Join us

News

Casting-Sensation: So hat man AC/DCs „Highway To Hell“ echt noch nicht gehört!

Published on

Foto: La Voz Kids

Wir haben ja schon eine Menge gesehen. Aber wie furios und phänomenal ein kleiner spanischer Junge die AC/DC-Hymne Highway To Hell bei der spanischen Ausgabe von The Voice Kids schmettert, ist auch für uns neu.

von Björn Springorum

Wir alle haben einen inneren Bon Scott. Irgendwo in uns schlummert er, wartet auf den richtigen Moment, in dem wir ihn freilassen und Highway To Hell so laut mitgrölen wie es nur geht. Wie sich jetzt herausstellt, gibt es auch einen siebenjährigen spanischen Jungen namens Jesús del Río, der diesen inneren Bon Scott hat. Und ihn auf spektakuläre Weise in der spanischen Ausgabe von The Voice Kids entfesselt hat.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

Grandiose Rockröhre

Anstatt sich auf eine Pop-Schnulze oder einen Song von BTS zu verlassen, wählt er so mir nichts, dir nichts den AC/DC-Klassiker Highway To Hell. Und singt die ganze Sendung in Grund und Boden. Damit übertreiben wir ganz gewiss nicht, wie man hier sehen (und vor allem hören) kann:

Zwar liegt die Show schon ein paar Tage zurück, das Video ging jedoch erst jetzt viral. Zum Glück: Unfassbar, welche Töne aus diesem kleinen Jungen kommen – epischer Abschluss-Scream inklusive! Das sah die Jury natürlich auch so, die nicht auf ihren Stühlen zu halten war und diesen siebenjährigen Gesangstornado überschwänglich beglückwünschte. Schon bemerkenswert, wie gut die Stimme des kleinen Bon Scott klingt – und wie sicher er sich bei der Darbietung eines der ikonischsten Stücke im Kanon der Rockmusik ist.

Überflüssig zu erwähnen, dass drei der Coaches sofort ihren Button drückten, nachdem sie die ersten Worte aus der Kehle dieses Stimmwunders hörten. Der vierte Coach durfte in dieser Runde nicht wählen und versuchte daraufhin, seinen Stuhl physisch umzudrehen. Ist in diesem Alter natürlich immer schwer zu sagen, was aus so einem Talent mal wird. Aber ein Duett mit Brian Johnson und ihm wäre sicherlich etwas, das man so schnell nicht vergisst. Und wer weiß, vielleicht brauchen AC/DC in 15 Jahren ja doch noch mal einen neuen Sänger, wenn Axl Rose auch nicht mehr kann oder will…

Zeitsprung: Am 9.2.1980 tritt Bon Scott von AC/DC zum letzten Mal öffentlich auf

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

News

„Music was my first love“: Sänger und Komponist John Miles gestorben

Published on

John Miles
Foto: Michael Putland/Getty Images

John Miles ist tot. Der britische Musiker und Komponist starb am 5. Dezember 2021 im Alter von 72 Jahren im englischen Newcastle. Bestätigt wurde der Tod von seinem Management. Laut seinem Manager Cliff Cooper sei er friedlich nach kurzer, schwerer Krankheit eingeschlafen.

von Markus Brandstetter

Auf seiner offiziellen Facebook-Seite bestätigte auch die Familie Miles’ Ableben und zollte ihm mit einem Posting Tribut. „Wir sind erschüttert, mitteilen zu müssen, dass ‚Mr. Music’ John Miles leider nach kurzer Krankheit friedlich verstorben ist. Er war ein liebevoller Ehemann, Vater und Großvater und wir alle werden ihn mehr vermissen, als es Worte je ausdrücken könnten“, heißt es darin. „Wir bitten Sie, unsere Privatsphäre in dieser äußerst schwierigen Zeit zu respektieren. Er wird für immer in unseren Herzen und mit dem wunderbaren musikalischen Erbe, das er hinterlassen hat, weiterleben. Du warst unsere erste Liebe und wirst unsere letzte sein. Unser Ehemann, Vater, Großvater und Held. Wir lieben Dich.“

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

Music und Rebel

Bekannt wurde Miles 1976 durch seinen Song Music — eine groß angelegte, ausufernde Rocknummer, die alleine schon wegen ihrer ersten Textzeile „Music was my first love / And it will be my last“ in die Musikgeschichte einging. Mit dem dazugehörigen Album Rebel konnte John Miles einen großen Erfolg landen. Genug Studioerfahrung hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits gesammelt: Zuvor arbeitete er unter anderem in den legendären Abbey Road Studios.

Karriere als Sideman

Da seine Solokarriere sich nach Music (das von Alan Parsons produziert wurde) allerdings nicht so gestaltete, wie er sich das erhofft hatte, arbeitete er fortan mehr für andere Musiker — darunter mit Alan Parsons (in dessen Band er einer der Sänger war) sowie mit Led-Zeppelin-Gitarrist Jimmy Page auf dessen Album Outrider.

Miles verdiente sich sein Leben auch als Sideman von Größen wie Tina Turner oder Joe Cocker, die er als Multiinstrumentalist (Gitarre, Keyboard,  teils Gesang) auf Tour begleitete. Außerdem arbeitete er mit Andrea Bocelli, Zucchero, Anastacia, Ronan Keating und vielen anderen. Sein letztes Studioalbum Upfront erschien 1993. Später schrieb er auch Musicals.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Die wichtigsten Sidemen der Rockgeschichte: 10 Musiker, die viel zu oft im Schatten standen

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Continue Reading

News

Tom Petty bekommt posthum einen Ehrendoktortitel verliehen

Published on

Andrew Chin/Getty Images for ABA

Die 2017 verstorbene Rock-Legende Tom Petty erfährt posthum akademische Ehren. Der Musiker erhält von der University of Florida einen Ehrendoktortitel für Musik– das berichtete der Pressedienst „Associated Press“.

 von Markus Brandstetter

Den Berichten zufolge soll das Kuratorium der Universität die besondere Ehre einstimmig beschlossen haben. Wann die Verleihung stattfinden wird und ob es anlässlich der Ehrung eine Zeremonie geben wird, ist bislang nicht bekannt.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

Petty und seine Verbindung zur University of Florida

Petty selbst verbindet eine gemeinsame Geschichte mit der University of Florida — allerdings keine akademische. Petty hatte früher einige Jahre als Platzwart an der Uni gearbeitet — immatrikuliert war er dort jedoch nie selbst. Die Einrichtung befindet sich in der 141.000-Einwohnerstadt Gainesville, wo Petty auch aufgewachsen ist. Als der Musiker 2017 an einer versehentlichen Medikamentenüberdosis im Alter von 66 Jahren verstorben war, zollte ihm das Football-Team der Uni — die Gators — bei einem Spiel Tribut. Über die Lautsprecher des Stadions ertönte in Gedenken an ihn sein Klassiker I Won’t Back Down — jener Song, der 1989 als erste Single seines Soloalbums Full Moon Fever erschienen war. Mittlerweile ist der Song längst ein Stadionklassiker, der bei keinem Spiel des Teams fehlen darf.

Vor einigen Monaten erschien mit Tom Petty: Somewhere You Feel Free – The Making Of Wildflowers eine Dokumentation über den Schaffensprozess des 1994 erschienenen Albums Wildflowers. Der Longplayer gilt für viele als eines der Highlights in Pettys Schaffen – der Musiker, der sich zu jener Zeit in einer schweren Phase befand, selbst sah ihn selbst als Höhepunkt.
Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Continue Reading

News

Prinz William pumpt AC/DC, um sich auf royale Termine vorzubereiten

Published on

Foto: WPA Pool/Getty Images

Neues aus der Rubrik „Kurioses“: Wie Prinz William jetzt verraten hat, bringt ihn vor einer Woche voller blaublütiger Verpflichtungen nichts so sehr auf Touren wie eine ordentliche Dosis AC/DC!

 von Björn Springorum

Royals sind ja irgendwie auch nicht mehr das, was sie mal waren. Zum Glück! Jetzt hat aber ausgerechnet Prinz William, der traditionsbewusste Saubermann der Windsors, eine durchaus überraschende musikalische Vorliebe gestanden. In einer Sendung von Time To Walk, einem Podcast von Apple Fitness+, verriet er jetzt: „Es gibt an einem Montagmorgen, wenn man noch ein wenig zerknautscht vom Wochenende ist und versucht, sich auf die kommende Woche vorzubereiten, nichts Besseres als Thunderstruck von AC/DC.“

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

Auch Harry ist Metal-Fan

Kann man sich irgendwie nur schwer vorstellen – der Prinz in einem Palastzimmer oder den königlichen Gärten, mit Kopfhörern im Ohr und AC/DC auf Anschlag. Doch er fährt fort: „Inzwischen hab ich den Song millionenfach gehört, doch das erste Mal, als ich ihn anmachte, dachte ich mir: ‚Nun, das ist doch recht hart für einen Montagmorgen.‘ Aber mittlerweile gibt es nichts Besseres. Es macht dich wach, steigert deine Stimmung und gibt dir das Gefühl, dass du es mit allem und jedem aufnehmen kannst. […] Es ist schwer, dazu nicht zu tanzen oder zu headbangen.“

Prinz William ist im Übrigen nicht der einzige Royal mit einem eher harten Musikgeschmack. Vor einigen Jahren verriet der Schauspieler Dominic West, dass Williams Bruder Harry ein Hardcore-Metal-Fan ist, dessen iPod voller Band wie Megadeth, Slayer, Metallica oder Anthrax sei. „Zeug, das Soldaten hörten“, kommentierte West damals wenig geistreich. Wenn überhaupt, dann macht es die königliche Familie doch ein klein wenig sympathischer, oder etwa nicht?

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

„For Those About To Rock“: AC/DCs Ehrenrunde nach „Back In Black“

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Continue Reading

Latest Music News

Top Stories

Don't Miss