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Alex Lifeson stellt klar: Es wird niemals eine Rush-Reunion geben

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Scott Dudelson/Getty Images

Der ehemalige Rush-Gitarrist Alex Lifeson stellte kürzlich in einem Interview klar, dass es nach dem Tod von Drummer Neil Peart im Jahr 2020 keine Chance auf eine Rush-Reunion gibt.

 von Markus Brandstetter

„Ich denke, dass Rush definitiv 2015 endete. Es gibt keine Möglichkeit, dass Rush jemals wieder existieren wird, weil Neil nicht hier ist, um ein Teil davon zu sein“, erklärte der 67-Jährige gegenüber Moderator Eddie Trunk in dessen Sirius-XM-Show Trunk Nation.

Für die Fans der Band zeigte Lifeson indes große Sympathie: „Ich weiß, dass Rush-Fans ein einzigartiger Haufen sind, und ich liebe sie. Natürlich haben wir alles, was wir getan haben, immer getan, um uns selbst zu gefallen, und ich denke, die Rush-Fans haben das verstanden und waren immer sehr unterstützend – manchmal auch sehr kritisch, aber immer unterstützend. Und das war die Natur unserer Beziehung zu unseren Fans – es war eine wirklich gute, wechselseitige Beziehung.”

Gutes Verhältnis zu Geddy Lee

Das Verhältnis zu seinem ehemaligen Bandkollegen Geddy Lee scheint indes bestens zu sein. „Ich spreche mit Ged alle paar Tage oder so“, erklärte Lifeson. „Wir versuchen, uns zum Essen zu treffen. Das war in letzter Zeit eine größere Herausforderung. Aber wir sind kürzlich einmal ausgegangen. Es ist toll, denn in erster Linie sind wir Freunde“.

Auch wenn eine Rush-Reunion ausgeschlossen ist — dass Lee und Lifeson wieder einmal etwas gemeinsam machen, ist keineswegs unrealistisch. „Wenn sich in der Zukunft etwas ergibt — eine Gelegenheit für uns, etwas zu tun —  werden wir bei einer Tasse Kaffee entscheiden, was das sein wird“, so der Gitarrist. Allerdings gebe es keine Dringlichkeit oder konkreten Pläne. Er tut, was immer er tut, ich tue, was immer ich tue, und wir halten uns gegenseitig auf dem Laufenden und so weiter, aber, Gott, wir hatten so eine großartige Vergangenheit und haben so viel Großartiges zusammen gemacht, da ist es nicht wirklich eine große Sache, wenn wir für den Rest unseres Lebens nur beste Freunde sind.“

 

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Britische Politik: Queen soll Black Sabbath endlich ehren!

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Foto: Alex Pantling/Black Sabbath

Nach dem sensationellen Überraschungsauftritt von Ozzy Osbourne und Tony Iommi bei den Commonwealth Games in Birmingham tut sich was im Mutterland des Heavy Metal: Mehrere Politiker*innen wollen die Queen jetzt dazu bringen, Black Sabbath endlich mal für ihre Verdienste zu würdigen.

von Björn Springorum

Natürlich fühlten sich Black Sabbath in ihrer Rolle als schwarze Schafe anfangs sehr wohl, natürlich genossen sie es, mit ihrer okkulten Bildsprache zu provozieren. Über 50 Jahre nach Bandgründung müssen wir aber alle mal gebührend anerkennen: Es gibt wenige Rockbands, die so einflussreich sind wie sie. Nur die Queen scheint das bislang kaltgelassen zu haben.

Während Mitglieder der Beatles, Rolling Stones oder gar der bösen Buben von The Who längst geadelt wurden, blieb eine Ehrung von Ozzy, Tony und dem Rest der Band bislang aus. Aber nicht mehr lang, wenn es nach einigen britischen Politiker*innen geht. Eine ganze Gruppe von ihnen hat sich jetzt in einem offenen Brief an die Queen gewendet und um ihr „unmittelbares Eingreifen“ gebeten. Unter ihnen ist auch Stadtrat Ian Ward.

Überfällige Ehrung für ihre Verdienste

Die Bitte kommt keine Woche nach dem umjubelten Überraschungsauftritt von Tony Iommi und Ozzy Osbourne bei der Abschlusszeremonie der Commonwealth Games in ihrer Heimatstadt Birmingham und begründet sich darin, dass Black Sabbath der Musik und der Stadt Birmingham große Dienste erwiesen haben. „Bei allem weltweiten Ruhm fühlten sie sich immer Birmingham verbunden“, heißt es in dem Schreiben an Buckingham Palace. Dieses Schreiben sei zwar nicht streng nach Protokoll, doch „der außergewöhnliche Anlass verdient eine außergewöhnliche Anerkennung“, wie es weiter heißt.

Was das jetzt genau bedeutet? Zunächst mal gar nichts. Doch es könnte mehr werden als eine schöne Geste. Öffentlich gemacht wurde das Schreiben übrigens am 12. August 2022 – auf der offiziellen Black-Sabbath-Parkbank in Birmingham.

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Rage Against The Machine: Europa-Tournee wegen Zack de la Rocha abgesagt

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Theo Wargo/Getty Images

Es hätte so schön werden können. Zum ersten Mal seit elf Jahren wollten Rage Against The Machine am 3. September 2022 ein Konzert in Deutschland geben. Dazu wird es nun leider erstmal doch nicht kommen: Die Band sagte ihre gesamte Europa-Tournee ab.

Statement der Band

Grund für die Tour-Absage ist der Gesundheitszustand von Rage-Against-The-Machine-Frontmann Zack de la Rocha. Wie die Band in einem Statement in ihren sozialen Netzwerken bekannt gab, riet de la Rochas Ärzteteam dem 53-Jährigen von der Tour ab. „Das müssen wir mit großer Enttäuschung bekannt geben“. Die geplanten New-York-Konzerte im Madison Square Garden im September werde man noch absolvieren, dann ist aber erstmal Sense. „Dann muss Zack nach Hause zurückkehren, um sich auszuruhen und gesundheitlich zu erholen. Flüge, Reisen und der enge Zeitplan in Europa wären ein zu großes Risiko für seine Gesundheit“, heißt es im Statement.

 

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Details zur Absage

„Die Flüge, Reisezeit und der rigorose Zeitplan im Vereinigten Königreich und Europa sind einfach ein zu großes Risiko für die vollständige Genesung. Wir entschuldigen uns bei all unseren Fans, die lange darauf gewartet haben uns zu sehen, und hoffen bald zu wüten“, schreibt die Band.  Genau eingegangen wird in dem Statement auf die genauen gesundheitlichen Probleme des Sängers nicht. Es ist aber davon auszugehen, dass es mit de la Rochas Verletzung zu tun hat, die er sich bei einer Show in Chicago am Bein zuzog. Der Musiker konnte die darauf folgenden Shows nur im Sitzen absolvieren.

Ob deutsche Fans dennoch in den Genuss der legendären Band kommen werden, ist fraglich — Ersatztermine wurden bislang keine bekanntgegeben. Die Tour hätte die Band durch Großbritannien sowie mehrere europäische Länder geführt.

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München: Stadtrat gibt grünes Licht für Rammstein-Megashow

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Foto: Simone Cecchetti/Getty Images

Der Stadtrat hat den Weg frei gemacht für die monumentale Rammstein-Silvestersause auf der Theresienwiese. Die Fans freuts’s. Doch viele gehen auf die Barrikaden.

von Björn Springorum

Momentan sieht es gut aus: Nach aktuellem Stand können Rammstein am 31. Dezember 2022 grundsätzlich ein Konzert auf der Münchner Theresienwiese geben. Der Stadtrat stellt die Fläche in der Innenstadt zur Verfügung, doch ob das Event am Ende auch tatsächlich stattfinden kann, ist noch unklar.

Ganz vorn in der Liste der Bedenken: Das Sicherheitskonzept. Als Andreas Gabalier vergangenes Wochenende vor 90.000 Zuschauern auf dem Münchener Messegelände auftrat, wären auch die elf Monate Planung dafür zu kurz gewesen, so Referentin Hanna Sammüller-Gradl. Jetzt hat derselbe Konzert-Veranstalter nur viereinhalb Monate Vorlauf. Und plant mit 145.000 Menschen. Also ein paar mehr.

Bedenken wegen der Lautstärke

Und während sich die Fans schon über einen Silvesterabend voller Flammen und gerollter Rs freuen, gibt es auch von vielen Münchener*innen erhebliche Bedenken, Proteste und Unmutsbekundungen. Auslöser war wohl das legendäre Rammstein-Konzert in England, das man noch in 17 Kilometern Entfernung gehört haben soll. Es sei also mit erheblichen Lautstärkebelästigungen zu rechnen, von einem Verkehrskollaps mal ganz zu schweigen. Gut, zumindest was den Lärm angeht, kann man die Kirche mal im Dorf lassen: Wo ist es denn am Silvesterabend bitteschön ruhig?

Und dann ist da noch der Ärger der Münchener Konzertveranstalter: Wie schon Gabalier, soll auch Rammstein in München vom Grazer Unternehmer Klaus Leutgeb veranstaltet werden. Den unterstütze die Stadt mehr als ihre eigenen Kulturschaffenden. Typisch Rammstein eben: Wo schon eine Konzertankündigung zum handfesten Skandal werden kann. Die nächsten Tage und Wochen werden jetzt zeigen, ob und wie die Band in München das alte Jahr wegballern darf. Doch selbst wenn nicht: Nächstes jahr geht es noch mal auf große Reise, Reise durch Europas größte Stadien.

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