------------

Popkultur

Ohrfeigen, Improvisation & die Hells Angels: 6 Anekdoten, die nur aus dem Leben von Janis Joplin stammen können

Published on

Janis Joplin

Janis Joplin stach schon von Anfang an heraus: Ihre verklemmte texanische Heimatstadt ließ sie mit 17 hinter sich, um in Los Angeles in Kneipen und Bars aufzutreten. Ihre monströse Reibeisenstimme machte aus jedem simpel gestrickten Blues-Stück einen ikonischen Soundtrack der Flower-Power-Zeit und ihr ungebremst hemmungsloses Leben erzählt legendäre Geschichten – bis zum tragischen, viel zu frühen Ende.

von Timo Diers

Nicht alle dieser Geschichten sind groß oder besonders lang. Aber so verrückt, dass sie nur von ihr stammen können. Sechs solcher typischen Janis-Joplin-Momente haben wir hier für euch aufgeschrieben.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

Hört hier in die Greatest Hits von Janis Joplin rein:

1. Sie schlug Jim Morrison eine Whiskeyflasche über den Kopf.

Joplins Vorliebe für Southern Comfort sollte hinlänglich bekannt sein – davon könnte wahrscheinlich auch Jim Morrison berichten, der die junge Sängerin bei einer Party in Hidden Hills, Kalifornien kennenlernte. Wie für Morrison üblich, betrank er sich und verwandelte sich von einem charmanten jungen Mann in einen ungehobelten Raufbold. Die beiden verstanden sich zunächst gut. Doch irgendwann war Joplin von Morrisons Art so dermaßen genervt, dass sie die Party frühzeitig verlassen wollte. Aber der Doors-Sänger war hartnäckig und wollte sie am Wegfahren hindern – da zog sie ihm kurzerhand eine Whiskeyflasche über den Kopf.

2. Sie sprang bei Tina Turner auf die Bühne und gab ein Impromptu-Duett.

Als Janis Joplin in der Dick Cavett Show nach ihren Lieblingskünstlern gefragt wurde, war die Antwort eindeutig: „Tina Turner – die beste Braut aller Zeiten!“ Und das war noch bevor Tina Turner auch nur in die Nähe des Popstar-Daseins kam. Als Ike & Tina Turner 1969 für die Rolling Stones im Madison Square Garden eröffneten, stand Joplin zunächst am Bühnenrand und beobachtete die Show. Sie war flammender Fan von Tina. Als dann Land Of 1000 Dances angestimmt wurde, sprang sie für ein spontanes Duett auf die Bühne. Leider gibt es von dem Auftritt nur einige wenige Fotos.

3. Sie gab Jerry Lee Lewis eine saftige Ohrfeige.

Das letzte Mal, dass Laura Joplin ihre große Schwester sah, war 1970. Damals kam Janis zurück nach Texas, um bei ihrem 10-jährigen High-School-Jubiläum dabei zu sein. In derselben Nacht nahm sie ihre Schwester mit zu einem Jerry-Lee-Lewis-Konzert. Als sie ihn später Backstage trafen, sagte er zu Laura: „Du würdest gar nicht mal so schlecht aussehen, wenn du nicht versuchen würdest, wie deine Schwester zu sein.“ Janis konterte nicht, sondern scheuerte ihm direkt eine.

4. Sie improvisierte einen ihrer größten Hits.

„Oh Lord won’t you buy me a Mercedes Benz?“ Ihre Stimme ist rau, ganz nah am Mikrofon, kein anderes Instrument begleitet sie. Mercedes Benz geht keine zwei Minuten – ist eigentlich das genaue Gegenteil eines Rock-Hits. Und doch ist es einer ihrer bekanntesten Songs. Co-Writer Bob Neuwirth erinnert sich:

„Früher haben wir auf diesen fetten 16-Zoll-Bandmaschinen aufgenommen. Aber Paul Rothchild, der Produzent, ließ immer eine kleine Zwei-Spur-Bandmaschine mitlaufen, falls jemand eine gute Idee hatte und etwas improvisiert. An einem Tag sind die großen Bandmaschinen kaputtgegangen und wir mussten warten, bis wir mit den Aufnahmen weitermachen konnten. Um die Stimmung etwas zu entspannen, sagte Janis ‚Habt ihr schon meinen neuen Hit gehört?’ und improvisierte einfach Mercedes Benz.“

So wurde einer ihrer größten Songs auf einer kleinen Zwei-Spur-Bandmaschine aufgenommen. An dem Tag bekam Neuwirth einen Einblick in Janis’ einzigartige Persönlichkeit: „Diese pure Kraft und das Charisma machen den Song so besonders – dieses Kichern am Ende. Das ist so Janis!“

5. Sie brachte die Hells Angels dazu, für sie einkaufen zu gehen.

Es klingt nach einer ungewöhnlichen Kombination, aber Janis Joplin war gut mit den Hells Angels befreundet. Sie stand zeitweise sogar unter persönlichem Schutz der Rockergang. Eines Nachts wurden Joplin und ihr Freund David Niehaus von Geräuschen im Wohnzimmer ihres Hauses in Marine County wach. Einbrecher? So ungefähr. Fünf Hells Angels waren grade dabei, Joplins Kühlschrank nach etwas Essbaren zu durchwühlen. Und als der schmächtige Niehaus nicht so recht wusste, wie er den bewaffneten Rockern beibringen sollte, doch bitte wieder zu gehen, nahm Joplin die Sache selbst in die Hand. Sie machte die Fünf so dermaßen zur Schnecke, dass sie ein paar Nächte später wiederkamen – dieses Mal beladen mit Einkäufen, um den Kühlschrank wieder aufzufüllen.

6. Sie schmiss selbst postum noch eine Party für ihre Freunde.

Als Janis Joplin am 4. Oktober 1970 von ihrem Road Manager John Cooke tot aufgefunden wurde, stand die Musikwelt unter Schock. Sie war erst 27 Jahre alt, doch einen letzten Willen hatte sie schon verfasst. Darin war auch vermerkt, dass 2500 Dollar aus ihrem Vermögen für eine Party mit ihren Freunden eingesetzt werden sollen – als „ein letztes Zeichen der Wertschätzung und des Abschieds“. Also organisierte John Cooke eben diese Party als Totenwache im The Lion’s Share, einem Musikclub in San Anselmo, Kalifornien. Auf der Einladung hieß es, die Getränke gingen auf Pearl. So wurde Joplin von ihren Freunden genannt.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Zeitsprung: Am 4.10.1970 stirbt Hippie-Ikone Janis Joplin.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

Popkultur

Zeitsprung: Am 25.5.1982 spielen Metallica in einer Schule.

Published on

Metallica High School

Anekdoten, Jubiläen und wilde Geschichten: Was an diesem Tag in der Welt der Musik passiert ist, lest ihr täglich in unserem Zeitsprung. Heute: 25.5.1982."

von Christof Leim

Am Anfang einer Weltkarriere muss man die Gigs nehmen, die man kriegen kann. Alle Dorfmetaller, Rockstar-Azubis und hoffnungsvollen Nachwuchs-Headbanger unter uns kennen das. Den Thrash-Giganten Metallica ging das 1982 nicht anders…

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

Hört hier das Metallica-Debüt Kill ‘Em All:


Eigentlich läuft es bei Metallica ziemlich schnell: Im Oktober 1981 geht’s los, Lars Ulrich und James Hetfield treffen sich. Am 14. März 1982 spielen sie schon ihre erste Show in einem Laden namens Radio City in Anaheim; da sind bereits 200 Leute am Start. Knapp zwei Wochen später dürfen sie als komplett unbekannte Krachkapelle sogar zwei Konzerte für die NWoBHM-Legenden Saxon im legendären Whisky-A-Go-Go in Hollywood eröffnen.



Doch noch müssen die Stadien, Arenen und Enormodomes noch ein bisschen warten: Ihr fünftes Konzert passiert in der Cafeteria(!) der Back Bay High School im kalifornischen Costa Mesa, der Schule von Trommler Lars Ulrich. Man darf sich fragen, wie unsere Helden auf die Idee gekommen, denn gut läuft das nicht: Zum einen geschieht der Auftritt tagsüber, um 11:15 Uhr während der Mittagspause der Schüler. Zum anderen rocken Ulrich, Frontmann James Hetfield, Leadgitarrist Dave Mustaine und Bassist Ron McGovney in der Kulisse eines Schultheaterstücks, das im Inneren eines Hauses spielt: “Ich stand bei der Eingangstür”, twittert McGovney später, “James und Lars im Wohnzimmer, und Dave in der Küche!”



Lars notiert damals in seinem Metallica-Tagebuch, dass von anfänglich 200 Zuschauern nur 40 übrig bleiben. “Den Tag kann man komplett vergessen”, urteilt er weiter. “Scheiße gespielt, scheiße angekommen, scheiße geklungen. Wirklich fürchterlich.”




Das klingt alles nicht gut, zumal „Schulcafeteria“ mehr nach Diktat, Pausenbrot und Doppelstunde Mathe klingt als nach Sex, Drogen und Rock’n’Roll. Aber immerhin stehen schon fünf zukünftige Metalliklassiker auf der Setlist: Hit The Lights, Jump In The Fire, Metal Militia, The Mechanix (das zukünftige The Four Horsemen) und als Livepremiere Motorbreath. (Bei der ersten Show hatte es erst zwei eigene Stücke gegeben; die Jungs waren damals also echt schnell.)

Poster für das Schulkonzert, ausgestellt im Metalli-Museum während der Europatour 2017 – Pic: Christof Leim

Daneben spielen unsere junge Helden ausgesuchte NWoBHM-Cover, die 1982 in Kalifornien nur eingeweihte Headbanger kennen: Blitzkrieg von Blitzkrieg, Killing Time von Sweet Savage, Let It Loose von Savage und zwei Nummern von Lars’ Lieblingen Diamond Head: The Prince und Am I Evil?. (Nachlesen könnt ihr die Setlist hochoffiziell auf der Metallica-Homepage.)

Eine besondere Bedeutung kommt diesem Gig jedoch wegen eines anderen Details zu: Ihre ersten Gigs hatten Metallica mit nur einem Gitarristen (Mustaine) bestritten, während Hetfield lediglich gesungen hat. Bei vierten Gig am am 23. April in Costa Mesa übernimmt einmalig ein Herr namens Brad Parker die zweite Gitarre, doch das funktioniert so gar nicht. Auf der Back Bay High School an diesem 25. Mai 1982 spielt Hetfield dann zum ersten Mal auf der Bühne ebenfalls Gitarre – und einer der erfolgreichsten Metal-Frontmänner ist in seinem Element angekommen.

Danach geht es weiter Schlag auf Schlag: Ron McGovney wird durch Cliff Burton ersetzt, die Band zieht nach San Francisco, nimmt eine Reihe an Demos auf, die den weltweiten Tapetrading-Untergrund aufmischen, darunter das so genannte Megaforce Demo, das ihnen den Plattenvertrag beschert. Ein gutes Jahr nach dem Auftritt in der Schule erscheint schon Kill ‘Em All

Zeitsprung: Am 8.12.2013 spielen Metallica in der Antarktis.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Continue Reading

Popkultur

Zum Start der Open-Air-Saison: Die 10 ikonischsten Festivalauftritte aller Zeiten

Published on

FREDDIE MERCURY
Titelfoto: Steve Rapport/Getty Images

David Bowie um fünf Uhr morgens, Kurt Cobain im Rollstuhl, Bob Dylan elektrisch: Diese zehn Festivalgigs haben Musikgeschichte geschrieben. Und stimmen ein auf die erste Freiluftsaison seit 2019.

von Björn Springorum

1. Bob Dylan – Newport Folk Festival, 1965

„Judas!“ Viel mehr muss man zu Dylans berüchtigtem Auftritt beim Newport Folk Festival 1965 nicht sagen. Er wagt es doch tatsächlich, eine elektrische Gitarre zu spielen. Skandal, Zeter und Mordio! Unnötig zu erwähnen, dass sein Auftritt brillant und seine Attitüde schon damals bewundernswert renitent ist.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

2. Jimi Hendrix – Monterey, 1967

Alles beginnt 1967 in Monterey. Es ist eines der ersten Rock-Festivals überhaupt (schlanke zwei Jahre vor Woodstock), es ist das erste große Konzert der Jimi Hendrix Experience in den USA und es ist das Epizentrum des Summer of Love. Am 18. Juni 1967 will das 24-jährige Wunderkind Hendrix, diese Mischung aus Feuerpriester, Sexgott und Jahrtausendkünstler, beweisen, ws in ihm steckt – und zündet während des Gigs einfach mal seine Gitarre an . Seine Anbetung der Flammen sieht nicht nur verdammt eindrucksvoll aus, sie hat auch einen PR-Zweck: Clever übertrumpft er damit The Who, die anschließend spielen und zum Finale natürlich wieder ihre Gitarre zerdeppern.

3. The Who – Woodstock, 1969

Müßig eigentlich, eine einzelne Performance aus diesem schlammigen, lysergischen, chaotischen Fieberwahn herauszulösen. Weil man aber so gut wie immer Hendrix und seinen verzerrten Abgesang auf die Nationalhymne heranzieht, entscheiden wir uns heute mal für The Who, die am Morgen des 17. August 1969 um halb sechs auf die Bühne gehen. Egal, Zeit und Raum waren da längst abgeschafft. Die wilde, sehr körperliche, laute und aggressive Show von The Who resultiert aus der schlechten Stimmung der Band. Die bekommt Aktivist Abbie Hoffman zu spüren, der sich erst Pete Townshends Mikro schnappt und dann von Townsheds Gitarre von der Bühne geprügelt wird. Randnotiz: Für ein Festival des Friedens gab es für die Nummer unpassend viel Applaus. Als The Who von der Bühne gehen, lassen sie eine zerstörte Gitarre und dröhnendes Bass-Feedback zurück. The Who – immer schon wilder und gefährlicher als alle anderen.

4. Led Zeppelin – Bath, 1970

Am Sonntag, den 28. Juni 1970, machen Led Zeppelin der Rock’n’Roll-Welt klar, dass es keine Grenzen für sie gibt. In nur zwölf Monaten wurden sie von einer moderat bekannten Rockband zu Göttern. 150.000 Menschen kamen in die englische Küstenstadt, überwiegend wegen Led Zep. Die nutzen ihre Headliner-Position für ein langes Set, mit dem sie ihrer Heimat ihren Superstar-Status mal gehörig unter die Nase reiben wollen. Und das mit Gusto, Bravado und Grandezza tun.

5. David Bowie – Glastonbury, 1971

Manchmal lohnt es sich, sehr lang wach zu bleiben. Oder sehr früh aufzustehen. Bei David Bowies Glastonbury-Stunt 1971 waren das gerade mal 12.000 Menschen. Die aber kommen am 23. Juni 1971 um fünf Uhr morgens in den Genuss eines einzigartigen Akustik-Sets, bei dem Bowie nach dem Erfolg von Space Oddity seine Wandlungsfähigkeit mal so richtig aufblitzen lässt und Songs wie Oh! You Pretty Things in Unplugged-Versionen spielt.

6. Queen – Live Aid, 1985

Man kann darüber streiten, ob U2s improvisierter Auftritt oder Queens straffes, ökonomisches Medley der eigentliche Höhepunkt des megalomanischen Benefiz-Spektakels Live Aid ist. Fakt ist: Queens 20 Minuten haben die größere Signalwirkung. Die Band hat sich wieder zusammengerauft, Mercurys Stimme überstrahlt alles und Bohemian Rhapsody ist einer dieser Musikmomente für die Ewigkeit.

7. Nirvana – Reading, 1992

1992 werden Nirvana von der Wirklichkeit eingeholt. Der Grunge-Traum wird zum Albtraum, eine aus Rebellion und Antithese gestartete Bewegung wird vom Mainstream ausgeschlachtet – Boulevardpresse inklusive, die Kurt Cobain 1992 als abgehalfterten Junkie darstellen. Cobain reagiert mit gewohnt zynischem Gespür für eine Situation und lässt sich in einem Rollstuhl auf die Bühne schieben. Die Show danach geht in die Annalen ein – anarchisch, kraftvoll, versengend.

8. Manic Street Preachers – Reading, 1994

1994 treten die Manic Street Preachers ohne ihren Gitarristen Richey Edwards auf. Der befindet sich nach einem Selbstmordversuch damals im Krankenhaus, die Band zieht eine der größten Shows ihrer Karriere als Trio durch und legt sich mächtig ins Zeug. Es ist nur der Anfang der Tragödie rund um Edwards: Am 1. Februar 1995, einen Tag vor ihrer USA-Tournee, verschwindet er spurlos. Mehrfach wollen ihn Menschen gesehen haben – auf Goa, Fuerteventura. Doch er taucht nie wieder auf und wird 2008 offiziell für tot erklärt. Wenige Monate zuvor stehen die Manic Street Preachers wieder in Reading auf der Bühne – und widmen ihm ihr Set.

9. Oasis – Glastonbury, 1994

Ihr Triumph von 1994 zeigt, wie schön es gewesen wäre, wenn Oasis ihre Egos im Griff gehabt hätten. Ihre bis dato größte Show ist das Ereignis, das sie zu überlebensgroßen Rockstars macht – mit allen Konsequenzen. Es ist aber auch die Show, die zeigt, wie es dazu kommen konnte: Die Band ist nicht gut, sondern genial, alles passt, hier wird spürbar Geschichte geschrieben.

10. Amy Winehouse – Glastonbury, 2004

Im verregneten Sommer 2004 ist Amy Winehouse noch einen Quantensprung von dem zerstörerischen Ruhm entfernt, der sich ab Back To Black aus der Spur bringen und letztendlich vernichten wird Ein halbes Jahr zuvor war ihr Debüt Frank erschienen, ein vielbeachtetes Werk zwischen Soul, Pop und Jazz, das bei ihrem Glastonbury-Debüt 2004 schon viele Freunde hatte. Die standen im Matsch und sahen eine junge, fröhliche, zufriedene Amy Winehouse, die sang als gäbe es nichts natürlicheres auf der Welt. Das tat sie drei Jahre später auch noch. Nur die Fröhlichkeit, die war dann schon verschwunden.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Zeitsprung: Am 18.8.1969 beendet Jimi Hendrix das legendäre Woodstock Festival.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Continue Reading

Popkultur

Der Boss kommt: Bruce Springsteen spielt drei Deutschlandkonzerte!

Published on

Bruce Springsteen
Foto: Jamie Squire/Getty Images

2023 wird ein guter Sommer: Bruce Springsteen & The E Street Band kommen nächstes Jahr im Juni und Juli für drei Open-Air-Shows nach Deutschland. Freuen können sich Düsseldorf, Hamburg und München.

von Björn Springorum

Es sind die ersten Live-Dates von Bruce Springsteen und seiner E Street Band seit Abschluss der „The River“-Tour von 2016, mit der er in München und Berlin Halt machte: Für den Sommer 2023 haben der Boss und seine Kollegen jetzt eine endlich mal wieder eine ordentliche Europatour angekündigt. Und zu feiern gibt es viel: Seit ihrer letzte Reise durch die Alte Welt sind mit Western Stars und Letter To You bereits zwei neue, ganz hervorragende Springsteen-Platten erschienen.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

 

„Ich kann es kaum erwarten, die Bühne mit der legendären E Street Band zu teilen“

Hier die genauen Daten für Deutschland:

21.06.2023 Düsseldorf, Merkur Spiel Arena

15.07.2023 Hamburg, Volksparkstadion

23.07.2023 München, Olympiastadion

Im deutschsprachigen Ausland kommen zudem Zürich (13. Juni) und wien (18. Juli) in den Genuss einer Audienz beim Boss. Der Vorverkauf für alle Shows startet am 3. Juni 2022, um zehn Uhr morgens. Springsteen selbst kommentiert diese frohe Kunde wie folgt: „Nach sechs Jahren freue ich mich, endlich wieder unseren großartigen und loyalen Fans zu begegnen. Ich kann es kaum erwarten, die Bühne mit der legendären E Street Band zu teilen. Wir sehen euch da draußen im nächsten Sommer und darüber hinaus!“

Die aktuell E-Street-Band-Besetzung liest sich derzeit wie folgt: Roy Bittan (Piano, Synthesizer) Nils Lofgren (Gitarre), Patti Scialfa (Gitarre, Gesang), Garry Tallent (Bass), Stevie Van Zandt (Gítarre, Gesang), Max Weinberg (Drums), Soozie Tyrell (Violine, Gitarre, Gesang), Jake Clemons (Saxophon) und Charlie Giordano (Keyboards).

Allgemeiner Vorverkaufsstart:

Fr., 03.06.2022, 10:00 Uhr

www.livenation.de/artist-bruce-springsteen-and-the-e-street-band-1975

www.ticketmaster.de

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Zeitsprung: Am 3.5.1984 erscheint „Dancing In The Dark“ von Bruce Springsteen.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Continue Reading

Latest Music News

Top Stories

Don't Miss