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Neues Album von Pearl Jam: Gitarrist verspricht „straighte Rocksongs“

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Foto: Kevin Mazur/WireImage for Rock and Roll Hall of Fame/Getty images

Stone Gossard beschreibt die neue Single im Beats 1-Interview als ein Extrembeispiel, das die Variation auf dem neuen Album respräsentiert.

von Michael Döringer

Die erste Single: zu experimentell für viele Fans

Vor wenigen Tagen veröffentlichten Pearl Jam die erste Single aus ihrem im März erscheinenden Album. Nicht allen gefiel die „Experimentierfreude“ von Dance Of The Clairvoyants, und das dürfte keine große Überraschung gewesen sein: Viele Fans wollen die klassischen Pearl Jam der 1990er-Jahre hören und einen markig-emotionalen Rock-Sound. Synthesizer? Sollen die anderen machen, wozu gibt es Coldplay oder Tame Impala? Fans weltweit diskutieren jedenfalls, wie sie zum neuen Song stehen sollen und was sie sich generell von Pearl Jam erwarten. Tenor: Es muss nicht unbedingt ein Ten 2 werden, aber so ein bisschen klassisch darf es ruhig klingen.

Genügend Rock-Elemente vorhanden

Gitarrist Stone Gossard lässt nun diejenigen aufatmen, die schon das Schlimmste befürchteten. Auf dem neuen Album wird es genügend von der Sorte Rock & Roll geben, die die Fans so lieb gewonnen haben. Gossard gab in der Beats 1-Radioshow mit Zane Lowe auf Apple Music folgendes zu Protokoll:

„Es wird definitiv einige richtig klassische, straight ahead Rocksongs geben. Und ein paar sehr minimalistische, sehr einfache Balladen. Wir haben viel zu bieten, denke ich. Eddie [Vedder] hat es geschafft, alle unsere Persönlichkeiten mit einzubinden. Niemand von uns hätte auf sich allein gestellt so ein Album gemacht, aber es fängt wirklich den Spirit der ganzen Band ein.“

Rückkehr nach sieben Jahren

Sieben Jahre haben Pearl Jam gebraucht, um einen Nachfolger für Lightning Bolt (2013) fertigzustellen. Für Gossard ist das kein Problem, sondern spiegelt den speziellen Arbeitsprozess von Pearl Jam wieder. Die Band sei ein „sich langsam bewegendes Geschöpf“, das es nicht eilig habe. „Ich denke so es ist besser, als jedes Jahr eine neue Platte zu machen“, argumentiert der Gitarrist. Die ungewöhnliche Single Dance Of The Clairvoyants beschreibt er als eine Art Sonder- bzw. Extremfall auf dem Album:

„Ich würde sagen, den Song kann man am äußeren Rand davon ansiedeln, was wir bisher ausprobiert haben. Wir haben versucht, unser kollaboratives Talent auf neue Art zu testen. Wir wollten Variation, und genau die wird auch unsere Fans begeistern.“

Klingt einerseits beruhigend, andererseits bleibt es spannend – was haben Eddie Vedder und seine Männer noch in petto? Wir erfahren es allerspätestens am 27. März, wenn Gigaton erscheint.

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