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Unvergessen: Bon Scott bekommt endlich offizielle Webseite!

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Foto: Michael Ochs Archives/Getty Images

Am gestrigen Freitag, den 9. Juli 2021, wäre Bon Scott 75 Jahre alt geworden. Zur Feier des Tages hat die Familie des verstorbenen AC/DC-Sängers jetzt eine offizielle Fan-Page gestartet.

von Björn Springorum

Es ist die erste offizielle Webseite des verstorbenen AC/DC-Sängers Ronald Belford „Bon“ Scott: Anlässlich seines 75. Geburtstags hat die Familie der Rock-Ikone jetzt einen Ort geschaffen, an dem Fans mehr über die unvergessene Stimme erfahren können, über Treffen mit Scott berichten oder lesen können, was andere Rocker-Legenden über ihn zu sagen haben.

Das Bon Scott Estate ließ Folgendes zum Launch der Webseite vermelden: „An dem Tag, an dem er 75 geworden wäre, ist das Bon Scott Estate (Rons beide Brüder und sein Neffe) stolz darauf, diese neue Webseite zu starten. Sie ist ein wichtiger Schritt, um sein Vermächtnis zu pflegen. Bon war ein einzigartiger Sänger, Songwriter und Mensch, den die Welt nie vergessen sollte.“

Der größte Frontmann aller Zeiten

Nicht, dass das passieren würde: Das Classic Rock erklärte ihm noch vor Axl Rose oder Freddie Mercury zum „größten Rock‘n‘Roll-Frontmann aller Zeiten“, seine Zeit bei AC/DC von 1974 bis zu seinem Tod durch eine Alkoholvergiftung 1980 im Alter von 33 Jahren bescherte der besten Musik der Welt mit Highway To Hell, Sin City, Whole Lotta Rosie, Let There Be Rock, Dirty Deeds Done Dirt Cheap, TNT oder It‘s A Long Way To The Top einige ihrer größten Klassiker.

Dennoch ist eine solche Webseite überfällig. Endlich haben wir auch in der digitalen Welt einen Wallfahrtsort, an dem wir dem Sänger huldigen können. „Die Seite ist eine Einladung an Bons Fans und Freunde, sich zu versammeln und ihre Erinnerungen an ihn zu teilen. Er lebt in den Herzen und Seelen dieser weiter, die ihn lieben.“

Schon kurz nach dem offiziellen Launch der Webseite meldeten sich zahlreiche Weggefährt*innen zu Wort. AC/C-Drummer Phil Rudd etwa schreibt: „Man müsste schon sehr lange suchen, um jemanden zu finden, der etwas Schlechtes über Bon Scott sagen würde.“ Und Steve Perry von Journey teilt mit: „Seine Stimme war so unfassbar kraftvoll, dass er mich für immer verändert hat.“ Dem können wir nur zustimmen.

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Metallica und „Stranger Things“ veröffentlichen gemeinsame Merchandise-Kollektion

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Michael Hickey/Getty Images

Das Liebesverhältnis zwischen den kalifornischen Metal-Titanen Metallica und der Netflix-Hitserie Stranger Things will gar nicht mehr aufhören. Nachdem Metallicas Song Master of Puppets in der aktuellen Staffel zu besonderen Ehren kam, trafen sich die beiden Welten immer wieder. Nun veröffentlichen Metallica und Stranger Things sogar gemeinsamen Merchandise.

 von Markus Brandstetter

Die Band und die Serie stellen nun eine T-Shirt-Kollektion vor, auf denen sowohl das Metallica-Logo als auch jenes des Hellfire Club zu sehen ist, der in der aktuellen Stranger-Things-Staffel eine große Rolle spielt. „Wir haben hier das most Metal Meeting ever“, schreiben Metallica in Anlehnung auf ein Zitat aus dem Finale der Staffel. Die Band sucht daher „nach ‚verlorenen Schafen und Außenseitern, die sich uns anschließen möchten. Denkst du, du hast das Zeug dazu? Dann zieh dich um!“, heißt es in der Caption weiter.

Die Metallica x Stranger Things Kollektion gibt es über den offiziellen Store der Band, den Netflix-Shop sowie den britischen Shop Probity Merch zu kaufen. Im Sortiment sind ein Trikot, ein Shirt und ein Hoodie.

Metallica jammten mit Stranger-Things-Star

Auf dem Lollapalooza-Festival kam es kürzlich zu einem besonderen Zusammentreffen. Joe Quinn, der in der Serie die Rolle des Metalheads Eddie Munson spielt (und der in einer Schlüsselszene auf der Gitarre die Metallica-Riffs von Master of Puppets spielt), besuchte die Band Backstage. Im Rahmen des Treffens jammten Metallica und Quinn auch den Kult-Song. Beim anschließenden Konzert spielte die Band bei Masters of Puppets auch einige Videosequenzen aus der Serie ein.

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Woodstock ’99: Netflix-Doku beleuchtet das Festival-Desaster — und die Gier dahinter

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Frank Micelotta/ImageDirect/Getty Images

Die Netflix-Doku Trainwreck: Woodstock ‘99 widmet sich einer der großen Festival-Katastrophen unserer Zeit — und versucht die Frage zu klären, wie Woodstock ’99 denn so kolossal danebengehen konnte.

 von Markus Brandstetter

Das viertägige Festival Woodstock ’99 (das vom 22. bis 25. Juli 1999 stattfand) hätte eigentlich ganz im Zeichen der Prämissen seines Vorgängerfestivals im Jahr 1969 werden sollen — Peace, Love, Music. Leider wurde das absolute Gegenteil daraus: Es kam zu Vandalismus, gewalttätigen Ausschreitungen — und tragischerweise zu mehreren Gruppenvergewaltigungen. Etliche Menschen wurden verletzt — und das Festival ging als ein Tiefpunkt der Musikgeschichte der 1990er-Jahre ein. Dieser Geschichte widmet sich nun die Netflix-Doku Trainwreck: Woodstock ‘99, die es seit einigen Tagen auf dem US-amerikanischen Streamingabieter zu sehen gibt.

Hier gibt es einen Trailer zu sehen:

Woodstock ’99: Veranstalterversagen, Gier, Egos

Die Doku besteht aus drei Episoden. Dabei kann man sehen, wie sich die Lage immer mehr zuspitzt. Alles eskaliert — und die Veranstalter reagieren alles andere als souverän auf die Situation. Überhaupt wird dem Organisationsteam von Woodstock ’99 oft organisatorisches Komplettversagen vorgeworfen. Dabei war als Veranstalter eigentlich die Legende Michael Lang mit dabei — Lang war auch für das Original-Woodstock verantwortlich. Der mittlerweile verstorbene Lang kommt in der Doku auch ausgiebig zu Wort, auch Festivalmitarbeiter*innen, Besucher*innen und Künstler*innen kommen zu Wort. „Anhand von seltenem Insider-Material und Augenzeugeninterviews mit einer beeindruckenden Liste von Festivalmitarbeitern, Künstlern (darunter Moby, Dave Mustaine, Jewel, Joanathan Davis und die The-Offspring-Mitglieder Dexter Holland und Noodles) und Besuchern wirft diese Doku-Serie einen Blick hinter die Kulissen und enthüllt die Egos, die Gier und die Musik, die drei Tage lang für das totale Chaos sorgten“, heißt es in der offiziellen Beschreibung der Doku.

 

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Toxische Kultur?

Regie führte bei Trainwreck: Woodstock ‘99 Garret Price — für die Musik zeichnen Cranberries-Mitglied Noel Hogan sowie der isländische Musiker Sindri Már Sigfússon verantwortlich. Price sprach in einem Interview davon, dass die 1990er-Jahre eine „toxische Musikkultur“ gewesen seien. „Seltsamerweise kam mir das ganze Chaos, das sich in Echtzeit abspielte, damals gar nicht so verrückt vor – es war fast wie ein extremes FOMO, ein Wunsch, dabei zu sein. Erst Jahre später, als ich anfing, die Aufführungen auf YouTube nachzuerleben und Artikel zu lesen, begann ich all die Probleme zu verstehen, die sich an diesem Wochenende entwickelten. Nicht nur in Bezug auf das Festival selbst, sondern auch in Bezug auf die amerikanische Kultur“, so der Regisseur in einem Interview.

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Die Killers veröffentlichen ihre neue Single „boy“!

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The Killers
Titelfoto: Universal Music

Fans der frühen Tage dürften sich ziemlich freuen: Heute haben die Killers endlich eine neue Single veröffentlicht. Der Song hört auf den Namen boy und wurde schon vergangenen Monat bei einem Festival vorgestellt.

von Björn Springorum

Im Juli 2022 spielten die Killers beim Mad Cool Festival in Spanien. Das dortige Publikum kam in den besonderen Genuss einer Premiere: Erstmals ließ die Band ihre neue Nummer boy hören. Die entstand laut der Band schon während den Sessions zu Pressure Machine (2021), schaffte es aber auf ästhetischen Gründen nicht auf dieses besondere Album, auf dem die Killers eher ihre Vorliebe für Folk, Americana und natürlich Bruce Springsteen auslebten. Heute ist sie offiziell erschienen und natürlich auch hier bei uns zu hören:

Kein Zweifel: Jetzt ist der schillernde Hymnensound zurück! boy ist ein typischer, schwelgerischer Synth-Rock-Song, größer als das Leben selbst und frech eingängig. Produziert wurde die Nummer vom langjährigen Weggefährten Stuart Price, inhaltlich stand Oscar Wildes Spruch „Wir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne“ Pate.

Erster Song der Pandemie

Frontmann Brandon Flowers sagt zu der neuen Nummer: „Dies war der erste Song, den wir schrieben, nachdem wir unsere Imploding The Mirage-Tour aufgrund der Pandemie absagen mussten.“ Das heißt konkret, die Nummer ist bereits zwei Jahre alt. Flowers weiter: „Ich war gerade erst zurück nach Utah gezogen und unternahm immer öfter Ausflüge nach Nephi, wo ich aufgewachsen war. Dieser Ort, von dem ich mit 16 so gern weg wollte, war jetzt ein Ort, an den ich immer wieder zurückkommen musste. Heute habe ich einen Sohn, der so alt war wie ich damals. Mit boy will ich mir, meinen Söhnen und allen anderen sagen, die Dinge nicht immer kaputt zu denken. Man muss sich nur auf das konzentrieren, was einem wichtig ist.“

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