in England: Rammstein noch elf Meilen entfernt zu hören!

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Foto: Bryan Adams

Inzwischen hat die monumentale Rammstein-Bühne deutschen Boden verlassen und sorgt in anderen Ländern für einen Flächenbrand. Ein Konzert der Band im englischen Coventry war jetzt noch aus elf Meilen Entfernung zu hören!

von Björn Springorum

Auch wer in den letzten Wochen und Monaten nicht bei einem der megalomanischen, apokalyptischen, unfassbaren Rammstein-Stadionkonzerte in Deutschland war: Mitbekommen hat es gefühlt jeder. Die Flammensäulen waren noch aus großer Entfernung zu sehen, die Lichtsäulen sahen eher aus wie bei der Ankunft einer außerirdischen Erobererrasse. Die schiere Wucht eines Rammstein-Konzertspektakels bekamen jetzt auch die Fans auf der britischen Insel zu spüren: Vergangenen Sonntag (26. Juni 2022) spielte die Band einen Gig im englischen Coventry. Und ließ dabei sprichwörtlich die Erde beben!

Lautes Stampfen

Das Konzert in der dortigen CBS Arena war so laut, dass man es auch in elf Meilen Entfernung hören konnte. Das sind rund 17 Kilometer! So zumindest berichtet die lokale Tageszeitung Coventry Telegraph, die sich auf Einheimische beruft, die noch in weit entfernten Städten wie Burton Hastings ein „lautes Stampfen“ hören konnten und sich auf sozialen Medien besorgt äußerten. Aber nun ja, lautes Stampfen ist ja wohl die so ziemlich beste Beschreibung, die es jemals für die Musik von Rammstein gab.

Bevor es böse Stimmen geben konnte, war der Spuk aber auch schon wieder vorbei: In gewohnt artiger Manier beendeten Rammstein auch ihr ohrenbetäubendes Spektakel in Coventry um viertel nach zehn Uhr abends. Demnächst geht es für Rammstein dann weiter nach Nordamerika: Am 21. August 2022 geht es in Montreal los. Und während bei Rammstein alles weiter wie geschmiert läuft, musste Till Lindemann sein geplantes Live-Debüt auf dem Wacken Open Air absagen. Gründe sind nicht bekannt.

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Tommy Lee: Der wahre Grund für seinen Rippenbruch vor der Mötley-Crüe-Tour

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Tommy Lee
Bob King/Redferns/Getty Images

Die Lebensgefährtin von Tommy Lee verriet den Grund für den Rippenbruch des Mötley-Crüe-Musikers, der sich kurz vor der großen Reunion-Tour der Band verletzte und derzeit nur für einige Songs auf der Bühne steht.

 von Markus Brandstetter

Ach, Tommy. Zuerst hieß es bei Mötley Crüe, man wolle nie wieder touren und habe das Bandende extra vertraglich festgesetzt. Dann wollte man doch wieder auf Tour — und tat so, als wäre nix gewesen. Nach etlichen Verschiebungen wegen der Corona-Pandemie war’s dann dieses Jahr endlich soweit. Und dann, unmittelbar zum Tourstart, hieß es bei Tommy Lee: vierfacher Rippenbruch! Der Musiker behalf sich so: Er spielte zunächst nur drei Songs und ließ dann Tommy Cluefetos (Drummer bei Ozzy Osbourne und Black Sabbath) ran. Tommy kostete die Situation ordentlich aus, hielt Reden und verteilte Rippchen. Nur den Grund für den Rippenbruch wollte er nicht verraten. Zu wenig Rock’n’Roll sei die wahre Geschichte — oder um es mit Tommy zu sagen: „Ich wünsche, es gäbe eine Badass-Geschichte. Aber die gibt’s nicht“.

Treppe, Fahrer, Rippenbruch

Nun verriet die Lebensgefährtin des 59-Jährigen Musikers, Brittany Furlan, den wahren Grund. In einem Snapchat-Video (transkribiert von Blabbermouth) verriet sie, dass Lee über eine Steintreppe gestürzt sei. „Die Treppe draußen bestand aus Steinen. Sie waren wirklich uneben, und die Wurzeln drückten sie vom Baum hoch… Ich bin tatsächlich selber ein paar Mal die Treppe runtergestürzt“, erklärt sie.  Schuld sei auch der Fahrer: „An dem Tag, an dem wir Nashville verlassen wollten, kam unser Fahrer und wir hatten all das Gepäck und er half uns nicht – er blieb einfach im Auto. Tommy hat versucht, unser ganzes Gepäck für uns zu tragen. Er fiel diese verrückte Treppe hinunter und brach sich vier Rippen. Nicht geprellt… gebrochen!“


Dass Tommy Lee dennoch auf Tour ging, geschah gegen den Rat seiner Ärzte. „Sie wollten ihn dort behalten, aber er wollte nicht bleiben. Er ist einfach ein Kämpfer. Er ist der härteste Kerl, den ich kenne“, so die Freundin des Rockstars.

Blöd gelaufen — aber Tommys Bandkollege Nikki Sixx hat ebenfalls lobende Worte für seinen Freund: „Die Tatsache, dass Tommy vom Arzt gesagt wurde, er solle mit vier gebrochenen Rippen nicht spielen, und dass er die Hälfte unserer Show vergeigt hat, ist ein Wunder”, so der Bassist. „Wir sind eine Band und sind stolz auf seine Stärke. Er macht die ganze Tour mit und fügt Tag für Tag weitere Songs hinzu. What a fucking animal“

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