------------

News

Foo Fighters planen offenbar ein „irrwitziges Prog-Rock-Album“

Published on

Foto: Getty Images Entertainment

Erst Disco, jetzt das: Glaubt man den kryptischen Andeutungen, wollen die Foo Fighters auf ihrem nächsten Album voll und ganz im Prog Rock aufgehen. Und wenn Dave Grohl so etwas sagt, dann meint er es auch.

von Björn Springorum

Die Foo Fighters befinden sich in der mit Abstand kreativsten Phase ihrer Karriere. Nach dem übergroßen Rock-Album Medicine At Midnight verwandelten sie sich in die Dee Gees und verwöhnten und verwirrten gleichzeitig mit dem Disco-Album Hail Satin. Danach muss natürlich wieder etwas ganz anderes folgen, denn wie Dave Grohl jetzt in einem neuen Interview mit dem Rolling Stone betonte, sei jede neue Foo-Fighters-Platte eine Reaktion auf die letzte.

Spaß und Geld als Triebfeder

Tja, und wenn die letzte nun mal ein Album für Schlaghosen und Tanzschuhe war, dann wird das nächste eben… klar, eine Prog-Rock-Platte, was denn sonst? „Derzeit gibt es Getuschel, dass wir als nächstes eine irrwitzige Prog-Rock-Platte machen“, so Grohl zur Situation. Aussagen wie diese muss man ernst nehmen, nur die wenigsten hätten wohl erwartet, dass er mit den Dee Gees Ernst machen würde. Gut, noch hat er keine Note dieses Album geschrieben, aber: Er hat mehr Geld als er ausgeben kann und würde tierischen Spaß daran haben. Das sei überhaupt der größte Motivator hinter den Foo Fighters. „ich fühle mich immer noch wie der Junge, der auf dem Kinderzimmerboden sitzt und zu seinen Lieblingsplatten mitspielt.“

Im langen Interview wird auch der offensichtlichste Unterschied zwischen Grohl und Kurt Cobain deutlich: Grohl sei ein Mensch, der das Leben liebt, Cobain eher das Gegenteil. Diese Lust am Leben transferiert er eins zu eins in die Foo Fighters und ganz allgemein in alles, was er tut. Wir dürfen uns also wohl demnächst auf ein Prog-Rock-Kuriosum der lebensbejahendsten Rock-Band unserer Zeit freuen.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Zeitsprung: Am 14.1.1969 kommt Dave Grohl zur Welt.

 

News

Roger Waters sorgt mit Aussagen über Ukraine-Krieg für eine Kontroverse — Russland ist begeistert

Published on

Matteo Chinellato/NurPhoto via Getty Images

Roger Waters sorgt mal wieder mit seinen politischen Ansichten für viel Aufsehen. In einem Interview mit CNN-Moderator Michael Smerconish erklärte der ehemalige Pink-Floyd-Musiker seine Sicht auf den Krieg in der Ukraine und gab unter anderem US-Präsident Joe Biden die Schuld an dem anhaltenden Konflikt. Dafür erfährt der 78-Jährige für jede Menge Kritik, aber auch Lob und Begeisterung — unter anderem vom ehemaligen russischen Staatschef Dmitri Medwedew.

Waters zeigt Biden als Kriegsverbrecher

Von Smerconish darauf angesprochen, warum Joe Biden in Waters’ neuer Bühnenshow als Kriegsverbrecher gezeigt wird, erklärte Waters: „Nun, zunächst einmal schürt er das Feuer in der Ukraine – das ist ein großes Verbrechen“, so der Musiker. „Warum ermutigen die Vereinigten Staaten von Amerika [Wolodymyr] Zelenskyy, den [ukrainischen] Präsidenten, nicht zu Verhandlungen, um diesen schrecklichen, schrecklichen Krieg zu vermeiden, in dem… Wir wissen nicht, wie viele Russen getötet werden“, so Waters weiter. Wenn Biden wirklich wollte, wäre der Krieg sofort beendet, attestierte er.

Moderator Smerconish widersprach Waters vehement und erwiderte, dieser würde die Rollen Russlands und der Ukraine vertauschen — schließlich sei die Ukraine überfallen worden. Der daraufhin: „Nun, es ist ja bei jedem Krieg so: Wann hat er begonnen? Man muss sich nur die Geschichte ansehen und kann sagen: ‚Nun, er begann an diesem Tag‘. Man könnte sagen, dass er 2008 begonnen hat – dieser Krieg ist im Grunde die Aktion und Reaktion der NATO, die bis an die russische Grenze vorgedrungen ist, was sie nicht zu tun versprochen hatte, als [Michail] Gorbatschow den Rückzug der UdSSR aus ganz Osteuropa aushandelte.

Kurz darauf sprach der Musiker den USA auch die Rolle als Befreier im 2. Weltkrieg ab: „Ihr seid wegen Pearl Harbor in den Zweiten Weltkrieg eingetreten. Ihr wart [vorher] völlig isolationistisch”, argumentierte Waters. “Gott sei Dank hatten die Russen den blutigen Krieg zu diesem Zeitpunkt bereits gewonnen. Dreiundzwanzig Millionen Russen starben, um dich und mich vor der Nazi-Bedrohung zu schützen.“ Aber auch zu China hatte Waters eine etwas andere Meinung als Smerconish. Als dieser nämlich davon sprach, dass China gerade Taiwan bedrohe, meinte der:  „Taiwan ist Teil von China. Das ist seit 1948 von der gesamten internationalen Gemeinschaft absolut akzeptiert worden. Wenn du das nicht weißt, hast du nicht genug gelesen. Du glaubst der Propaganda deiner eigenen Seite. Man kann sich nicht über Menschenrechte und Taiwan unterhalten, ohne etwas gelesen zu haben.“

Auf dem YouTube-Kanal von Michael Smerconish gibt es das Gespräch in voller Länge zu sehen:

Russischer Ex-Präsident begeistert: „Pink Floyd forever“

Wenig überraschend gab es heftige Reaktionen auf Waters’ Aussagen — aber nicht nur negative. So schrieb unter anderem Russlands ehemaliger Präsident Dmitri Medwedew auf der russischen Plattform vkontakte: „Es gibt noch anständige Leute im Westen. Pink Floyd forever“. Dazu postete er ein Video des Floyd-Klassikers „Wish You Were Here“.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

 

Metallica und „Stranger Things“ veröffentlichen gemeinsame Merchandise-Kollektion

Continue Reading

News

Metallica und „Stranger Things“ veröffentlichen gemeinsame Merchandise-Kollektion

Published on

Michael Hickey/Getty Images

Das Liebesverhältnis zwischen den kalifornischen Metal-Titanen Metallica und der Netflix-Hitserie Stranger Things will gar nicht mehr aufhören. Nachdem Metallicas Song Master of Puppets in der aktuellen Staffel zu besonderen Ehren kam, trafen sich die beiden Welten immer wieder. Nun veröffentlichen Metallica und Stranger Things sogar gemeinsamen Merchandise.

 von Markus Brandstetter

Die Band und die Serie stellen nun eine T-Shirt-Kollektion vor, auf denen sowohl das Metallica-Logo als auch jenes des Hellfire Club zu sehen ist, der in der aktuellen Stranger-Things-Staffel eine große Rolle spielt. „Wir haben hier das most Metal Meeting ever“, schreiben Metallica in Anlehnung auf ein Zitat aus dem Finale der Staffel. Die Band sucht daher „nach ‚verlorenen Schafen und Außenseitern, die sich uns anschließen möchten. Denkst du, du hast das Zeug dazu? Dann zieh dich um!“, heißt es in der Caption weiter.

Die Metallica x Stranger Things Kollektion gibt es über den offiziellen Store der Band, den Netflix-Shop sowie den britischen Shop Probity Merch zu kaufen. Im Sortiment sind ein Trikot, ein Shirt und ein Hoodie.

Metallica jammten mit Stranger-Things-Star

Auf dem Lollapalooza-Festival kam es kürzlich zu einem besonderen Zusammentreffen. Joe Quinn, der in der Serie die Rolle des Metalheads Eddie Munson spielt (und der in einer Schlüsselszene auf der Gitarre die Metallica-Riffs von Master of Puppets spielt), besuchte die Band Backstage. Im Rahmen des Treffens jammten Metallica und Quinn auch den Kult-Song. Beim anschließenden Konzert spielte die Band bei Masters of Puppets auch einige Videosequenzen aus der Serie ein.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Metallicas „Master Of Puppets“ macht „Stranger Things“-Finale perfekt!

Continue Reading

News

Woodstock ’99: Netflix-Doku beleuchtet das Festival-Desaster — und die Gier dahinter

Published on

Frank Micelotta/ImageDirect/Getty Images

Die Netflix-Doku Trainwreck: Woodstock ‘99 widmet sich einer der großen Festival-Katastrophen unserer Zeit — und versucht die Frage zu klären, wie Woodstock ’99 denn so kolossal danebengehen konnte.

 von Markus Brandstetter

Das viertägige Festival Woodstock ’99 (das vom 22. bis 25. Juli 1999 stattfand) hätte eigentlich ganz im Zeichen der Prämissen seines Vorgängerfestivals im Jahr 1969 werden sollen — Peace, Love, Music. Leider wurde das absolute Gegenteil daraus: Es kam zu Vandalismus, gewalttätigen Ausschreitungen — und tragischerweise zu mehreren Gruppenvergewaltigungen. Etliche Menschen wurden verletzt — und das Festival ging als ein Tiefpunkt der Musikgeschichte der 1990er-Jahre ein. Dieser Geschichte widmet sich nun die Netflix-Doku Trainwreck: Woodstock ‘99, die es seit einigen Tagen auf dem US-amerikanischen Streamingabieter zu sehen gibt.

Hier gibt es einen Trailer zu sehen:

Woodstock ’99: Veranstalterversagen, Gier, Egos

Die Doku besteht aus drei Episoden. Dabei kann man sehen, wie sich die Lage immer mehr zuspitzt. Alles eskaliert — und die Veranstalter reagieren alles andere als souverän auf die Situation. Überhaupt wird dem Organisationsteam von Woodstock ’99 oft organisatorisches Komplettversagen vorgeworfen. Dabei war als Veranstalter eigentlich die Legende Michael Lang mit dabei — Lang war auch für das Original-Woodstock verantwortlich. Der mittlerweile verstorbene Lang kommt in der Doku auch ausgiebig zu Wort, auch Festivalmitarbeiter*innen, Besucher*innen und Künstler*innen kommen zu Wort. „Anhand von seltenem Insider-Material und Augenzeugeninterviews mit einer beeindruckenden Liste von Festivalmitarbeitern, Künstlern (darunter Moby, Dave Mustaine, Jewel, Joanathan Davis und die The-Offspring-Mitglieder Dexter Holland und Noodles) und Besuchern wirft diese Doku-Serie einen Blick hinter die Kulissen und enthüllt die Egos, die Gier und die Musik, die drei Tage lang für das totale Chaos sorgten“, heißt es in der offiziellen Beschreibung der Doku.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Richard Shaw (@richardshawguitarist)

Toxische Kultur?

Regie führte bei Trainwreck: Woodstock ‘99 Garret Price — für die Musik zeichnen Cranberries-Mitglied Noel Hogan sowie der isländische Musiker Sindri Már Sigfússon verantwortlich. Price sprach in einem Interview davon, dass die 1990er-Jahre eine „toxische Musikkultur“ gewesen seien. „Seltsamerweise kam mir das ganze Chaos, das sich in Echtzeit abspielte, damals gar nicht so verrückt vor – es war fast wie ein extremes FOMO, ein Wunsch, dabei zu sein. Erst Jahre später, als ich anfing, die Aufführungen auf YouTube nachzuerleben und Artikel zu lesen, begann ich all die Probleme zu verstehen, die sich an diesem Wochenende entwickelten. Nicht nur in Bezug auf das Festival selbst, sondern auch in Bezug auf die amerikanische Kultur“, so der Regisseur in einem Interview.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Stones Sixty: Die besten Fotos aus 60 Jahren Rolling Stones

Continue Reading

Latest Music News

Top Stories

Don't Miss

[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]