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Popkultur

Zeitsprung: Am 17.12.1971 veröffentlicht David Bowie sein viertes Album: “Hunky Dory”.

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Anekdoten, Jubiläen und wilde Geschichten: Was an diesem Tag in der Welt der Musik passiert ist, lest ihr täglich in unserem Zeitsprung. Heute: 17.12.1971.

von Christof Leim

Stilistisch divers

Stilistisch hat sich David Bowie ja noch nie festlegen lassen, nicht mal am Anfang seiner Karriere: Seine zweite Platte David Bowie (auch bekannt als Space Oddity) von 1969 basiert größtenteils auf Akustikgitarren, The Man Who Sold The World von 1970 erweist sich als vergleichsweise knackiges Glam-Rock-Album.


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Mit Hunky Dory kehrt Bowie am 17. Dezember 1971 in Singer-Songwriter-Gefilde zurück. Er schraubt den Popfaktor hoch, klingt manchmal sogar nach Cabaret oder Musical und bietet allgemein ein buntes Kaleidoskop an Drama, Kitsch, Rock, Folk und Melodien, die im Kopf bleiben. Für das Cover von Hunky Dory hat er sich sogar von Marlene Dietrich beeinflussen lassen und deshalb eigens ein Foto der Diva mit ins Fotostudio gebracht.

Hört euch Hunky Dory hier an und lest weiter:

Folkiger Sound?

Mick Ronsons E-Gitarre tritt auf der Platte in den Hintergrund und lässt Rick Wakemans Piano oft den Vortritt. Einige akustische Nummern erinnern wieder an den folkigen Sound früherer Tage (Song For Bob Dylan, The Bewlay Brothers), in Kooks und Fill Your Heart dürfen Bläser und Streicher mitspielen. Oh! You Pretty Things könnte man sich auch von Paul McCartney vorstellen. Der beste Track und einer der wichtigsten Bowie-Songs überhaupt steht gleich an erster Stelle: Changes, eine herrlich eingängige Poprock-Nummer mit positiver Ausstrahlung. Als David Bowie sich Ende 2006 von der Bühne zurückzieht, ist Changes der letzte Song, den er jemals live für Publikum singt.

Durch Ziggy zum Erfolg

Anfangs verkauft sich Hunky Dory zwar ordentlich, gilt aber nicht als durchschlagender Erfolg. Erst nach dem Durchbruch von Bowies Kunstfigur Ziggy Stardust mit The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars 1972 wird Hunky Dory zum Hit und erreicht Platz drei der britischen Charts. David Bowie selbst bezeichnete Hunky Dory als eines der wichtigsten Alben seiner Karriere.

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Zeitsprung: Am 7.12.2015 zeigt sich David Bowie zum letzten Mal in der Öffentlichkeit.

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