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Mick Jaggers Alleingänge werden endlich neu aufgelegt!

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Es ist wie ein Wiedersehen mit alten Vinyl-Freunden: Mick Jaggers vier Soloplatten erscheinen am 6. Dezember 2019 in aufwändigen Neuauflagen.

von Björn Springorum 

Viele Sänger brauchen den Rückhalt ihrer Band. Mick Jagger nicht. Der Mann ist eine Urgewalt, ein Vulkan aus purem Rock’n’Roll. Mit den Rolling Stones schreibt er bis heute Musikgeschichte und ist einer der legendärsten Frontmänner der Rockgeschichte. Er ist einer, der sich nichts beweisen muss, und dennoch alles gibt für seine größte Liebe, die Musik. Die war so groß, dass sie von den Stones allein nicht gestillt werden konnte.

Hört hier in She’s The Boss von Mick Jagger rein

1985, ganze 23 Jahre nach Gründung der Stones, startete Sir Mick seine Solokarriere. Er war Anfang 40, längst ins Walhalla des Rock’n’Roll aufgenommen – und musste sich nichts mehr beweisen. Bis 2001 veröffentlichte er vier Soloalben, auf denen er offenherzig und freimütig all das kanalisierte, was ihn schon immer geprägt hat: Rock, Pop, aber auch Blues, Soul und Disco. Erlaubt war, was gefällt, was Spaß machte und worauf der Künstler aus Dartford, Kent, selbst Bock hatte. Jetzt gibt es seinen Solo-Katalog endlich auf 180-Gramm-Vinyl.

Von She’s The Boss (1985) über Primitive Cool (1987) und Wandering Spirit (1993) bis hin zu Goddess In The Doorway (2001) zeigt Jagger seine Stimmgewalt, seinen eklektischen Geschmack und sein Gespür für große, emotionale, sinnliche Musik. Er machte nie ein Geheimnis daraus, dass seine Soloplatten nicht an den Erfolg der Stones anknüpfen konnten. Insbesondere in den Achtzigern, in dieser schwierigen Phase mit Keith Richards, waren diese Soloausflüge aber wichtige Puzzleteile, die die Stones vor dem Auseinanderbrechen bewahrten.


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Mehr als Egotrips einer verletzten Künstlerseele

Jede Menge richtig gutes Zeug enthielten seine vier Alleingänge obendrein. Auf She’s The Boss waren Jeff Beck und Pete Townshend zu hören. Primitive Cool enthält das knackigste und härteste Material, das Jagger je aufgenommen hat. Wandering Spirit war ein gelungenes Blues-Rock-Manifest und Goddess In The Doorway der Beweis, dass er es auch im 21. Jahrhundert ohne Keith konnte. Klar, noch schöner ist, dass er es auch weiterhin mit ihm kann. Doch Jaggers Solowerke sind weit mehr als Egotrips einer verletzten Künstlerseele.

Jede der Platten wurde dem aufwändigen „Half-Speed“-Remastering-Verfahren in den Abbey Road Studios unterzogen und wird in opulent gestalteten Repliken der Originalverpackungen neu aufgelegt – Bonus-Songs, bedruckte Innenseiten und Download-Karten inklusive. Mit anderen Worten: die perfekte Überbrückung bis zum nächsten Studioalbum der Rolling Stones. Ähm, sollte das nicht längst in der Mache sein?

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