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Popkultur

„The Metallica Blacklist“: Elton John, Dave Gahan & mehr sprechen über ihre Metallica-Cover

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The Metallica Blacklist Cover

Zum 30-jährigen Jubiläum des Schwarzen Albums covern über 50 Künstler*innen der verschiedensten Genres und Generationen die Metallica-Klassiker dieses Releases – darunter auch Legenden wie Dave Gahan und Elton John, Rock-Schwergewichte wie Volbeat und Pop-Sensationen wie St. Vincent und Sam Fender. Hier erzählen sie von ihrer Verbindung zu Metallica und einem der ikonischsten Metal-Alben der Geschichte.


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Was ist die schönste Erinnerung, die du mit Metallica verbindest? Ist es ein Konzertbesuch, der erste Kontakt mit ihrer Musik – oder das Covern bzw. Interpretieren ihrer Songs?

Michael Poulsen (Volbeat): Nun, das sind ehrlich gesagt ganz schön viele Erinnerungen, schließlich waren wir ziemlich häufig mit Metallica auf Tour, und dafür bin ich ihnen bis heute sehr dankbar. Das war jedes Mal großartig, und dementsprechend viele tolle Erinnerungen habe ich. Wenn ich aber eine davon auswählen müsste, dann würde ich wohl den Madison Square Garden nehmen, weil das echt etwas ganz Besonderes war. Was für ein legendärer, ikonischer Ort: Madison Square Garden! Ich bin ein riesiger Fan von Boxkämpfen, und zusammen mit meinem Vater habe ich mir all die Aufzeichnungen der großen Kämpfe angeschaut. Wir sahen Muhammad Ali und Tyson, sahen Kämpfe von Larry Holmes, Evander Holyfield und Lennox Lewis. All die ganz, ganz Großen waren schon da, auch Elvis Presley und Johnny Cash. Ja, und plötzlich stand ich da also auch – auf dieser Bühne im Madison Square Garden. Und dann auch noch zusammen mit der größten Heavy-Rockband aller Zeiten – Metallica. Das ist schon eine ganz besondere Erinnerung.

„Viele Erinnerungen und Anekdoten aus den letzten 40 Jahren“

Dave Gahan: Ja, die gibt’s, und ehrlich gesagt sind das viele Erinnerungen und Anekdoten aus den letzten 40 Jahren, in denen wir uns irgendwo begegnet sind, sich unsere Pfade gekreuzt haben – einfach, weil wir im selben Hotel untergebracht waren oder am Ende des Abends in derselben Bar gelandet sind. Da kamen immer mal wieder unterschiedliche Mitglieder meiner Band mit den Jungs von Metallica zusammen. Aber wir waren mal bei diesem Festival, ich kann nicht mal mehr sagen, wo genau das war, ist auf jeden Fall ein paar Jahre her. Den einen Abend waren Metallica die Headliner, den anderen waren wir Headliner, und dann standen darunter noch unzählige andere Bands auf dem Plakat. Wir hatten echt viel Spaß da im Backstage-Bereich, haben richtig abgehangen. Eigentlich ist das ja so ein Ort, wo man am wenigsten damit rechnet, dass man sich da mit anderen Künstler*innen anfreundet. Denn eigentlich haben wir doch alle dasselbe Ziel mit unserer Musik: Wir wollen an diesen Punkt kommen, dort oben diesen einzigartigen Moment kreieren, wo du spürst, dass du etwas im Studio Erschaffenes auf die Bühne übertragen hast – und da nun plötzlich die Fans live dabei zuhören, entsteht etwas ganz Besonderes. Es gibt ja so viele Festivals, und man hört in dem Rahmen auch immer wieder andere Leute. In diesem Fall war es toll, bei einem Festival zu sein und im Hintergrund die ersten Töne von Enter Sandman zu hören: So ein ikonisches Riff, das aus dieser riesigen PA-Anlage dröhnt! Ja, ich würde also sagen: Wahrscheinlich im Backstage-Bereich, wie ich ihre Musik von der Garderobe aus mitverfolge, weil wir auf derselben Bühne auftreten.

Elton John: Als ich ihnen zum ersten Mal begegnet bin, haben wir so eine Sache für die Billboard Awards gemacht. Ich traf also James Hetfield, was ich extrem aufregend fand – persönlich einen der Jungs von Metallica zu treffen! Ich liebe all ihre Alben. Derartige Erinnerungen sind durch ihre Songs für immer Teil meines Lebens… aber James zum ersten Mal zu begegnen, das war wirklich unglaublich beeindruckend.

St. Vincent: Ich weiß noch, wie ich ihren Sound zum ersten Mal gehört habe. Und schon bevor diese Kiste mit CDs wie durch ein Wunder in unserem Vorgarten aufgetaucht ist, hab ich bis zum Abwinken MTV geschaut, und ich weiß noch, wie ich das Video zu Enter Sandman gesehen hab. Einfach immer und immer wieder, es lief wohl bei 120 Minutes oder wie das hieß. Und bei mir löste das einfach mal richtige Angstzustände aus! Ja und heute, oh Mann, heute liebe ich dieses Gefühl, Musik zu hören, die es wirklich schafft, einen derart in Angst und Schrecken zu versetzen. Nur weckt sie zwar einerseits diese Angst, aber zugleich denkt man auch: ‘Hmm, darüber möchte ich doch eigentlich gerne noch etwas mehr erfahren.’ Man weiß nicht so genau, weshalb, aber man spürt ganz klar diese eigentümliche Anziehungskraft.

„Ich muss Metalhead werden!“

Sam Fender: Ich glaube, meine schönste Metallica-Erinnerung stammt aus meiner High-School-Zeit. Mit elf Jahren war ich eher so der Typ Schweinchen Dick, echt kein bisschen cool, aber immerhin lernte ich damals Gitarre. Es gab da diesen älteren Jungen, er hieß Sam Rowland, glaube ich, der hatte so eine lange Lockenmähne und eine extrem hübsche Freundin. Ich sagte mir: Wow, eines Tages, wenn ich erst ein richtig guter Gitarrist bin, dann werde ich wie er – und vielleicht habe ich dann auch eine Freundin. Vielleicht muss ich dann nicht für den Rest meiner Tage der absolute Verlierer sein. In derart schmalen Bahnen bewegen sich nun mal die Gedanken eines Elfährigen, der obendrein auch noch ein bisschen dicklich ist. Ich lief von der Schule nach Hause und konnte ihn aus der Ferne erkennen: Er ging die Straße runter – und hatte seine Gitarre dabei. Das war eine Flying V oder etwas Ähnliches, und er lief damit einfach so die Straße runter, ohne Gitarrenkoffer. Ich sagte mir nur: Scheiße, der Typ ist eine Legende! Und dann noch diese langen Locken dazu! Er sah aus wie jemand, der bei Metallica mitspielt, und ich bin ihm dann einfach gefolgt, immer schön auf meinem Roller hinter ihm her, bis zu einer Kirche. Ich sah also, dass er in diese Kirche ging, die bei mir gleich um die Ecke war, und von drinnen hörte man einfach nur [imitiert ultralaute Heavy-Metal-Schlagzeugsounds]. Ich dachte nur: Was zur Hölle ist das bitte?! Ich rollerte also zum hinteren Fenster, ging schließlich rein, und da waren sie: Ballerten die härtesten Metallica-Songs raus – und ich weiß noch wie ich dachte: ‘Wow, so muss man also abgehen, wenn man richtig hart rüberkommen will.’ Na ja, also ging ich nach Hause und brachte mir erst mal die Chugging-Spieltechnik bei. Das ist wahrscheinlich meine früheste Metallica-Erinnerung. Ich kann nicht mal mehr sagen, was sie da genau gemacht oder gespielt haben, vielleicht war’s etwas von Master of Puppets oder so… aber jedenfalls sagte ich mir: ‘Yeah, das will ich auch machen.’ Er beherrschte auch so krasse Solos, so Picking-Sachen, und ich wusste ab da: ‘Heilige Scheiße, so krass abrocken will ich irgendwann auch!’ Und dazu vielleicht noch ein bisschen abnehmen und nicht mehr so ein kleines Schweinchen Dick sein! Ich muss Metalhead werden! Tja, und heute sehen wir ja, was daraus geworden ist – ich mache softe Indie-Mucke.

Warum habt ihr gerade diesen Song von Metallica ausgewählt und aufgenommen?

Michael Poulsen (Volbeat): Nun ja, wir waren so oder so gerade im Studio, und dann kam plötzlich die Anfrage von Q Prime und Metallica rein, was echt eine riesengroße Ehre für uns ist. Und dann haben wir uns eigentlich nur darauf geeinigt, dass wir keinen der großen Hits von diesem Album angehen wollten – was echt verdammt schwierig ist, denn irgendwie sind das ja alles Hits. Aber zu hören, wie wir einen der ganz großen Hits interpretieren, war für uns uninteressant, also haben wir ein Stück von diesem Album ausgewählt, das man sonst etwas weniger häufig zu hören bekommt. Am wichtigsten war dabei, einen Song auszuwählen, den wir in einen Volbeat-Song verwandeln konnten, und Tread On Me hatte genau die passende Energie dafür. Da war dieser Schwung, den ich sehr gut in den Schwung von Volbeat übersetzen konnte – und es ist auch wirklich großartig geworden.

„Unsere Version sollte sich filmischer und großformatiger anfühlen als Metallicas Original“

Dave Gahan: Es ging um die Idee, dass ich einen Song auswählen und ihn dann für ein Album aufnehmen sollte, das Teil der Jubiläums-Edition von Metallicas Black Album sein würde, was ja auch schon vor 30 Jahren entstanden ist, wie ich überrascht feststellen musste. Tja, wir alle sind halt schon eine ganze Weile dabei. Also befasste ich mich wieder intensiv mit diesem Album, das ich natürlich kannte; ich hab’s damals gehört, als es gerade rauskam. Wie auch davor schon, war es wieder der Song Nothing Else Matters, der für mich sofort herausstach. Danach bestand die eigentliche Herausforderung gar nicht mal darin, diesen Song oder die Aufnahme irgendwie zu verbessern, sondern eine Antwort auf die Frage zu finden, was zu diesem Stück passt – und einfach anders klingt. Das war also die Aufgabe. Gewählt habe ich diesen Song, weil ich darin so ein Gefühl der Einsamkeit und so eine Intimität entdeckt habe, nur ist es das Gefühl eines Menschen, der in Wirklichkeit von einem ganzen Raum voller Menschen umgeben ist. Allerdings ist da eben trotzdem diese Einsamkeit. Das hörte ich raus aus dem Song, und damit konnte ich mich richtig gut identifizieren… besonders mitten in der Pandemie, wo wir alle zu Hause im Lockdown saßen. Ich hatte das Glück, dass ich in New York mein eigenes kleines Studio nutzen konnte. Da Kurt Uenala, ein guter Freund von mir, mit dem ich sonst immer arbeite, gerade nicht da war, sprang dessen Freund Adrian ein, und wir trafen uns mit Maske im Studio: Er schickte mich in die Kabine und machte die Aufnahme. Der Rest des Songs entstand daraufhin genau genommen in Island, wo Kurt zusammen mit ein paar anderen Musikerinnen und Musikern lebt, in Reykjavik. Sie kreierten dort so eine Stimmung, an der wir dann hier in New York weiter feilten, aber die Nummer war damit immer noch nicht fertig. Wir hatten jetzt die Richtung definiert, denn unsere Version sollte sich filmischer und großformatiger anfühlen als Metallicas Original auf dem Black Album. Also arbeiteten wir weiter daran, schickten uns die Sachen hin und her, bis wir schließlich bei exakt derjenigen Version ankamen, die uns vorschwebte. Und ja, ich finde, diese Version klingt wirklich ganz anders, und ich fühle mich sehr geehrt, dass ich überhaupt gefragt wurde – ein wirklich tolles Kompliment ist das. Also, ich hoffe, mein Song gefällt euch!

Elton John: Ich wurde von Andrew Watt, dem Produzenten des Tracks, gefragt, ob ich dafür das Klavier einspielen könnte. Die Originalversion von Nothing Else Matters beginnt ja mit einer Gitarre, und er hatte nun folgende Vision: ‘Ein Klavier ganz allein, damit würde ich gerne anfangen, und am Schluss beenden wir den Song wieder mit dem Klavier, wieder ohne Beiwerk.’ Also war ich dabei und machte von London aus mit, über Zoom. Ich hatte sehr viel Spaß dabei, weil ich diesen Song schon immer geliebt habe, allein der Gesang und das alles, und dann dieser Track, wer da alles mitgewirkt hat! Ich habe meinen Part als Vorletzter beigesteuert, und als ich meinen Teil dann fertig hatte und das alles so wunderbar funktionierte, fragte er auch noch Yo-Yo Ma, um das Solo im Mittelteil und den Schluss gemeinsam mit mir aufzunehmen. Ja, er lag damit goldrichtig; seine Vision war unglaublich, wenn man bedenkt, wie unfassbar gut das alles zusammen funktioniert.

„Ein zähes, fleischiges Stampfen im Sumpf“

St. Vincent: Ich habe Sad But True aufgenommen, weil der Song einfach schon immer zu meinen absoluten Lieblingsstücken von Metallica zählt. Das Tempo dieses Songs: Es fühlt sich an wie ein zähes, fleischiges Stampfen im Sumpf.

Sam Fender: Ich habe Sad But True aufgenommen, weil ich einfach wusste, dass ich ihn auf gar keinen Fall mit einer Band nachspielen oder überhaupt in irgendeiner Form versuchen konnte, ihn wie Metallica klingen zu lassen – denn das hätte einfach mal richtig Scheiße geklungen. Andererseits wusste ich, dass man einen großartigen Song komplett verändern und ihn auf ganz andere Art spielen kann – und es wird immer noch ein großartiger Song sein. Obwohl ich ja eigentlich kein Klavierspezialist bin, habe ich mich dann fürs Piano entschieden und darauf eine Akkordfolge herausgearbeitet. Und es stimmt: Es ist immer noch ein verdammt großartiger Song, selbst wenn man ihn am Klavier spielt und ihn in eine ziemlich schräge Ballade verwandelt. Für mich war das eine echt magische Erfahrung, und der Auslöser war wohl, dass dieser Song eines meiner absoluten Lieblingsriffs vom ganzen Album enthält. Auch wenn ich es hinterher gar nicht nachgespielt habe, gab’s zwischendurch schon eine Version, in der nach dem Schluss noch dieses [singt das zentrale Gitarrenriff] kam. Ist dann zwar rausgeflogen, aber ursprünglich war das für mich das Riff, ich liebe es schon seit Ewigkeiten – und deshalb ist meine Wahl wohl auch auf diesen Song gefallen. Nur dann habe ich das Stück eben doch noch mal komplett umgebaut.

Welche Bedeutung hat Metallicas Black Album für dich?

Michael Poulsen (Volbeat): Also, das ist mal ein historisches Werk, ein wirklich extrem wichtiges Album, finde ich. Im Bereich Heavy Metal hat es Geschichte geschrieben, und im Rockbereich genauso. Und nun hat es sich schon so lange immer wieder als Klassiker bewährt – und wird das auch bis in alle Ewigkeit tun. Dass wir an so einem Albumprojekt wie diesem mitmachen können, ist wirklich eine riesige Ehre. Es bedeutet uns extrem viel, und wir sind sehr stolz, an einem derartigen Projekt mitwirken zu dürfen.

„Sie wollten eine Platte machen, die größer und besser als alles Bisherige war“

Dave Gahan: Nun, dieses Album ist vor 30 Jahren erschienen, was ungefähr jene Zeit ist, in der unsere Band Depeche Mode auch richtig durchstartete. Ich glaube, wir haben in jenen Tagen unser Album Songs of Faith and Devotion veröffentlicht. Das war eine Phase, in der wir gerade die Spitze erobert und wirklich ganz, ganz oben angekommen waren. Wir waren an einem Punkt angelangt, an dem wir schon viel mehr erreicht hatten, als wir je erträumt hätten. Ich denke mal, dass Metallica an einem ähnlichen Punkt standen: Auch sie wollten eine Platte machen, die größer und besser als alles Bisherige war. Die einfach anders war. Die den ganzen Herausforderungen gerecht wird, denen man sich immer wieder selbst stellt – weil man schließlich weiß, dass man noch einen Schritt weitergehen und alles geben muss, um etwas zu kreieren. Gewiss hat man seine Einflüsse, die man immer in sich trägt, aber zugleich versucht man eben auch Neuland zu entdecken. Dieses Album war riesig, als es in jenen Tagen herauskam. Ich glaube, sie waren endlos lang damit auf Tour, ganz ähnlich wie wir mit Songs of Faith and Devotion auch. Und wahrscheinlich haben sich unsere Pfade damals ganz häufig gekreuzt, nur haben wir eben jeweils unser eigenes Ding gemacht. In den Jahren danach gab’s ja auch noch Begegnungen, und zum Glück haben wir uns da auch häufiger mal hallo gesagt und ein wenig Zeit miteinander verbracht. Das war echt supernett. Ich habe wahnsinnig viel Respekt für Metallica, denn es gehört wirklich eine ganze Menge dazu, so eine Band über einen dermaßen langen Zeitraum zusammenzuhalten. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Wenn man das nämlich durchhält, ist man immer wieder überrascht darüber, was da um einen herum so alles passiert – zumindest, wenn man es schafft, sich lange genug bedeckt zu halten, einfach Teil einer Sache zu sein, anstatt immer diesem Gefühl nachzujagen, unbedingt der Anführer oder ‘Frontmann’ oder so sein zu müssen. Ich bin mir sicher, dass James genau versteht, was ich damit sagen will. Aber ja, das Black Album war für mich ganz klar der Punkt, an dem Metallica ihren großen Moment erreicht hatten. Sie haben da also ihr größtes Album abgeliefert, aber was macht man dann als nächstes? Weißt du, sie sind immer noch da, machen immer noch Alben, sind immer noch auf Tour, und ich bin mir sicher, dass viele Songs von diesem Album Teil ihres Kernrepertoires sind, das sie bei ihren Konzerten spielen. Genau wie bei uns und den Hits, die auf Violator und Songs of Faith and Devotion vertreten waren. Es gibt eben so gewisse Anker, die man im Verlauf seines Live-Sets immer wieder setzt, an denen führt auch gar kein Weg vorbei: Ich bin mir sicher, dass Nothing Else Matters ein solcher Song ist, und ich schätze mich wirklich glücklich, dass ich meine eigene Version von diesem Stück aufnehmen durfte.

St. Vincent: Metallica und das Black Album… nun, ich habe diese Musik gehört, da war ich noch keine 10 – und ich weiß noch sehr genau, wie sich das anfühlte: ‘Wow, das Zeug ist richtig gefährlich,’ dachte ich nur. Es fühlte sich aufregend an und unheimlich, und doch wollte ich unbedingt mehr darüber wissen.

„Es war für mich gewissermaßen die erste Ausfahrt nach Shredding

Sam Fender: Also, das Black Album ist mit absoluter Gewissheit eines der allergrößten und großartigsten Rock/Metal-Alben aller Zeiten. Ganz klar in der obersten Liga, das kann man schon mal festhalten. Und als ich persönlich diese ganzen Heavy-Sachen für mich entdeckte, so mit 12, 13, als ich gerade Gitarre lernte, da war es für mich gewissermaßen die erste Ausfahrt nach Shredding. Nicht, dass ich in den Jahren danach besonders viele derart harte, schnelle Sachen gespielt hätte, aber es war ganz klar eines von diesen Alben, aus denen man als Gitarrist ein paar zentrale Skills mitnimmt – Techniken, die ich wohl nie gelernt hätte, wäre ich nicht so krass auf diese LP abgegangen. Und natürlich war ich in diesem Alter, in dem man alles zum Kotzen findet, und gerade deshalb war es so großartig, ja, und ich glaube, damit fing das alles eigentlich erst an. All die ganzen harten Sachen, die ich mit 12, 13 gehört habe, die einem diese Energie und diese Aggression gaben, diesen Willen, ein noch besserer und noch wütenderer Gitarrist zu werden – so etwas in der Art muss es wohl gewesen sein. Ich und mein Freund Jack hatten das Black Album und St. Anger, und natürlich haben wir uns als Kids auch den Dokumentarfilm angeschaut und uns immer wieder gestritten, weil wir schließlich in einer Band waren… ich weiß noch, wie sich Jack eines Tages umdrehte und einen auf Lars Ulrich machte: Er machte seine ‘Deine Riffs sind so megakrass’-Imitation, über die wir heute noch manchmal lachen. Denn jedes Mal, wenn es in irgendeiner Form Streit gibt, sagt irgendwer ‘your fucking riffs are stark, man’ – und das bezieht sich auf einen Ferientrip aus einer Zeit, als wir echt noch richtig junge Kids waren. Diese ganze Zeit war wirklich unglaublich… eine magische Zeit, als die Musik nichts als so ein großer, mit ganz viel Ehrfurcht verbundener Traum war. Insofern sage ich: Danke, Metallica!

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„The Metallica Blacklist“: 53 Künstler*innen covern Metallicas „The Black Album“

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Im Auftrag des Herrn: Als Bob Dylan vor Papst Johannes Paul II. auftrat

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Bob Dylan
Foto: POOL/AFP/Getty Images

Gläubig war Bob Dylan irgendwie schon immer — mal in der einen, mal in der anderen Religion. Doch darum geht es nicht, als er am 27. September 1997 vor Papst Johannes Paul II. auftritt

von Timon Menge

Hier könnt ihr euch Echoes, Silence, Patience & Grace von den Foo Fighters anhören:

Mit seinem Gig vor Papst Johannes Paul II. löst Bob Dylan im September 1997 einen ganz schönen Trubel aus. „Darf der das?“, lautet die allgegenwärtige Frage. „Nein“, finden zahlreiche Mitglieder der katholischen Kirche. Kardinal Joseph Ratzinger (später: Papst Benedikt XVI.) möchte den Auftritt sogar verhindern. Doch Dylan bahnt sich seinen Weg zum Häuptling und gibt in Anwesenheit von mehr als 300.000 jungen Katholiken Songs wie Knockin’ On Heaven’s Door, A Hard Rain’s A-Gonna Fall und Forever Young zum Besten. Der Papst hält anschließend ein flammendes Plädoyer für die katholische Kirche — und zitiert darin auch Dylans Songtexte.

„Du sagst, dass ‚blowin‘ in the wind’ die Antwort ist, mein Freund“, proklamiert das Kirchenoberhaupt in Dylans Richtung. „So ist es. Es ist aber nicht der Wind, der Dinge davonträgt, sondern der Atem und das Leben des Heiligen Geistes. Die Stimme die ruft und sagt: ‚Komm!‘. Du fragst, wie viele Wege ein Mann gehen muss, bevor er zum Mann wird. Ich antworte: Es gibt für einen Mann nur einen Weg und das ist der Weg von Jesus Christus, der gesagt hat: ‚Ich bin der Weg und das Leben.‘“ Ob der Papst Dylans Fragen damit beantworten konnte, wissen wir auch nicht. Was wir allerdings wissen, ist, dass Dylans Auftritt beinahe nicht stattgefunden hätte.

Johannes’ Nachfolger Benedikt XVI. hat Einwände

„Es gab Gründe, skeptisch zu sein und das war ich“, schreibt Papst Benedikt XVI. in seinem Buch Johannes Paul II: Mein geliebter Vorgänger. 1997 heißt Benedikt noch Joseph Ratzinger und ist Kardinal. „In gewisser Weise bin ich auch heute [2007] noch skeptisch.“ So äußert der Rockmusikhasser in dem Buch seine Zweifel darüber, ob es richtig gewesen sei, den „sogenannten Propheten“ Dylan auf die Bühne zu lassen. 1997 möchte Kardinal Ratzinger das Konzert sogar aktiv verhindern und spricht sich gegen Dylans Auftritt aus. Zum Glück hat er damals noch nicht allzu viel zu sagen — und zum Glück sieht der amtierende Papst das Ganze ein wenig anders.

Dylan selbst erklärt in einem Newsweek-Interview, wie es um seine Religiosität bestellt ist: „Die Sache mit mir und der Religion ist die … Das ist die reine Wahrheit: Ich finde die Religiosität und Philosophie in der Musik. Ich finde sie nirgendwo anders.“ Immer wieder war es zu Verwirrung um Dylans Glauben gekommen, der zwar jüdisch aufwuchs, Ende der Siebziger aber unter großem Tamtam zum Christentum konvertierte. Später wendete er sich wieder davon ab. „Ich halte mich nicht an Rabbiner, Prediger, Evangelisten und all sowas“, versichert er. „Ich habe mehr durch die Lieder gelernt, als durch irgendeine Einrichtung. Die Lieder sind mein Lexikon und ich glaube ihnen.“

Dylan beim Papst: „Das war eine der besten Shows, die ich je gespielt habe.“

Warum Dylan 1997 dennoch seine Chance ergreift und vor dem Papst auftritt, können wir nur erahnen. Die mediale Aufmerksamkeit wird sicher dazu beigetragen haben, denn nur wenige Tage später erscheint sein 30. Album Time Out Of My Mind. Doch auch der Spaß kommt nicht zu kurz: „Das war eine der besten Shows, die ich je gespielt habe“, verrät er später in einem Interview mit dem Irish Sunday Mirror. Außerdem erklärt er: „Es gab Zeiten in meinem Leben, da konnte ich nur auf der Bühne glücklich sein.“ Touren falle ihm nicht schwer. „Viele Leute halten das Touren nicht aus, aber für mich ist das wie Atmen.“ Hoffentlich kommt er dabei nicht dem Atem des Heiligen Geistes in die Quere.

Aufnahmefehler und schlechte Verkaufszahlen: Die holprige Geschichte von Bob Dylans Debütalbum

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Pinke Stromgitarren für den Weltfrieden: Barbie And The Rockers

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Barbie And The Rockers

„"Blonde Haare, ein pinkes Traumhaus und ein noch pinkeres Cabrio: Seit mehr als sechs Jahrzehnten gehört Barbie zu den beliebtesten Spielzeugfiguren der Welt. Der erste Film mit der populären Puppe erschien am 27. September 1987 auf Videokassette. Der Name des Streifens: Barbie And The Rockers: Out Of This World. Ja, wirklich.

von Timon Menge

Hier könnt ihr euch einen Ausschnitt aus Barbie And The Rockers anschauen:

Ihr habt richtig gelesen: Mitte der Achtziger gründet Barbie ihre eigene Band. Der Hintergrund: Spielzeughersteller Mattel möchte dem Konkurrenzprodukt Jem And The Holograms aus dem Hause Hasbro etwas entgegensetzen und schickt Barbie in die Welt der Krachmusik. „Barbie And The Rockers“ heißt die neue Reihe; in Europa erscheint sie unter dem Namen „Barbie And The Rock Stars“. E-Gitarren, ein Drumkit, sogar eine Bühne: Kinder, die mit der blonden Puppe Rock’n’Roll spielen möchten, haben ab 1985 die freie Wahl. Und nicht nur das: Die lautstarke Spielzeugreihe läutet auch Barbies Filmdebüt ein. Am 27. September 1987 erscheint die allererste Fernsehsendung der Puppe auf Videokassette.

Zugegeben, die Handlung von Barbie And The Rockers: Out Of This World klingt ein wenig albern. In dem Film wird Barbie aufgrund ihrer weltweiten Berühmtheit zur Botschafterin für den Weltfrieden ernannt. Als die Gruppe ihre Welttournee beendet hat, sagt Barbie, sie habe etwas ganz Besonderes geplant, das „nicht von dieser Welt“ sei. Selbst ihre Band weiß noch nicht, worum es geht. Eines Tages bekommt Barbie eine Einladung von der Weltfriedensorganisation. Zu ihren Ehren soll ein Ball veranstaltet werden. Sie bittet Ken darum, sie zu begleiten, und geht mit ihren Freundinnen shoppen. Auf dem Ball verkündet Barbie dann die große Neuigkeit: Sie möchte mit ihrer Band ein Konzert im Weltall geben.

Barbie And The Rockers: Soundtrack von den Beatles und Lovin’ Spoonful

Anfangs sind ihre Bandmitglieder wenig begeistert von der Idee, stimmen aber schließlich zu. Später fliegt die Rockgruppe mit einem pinken Space Shuttle zum „Interstar Amphitheater“, wo sie von einem Herrn namens Dr. Leonard begrüßt wird. Ein kleines Publikum wartet auch schon auf die Rockerinnen. Der anschließende Auftritt von Barbie und Co. wird weltweit im Fernsehen übertragen und die Band stellt sogar einen neuen Song vor, den sie extra für die Show geschrieben hat. Zum Schluss der Show erklärt Barbie, dass dies der erste Tag des Weltfriedens sei, und dass es nicht der letzte sein wird, wenn alle das genug wollen. Leichte Kost, also. Für den Soundtrack des Streifens covert Barbie unter anderem die Beatles und Lovin’ Spoonful.

Heute gibt es unzählige Barbie-Filme; ein weiterer soll nächstes Jahr anlaufen. Falls wir euch mit unserem Artikel angefixt haben, müssen wir euch allerdings enttäuschen: Barbie And The Rockers: Out Of This World ist ausschließlich auf gebrauchten Videokassetten und einigen wenigen DVDs erhältlich. Einer Neuauflage scheinen vor allem die Coversongs im Weg zu stehen, die für eine erneute Veröffentlichung noch einmal lizensiert werden müssten. Vielleicht klappt das ja eines Tages. Es wäre sogar ein Box-Set möglich. Mit Barbie And The Sensations: Rockin’ Back To Earth gibt es nämlich noch eine Fortsetzung von Barbies Rockstar-Abenteuern. Im Sequel kehrt die Puppe mit ihrer Band auf die Erde zurück — und steckt auf einmal im Jahr 1959 fest. Doch das ist eine andere Geschichte.

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Popkultur

Die 10 größten Meat-Loaf-Hymnen

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Meat Loaf
Foto: Sony Music Archive via Getty Images/Terry Lott

Er war ein gewaltiger Rockstar im Wortsinn: Die Musikwelt trauert um den großen Meat Loaf. Wir erinnern uns an den legendären Koloss des Hard Rock und blicken auf seine unvergesslichsten Songs zurück.

 von Björn Springorum

Auch wenn er natürlich viel mehr gemacht hat: Am ehesten bringt man Meat Loaf mit seiner Bat-Out-Of-Hell-Trilogie in Verbindung. Mehr als 65 Millionen Mal haben sich diese drei Alben verkauft, das erste und erfolgreichste geht bis heute rund 200.000 Mal jährlich über den Ladentisch. Kein Wunder: Das Meisterwerk von 1977 ist ein stellarer Moment des theatralischen Hard Rock, eine Art Broadway-Musical mit harten Gitarren.

Seine Stimme und das kompositorische Genie seines langjährigen Partners Jim Steinman nehmen eine Ausnahmestellung im Kanon des Rock‘n‘Roll ein. Hier kommen zehn seiner mächtigsten, emotionalsten, größten Songs.

1. I’d Lie For You (And That’s the Truth) (1995)

Meat Loaf hat sich nicht immer auf die Kompositionen von Jim Steinman verlassen. Schon zwei Jahre nach dem Erfolg von Bat Out of Hell II: Back Into Hell kommt Meat Loaf mit Welcome To The Neighborhood um die Ecke, einem Album, das auch ohne Steinman so klingt, als hätte er es geschrieben. Der erfolgreichste Song daraus wurde von Diane Warren komponiert, die zur damaligen Zeit eine unaufhaltsame Hitmaschine war. Die Power-Ballade wird dann auch zu seinem letzten großen Hit.

2. Rock And Roll Dreams Come Through (1993)

So ziemlich jeder Song auf der Fortsetzung von Bat Out Of Hell zeigt, dass weder Meat Loaf noch Jim Steinman die Pause von 16 Jahren geschadet hat. Ursprünglich für Steinmans 1981er Soloalbum aufgenommen, wird es durch Meat Loaf zu einem weiteren großen Epos aus Herzschmerz und einem Refrain, der so heute einfach nicht mehr gemacht wird. Ganz großes Kitschkino.

3. You Took The Words Right Out Of My Mouth (On A Hot Summer Night) (1977)

Als erster Beitrag seines legendären Gamechangers Bat Out Of Hell steht hier You Took The Words Right Out Of My Mouth, ein wahrgewordener Hard-Rock-Traum mit gotischem Video, grandioser Hook und allem, was den Rock‘n‘Roll der Siebziger so größenwahnsinnig machte. Besser wird‘s auch auf der größten Bühne nicht.

4. Two Out Of Three Ain’t Bad (1977)

Eigentlich könnte hier ja einfach das gesamte Bat Out Of Hell stehen, fertig. Es gibt einfach keinen Filler auf diesem Album. Auch Two Out Of Three Ain’t Bad ist ein echter Killer: Eine große, große Ballade, die Meat Loaf auf einem absoluten Höhepunkt zeigt und zugleich eins der besten Beispiele für Steinmans kompositorisches Genie ist. So was nennt man dann wohl perfekte Chemie.

5. Bat Out Of Hell (1977)

Allen Ernstes, wer sein Debüt mit einem Paukenschlag wie diesem eröffnen kann, der hat schon alles geschafft, ehe er überhaupt so richtig angefangen hat. Fast zehn Minuten nimmt sich der ausladende Opener Zeit und zieht auf dieser Langstrecke gleich mal alle Register: die Ouvertüre zu diesem unfassbaren Musiktheater, ein Start mit Feuerwerk, Kanonen und massiver Produktion. Übrigens: Als musikalische Gäste mischen hier Todd Rundgren sowie Roy Bittan und Max Weinberg von der E Street Band mit. Es heißt schon was, wenn man sagt, dass es die echt nicht gebraucht hätte.

6. Hot Patootie – Bless My Soul (1975)

Natürlich darf die Rocky Horror Picture Show hier nicht fehlen. Meat Loaf gibt in diesem schrägen Stück Rock‘n‘Roll den dusseligen Biker Eddie, der den Laden gehörig aufmischt. Sicherlich nicht seine Sternstunde. Aber allein aus popkultureller Sicht erwähnenswert.

7. Read ’Em And Weep (1981)

Kurioserweise wird nicht alles, was Meat Loaf und Jim Steinman gemeinsam angingen, zu Gold. Dead Ringer, der schwierige Nachfolger zu Bat Out Of Hell, leidet unter dem enormen Erfolg des Vorgängers, hat aber einige Perlen zu bieten. Read ’Em And Weep zum Beispiel, eine stimmungsvolle Ballade, die aber erst zwei Jahre später durch Barry Manilow zu einem gewaltigen Erfolg wird. Muss man manchmal nicht verstehen.

8. Objects In The Rear View Mirror May Appear Closer Than They Are (1993)

Am besten waren Meat Loaf und Jim Steinman immer zusammen. Das zeigt auch Bat Out Of Hell II: Back Into Hell, das Album, das 1993 eine zwölfjährige Funkstille beendet. Da ist sie wieder, diese theatralische, dramatische Magie und diese unfassbare Energie. Wir wiederholen uns, aber: Niemand schreibt solche Refrains!

9. I’d Do Anything For Love (But I Won’t Do That) (1993)

Sein wahrscheinlich größter Hit stammt ebenfalls vom zweiten Teil seiner definierenden Trilogie: I’d Do Anything For Love (But I Won’t Do That) ist eine der größten Rock-Balladen aller Zeiten – obwohl bis heute eigentlich niemand so recht weiß, worum es in der Nummer eigentlich geht. Egal, die Musik ist so unfassbar spektakulär, dass Meat Loaf auch nur summen könnte und die Nummer wäre immer noch unsterblich.

10. Paradise By The Dashboard Light (1977)

Wenn wir uns festlegen müssten, würden wir diesen Song als absolutes Karrierehoch von Meat Loaf wählen. Unterteilt in drei Kapitel und über acht Minuten lang, dennoch als Single veröffentlicht: Für Meat Loaf und Jim Steinman gelten damals andere Regeln. Der Song ist ein Überbleibsel aus Steinmans Neverland-Musical und bringt Meat Loaf mit der Hauptrolle Ellen Foley zusammen. Ziemlich irre ist er auch: Inhaltlich dem Thema Sex im Auto verschrieben, gibt es im Video eine wilde Rummachszene, geschnitten in ein Baseballspiel.

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Rockbands mit Orchester: 10 Musiker*innen und Bands, die mit der Klassik gemeinsame Sache machten

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