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Popkultur

5 Wahrheiten über Jay Z

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Hier nehmen wir uns mal ein paar Minuten Zeit und prüfen gängige Klischees und Falschannahmen in der Musikwelt… Einfach, weil wir es können bzw. einfach, weil es so viel mehr Vorurteile gibt als alle Beatles, Rolling Stones und Queen-Singles zusammenaddiert (lies: sehr viele). Wir nehmen uns also ein Genre oder einen Künstler und schauen wie stichhaltig die gemeinhin als richtig wahrgenommenen Annahmen sind.


Höre dir hier unsere Hip Hop Most wnated Playlist an und lies weiter:


 

Wenn 99 Prozent deiner Kollegen zu dir aufschauen, du mehr Nummer-Eins-Alben als Elvis Presley veröffentlicht hast und noch dazu Beyoncé Knowles deine Frau nennen kannst, dann scheinst du einiges richtig gemacht zu haben. Aber Jay Z ist nicht best rapper alive, sondern auch ein Geschäftsmann, der mit seinen Investitionen mittlerweile mehr Millionen als mit seiner Musik macht. Wir haben fünf Wahrheiten über Shawn Carter zusammengetragen.


1. Picasso, Baby!

Jay Z rappt nicht nur über Kunst, nein, seit 2009 kauft er sie auch. Hova macht keinen großen Hehl aus seiner Verehrung für Jean-Michel Basquiat und erstand seiner Zeit eines von dessen Bildern mit einem Wert von gut 4,5 Millionen Dollar. Aber das ist längst nicht alles: Die Wände der Casa Carter/Knowles zieren auch Kunstwerke von Andy Warhol, David Hammond, Richard Prince und Damien Hirst.


2. Der King of Rap mit dem King of Pop

 

Ganz richtig gelesen: Jay Z und Michael Jackson verband seit 2001 eine gut Freundschaft. Damals lernten Jigga und MJ sich bei den Aufnahmen für einen Remix von Jacksons You Rock My World kennen. Wenig später revanchierte sich Jacko, in dem er Gesangsspuren für Jay Zs Hit Girls, Girls, Girls aufnahm. In den Credits war von der Zusammenarbeit nichts zu lesen. Lediglich Biz Markie und Q-Tip wurden als Kollaborateure angegeben. Jay Z verriet das fulminante Feature erst später in einem Interview.


3. Vom Kopf ins Mikro

Hinter vorgehaltener Hand wurde von Produzenten und Mitmusikern schon lange die Legende verbreitet, dass Jay Z seine Texte nicht aufschreiben, sondern direkt ins Mikro rappt. So richtig glauben konnte man das allerdings nicht – bis Jay Z diesen Mythos tatsächlich selbst verifiziert hat. Sicher habe er auch schon mal den einen oder anderen Reim aufgeschrieben, aber im Grunde läuft es folgendermaßen. Der Beat läuft, die Assoziationsmaschine wird angeschmissen und die Reime in Gedanken so lange auf dem Loop hin und hergeschoben, bis es passt. Beeindruckend!


4. „I’m not a businessman, I’m a business, man!“

An der Zeile, die Jay Z auf Kanye Wests Diamonds from Sierra-Leone-Remix rappt, ist schon was dran: Ursprünglich als Drogendealer gestartet, ist Shawn Carter nicht nur einer der besten und erfolgreichsten Rapper der Welt, sondern darüberhinaus mittlerweile auch noch ein findiger Geschäftsmann. Jay Z kaufte Anteile am Streamingservice Tidal, produziert mit Rocawear Mode, hat ein Plattenlabel mit dem Namen Rocnation und betreibt die Nachtclubkette 40/40. Achja, Teilhaber an den Brooklyn Nets war er eine Zeit lang auch…


5. Man kann Jay Z studieren

jay-z-holy-grailDer Wissenschaftler, Professor und Autor Michael Eric Dyson unterrichtet an der Georgetown Universität ein Studienfach, der sich „Soziologie des HipHop: Jay Z“ nennt. Warum? Nun, Dyson glaubt, dass Jay Z, sein Werdegang und die erreichten Ziele ein perfektes Lehrbeispiel sind. „Wir analysieren Jay Zs Alben, schauen uns an, wie er seine eigene Arbeit versteht und wie andere ihn sehen“, erklärt Dyson die Studienziele.


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