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The-Doors-Drummer: „Ich habe Jahre gebraucht, um Jim zu vergeben“

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Foto: Rick Diamond/Getty Images

Im Vorfeld einer neuen Doku spricht John Densmore erstaunlich offen und bisweilen durchaus verstörend über seinen einstigen Bandkollegen Jim Morrison.

von Björn Springorum

Der Club 27

Die Zeit heilt alle Wunden. Gilt natürlich nur, wenn man alt genug wird, um diesen Heilungsprozess abzuschließen. John Densmore hat es geschafft. Im Gegensatz zu Jim Morrison, der diese Welt bekanntlich mit gerade mal 27 Jahren verließ, ist der Doors-Schlagzeuger heute 75, hat Bücher über die Doors geschrieben und seinen Frieden mit der Vergangenheit gemacht. Lang gedauert hat es dennoch. In einem ungewöhnlich offenen und phasenweise verstörenden Interview mit dem Guardian nimmt der US-Amerikaner kein Blatt vor den Mund, wenn es um die schillernde Tragik der einstigen Galionsfigur Morrison geht.

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„Ich hasste seine Selbstzerstörung“

Wenige Wochen vor dem Kinostart einer neuen Doku über den Doors-Keyboarder Ray Manzarek rollt Densmore die Geschichte auf und taucht tief ein in die selbstzerstörerische Lebensweise seines einstigen Kollegen. „Ich habe Jahre gebraucht, um Jim zu vergeben“, sagt er an einer Stelle des Gesprächs. Nachdem der Sänger 1971 tot in einer Pariser Badewanne gefunden wurde, brauchte Densmore drei Jahre, um erstmals dessen Grab zu besuchen. Selbst von der Beerdigung blieb er fern. „Ich hasste seine Selbstzerstörung“, gibt er zu, ebenso ungeniert spricht er darüber, eifersüchtig auf den Frauenschwarm Morrison gewesen zu sein.

Gleichzeitig macht er sich Vorwürfe, Jim Morrisons Verhalten gegenüber Frauen einfach so hingenommen zu haben. „Äußerlich wirkte Jim völlig normal, doch er stand dem Leben und den Frauen aggressiv gegenüber.“ Als Densmore den Sänger einmal im Haus einer Frau abholt, sieht er, wie Morrison eine Frau festhält und mit einem Messer vor ihr rumfuchtelt – und unternimmt nichts. Ich wusste nicht, ob sie Liebhaber, Freunde oder Feinde waren“, sagt er ein wenig hilflos. „Heute würde ich das natürlich anders machen.“

Der Trailer der Doku

All das ist lange her. Begraben unter Jahrzehnten, LSD, Gerichtsverhandlungen und Verbitterung. Die Doku The Doors: Break on Thru – A Celebration of Ray Manzarek dürfte ab dem 12. Februar 2020 einige alte Wunden aufreißen und manches vergessen geglaubte Detail an die Oberfläche bringen. Nur eines nicht: John Densmore fühlt keinen Groll mehr, wenn er an Morrison denkt. Vielleicht auch, weil er mittlerweile der Großvater des jungen John sein könnte. Und gewisse Dinge einfach anders sieht. Hier der Trailer:

5 Wahrheiten über The Doors

 

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Crazy Train: Katze singt Intro des legendären Songs von Ozzy Osbourne

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Titelfoto: Aaron Rapoport/Corbis/Getty Images

Im Internet ist man nie sicher vor dem nächsten Katzenvideo. In unserer heutigen Geschichte singt ein Vierbeiner das Intro von Ozzy Osbournes Crazy Train — und geht damit auf TikTok viral.

Hier könnt ihr euch das Album Blizzard Of Ozz von Ozzy Osbourne anhören:

Der Crazy Train brachte zu Beginn der Achtziger Ozzy Osbournes Solokarriere ins Rollen. In England landete der erste Alleingang des „Prince Of Darkness“ zwar nur auf Platz 49 der Charts, doch in den Vereinigten Staaten eroberte das Stück die Top Ten. Mehr als vier Platinauszeichnungen wurden dem Song über die Jahrzehnte zuteil. Nun gibt es die Nummer auch in einer TikTok-Katzen-Version.

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Ozzy oder Fliegeralarm?

Als Grundlage für den Clip dient die Aufnahme einer Katze, die in ein Mikrofon miaut. Der Text dazu: „Fliegeralarm“. Etwa zwölf Millionen Nutzer*innen schauten sich das Video an und die Katzenlaute zogen ihre Kreise. Nutzer @kparz kam schließlich auf die Idee, den Anfang von Ozzy Osbournes Crazy Train mit dem „Fliegeralarm“ zu kombinieren — und landete damit einen Hit.

@kparz #duet with @narutobravoo ♬ original sound – Narutobravoo

So richtig lustig wird es bei TikTok ja oft erst in der Kommentarspalte. Das gilt auch für die Ozzy-singende Katze. „Fuzzy Osbourne“ schreibt ein Nutzer, „Ich habe gehört, sie hat einen Plattenvertrag“ ein anderer. Eine Nutzerin verlangt: „Ja, aber ich möchte auch Welcome To The Jungle hören …“ Das nächste Video mit Katzenbeteiligung hat Nutzer @kparz tatsächlich bereits hochgeladen. Diesmal spielt er im Hintergrund ein paar Led-Zeppelin-Riffs:

@kparz #duet with @narutobravoo #cat #duet #lespaul #ledzeppelin #music #fyp ♬ original sound – Narutobravoo

Ob wir uns in der Zukunft auf weitere Katzen-Hits freuen dürfen?

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Katze wird zum Internet-Hit — weil sie angeblich aussieht wie Freddie Mercury

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Stadionhymne: Scorpions lassen neue Single „Rock Believer“ hören!

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Foto: Daniel Knighton/Getty Images

Hannovers harte Helden bringen sich so langsam in Stellung für ihr neues Album Rock Believer. Jetzt haben die Scorpions ihre neue Single daraus veröffentlicht – eine archetypische Stadionhymne.

 von Björn Springorum

Virus hin oder her: 2022 soll das Jahr der Scorpions werden. Neues Album, Residency in Las Vegas, neue Welttournee, neue Hymnen pursten Hanover-Rocks. Passend zum Einstieg in die neue Woche gibt es deswegen jetzt auch den zweiten Vorgeschmack auf die kommende Platte Rock Believer – den Titeltrack, der für die großen Arenen gemacht wurde. Wer ihn schon mal zuhause warmhören will, kann das aber natürlich auch tun:

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Nach Peacemaker ist Rock Believer die zweite Single aus dem gleichnamigen 19. Studioalbum der Scorpions. Recht simpel im Takt gehalten, ist der Refrain dafür eine umso monumentalere Angelegenheit: Scream for me, screamer, singt Klaus Meine leidenschaftlich, I’m a rock believer like you. Just like you. Man hat schon schlechter mitgegrölt.

Rückkehr zu den Scorpions-Wurzeln

Für die Band ist der Song ein „fundamentales Bekenntnis zum Rock’n’Roll“ und somit die perfekte Einstimmung auf den 25. Februar 2021, wenn Rock Believer dann endlich erscheinen wird – sieben lange Jahre nach dem letzten regulären Album Return To Forever. Laut Klaus Meine ist das neue Album eine „Rückkehr zu unseren Wurzeln. Wir wollten die ursprüngliche Scorpions-DNA wieder reaktivieren – große Riffs, starke Melodien. Wir haben versucht, das Live-Gefühl ins Studio zu bringen und waren bei den Aufnahmen zu fünft im selben Raum.“

Rock Believer wird bekanntlich das erste Scorpions-Album mit Motörhead-Zeitmesser Mikkey Dee an den Drums sein. Meine begeistert: „Mikkey Dee ist wie ein Frischekick für uns. Es macht riesigen Spaß mit ihm.“ Bald werden wir uns hoffentlich auch auf den Bühnen davon überzeugen können.

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Zeitsprung: Am 31.8.1948 rockt Rudolf Schenker von den Scorpions los.

 

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Judas Priest: Jetzt doch zu fünft auf Tour!

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Foto: Ethan Miller/Getty Images

Erst hü, dann hott: Nachdem Judas Priest erst vergangenen Montag verkündeten, ohne Andy Sneap auf Tour gehen zu wollen, kommt jetzt schon die Kehrtwende. Wenn sich die Herren dann bitte mal entscheiden würden…?

 von Björn Springorum

Man könnte ja meinen, dass man irgendwann in seinem Leben eine gewisse Reife erreicht hat, was Entscheidungsprozesse angeht – auch oder vor allem als Band, die dieses Jahr ihren mehrfach verschobenen 50. Geburtstag feiern will. Pustekuchen: Bei Judas Priest scheint man derzeit gar nicht zu wissen, was man eigentlich will. Erst vergangenen Montag (10. Januar 2022) überraschte, verwirrte und erzürnte man die Fans mit der Botschaft, zu viert auf Tour gehen zu wollen. Konkret also ohne Gitarrist Andy Sneap, der seit 2018 Glenn Tipton ersetzt und derzeit das kommende Priest-Album produziert.

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Andy Sneap ist wieder drin

Judas Priest ohne den ikonischen Twin-Guitar-Sound, der den Heavy Metal maßgeblich beeinflusste? Schwer vorstellbar. Entsprechend groß war der Aufschrei. So groß, um genau zu sein, dass Judas Priest ihre merkwürdige Entscheidung noch vor Ablauf der Woche revidierten. In einem neuen Statement heißt es jetzt nämlich: „Hallo Metal-Maniacs, nach allem, was in den letzten Tagen so passiert ist, haben wir uns als Band einstimmig dazu entschlossen, unsere Live-Shows in unveränderter Besetzung mit Rob, Ian, Richie, Scott, Andy und, so gut er kann, Glenn zu spielen. Wir sehen ins in Kürze, wenn wir 50 stahlharte Jahre Judas Priest gemeinsam feiern werden.“

Damit sind natürlich Rob Halford, Ian Hill, Richie Faulkner, Scott Travis und Glenn Tipton gemeint. Die Besetzung also, die auch die letzten Jahre live unterwegs war. Damit versucht die Band ganz offensichtlich, die Wogen zu glätten. In den vergangenen Tagen waren viele kritische Stimmen laut geworden, die unter anderem die Rückkehr von K.K. Downing forderten. Bleibt jetzt zu hoffen, dass sich die Herren dann endlich mal erschienen haben. Und ihnen das Virus keinen Strich durch die Rechnung macht.

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Zeitsprung: Am 9.10.1978 lassen Judas Priest die „Killing Machine“ los.

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