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Cannibal Corpse vs. Kardashians: Nun urteilt Blink-182-Drummer Travis Barker

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„Ja darf die das denn überhaupt“, fragten sich viele, als sich Kim Kardashians Schwester Kourtney vor einiger Zeit im Cannibal-Corpse-Shirt zeigte. Für einige war klar: Darf sie definitiv nicht, das ist Frevel, sie ist ein Poser und nicht trve! Nun kommt Travis Barker von Blink 182 ins Spiel und erklärt: Darf sie schon und die Diskussion ist langweilig.

 von Markus Brandstetter

„Poser“: Mit diesen Worten kommentierte der ehemalige Cannibal-Corpse-Sänger Chris Barnes (heute bei Six Feet Under) im September 2021 ein Bild von Blink-182-Drummer Travis Barker und seiner Lebensgefährtin, Kourtney Kardashian. Der Grund: Kardashian, Spross einer Superstar-Reality-TV-Riege, trug auf besagtem Bild ein T-Shirt seiner ehemaligen Band. Klar, die Kardashians sind natürlich nicht gerade bekannt für ihre Liebe zu Death Metal  — jedenfalls zeigten sich viele Metaller*innen empört über Kourtneys T-Shirt.

All the corpse things

Nun meldete sich Travis Barker in einem Interview mit Revolver über die Cannibal-Corpse-Affäre zu Wort — und stellte sich hinter seine Lebensgefährtin. „Um mal darüber zu sprechen, das ist der doofste Scheiß überhaupt. Offensichtlich hört meine Verlobte nicht Cannibal Corpse, aber ich schon. Ich bin mit ihnen aufgewachsen und liebe die Band. Dass [jemand] das in einem negativen Licht erwähnt – einfach dumm. Sie trägt es, weil ihr kalt ist. Sie behauptet ja nicht, dass sie jeden Song kennt. Aber das tue ich! Ich habe jedes Album gekauft und ich kann jeden Song spielen.“

What’s my Kleiderschrank again?

Um seine Metal-Credibility erläutern, beschreibt Barker auch seinen Kleiderschrank: „Ich habe eine ganze Reihe von Cannibal Corpse-T-Shirts. Ich liebe sie immer noch. Ich habe einen Haufen King Diamond-T-Shirts und seltene Slayer-Shirts, weil ich diese Bands verdammt noch mal liebe. Ich bin mit ihnen aufgewachsen. Auch wenn ich das bin, was die Welt in mir sehen will,  ‚Oh, das ist der Schlagzeuger von Blink-182‘ –  in Wirklichkeit spielte dieser Typ in einer Garage mit einem Haufen Speed-Metal-Kids und hörte D.R.I. und S.O.D. Ich genoss jede verdammte Minute davon.“

Stay Together For The Musikgeschmack

Barker findet Musiksnobismus fehl am Platz: „Ich bin als Punkrock-Kind aufgewachsen, [aber] alles, was mit Punkrock zu tun hat – ‘Ich bin punkiger als du’ – darauf scheißt man einfach. Freu dich, dass die Leute auf Musik stehen. Musik ist wunderschön! Sie verändert das Leben der Menschen. Sie schafft die besten Erinnerungen. Feiere sie einfach, verstehst du?“

Eines steht fest: Dass Band-Shirts von Personen, die eigentlich nichts mit der Musik zu tun haben, als Style-Statements getragen werden, ist nichts Neues. Siehe auch: Metallica, Slayer und The Ramones. Dass das eingefleischten Fans der Bands nicht gefällt, ist auch verständlich. Gibt aber auch trotzdem irgendwie schlimmere Probleme.

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Crosby, Stills & Nash: Support für Neil Youngs Protest vorbei? Band macht Spotify-Rückzieher

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Crosby, Stills & Nash
Foto: Astrid Stawiarz/Getty Images

Eigentlich hatten sich Crosby, Stills & Nash vor wenigen Monaten ja noch mit Neil Youngs Spotify-Protest solidarisiert und ihre Musik von der schwedischen Plattform genommen. Inzwischen ist der Protest offensichtlich zu Ende: Die Songs der Gruppe sind wieder auf Spotify verfügbar. Auch der Solo-Backkatalog der drei Künstler ist wieder auf besagter Plattform zu streamen.

 von Markus Brandstetter

Der Grund für den Protest

Stein des Anstoßes war im Februar 2022 die Kontroverse rund um Podcast-Superstar Joe Rogan. Der hatte in den Augen vieler Falschinformationen über die Covid-19-Pandemie verbreitet — besonders sauer stieß das der kanadischen Rock-Ikone Neil Young auf, die Spotify vor ein Ultimatum stellte: Rogan oder er. Die Wahl fiel zugunsten des millionenschweren Promi-Podcaster aus, Young zog seine Musik von Spotify zurück. Daraufhin solidarisierten sich etliche Künstler mit Young. Sein ehemaliger Bandkollege Graham Nash erklärte etwa: „Ich stimme völlig mit meinem Freund Neil Young überein und unterstütze ihn.” Daraufhin ließen Crosby, Stills & Nash ihre Musik von der Plattform entfernen.

Das sagt David Crosby

Auf die Frage, warum seine Musik wieder auf Spotify sei, obwohl Joe Rogan immer noch dort sah, erklärte der 80-Jährige lapidar: „Sie gehört mir nicht und die Leute, denen sie gehört, sind im Geschäft, um Geld zu machen”.

Young hatte Rogan und ergo Spotify im Februar 2022 in einem offenen Brief vorgeworfen, Falschinformationen über die Corona-Impfstoffe verbreitet zu haben. „Bitte informieren Sie Spotify umgehend darüber, dass ich meine gesamte Musikverfügbarkeit auf Spotify so schnell wie möglich aktiv kündige”, heißt es in Youngs offenem Brief. „Ich tue dies, weil Spotify falsche Informationen über Impfstoffe verbreitet – und damit möglicherweise den Tod derjenigen verursacht, die den von ihnen verbreiteten Desinformationen glauben“.

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Lebensbedrohliche Erkrankung? So geht’s Blink-182-Drummer Travis Barker

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Travis Barker
Foto: Noel Vasquez/Getty Images

Sorge um Travis Barker: Nachdem bekannt wurde, dass der umtriebige US-amerikanische Schlagzeuger im Krankenhaus liegt — und auch seitens der Familie dramatische Postings veröffentlicht wurden —, gibt das Blink-182-Mitglied nun ein Update, was eigentlich los ist.

 von Markus Brandstetter

Berichte, dass er wegen einer lebensgefährlichen Bauchspeicheldrüsenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert wurde, bestätigt er. „Ich habe mich am Montag einer Endoskopie unterzogen und fühlte mich großartig. Doch nach dem Abendessen bekam ich unerträgliche Schmerzen und muss seitdem im Krankenhaus bleiben“, schreibt er.

Der 46-Jährige weiter: „Während der Endoskopie wurde mir ein sehr kleiner Polyp in einem sehr sensiblen Bereich entfernt, der normalerweise von Spezialisten behandelt wird, wobei leider ein wichtiger Pankreas-Drainageschlauch beschädigt wurde. Dies führte zu einer schweren, lebensbedrohlichen Bauchspeicheldrüsenentzündung. Ich bin sehr, sehr dankbar, dass es mir dank intensiver Behandlung derzeit viel besser geht.“

Dramatische Postings

Eins muss man allerdings sagen: Barker und seine Familie machten aus der Hospitalisierung durchaus ein Social-Media-Spektakel. Barker selbst hat ganz dramatisch mit den Worten „God save me“ für Fragezeichen gesorgt (God save me ist aber auch der Titel seiner Kollabo mit Machine Gun Kelly. Ob er damit seine Erkrankung meinte, ist nicht bestätigt.) Seine Tochter schlug mit einem Posting ebenfalls in die religiöse Kerbe, veröffentlichte ein Foto ihres Vaters am Krankenhausbett (in seiner Hand: sein Smartphone) und rief seine Fans auf, für ihren Vater zu beten. Mittlerweile ist das Posting allerdings wieder offline.

Barker selbst ist seit einigen Jahren Dauergast in den Medien. Nicht nur, dass er der umtriebigste Schlagzeuger der US-Pop- und Punkszene ist – seit seiner Hochzeit mit dem Spross der Kardashian-Promidynastie Kourtney ist er bekannter denn je. Barker zeigt sich dabei selbst nicht gerade schüchtern und stellt sein Liebesglück mit Kardashian nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch in den Medien allgemein ausgiebig zur Schau. Das letzte Blink-182-Album, Nine, erschien 2019.

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Guns N’ Roses holen bei Konzert Country-Star Carrie Underwood auf die Bühne

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Guns N' Roses

Guns N’ Roses hatten bei ihrer Show in London am 1. Juli 2022 eine besondere Überraschung für ihre Fans parat: Die Band holte die US-amerikanische Country-Sängerin Carrie Underwood für mehrere Songs auf die Bühne.

 von Markus Brandstetter

Guns N’ Roses sind für viele Dinge bekannt – Country-Musik gehört nicht wirklich dazu. Aber keine Sorge, Axl Rose, Slash, Duff McKagan & Co. blieben bei ihrem London-Gastspiel im Rahmen der Not In This Lifetime-Tour ihrem bewährten Rock’n’Roll-Stil treu. Viel mehr revanchierte sich Carrie Underwood für eine Ehre, die ihr im April 2022 zuteil wurde: Damals begrüßte sie bei einer ihrer Shows Axl Rose auf der Bühne — und sang gemeinsam mit ihm die Guns-N’-Roses-Stücke Paradise City und Sweet Child O’ Mine. „Beste Nacht meines Lebens“, hatte Underwood dies damals kommentiert.

Was die Band mit Carrie Underwood performte

Nun also der Gegengefallen — Underwood gesellte sich zu den Rocklegenden. Und nein, GN’R spielten im Gegenzug keine Carrie-Underwood-Stücke — sondern ebenfalls  Paradise City und Sweet Child O’ Mine. Wie das klang, kann man in Fan-Videos nachhören.

Guns N’ Roses in Coverlaune

Auch wenn Guns N’ Roses keine Songs ihres Gastes spielten, Lust auf Coverversionen haben sie derzeit dennoch ganz offensichtlich. Zuletzt nahm sich die Band des AC/DC-Klassikers Back In Black an. Leider diesmal ohne Angus Young als Gaststar – aber sehr auf den Punkt. Kein Wunder, hat doch vor allem Axl einen besonderen Bezug zu AC/DC und war 2016 Interims-Sänger der Band.

Und weil wir schon von Countrymusik sprachen: Zu den Covers der Band aus Los Angeles gehört auch das legendäre Stück Wichita Lineman von Glen Campbell.

Derzeit befindet sich die Band auf Tournee durch Europa und Großbritannien. Im weiteren Verlauf des Jahres stehen auch Südamerika, Japan, Australien und Neuseeland auf dem Tourplan.

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Wie fast Guns N‘Roses statt Queen in „Wayne‘s World“ gelandet wären

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