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Popkultur

Auf diese Beatles-Songs hätte die Welt verzichten können

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Robert Whitaker/Hulton Archive/Getty Images

Schlechte Beatles-Songs? Gibt’s das, darf man das? Wir haben uns durch den Backkatalog der Fab Four gehört – und uns für sechs Stücke entschieden, ohne die wir getrost leben könnten.

The Beatles haben in kurzer Zeit die Popmusik für immer definiert und verändert. Egal ob Kollaborationen des grandiosen Duos Lennon/McCartney oder Solostücke der einzelnen Bandmitglieder: Wenige Bands haben so viele grandiose Stücke hinterlassen.


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Bei so viel Output, wie ihn die Liverpooler Legenden hatten, gibt es aber auch den einen oder anderen Song, der nicht so richtig gelingen wollte.

Ob-La-Di, Ob-La-Da (auf: The Beatles, 1968)

Der nervige, kindische Refrain, McCartneys Fake-Jamaika-Akzent, die infantile Instrumentierung: Ob La Di, Ob La Da gehört zu den wenigen Schwachpunkten des selbstbetitelten Longplayers aus dem Jahr 1968, auch als White Album bekannt. Der Legende nach fand John Lennon den Song so abstoßend schlecht, dass es im Studio zum Streit kam. Der wurde so intensiv, dass Engineer Geoff Emerick das Studio sowie die Band verließ. Eins muss man dem Song lassen: Man muss nur an den Refrain denken und kriegt die Melodie schon wieder tagelang nicht aus dem Kopf. Nur ist das im Fall dieses Songs leider alles andere als ein Vergnügen!

Flying (auf: Magical Mystery Tour, 1967)

Da schreiben schon einmal alle vier Beatles zusammen an einem Song (was nicht allzu oft vorkam) – und dann kommt so etwas dabei raus. Flying ist ein aufgedunsenes, belangloses Instrumentalstück, das trotz seiner kurzen Dauer einfach nicht auf den Punkt kommen will und als eines der unnnötigsten Beatles-Lieder in die Geschichte einging.

Don’t Pass Me By (auf: The Beatles, 1968)

Leider ist Ob La Di, Ob La Da nicht der einzige Song, auf den wir auf dem White Album hätten verzichten können. Denn auch Ringo sorgte mit einem allzu tüdeligen, sentimentalen Stampfer für ein Stück, das nicht unbedingt als Highlight in die Bandgeschichte einging. Besonders nervig auch: die verstimmte Violine auf dem rechten Lautsprecher. Ein einziges Zirkus-Scheppern, dieses Stück.

Yellow Submarine (auf: Revolver, 1966)

Ach, Ringo. Revolver zählt zu den größten Alben der Bandgeschichte – und das nicht wegen, sondern trotz dem Kindergarten-Schunkler Yellow Submarine. Wobei Ringo mit seinen ulkig-lethargischen Vocals dem Song zwar seine Stimme leiht, die Verantwortung für dieses Stück aber bei Lennon und McCartney liegt. Für dreijährige Kinder wunderbar geeignet, auf einem Album wie Revolver aber das klare Lowlight!

Wild Honey Pie (auf: The Beatles, 1968)

Und schon wieder das weiße Album! Wild Honey Pie als Lied zu bezeichnen, wäre eine Übertreibung. Vielmehr besteht es nur aus unter einer Minute albernem McCartney-Gekreische und Rumgestampfe. Der Spuk ist aber schnell vorbei – und wir können uns wieder auf die tollen Stücke des Longplayers konzentrieren!

Maggie Mae (auf: Let It Be, 1970)

Noch so ein 40-Sekunden-Stück, diesmal vom 1970 erschienenen Longplayer Let It Be. Nichts atemberaubend Schlechtes, sondern ein relativ auswechselbarer Liverpool-Folksong. Platz, den man auch durchaus anders nutzen hätte können!

Auf welche Beatles-Stücke hättet ihr verzichten können? Sagt es uns in den Kommentaren!

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