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Popkultur

Der ewige Gestaltwandler: So veränderten sich David Bowies Bühnenoutfits

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Kaum ein Künstler hat sich im Laufe seines Lebens so oft neu erfunden wie David Bowie. Vom Beginn seiner fünf Jahrzehnte umfassenden Karriere in den Sechzigern bis zu seinem Tod im Jahr 2016 betrat der Pop-Pionier nicht nur immer wieder musikalisches Neuland, sondern repräsentierte dieses auch mit verschiedenen Alter Egos und Looks. Seht hier einen Rückblick auf die Evolution von Bowies Bühnenoutfits.

von Christina Wenig

Die Anfänge

Kaum zu glauben, aber nur wenige Jahre, bevor er in Kimonos und Federboas über die Bühne tänzelte, sah der junge Bowie so aus: Bei einem Auftritt mit seiner kurzlebigen Band The Buzz im Jahr 1966 stand er ganz brav im Mod-Style auf der Bühne. (Bild: CA/Redferns/Getty Images)

Der Beginn einer legendären Ära: Bowie beim ersten Konzert der Ziggy-Stardust-Tour im Januar 1972 – noch recht moderat gestylt. (Bild: Michael Putland/Getty Images)


Rock-Alien vs. Dandy

Ein Jahr später hatte sich Bowie vollends in den omnisexuellen Alien-Rockstar Ziggy Stardust verwandelt. Viele seiner Kostüme während dieser Zeit wurden vom japanischen Avantgarde-Designer Kansai Yamamoto entworfen. Ebenfalls typisch für diese Phase: der knallrote Vokuhila. (Bild: Debi Doss/Hulton Archive/Getty Images)

Mit dem dramatisch verkündeten Ende von Ziggy Stardust verabschiedete David Bowie sich von seinem futuristisch-androgynen Look. Auf der Diamond-Dogs-Tour 1974 präsentierte er sich als Dandy in modern geschnittenen Anzügen. Ganz wichtiges Detail: die Hosenträger. (Bild: Steve Morley/Redferns/Getty Images)

Als Thin White Duke durchlebte Bowie eine düstere Phase in seiner Karriere, geprägt von Drogenproblemen und kontroversen Äußerungen. Auf der Bühne sah man ihn während dieser Zeit mit zurückgekämmtem Haar, weißem Hemd, schwarzer Weste und taillierter Hose. Das Outfit wurde von Ola Hudson entworfen, die unter anderem mit Diana Ross, John Lennon und Ringo Starr zusammenarbeitete. (Bild: John Lynn Kirk/Redferns/Getty Images)

Die Matrosenmützen-Ballonhosen-Kombi gehört zu den bekannteren Kostümen der Isolar-II-Welttournee 1978. Viele Looks für diese Tour wurden von Bowies langjähriger Weggefährtin Natasha Korniloff kreiert, die sich für sein berühmtes Pierrot-Kostüm verantwortlich zeichnete. (Bild: Pete Still/Redferns/Getty Images)

Während er als Goblin King in “Labyrinth” die Kinoleinwände eroberte, machte David Bowie aus seiner Glass-Spider-Tour eine theatralische Großproduktion. Im ersten Akt trug er einen komplett roten Dreiteiler mit passenden Schuhen von Kostümbildnerin Diana Moseley. (Bild: Time Life Pictures/DMI/The LIFE Picture Collection/Getty Images)


Lässig vs. edgy

Mit den Neunzigern begann für Bowie eine modisch eher unauffällige Ära. Oft bestanden seine Outfits damals aus einer weißen oder schwarzen Shirt-Hose-Kombi mit einem farbigen Sakko – es muss ja nicht immer der Vinyl-Bodysuit sein.  (Bild: PIERRE VERDY/AFP/Getty Images)

Inspiriert von den damals gerade zu großem Ruhm aufsteigenden Nine Inch Nails in seinem Vorprogramm erkundete David Bowie während der Outside-Tour 1995 seine düstere Industrial-Seite. (Bild: Ke.Mazur/WireImage/Getty Images)

Noch während der gleichen Tour kam eines der ikonischsten Kostüme der späteren Bowie-Schaffensphase zum Zug: der Union-Jack-Mantel des späteren Star-Designers Alexander McQueen, ebenfalls zu sehen auf dem Cover des “Earthling”-Albums. McQueen designte insgesamt drei Mäntel für die Tour. (Bild: Ke.Mazur/WireImage/Getty Images)

Ist das schon faul oder einfach selbstsicher: Ende der Neunziger wurden Bowies Haare nicht nur länger, sondern seine Outfits auch wieder schlichter. Nicht selten stand er  in Pulli und Jeans auf der Bühne. Das hätte er 20 Jahre zuvor wohl selbst nicht für möglich gehalten. (Bild: Gareth Davies/Getty Images)

Es sollten seine letzten Konzerte werden: Während der A-Reality-Tour 2003/2004 setzte David Bowie mit Hüftjeans, Chucks und Fledder-Frack von Deth Killers Of Bushwick auf einen lässig-abgeranzten Look. (Bild: Jo Hale/Getty Images)


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