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Popkultur

Iggy Pop – Happy Birthday, Godfather of Punk!

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James Newell Jim Osterberg kam am 21. April 1947 in Muskegon, Michigan zur Welt. An diesem Tag ahnte wohl niemand, dass der Sohn einer Sekretärin und eines Lehrers, der in einer Wohnwagensiedlung aufwuchs, zu einer Kultfigur und Punkikone werden würde. Doch das wurde James Osterberg, einschlägig bekannt als Iggy Pop. Gezeichnet vom Leben wie kaum ein anderer, mit einer Lebenswut und Kreativität feiert Iggy heute seinen 70. Geburtstag. Zeitgleich hebt übrigens Elizabeth II. die (Tee)Tassen in England.


Bowie-Iggy


Sein Spitzname Iggy leitet sich von der ersten Band ab, bei der er 1962 seine musikalische Karriere als Schlagzeuger startete: Iguanas. Kurz darauf schloss er sich allerdings verschiedenen Blues Bands an um seinen musikalischen Horizont zu erweitern. 1967 gründete er schließlich The Psychedelic Stooges, die ein Jahr später als The Stooges auftraten und Iggy als exzentrischer Sänger mit nacktem Oberkörper und elektrischer Ukulele auftrat. Später nahm eine andere Ikone die junge Band unter seine Fittiche: John Cale von The Velvet Underground zeichnet sich als Produzent ihres Debütalbums verantwortlich. Aus dem Vermächtnis der Stooges bleiben drei Studioalben: Stooges (1969), Fun House (1970) sowie Raw Power (1973; abgemischt von David Bowie). Ihr Einfluss ist bis heute im New Wave und Post Punk hörbar, wobei der kommerzielle Erfolg zunächst ausblieb und nur eine kleine Fanbase ihnen die Treue hielt.


stooges


The Stooges brachen 1974 auseinander und Iggy Pop geriet wie seine Bandmitglieder in eine Abwärtsspirale des exzessiven Lebensstils, aus dem ihm nur sein Mentor David Bowie wieder auf die Beine helfen konnte. 1977 erschien schließlich das von Bowie produzierte Lust for Life, mit dem Überhit The Passenger, der wie kein anderer Song mit Iggy verknüpft ist. Der jüngeren Generation eventuell eher vom Trainspotting Soundtrack bekannt als vom Originalalbum.

Von da an veröffentlichte er etliche Studioalben bis hin zum 2012 erschienen Après (Mit den Stooges veröffentlichte er allerdings ebenfalls neue Alben: The Weirdness (2007) sowie Ready to Die (2013)). Mit 69 Jahren denkt er aber keinesfalls an die Rente sondern hat erst kürzlich sein neues Album Post Punk Depression veröffentlicht. Punkikone, Herzensbrecher, Tausandsassa Iggy – wir verneigen uns und wünschen dem Godfather of Punk weiterhin viele exzessive Jahre.


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