------------

Platten

5 (+1) Wahrheiten über Metallicas „Master Of Puppets“

Published on

Heute präsentieren wir euch ein paar weniger bekannte Fakten über das dritte Metallica-Album Master Of Puppets. Die Scheibe von 1986 gilt als eine der Sternstunden des Heavy Metal und hat die vier zotteligen Jungspunde an die Spitze eines ganzen Genres katapultiert.

von Christof Leim

Hier könnt ihr euch Master Of Puppets anhören:

1. Kein Masterplan für Master Of Puppets

Als Metallica im Herbst 1985 ihr drittes Album aufnehmen, gibt es keinen großen Plan, keinen langen Vorlauf. Die Band führt einfach weiter, was sie mit Ride The Lightning begonnen hat: Hochenergie-Thrash mit Harmonien und Strukturen jenseits von reinem Geballer – nur noch größer, noch besser, noch bombastischer. Dass die vier Langhaarigen damit einen Meilenstein zusammenzimmern, ist ihnen nicht bewusst. Wie auch, bei dem Tempo: Die Band gibt es da erst vier Jahre, das Debüt Kill ‘Em All kam gerade zwei Jahren vorher raus. Als Metallica für Master Of Puppets im Studio in Kopenhagen aufschlagen, sind sie im Schnitt gerade mal 22 Jahre alt.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

Im US-Rolling Stone wundert sich Lars Ulrich später: „Wir haben das Material in ungefähr acht Wochen geschrieben. Was zum Teufel ging ab im Sommer 1985, dass wir in der Zeit so eine Platte von der ersten bis zur letzten Note aus dem Boden stampfen konnten? Alles drehte sich um Musik, 24 Stunden am Tag, ohne irgendwelche versteckten Motive. Wir haben einfach Musik gemacht und Bier getrunken.“

2. Die Inspiration kommt von überall.

Auf Puppets verfeinern Metallica die Formel mit geileren Riffs, epischeren Melodien und clevereren Strukturen. Die Inspiration dazu kommt aus den unterschiedlichsten Ecken:

Das akustische Intro von Battery fliegt James Hetfield zu, als er im TV nach Sendeschluss (gab’s damals noch!) das klassische Stück Pavane von Gabriel Fauré hört und aus Langeweile mitklimpert. Das Galoppriff der Strophe entsteht auf einer Akustischen in London.

Die Macht von Drogen macht er zum Thema des Titelstücks, nachdem er auf einer Party in San Francisco Heroinkonsumenten erlebt. Die Zeile „chop your breakfast on a mirror“ beschreibt Metallica-Kumpel Rich Burch, der jeden Morgen in der Bandwohnung eine Line Speed zieht – weil bei ihm daheim sonst die Mama meckert.

Das „Ding“ in The Thing That Should Not Be stammt aus H.P. Lovecrafts Gruselklassiker Schatten über Innsmouth von 1936.

Dass Lars und James viel vor dem Fernseher rumhängen, schlägt ebenfalls durch: Welcome Home (Sanitarium) beschreibt die Irrenanstalt aus dem Film Einer flog übers Kuckucksnest mit Jack Nicholson. Hetfield deutet Jahre später mal an, dass bei der Nummer der Song Rainbow Warrior von Bleak House, einer obskuren Kapelle aus der New Wave of British Heavy Metal (NWoBHM), Pate gestanden hat. Auch ein Vergleich mit Tom Sawyer von Rush erweist sich als interessant. Mit Disposable Heroes reagieren die Musiker auf Fernsehdokumentationen über den zweiten Weltkrieg, Leper Messiah zielt auf die unzähligen TV-Prediger in den USA. Den Titel borgt sich Hetfield übrigens von einer Zeile der David Bowie-Nummer Ziggy Stardust.

Für die majestätischen Harmonien in Orion greift Cliff Burton auf seine musikalische Ausbildung und Vorliebe für Klassik zurück: „Bach is god“ verkündet er damals gerne.

Die Zeile „Blood will follow blood“ von Damage, Inc. fällt Lars und James bei einem Filmtrailer auf. Für das Bassintro lässt sich Cliff vom Choral Komm süßer Tod von Johann Sebastian Bach inspirieren – und freut sich, dass man das nachher nicht mehr so deutlich hört.

Keinen kreativen Einfluss mehr gibt’s von Ex-Gitarrist Dave Mustaine (Megadeth), dessen Ideen sich noch auf Kill ‘Em All und Ride The Lightning finden. Mustaine behauptet zwar später, dass Leper Messiah ein Riff von ihm enthält aus Zeiten, als der Song noch The Hills Run Red hieß, aber Metallica bestreiten das.

3. Master Of Puppets ändert vieles – für Metallica und die Szene.

Nach dem 3. März 1986 sieht die Welt für Metallica anders aus: Mit der Veröffentlichung des Albums wird aus der Kultkapelle eine Metal-Macht und unzweifelhaft eine der wichtigsten Bands des Genres. Bis dahin spielt sich Thrash Metal im Underground ab, Master Of Puppets aber steigt als erstes Album mit so harter Musik in die Charts ein und erreicht in USA Platz 29, in Deutschland Platz 31.

Die fünfmonatige US-Arena-Tour mit Ozzy Osbourne im Sommer 1986 bringt die Band dem Mainstream-Metal-Publikum nahe. Leider bricht sich James Hetfield während dieser immens wichtigen Konzertreise das linke Handgelenk und kann wochenlang auf der Bühne nur singen. Am Ende der Tour am 3. August 1986, an Hetfields 23. Geburtstag, erhalten die vier Musiker sogar Goldauszeichnungen und den Hinweis, sie könnten sich jetzt vernünftige Wohnungen und Häuser leisten. Die anschließende Damage Inc.-Tour durch Europa gerät zum ausverkauften Triumphzug.

Das wirkt sich langsam, aber sicher auf das Privatleben aus: Zwar sind Metallica noch bei weitem keine Superstars, die irgendwer außerhalb der Welt der harten Musik kennt, doch die Vier müssen eine Art „Radar“ entwickeln, wie Kirk Hammett es ausdrückt, um allzu übereifrige, hyperventilierende Metalheads auf Abstand zu halten. Bei Konzertbesuchen zu Hause in der Bay Area können sie sich nicht mehr ganz frei bewegen („Ey, seid ihr jetzt zu fein für den Moshpit?“), ein Bekannter von Kirk verkauft sogar die Telefonnummer des Gitarristen für 50 Dollar. In Hotels checken die Musiker deshalb unter Pseudonym ein. Lars nennt sich „Richie Rippensmoke“, James ist „Jimmy Vodz“, Kirk heißt „Melvin Poterzebie“ und Cliff „Samuel Burns“.

Der größte Umbruch kommt für Metallica mit dem Tod von Cliff Burton bei einem Busunglück in Schweden am Morgen des 27. September 1986. Weil der Bassist musikalisch und persönlich kaum zu ersetzen ist, wird die Band immer mehr zur Lars-und-James-Show, was Cliffs Nachfolger Jason Newsted deutlich zu spüren bekommt. Die Wirkung von Puppets auf die Szene fasst Scott Ian von Anthrax zusammen: „Metallica haben erst die Tür für Bands wie uns geöffnet.“

4. PMRC-Sticker

Weil Mitte der Achtziger die Moralapostel des PMRC mit den berühmten „Parental Advisory“-Aufklebern vor böser Sprache in der Musik warnen will, lassen Metallica ihrerseits einen Sticker anbringen: „Der einzige Track, den du besser nicht spielen solltest, ist Damage Inc., weil darin das berüchtigte F-Wort vorkommt. Ansonsten gibt es auf dieser Platte nirgends Scheiße, Fuck, Pisse, Fotze, Motherfucker oder Schwanzlutscher.“

5. Die Scheibe ist offiziell „kulturell wertvoll“.

Lesesaal der Library of Congress

Lesesaal der Library of Congress. Bild von Carol M. Highsmith [Public domain], via Wikimedia Commons

Jawohl, man darf das Album Kultur nennen: Am 23. März 2016 wird Master Of Puppets in die „National Recording Registry“ aufgenommen. Das ist eine Sammlung der US-Kongressbibliothek von Aufnahmen, die „kulturell, historisch oder ästhetisch wichtig sind oder das Leben in den Vereinigten Staaten reflektieren“. Quasi ein amerikanisches „Weltkulturmusikerbe“. Dort befinden sich Metallica – als erste Metal-Band – in der Gesellschaft von Miles Davis, Glenn Miller, den Beatles und Astronaut Neil Armstrong mit seinen Funksprüchen vom Mond. Auch Nirvana, die Ramones und Public Enemy sind vertreten. Man könnte sagen: Master Of Puppets ist E-Musik. Hätte der Musiklehrer damals auch nicht gedacht.

6. Eine tragische Entscheidung

Cliff Burton's memorial in Ljungby, Sweden

Cliff Burtons Gedenkstätte in Ljungby, Schweden. Bild von Jens Eriksson aus Stockholm, Schweden (Cliff Burton) [CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Am Abend vor Cliff Burtons Tod gibt es im Metallica-Bus Diskussionen über die Kojenbelegung. Kirk und Cliff ziehen Karten, Cliff gewinnt mit einem Pik-As und darf deshalb Kirks Bett übernehmen. Am frühen Morgen des 27. September 1986 kommt der Bus auf dem Weg von Stockholm nach Kopenhagen ins Schlingern und kippt schließlich um. Cliff wird aus dem Fenster an seiner Koje geschleudert, das Fahrzeug landet auf ihm. Er verstirbt mit 24 an der Unfallstelle… Der Fahrer spricht später von vereister Fahrbahn, denkbar ist auch ein Sekundenschlaf. Vollständig aufgeklärt wird der Unfall nie.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

„Master Of Puppets“ von Metallica: Die ganze Geschichte des Meisterwerks


><noscript><img loading=

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

Platten

Motown: Die 15 wichtigsten Songs aus der legendären Hitfabrik

Published on

Motown

Gespeist aus einem gewaltigen Backkatalog, der Jahrzehnte umspannt, haben die größten Hits aus dem Hause Motown nicht nur eine Ära definiert: Sie sind dermaßen zeitlos, dass sie längst als Inbegriff des „Classic Pop“ gelten müssen. Dass Berry Gordy es geschafft hat, sein unabhängiges Soul-Label aus Detroit zu einer der bekanntesten Musikadressen der Welt zu machen, ist an sich schon bemerkenswert. Dass die bei Motown veröffentlichten Titel auch nach so langer Zeit zu den bekanntesten und mitreißendsten Aufnahmen der Musikgeschichte zählen, unterstreicht, was für ein einzigartiges Gespür Mr. Gordy hatte. Die 15 Titel, die nun folgen, sind dabei nur die Spitze des Eisbergs.

von Ian McCann

Jetzt in unserem Shop erhältlich:

V.A. - Motown: The Complete No 1
V.A.
Motown: The Complete No 1’s
Ltd. 60th Anniversary Boxset Edition

HIER BESTELLEN

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

15. I Want You (Marvin Gaye)

Das Verlangen überwältigt Marvin Gaye im Verlauf des Titelsongs seines I Want You-Longplayers aus dem Jahr 1976. Produziert von Leon Ware, der außerdem Co-Autor ist, kann sich dieser Song mitunter sogar fast schon zu intim anfühlen, sollte man gerade nicht in Stimmung sein – doch wer bitte ist schon nicht in Stimmung, wenn Mr. Gaye loslegt?

14. Heaven Must Have Sent You (The Elgins)

Die vom Hitmaker-Trio Holland-Dozier-Holland komponierte und produzierte Single sollte für The Elgins der einzige wirklich große Hit bleiben – dabei hätten ihre Ausnahmestimmen deutlich mehr Erfolge verdient. Doch 1966 ein Top-50-Titel in den Staaten, mussten sie auch noch fünf Jahre warten, bis ihr Hit in England die Top-3 knackte. Trotzdem: Auch musikalisch ganz klar ein Geschenk des Himmels!

13. Just My Imagination (Running Away With Me) (The Temptations)

Eine verträumte – genauer: tagträumerische – Ballade, die zugleich als Abschiedsgeschenk von Eddie Kendricks an The Temptations fungierte. Was als Geschichte von einem verblendeten Schwärmer beginnt, verwandelt Kendricks in einen Traum aller Fans. Außerdem war’s ein Abschiedsgruß an den Kollegen Paul Williams, der 1971 aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste.

12. Reach Out I’ll Be There (Four Tops)

Der Monsterhit der Four Tops aus dem Jahr 1966. Levi Stubbs aktiviert jeden Muskel, spannt jede Sehne, belastet seine Stimmbänder aufs Äußerste, um allen Zuhörenden klarzumachen, dass er bereit wäre, sie zu fangen, sollten sie denn einmal fallen. Was für ein Typ. Was für ein Track.

11. My Guy (Mary Wells)

Die etwas wehklagend wirkende Sirene zu Beginn markiert den Auftakt zu jenem Song aus dem Jahr 1964, der damals wie eine Bombe einschlug. Von Smokey Robinson komponiert, war der Song für Mary Wells hinterher auch der größte Motown-Hit – denn wenig später verabschiedete sie sich nach vielen Jahren vom Label. Auch heute klingt der Song immer noch so klar und lebendig wie vor gut 50 Jahren.

10. My Girl (The Temptations)

Die Antwort auf My Guy (Mary Wells) schrieb Smokey mit My Girl: Der nächste große Wurf, der gerade durch das reduzierte Gitarrenspiel von Robert White so unwiderstehlich wird, weil das Motiv so grandios mit David Ruffins Gesang harmoniert. Zärtlich und dabei doch lebhaft, darf dieser Titel als inoffizielle Hymne und Erkennungsmelodie der Temptations gelten.

9. Sir Duke (Stevie Wonder)

Mit seiner Verneigung vor jenen Swing-Jazz-Ikonen, die ihn als Kind inspiriert hatten, lieferte Stevie Wonder im Jahr 1976 einen dermaßen ausgelassenen Titel ab, dass man fast meinen könnte, „Sir“ Duke Ellington persönlich habe ihn eingespielt – nur klang die Single dafür dann doch einen Tick zu funky! Ein großer, fröhlicher, überschwänglicher Platz-1-Kandidat im Jahr 1977.

8. Stop! In The Name Of Love (The Supremes)

Schluss mit den Spielchen, Junge! Denn The Supremes wissen ganz genau, was du da treibst – und der dazugehörige Song funktioniert als Bitte um Besserung und als unüberhörbarer Warnschuss zugleich. Allein wie die charmanten Damen das Wörtchen „charms“ benutzen! Also wenn diese Message nicht bei ihm ankommt, dann kann er nur ein seelenloses Wesen sein. Oder taub.

7. The Tracks Of My Tears (The Miracles)

Noch so ein miracle von Smokey: Dieses vertonte Geständnis war 1965 ein Top-10-Hit in den USA – hätte aber noch deutlich höher in den Charts klettern müssen. Das Problem: Die Dinge sind nicht immer so, wie es scheint. Ein Thema, das er auch mit Tears Of A Clown umkreisen sollte. Sein Leid ist der Stoff für ein Lied, das man nicht mehr aus dem Kopf bekommt.

6. I Want You Back (Jackson 5)

Die Jungs aus Gary, Indiana drehten mal so richtig auf für ihre erste Tamla-Veröffentlichung: Wie eine Kreuzung aus ganz, ganz jungen Sly And The Family Stone mit den Temptations im Teenager-Alter wirkte das. Veröffentlicht 1969, ganz oben in den Charts im Jahr drauf: Es war die Geburtsstunde eine Legende.

5. What Becomes Of The Brokenhearted (Jimmy Ruffin)

Auch der Bruder des Temptations-Sängers ergriff seine Chance bzw. das Mikrofon: Hier präsentiert er eine eher düstere Geschichte aus dem Land der Verlassenen und Einsamen. Von Anfang an beliebter bei den Briten und Britinnen als in den USA, schaffte es die Single doch immerhin auf Platz 7 der US-Charts. Kein Wunder bei so viel Soul.

4. I Heard It Through The Grapevine (Marvin Gaye)

Marvin Gaye war nicht der erste, der I Heard It Through The Grapevine aufgenommen hat. Auch nicht der erste, der damit die Charts eroberte, denn das hatten vor ihm schon Gladys Knight And The Pips übernommen. Trotzdem ist seine Version, gedrosselt und eindringlich, diejenige, die zum Klassiker werden sollte. Die Single war riesengroß im Jahr 1968. Und sie ist es heute noch.

3. Papa Was A Rollin’ Stone (The Temptations)

Auch diesen Song hatten Undisputed Truth schon im Jahr zuvor eingespielt, aber erst The Temptations machten ihn 1973 zum Mega-Hit. Man sagt, die Bandmitglieder hätten sich zunächst nicht wirklich wohl damit gefühlt, dermaßen abfällig über ihre Papas zu reden – schließlich waren die Väter allesamt ganz anständige Leute. Pure Fiktion also, und fantastisch eingängig verpackt.

2. Someday We’ll Be Together (Diana Ross And The Supremes)

Mit dieser Version des Johnny And Jackey-Duetts aus dem Jahr 1961 verabschiedete sich Diana Ross von den Supremes: Passend dazu klingt der Song denn auch nach Resignation und Hoffnungsschimmer zugleich. Das Arrangement ist dem Original überraschend ähnlich; verantwortlich dafür war Johnny Bristol persönlich, der Johnny also von Johnny And Jackey. Ironisch daran ist vor allem, dass die Supremes genau genommen gar nicht mitsingen. Denn man hört nur Diana Ross, deren Stimme von Mr. Bristol immer höher und höher getrieben wird.

1. Ain’t No Mountain High Enough (Marvin Gaye & Tammi Terrell)

Die Bergspitze des Sixties-Pop, einer der größten Soul-Tracks aller Zeiten, und für viele Menschen auch ganz klar: der Höhepunkt der Motown-Ära. Der von Ashford & Simpson komponierte Song vereint Gospel-Wurzeln mit himmlischem Soul – in einem Arrangement, das sich aus seichten Tälern bis in luftige Höhen erhebt. Marvin und Tammi klangen nie besser als hier, weder zusammen noch als Solokünstler. So leidenschaftlich. So ambitioniert.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Motown Records: Vom Party- zum Protest-Sound einer ganzen Generation

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Continue Reading

Platten

18 Vinyl-Singles: Box der frühen Rolling-Stones-Singles kommt!

Published on

Rolling Stones

Die Stones wärmen sich für ihren 60. Geburtstag auf. Als Teil der Feierlichkeiten erscheint am 10. Juni 2022 eine schon jetzt legendäre Box mit insgesamt 18 Vinyl-Singles als 7-Inch – die Singles Box Volume One: 1963 – 1966. Vorbestellungen sind ab sofort möglich. Und sollten zügig getätigt werden.

von Björn Springorum

Wenn das mal kein Schmuckstück ist: Am 10. Juni 2022 erscheint die Singles Box Volume One: 1963 – 1966 von den Rolling Stones. Das ist allein aufgrund des Umfangs ein Grund zum Jubeln für alle Fans der Band: Insgesamt 18 Singles und EPs, jede für sich auf 7-Inch-Vinyl gepresst und gemeinsam in einer maßgeschneiderten Box verpackt, rollen die turbulente und feurige Frühphase der Stones auf. Die Limitierung dürfte dafür sorgen, dass das Ding zackig vergriffen ist, wer vorbestellen möchte, sollte das also besser rasch und hier tun:

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

Jetzt in unserem Shop erhältlich:

The Rolling Stoners - Singles Box Volume One: 1963 - 1966
The Rolling Stones
Singles Box Volume One: 1963 – 1966
Limited 18 x 7Inch Vinyl Box Set

HIER BESTELLEN


Die Singles Box Volume One: 1963 – 1966 bietet liebevolle, vor allem aber authentische Reproduktionen von den originalen Erstauflagen, wie sie die Labels London und Decca in der ersten Hälfte der Sechziger veröffentlicht haben – authentisch bis zur Verpackung und den Sleeves. Und das alles in dieser Form zum ersten Mal auf Vinyl!

Rare B-Seiten

Die Box macht aber nicht nur optisch jede Menge her, sie bietet auch viel: Mit The Rolling Stones E.P, Five By Five und Got Live If You Want It! finden sich gleich drei EPs in der Kollektion, die man jetzt auch nicht unbedingt auf Vinyl hinterhergeworfen bekommt. Dazu gibt es natürlich jede Menge Non-Album-Tracks, die auch nicht viele in ihrer Plattensammlung haben dürften: Come On, I Want To Be Loved von 1963 oder I Wanna Be Your Man und Stoned von 1964 beispielsweise.

Das ist nicht alles: Sad Day ist eine seltene B-Seite, die mit 19th Nervous Breakdown kam, die Hits (I Can’t Get No) Satisfaction und Get Off Of My Cloud begeistern mit alternativen B-Sides. Kurz gesagt: Die frühen Jahre der Stones wurden noch nie zu kohärent und voller Entdeckungen in einer edlen Box zusammengebracht. Dafür sorgt auch ein 32-seitiges Buch voller Liner-Notes von Rolling-Stones-Autorität Nigel Williamson. Seltene Fotos inklusive.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Zeitsprung: Am 10.9.1963 überlassen die Beatles den Rolling Stones einen Song.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Continue Reading

Platten

„Money For Nothing“: Erste Best-Of der Dire Straits kommt als Doppel-Vinyl!

Published on

Dire Straits
Foto: Michael Ochs Archives/Getty Images

Gut zehn Jahre nach ihrer Bandgründung veröffentlichen Dire Straits ihre erste Werkschau Money For Nothing. Am 17. Juni 2022 erscheint die Klassikerparade neu gemastert auf schmucker Doppel-Vinyl. Die Vorbestellungen laufen bereits.

Hier könnt ihr die größten Hits der Dire Straits hören:

Im Oktober 1988 ziehen Dire Straits erstmals Bilanz. Und da gibt es einiges zu tun: Ihre erste Best-Of-Veröffentlichung Money For Nothing vereint Songs ihrer ersten fünf Studioplatten Dire Straits (1978), Communiqué (1979), Making Movies (1980), Love Over Gold (1982) und natürlich Brothers In Arms (1985). Ironie des Schicksals: Viel soll danach nicht mehr kommen: Nach On Every Street 1991 ist dann sehr bald Schluss.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

Jetzt in unserem Shop erhältlich:

Dire Straits - Money For Nothing (2022 Remaster)
Dire Straits
Money For Nothing (2022 Remaster)
2LP

HIER BESTELLEN


Keine 15 Jahre gab es die Dire Straits. Und dennoch: Ihr leidenschaftlicher, bluesiger Roots Rock eroberte von Großbritannien aus schnell die Welt, ihre evokativen Texte schufen ein ähnliches Narrativ wie Heartland-Boss Bruce Springsteen, Frontmann, Komponist und Produzent Mark Knopfler war genau der Richtige für den Job als elegante Galionsfigur.

Der Sound der Achtziger

Knopfler, einer der erfolgreichsten Musiker, die das Vereinigte Königreich je produzieren sollte, definierte den Sound der späten Siebziger und frühen Achtziger und legte mit zeitlosen Songs wie Sultans Of Swing, Romeo And Juliet, Money For Nothing oder Walk Of Life das Fundament für zahllose weitere Künstler*innen. Ehrensache, dass sich alle erwähnten Songs auch auf dieser Neuauflage finden. Die kommt auf 180 Gramm schwerem Vinyl, mit einem nagelneuen Master von Bob Ludwig und enthält mit Telegraph Road (Live Remix) einen Song, den es bisher nur auf CD gab, sowie eine bislang unveröffentlichte Live-Version von Portobello Belle.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Zeitsprung: Am 12.8.1949 kommt Mark Knopfler (Dire Straits) zur Welt.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Continue Reading

Latest Music News

Top Stories

Don't Miss