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Pink Floyd veröffentlichen 18 (!) Live-Alben aus „Dark Side“-Ära!

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Foto: Gijsbert Hanekroot/Getty Images

Weihnachten kommt für Pink-Floyd-Fans in diesem Jahr ein paar Tage früher: Über Nacht sind stolze 18 Live-Aufnahmen aus der Zeit kurz vor The Dark Side Of The Moon aufgetaucht. Sie geben einen einzigartigen Einblick in die Entstehung des Pink-Floyd-Klassikers.

von Björn Springorum

Erst vor knapp einem Jahr verwöhnten Pink Floyd ihre Fans mit zwölf urplötzlich auf den Streaming-Diensten verfügbaren, bislang unveröffentlichten Live-Platten. Jetzt gibt es ein weiteres Geschenk der Band, passend zur Weihnachtszeit: Ganze 18 aufgenommene Konzerte aus dem Jahr 1972 stehen jetzt zur Verfügung und laden ein, über die Feiertage goutiert zu werden.

Das Besondere: Die zwischen dem 23. Januar und 9. Dezember 1972 entstandenen Aufnahmen zeichnen den Weg zu The Dark Side Of The Moon auf einzigartige und bislang ungehörte Weise nach. Über das Jahr 1972 hinweg feilten Pink Floyd an diesem Meilenstein, der 1973 die Geschichte der Rockmusik für immer ändern sollte. Wir können quasi live dabei sein, wie die Songs des Albums nach und nach ihre endgültige Gestalt annahmen und schließlich zu dem Album wurden, das fast 25 Millionen Exemplare verkaufen sollte.

Konzerte aus London, Japan, Los Angeles

Unter den Konzerten gibt es einige echt denkwürdige Performances – unter anderem ihre vier aufeinanderfolgenden Nächte im Londoner Rainbow Theatre, drei Japan-Shows oder auch ein Auftritt im legendären Hollywood Bowl in Los Angeles. Sogar ein 5-Track-Sampler namens Alternate Tracks ist dabei, der rare Demos oder alternative Fassungen von Klassikern wie Time oder On The Run enthält.

Noch ein Tipp: Allzu viel Zeit lassen sollte man sich mit dem Genuss dieser Geschichtsdokumente nicht: Die im letzten Jahr veröffentlichte Sammlung von Live-Platten ist längst wieder von den Streaming-Diensten verschwunden. Also Kopfhörer auf, Licht aus und los.

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Zeitsprung: Am 1.3.1973 brillieren Pink Floyd mit „The Dark Side Of The Moon“.

 

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„Nicht würdig, Bowies Schuhe zu putzen“: Produzent Visconti wettert gegen Harry Styles

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Visconti: y Bill Tompkins/Getty Images & Styles: Jeff Kravitz/FilmMagic

Dass das ehemalige Boyband-Mitglied Harry Styles mancherorts mit Pop-Gott David Bowie verglichen wird, stört einen ganz besonders: nämlich Bowies Produzenten Tony Visconti. Der fand gegenüber dem Grammy-Gewinner nur wenig schmeichelhafte Worte.

 von Markus Brandstetter

Ist Harry Styles der neue David Bowie? Gut, von uns stammt diese etwas an den Haaren herbeigezogen wirkende Frage ja nicht — aber im Rahmen der Grammy-Verleihung am 5. Februar tauchte dieser Vergleich offenbar mal wieder auf. Bowies Stammproduzent Tony Visconti macht keinen Hehl daraus, dass er diese Einschätzung nicht unbedingt teilt. Auf Facebook machte er seinem Ärger über die Grammys Luft. „Was ist der Unterschied zwischen den Grammys und Las Vegas? Nichts!“, postete Visconti als Facebook-Statusmeldung.

Visconti wettert gegen Styles

Dann ätzte er ordentlich gegen Styles: ,„Jemand hat mir gerade gesagt, dass Harry Styles der neue Bowie ist. Nach dem, was ich heute Abend gesehen habe, ist er nicht mal würdig, in seine Schuhe zu putzen“. Viscontis Follower pflichteten ihm bei: „Es wird NIEMALS jemanden geben, der der neue David Bowie ist, er ist eine Klasse für sich und wird immer einzigartig sein“, schrieb eine Person. Eine andere merkte an: „Danke, danke, danke Tony, dass du sagst, was so viele von uns denken.“

Twitter-Empörung über Dankesrede

Styles gewann zwei Grammys: Einen für „Best Album“, einen für „Best Pop Vocal Album“. Für einen Hauch Twitter-Empörung sorgte er außerdem auch noch. Grund dafür war seine Dankesrede, in der er folgenden Satz fallen ließ: „Das passiert Leuten wie mir nicht sehr oft. Das ist so schön. Danke“.

Für viele erzürnte Twitter-User*innen ein absolutes No-Go — schließlich, so die Kritik, sei Styles ein privilegierter, weißer Mann, der aus diesem meistens bevorzugt würde. „Das passiert Leuten wie mir nicht’ ist das privilegierteste eines Weißen, das jemals bei einer Preisverleihung geäußert wurde“, kommentierte eine Person etwa. Viele Beyoncé-Fans zeigten sich zudem empört, dass ihr (mit ingesamt 32 Grammys prämiertes) Idol einmal mehr die „Best Album“-Kategorie nicht gewonnen hatte. Styles selbst hat sich zu der Kritik bislang nicht geäußert.

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Grammys 2023: Die Rock-Highlights — von Nirvana bis Ozzys „F*** off“

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Grammys 2023: Die Rock-Highlights — von Nirvana bis Ozzys „F*** off“

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Nirvana
Foto: PATRICK T. FALLON/AFP via Getty Images

Zugegeben — um Rock’n’Roll geht es bei den Grammy Awards meist eher marginal. Aber während auch dieses Jahr wieder Pop, R&B und Hip-Hop dominierten, gab es auch für Rock-Fans durchaus das eine oder andere Highlight. Werfen wir also einen Blick auf die Rock-Momente der 65. Grammy Awards, die am 5. Februar 2023 im kalifornischen Los Angeles verliehen wurden.

 von Markus Brandstetter

Moment # 1: Nirvana werden fürs Lebenswerk ausgezeichnet

Über einen Lifetime Achievement Grammy durften sich dieses Jahr die verbliebenen Mitglieder von Nirvana freuen. Dave Grohl, Krist Novoselic und Pat Smear betraten zu dritt die Bühne und nahmen den Award entgegen. Novoselic freute sich in seiner Dankesrede außerdem über junge Generationen, die die Musik Nirvanas für sich entdecken. „Ich beantworte Fanpost, altmodische Fanpost, und ich bekomme Briefe aus der ganzen Welt von Nirvana-Fans … viele junge Leute, es gibt eine neue Generation von Nirvana-Fans und ich bin einfach sehr dankbar dafür“, so der Bassist. Nirvana waren zu ihrer aktiven Zeit sechsmal für einen Grammy nominiert — gewonnen haben sie jedoch erst nach dem Tod von Kurt Cobain (für das Album MTV Unplugged in New York in der Kategorie Best Alternative Music Performance)

Moment #2: Ozzy Osbourne gewinnt zwei Grammys — und richtet aus: „Fuck off“

Der Prince of Darkness, dem es gesundheitlich leider nicht besonders gut geht, war an diesem Abend selbst nicht anwesend. Dennoch dürfen sich Ozzy und seine Fans über gleich zwei Grammys für die Metal-Ikone freuen — und zwar in der Kategorie Best Metal Performance und Best Rock Album. Die Trophäen wurden von Andrew Watt, dem Produzenten des letzten Ozzy-Albums Patient No. 9 entgegengenommen. Der richtete den Anwesenden von Osbourne eine stilechte Ozzy-Nachricht aus: „I love you all and fuck off!“ Ingesamt hat Ozzy damit in seinem Leben fünf Grammy Awards gewonnen. Unterstützung erhielt Watt bei seiner Rede vom Metallica-Bassisten Robert Trujillo.

Moment #3: Brandi Carlile rockt die Hütte

Für Brandy Carlile war es ebenfalls ein guter Abend: Sie wurde mit zwei Trophäen für Best Rock Performance und Best Rock Song ausgezeichnet. Zum Dank gab es eine fulminante Version ihres Songs Broken Horses.

Moment #4: Mick Fleetwood singt mit Sheryl Crow und Bonnie Raitt

Bei den Grammys kommt es naturgemäß oft zu spannenden Kollaborationen auf der Bühne. Für das „In Memoriam“-Segment kamen wir in den Genuss eines Auftritts von Mick Fleetwood mit Sheryl Crow und Bonnie Raitt. Gemeinsam sang das Trio den Song Songbird — in Gedenken an die verstorbene Fleetwood-Mac-Sängerin Christine McVie.

Moment #5: Bonnie Raitt gewinnt überraschend Song of the Year

Damit hätten wohl die wenigsten gerechnet: Bonnie Raitts Song Just Like That setzte sich in der Kategorie Song of the Year gegen Kollegen und Kolleginnen wie Lizzo, Kendrick Lamar, Taylor Swift und Harry Styles durch. Eine schöne Überraschung — und einer der besten Rock-Momente des Abends!

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Grammys 2023: Beyoncé bricht den Allzeit-Rekord

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Emma McIntyre/Getty Images for The Recording Academy

Am 5. Februar 2023 fanden im US-amerikanischen Los Angeles zum 65. Mal die Grammy Awards statt. Eine durfte sich an diesem Abend ganz besonders freuen — nämlich Pop-Superstar Beyoncé Knowles Carter.

 von Markus Brandstetter

Knowles Carter wurde an diesem Abend für ihr Album Renaissance mit vier Trophäen ausgezeichnet — und zwar in den Kategorien Best Dance/Electronic Music Album,  Best Dance/Electronic Recording, Best Traditional R&B Performance und Best R&B Song. Damit hält Beyoncé ab jetzt den absoluten Grammy-Rekord aller Zeiten: Ingesamt 32 Mal der begehrten Trophäen durfte sie mit nach Hause nehmen — mehr als jede(r) andere. Den bisherigen Rekord hielt der britisch-ungarische Dirigent Georg Solti mit 31 Preisen.

Beyoncés Dankesrede

„Vielen Dank, ich versuche, nicht zu emotional zu sein. Ich versuche, diese Nacht einfach nur zu anzunehmen”, begann die Musikerin ihre Dankesrede bei der „Best Dance/Electronic Music Album“-Kategorie.. „Ich möchte meinem Onkel Johnny danken, der nicht hier ist, aber er ist im Geiste hier. Ich möchte meinen Eltern danken, meinem Vater und meiner Mutter, dass sie mich lieben und mich antreiben. Ich möchte meinem wunderbaren Ehemann und meinen drei wunderbaren Kindern danken, die zu Hause sind und zugucken. Ich möchte der Queer-Community für ihre Liebe und für die Erfindung dieses Genres danken. Gott segne euch und vielen Dank an die Grammys.“

Wo Beyoncé an diesem Abend verlor

Ein wenig enttäuscht könnte Beyoncé an diesem triumphalen Abend dann aber doch gewesen sein — denn den Grammy für das beste Album konnte Renaissance nicht einstreichen. Den bekam nämlich das ehemalige One-Direction-Mitglied Harry Styles für sein Album Harry’s House. Auch in der Kategorie Best Song hatte Beyoncé (die für den Track Break My Soul nominiert war) das Nachsehen: Hier gewann Bonnie Raitt mit dem Stück Just Like That. Ingesamt war Beyoncé dieses Jahr für neun Trophäen nominiert.

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