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„That Little Ol’ Band From Texas“: Neue Doku über ZZ Top kommt!

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Foto: Ross Halfin

Von Profis gedreht, im Kino gefeiert, in Texas zuhause: Eine brandneue Doku zeichnet den Aufstieg der endlos coolen ZZ Top nach – mit jeder Menge Blues-Rock, tiefen Einblicken und persönlichen Interviews!

von Björn Springorum 

Schaut euch hier den Trailer zur Doku von ZZ Top an:

Als 1971, also vor bald 50 Jahren, eine gewisse Platte mit dem programmatischen Titel ZZ Top’s First Album erschien, ahnte noch niemand, welch unvergleichliche Karriere hier ihren Anfang nahm. Der große, unverschämte Blues-Rock von ZZ Top eroberte binnen weniger Jahre die Welt, längst gilt Billy Gibbons, das kreative wie musikalische Herz der Band, als einer der besten Blues-Gitarristen des Landes. Und die Bärte, die haben ZZ Top auch salonfähig gemacht. Mit Ausnahme von ausgerechnet Frank Beard natürlich, der sich erst vor wenigen Jahren zu ein wenig Gesichtsbehaarung hinreißen ließ.

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Amerikas zottelige Nationalhelden

Seit 1970 spielt die Band in derselben Besetzung, seit 1970 begeistert sie mit ihrer humorigen, doppeldeutigen Mischung aus Blues-, Roots- und Southern-Rock. 15 Platten, über 50 Millionen verscherbelte Tonträger, ein Platz in der Rock And Roll Hall Of Fame – kurz: Die Texaner sind Grundnahrungsmittel des Rock’n’Roll und Amerikas zottelige Nationalhelden schlechthin. Ebenjenen beinahe heiligen Status arbeitet auch That Little Ol’ Band From Texas heraus, eine brandneue, am 28. Februar 2020 erscheinende Dokumentation über die Moonshine-Blueser aus dem Herzen der USA.


Jetzt in unserem Store erhältlich:

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Ltd. Edition DVD & Ltd. Edition BluRay

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Auf DVD, Blu-ray und als Stream können wir ab Februar nacherleben, wie das Power-Trio mit seinem breitbeinigen Blues und dem nahezu surrealistischen Charisma die Welt eroberte und unsterblich wurde. Dafür sind ziemliche Kenner ihres Fachs verantwortlich: Produziert von Banger Films, die schon mit Super Duper Alice Cooper brillierten, wird auch das Leben und Wirken von ZZ Top in kunstfertige, ästhetisch beeindruckende Bilder gehüllt, die sich dem unvergleichlichen Stil der Band wunderbar anpassen. In den Vereinigten Staaten sorgte der Film bereits in 50 Kinos für Begeisterung.

Die Geschichte dreier Blues-Fans

Im Februar hat endlich auch der Rest der Musikwelt Gelegenheit, dieses Schmuckstück zu genießen. That Little Ol’ Band From Texas erzählt die Geschichte dreier Blues-Fans, die im Teenageralter mit der Musik beginnen, in Bars spielen und schließlich kometengleich zu Superstars der MTV-Ära werden. Gespräche mit der Band, Interviews mit prominenten Fans wie Josh Homme oder Billy Bob Thornton, Konzertmitschnitte, nie zuvor gezeigtes Archivmaterial und, als Sahnehäubchen, ein intimes, exklusiv für diese Doku gegebenes ZZ-Top-Konzert im ältesten Tanzsaal von ganz Texas!

Klar, wir wussten auch davor schon, was für ein wilder Ritt durch die texanische Prärie die Karriere von ZZ Top war. That Little Ol’ Band From Texas fasst all das in einprägsame Bilder, die am Ende vor allem eines verdeutlichen: Cooler als ZZ Top geht es wirklich nicht!

5 Wahrheiten über ZZ Top

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Judas Priest: Jetzt doch zu fünft auf Tour!

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Foto: Ethan Miller/Getty Images

Erst hü, dann hott: Nachdem Judas Priest erst vergangenen Montag verkündeten, ohne Andy Sneap auf Tour gehen zu wollen, kommt jetzt schon die Kehrtwende. Wenn sich die Herren dann bitte mal entscheiden würden…?

 von Björn Springorum

Man könnte ja meinen, dass man irgendwann in seinem Leben eine gewisse Reife erreicht hat, was Entscheidungsprozesse angeht – auch oder vor allem als Band, die dieses Jahr ihren mehrfach verschobenen 50. Geburtstag feiern will. Pustekuchen: Bei Judas Priest scheint man derzeit gar nicht zu wissen, was man eigentlich will. Erst vergangenen Montag (10. Januar 2022) überraschte, verwirrte und erzürnte man die Fans mit der Botschaft, zu viert auf Tour gehen zu wollen. Konkret also ohne Gitarrist Andy Sneap, der seit 2018 Glenn Tipton ersetzt und derzeit das kommende Priest-Album produziert.

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Andy Sneap ist wieder drin

Judas Priest ohne den ikonischen Twin-Guitar-Sound, der den Heavy Metal maßgeblich beeinflusste? Schwer vorstellbar. Entsprechend groß war der Aufschrei. So groß, um genau zu sein, dass Judas Priest ihre merkwürdige Entscheidung noch vor Ablauf der Woche revidierten. In einem neuen Statement heißt es jetzt nämlich: „Hallo Metal-Maniacs, nach allem, was in den letzten Tagen so passiert ist, haben wir uns als Band einstimmig dazu entschlossen, unsere Live-Shows in unveränderter Besetzung mit Rob, Ian, Richie, Scott, Andy und, so gut er kann, Glenn zu spielen. Wir sehen ins in Kürze, wenn wir 50 stahlharte Jahre Judas Priest gemeinsam feiern werden.“

Damit sind natürlich Rob Halford, Ian Hill, Richie Faulkner, Scott Travis und Glenn Tipton gemeint. Die Besetzung also, die auch die letzten Jahre live unterwegs war. Damit versucht die Band ganz offensichtlich, die Wogen zu glätten. In den vergangenen Tagen waren viele kritische Stimmen laut geworden, die unter anderem die Rückkehr von K.K. Downing forderten. Bleibt jetzt zu hoffen, dass sich die Herren dann endlich mal erschienen haben. Und ihnen das Virus keinen Strich durch die Rechnung macht.

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Zeitsprung: Am 9.10.1978 lassen Judas Priest die „Killing Machine“ los.

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Sorge um Sinéad O’ Connor: Sängerin nach Tod ihres Sohnes im Krankenhaus

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Tim Mosenfelder/Getty Images

Eine Woche nach dem Tod ihres Sohnes wurde Sinéad O’ Connor in ein Krankenhaus eingeliefert — das berichtet unter anderem „CNN“. Die Sängerin hatte zuvor eine Reihe von besorgniserrengenden Tweets veröffentlicht, in denen sie andeutete, sich etwas antun zu wollen.

von Markus Brandstetter

O’Connor hatte in einem mittlerweile wieder gelöschten Twitter-Posting auf ihrer offiziellen Twitter-Seite geschrieben: „Ich habe beschlossen, meinem Sohn zu folgen. Es hat keinen Sinn, ohne ihn zu leben. Alles, was ich anfasse, mache ich kaputt. Ich bin nur wegen ihm geblieben. Und jetzt ist er weg“. Auch andere, ähnlich dramatischere Tweets versetzten Fans und Familie in Sorge.

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Entschuldigung bei Fans

Später entschuldigte sie sich bei ihren Fans für diese Äußerung und erklärte, medizinische Hilfe zu suchen. „Es tut mir leid. Ich hätte das nicht sagen sollen. Ich bin jetzt bei der Polizei auf dem Weg ins Krankenhaus. Es tut mir leid, dass ich alle verärgert habe. Ich bin ein Idiot“. Allerdings ging es später laut „CNN“ dann erneut besorgniserregend weiter: „Ich bin verloren ohne mein Kind und ich hasse mich selbst. Das Krankenhaus wird eine Weile helfen. Aber ich werde Shane finden. Dies ist nur eine Verzögerung“, so die irische Sängerin.

O’Connor trauert um ihren Sohn

O’Connors Sohn Nevi’im Nesta Ali Shane O’Connor hatte sich Anfang Januar das Leben genommen. Er hatte sich zuvor nach mehreren Selbstmordversuchen in stationärer Behandlung befunden, wurde allerdings die Tage vor seinem Tod vermisst. Zunächst hatte O’Connor ihren Sohn via Twitter angefleht, sich nichts anzutun.

Am 8. Januar 2022 verkündete die Musikerin die traurige Gewissheit über ihre sozialen Netzwerke: „Mein wunderbarer Sohn, Nevi’im Nesta Ali Shane O’Connor, das Licht meines Lebens, hat heute beschlossen, seinen irdischen Kampf zu beenden und ist nun bei Gott“, schreibt die Musikerin auf Twitter. „Möge er in Frieden ruhen und möge niemand seinem Beispiel folgen. Mein Kleines. Ich liebe dich so sehr. Bitte ruhe in Frieden“.

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„Der Triumph des Jazz“: Die musikalischen Einflüsse des Martin Luther King, Jr.

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Nirvana: „Nevermind“-Baby lässt nicht locker und reicht erneut Klage ein

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Foto: Gie Knaeps/Getty Images

Nächste Runde im Streit um Nirvanas Nevermind-Cover: Erst vergangene Woche wurde seine Klage abgelehnt, jetzt reicht Spencer Elden schon die nächste ein. Ob die noch was bringt?

 von Björn Springorum

Wir erinnern uns: Voriges Jahr klagte Spender Elden die Band Nirvana vollkommen überraschend wegen Kinderpornografie an. Er wollte von jedem einzelnen Beklagten (darunter Dave Grohl, Krist Novoselic und Courtney Love) mindestens 150.000 Dollar Schadensersatz, außerdem sollte das ikonische Nevermind-Cover auf künftigen Wiederveröffentlichungen abgeändert werden. Erst letzte Woche wies ein kalifornischer Richter diese Klage vorerst zurück, räumte Elden aber als Deadline für eine angepasste Klage den 13. Januar 2022 ein.

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Die Klage wurde mal wieder abgeändert

Das ließ sich Spencer Elden natürlich nicht nehmen. Und macht so langsam aber sicher eine Posse daraus: Plötzlich ist in der Anklageschrift nämlich gar nicht mehr von Sexhandel die Rede – eine Anschuldigung, die schon letztes Jahr nur sehr schwer haltbar war. Nach wie vor gibt Elden aber an, dass die Band „Kinderpornografie absichtlich zu Marketingzwecken genutzt hat“ und mit seinem Foto für Nevermind bis heute viele Millionen Dollar verdient hat.

Es ist nicht das erste Mal, dass Spencer Elden seine Klage modifiziert. Das ist nicht unüblich, trägt aber nicht unbedingt zur Glaubwürdigkeit des Klägers bei – zumal das Nevermind-Cover-Model in den vergangenen Jahren das berühmte Foto immer wieder mit Gusto nachgestellt hat und offenkundig stolz auf seine Rolle in der Popkultur war oder ist. Mehrfach erwähnte er zudem in Interviews, wie enttäuscht er ist, dass alle außer ihm mit diesem Album säckeweise Geld verdient haben. Es ist deswegen so langsam wirklich schwer zu glauben, dass es hier um etwas anderes geht als den schnöden, schnöden Mammon.

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24. September 1991: Der beste Tag der Musikgeschichte

 

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