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Popkultur

Die 10 größten Glanzmomente von Peter Frampton

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Peter Frampton
Foto: Larry Hulst/Michael Ochs Archives/Getty Images

Seinen festen Platz in der Rockgeschichte hat Peter Kenneth Frampton ohne Frage gesichert  – und doch hat man das Gefühl, dass der britische Musiker im kollektiven Bewusstsein nicht so vorhanden ist, wie er sein sollte. Frampton, geboren 1950 im britischen Beckenham, ist seit seinen Teenagerjahren im Musikgeschäft. Von seinen frühen Tagen mit The Herd über seine Zeit mit Humble Pie bis zu seiner Solokarriere: Frampton ist nicht nur ein großer Songschreiber, sondern auch ein ausgezeichneter Gitarrist.

von Markus Brandstetter

Zumindest einen Song kennt wirklich JEDE*R von Frampton: Baby, I Love Your Way, am besten bekannt von seinem ebenbürtig legendären Livealbum Frampton Comes Alive aus dem Jahr 1976. Aber Frampton ist natürlich weit mehr als ein One-Hit-Wonder – aus diesem Grund blicken wir auf einige Highlights aus seiner langen Karriere.


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1. The Herd – From The Underworld (1967)

Peter Frampton stieß als Teenager im Jahr 1967 zu The Herd, nachdem deren originaler Sänger Terry Clark die Band verlassen hatte. Die Gruppe konnte in Großbritannien und in Deutschland eine Reihe von Erfolgen landen – darunter das eingängige Pop-Stück From The Underworld aus dem Jahr 1967. Frampton verließ die Band Ende der 1960er-Jahre und gründete gemeinsam mit Steve Marriott von Small Faces die Band Humble Pie.

 2. Humble Pie – Stone Cold Fever (auf: Rock On, 1971)

Humble Pie waren eine der ersten Supergroups der Rockgeschichte. Frampton blieb nur zwei Jahre in der Band, nahm in dieser Zeit aber ganze vier Studioalben mit der Gruppe auf. 1971 erschien das Album Rock On – und die Band nahm den Titel ernst. Ein tolles Stück der Platte ist beispielsweise der Song Stone Cold Fever, ein Stück, das zunächst als straighter Rock-Song beginnt, im Solopart dann aber eine Jam-Abzweigung in fast schon jazzige Gefilde nimmt.

3. All I Want To Be (Is By Your Side) (1982, auf Wind Of Change)

1982 erschien Framptons erstes Solo-Album Wind Of Change. Dafür holte er sich prominente Gastmusiker ins Studio: So waren Ringo Starr und Billy Preston Gäste auf seinem Debütalbum. Eines der herausragenden Stücke darauf: der Midtempo-Rock von All I Want To Be. Besonders toll: Framptons Gitarrenspiel und sein Sound.

4. Baby (Somethin’s Happening) (Somethin’s Happening, 1974)

Bass und Drums treiben, die Harmonien sind eingängig und Framptons Slide-Gitarre sorgt für den Zuckerguss: Baby (Somethin’s Happening) ist eines der Glanzsstücke des gleichnamigen Albums aus dem Jahr 1984. „Turn off the lights, I feel like dancing“, singt Frampton in dem Stück – den Zuhörer*innen geht’s da heute noch ganz gleich.

5. Doobie Wah (Somethin’s Happening, 1974)

 Peter Frampton schrieb das Stück Doobie Wah gemeinsam mit John Hadley-Down und Rick Willis. Der Song ist ein an die Doobie Brothers erinnerndes Groovefest mit dem Fuß auf dem Wah-Wah-Pedal. Wieviel Potenzial der Song im Live-Kontext hat, zeigte Frampton immer wieder – nachzuhören unter anderem auf dem legendären Album Frampton Comes Alive aus dem Jahr 1976.

6. Do You Feel Like We Do (auf Frampton’s Camel, 1973)

Do You Feel Like We Do ist eines von Framptons großartigsten Stücken. Wer die volle Dröhnung haben möchte, sollte sich unbedingt die knapp fünfzehnminütige Version auf Frampton Comes Alive anhören. Hier stimmt einfach alles: Die Riffs grooven, das Schlagzeug treibt ordentlich nach vorne, Framptons Gesang ist perfekt. Und als wäre der Song an sich nicht schon genug, verwandeln Frampton und Band das Stück in einen langen Jam. Natürlich darf auch die Talkbox nicht fehlen, die ihre Bekanntheit zu einem guten Teil Frampton verdankt.

7. Baby, I Love Your Way (Frampton, 1975)

Dass aus Baby, I Love Your Way ein Hit werden würde, war zunächst nicht abzusehen – denn als das Stück 1975 auf Frampton erschien, roch alles nach Flop. Das änderte sich im Jahr darauf mit der Live-Version auf Frampton Comes Alive. Baby, I Love Your Way ist bis heute Framptons bekanntestes Stück, wurde zahlreiche Male gecovert und ist unter anderem auch im Film High Fidelity aus dem Jahr 2000 verewigt.

8. Nowhere’s Too Far For My Baby (Frampton, 1975)

Nowhere’s Too Far For My Baby ist eines der absoluten Highlights aus Framptons Backkatalog. Ein großes Fragezeichen der Geschichte ist, warum das Stück nie als Single ausgekoppelt wurde, zeigt es doch Frampton in Bestform: eingängig, mit prägnantem Riff, superbem Gitarrensound und unglaublich catchy.

9. I Saved A Bird Today (2017)

Ein schönes Stück aus Framptons jüngerer Geschichte ist der Song I Saved A Bird Today, das ihn wieder mal zur Akustikgitarre greifen lässt. Am besten zu genießen mit dem zugehörigen animierten Video:

10. Reckoner (Frampton Forgets The Words, 2021)

 2021 veröffentlicht Peter Frampton ein Instrumentalalbum mit dem Titel Frampton Forgets The Words. Ende Januar desselben Jahres veröffentlichte er ein Stück daraus – eine Instrumentalversion des Radiohead-Stücks Reckoner. Darauf beweist Frampton einmal  mehr, was für ein hervorragender, melodischer Gitarrist er ist.

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Zeitsprung: Am 22.4.1950 kommt Peter Frampton zur Welt.

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