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Ian Gillan schließt Rückkehr von Ritchie Blackmore zu Deep Purple aus

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Foto: David Wolff-Patrick/Getty Images

Allein die Vorstellung, dass Blackmore zu Deep Purple zurückkehrt, ist für Ian Gillan ein „Zirkus“. Das und mehr hat der Sänger jetzt in einem neuen Interview ziemlich klar gemacht. Neue Musik scheint ebenfalls im Raum zu stehen.

von Björn Springorum

Ritchie Blackmore hat in der Geschichte von Deep Purple natürlich eine mehr als tragende Rolle gespielt. Der Mitbegründer ist für einige der ikonischsten Riffs der Rockgeschichte verantwortlich, allen voran natürlich das Monster Smoke On The Water. Seit er die Band 1993 verließ, ist er nicht mehr mit ihnen aufgetreten – und wenn es nach Sänger Ian Gillan geht, soll das bitteschön auch so bleiben.

In einem neuen Interview mit Vikram Chandrasekar von Tales From The Road wurde er jetzt mal wieder zu der anhaltenden Fehde zwischen Blackmore und Deep Purple befragt. Und war in Plauderlaune. „Wir stehen in Kontakt“, steigt er mit einer Überraschung ein. „Die Spannungen zwischen uns haben stark nachgelassen, seit wir all diese geschäftlichen Dinge regeln konnten.“ Gillan spielt auf frühere Manager der Band an, die ihm und seinen Kollegen nicht unbedingt gut getan haben. „Ich sah zehn Jahre lang – und das waren die fetten Jahre – keinen Cent für meine Arbeit bei Deep Purple.“

Das war natürlich nicht alles: „Es wurde schon ziemlich hässlich, als Ritchie uns verlassen hat. Aber wir sind einfach zu alt für diesen Kinderkram. Wir haben uns über unsere Manager recht nette Botschaften zukommen lassen. Ich kann ihn nicht schreiben oder ihn nicht anrufen, weil er weder ein Telefon, noch einen Computer besitzt. Er lebt in einer mittelalterlichen Welt, in der er sich Nachrichten überbringen lässt.“

Inhalt dieser Nachrichten sei aber eben keineswegs eine etwaige Rückkehr Blackmores zu Deep Purple, betont Gillan. „Wir hatten nie etwas gegen Ritchie. Er sieht die Dinge so, wir sehen sie anders, und damit hat es sich. Doch an diesem späten Punkt in der Karriere, an dem es in der Band gerade so gut läuft, wäre seine Rückkehr ein Zirkus und eine gewaltige Ablenkung von allem, was wir tun. Es wäre absolut kein Spaß für uns, weil wir mittlerweile völlig anders arbeiten.“ Woran, werden wir am 6. Oktober 2021 erfahren. Dann endet der mysteriöse Countdown auf dieser Webseite.

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Zeitsprung: Am 21.6.1975 verlässt Ritchie Blackmore Deep Purple.

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Grammys 2023: Die Rock-Highlights — von Nirvana bis Ozzys „F*** off“

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Nirvana
Foto: PATRICK T. FALLON/AFP via Getty Images

Zugegeben — um Rock’n’Roll geht es bei den Grammy Awards meist eher marginal. Aber während auch dieses Jahr wieder Pop, R&B und Hip-Hop dominierten, gab es auch für Rock-Fans durchaus das eine oder andere Highlight. Werfen wir also einen Blick auf die Rock-Momente der 65. Grammy Awards, die am 5. Februar 2023 im kalifornischen Los Angeles verliehen wurden.

 von Markus Brandstetter

Moment # 1: Nirvana werden fürs Lebenswerk ausgezeichnet

Über einen Lifetime Achievement Grammy durften sich dieses Jahr die verbliebenen Mitglieder von Nirvana freuen. Dave Grohl, Krist Novoselic und Pat Smear betraten zu dritt die Bühne und nahmen den Award entgegen. Novoselic freute sich in seiner Dankesrede außerdem über junge Generationen, die die Musik Nirvanas für sich entdecken. „Ich beantworte Fanpost, altmodische Fanpost, und ich bekomme Briefe aus der ganzen Welt von Nirvana-Fans … viele junge Leute, es gibt eine neue Generation von Nirvana-Fans und ich bin einfach sehr dankbar dafür“, so der Bassist. Nirvana waren zu ihrer aktiven Zeit sechsmal für einen Grammy nominiert — gewonnen haben sie jedoch erst nach dem Tod von Kurt Cobain (für das Album MTV Unplugged in New York in der Kategorie Best Alternative Music Performance)

Moment #2: Ozzy Osbourne gewinnt zwei Grammys — und richtet aus: „Fuck off“

Der Prince of Darkness, dem es gesundheitlich leider nicht besonders gut geht, war an diesem Abend selbst nicht anwesend. Dennoch dürfen sich Ozzy und seine Fans über gleich zwei Grammys für die Metal-Ikone freuen — und zwar in der Kategorie Best Metal Performance und Best Rock Album. Die Trophäen wurden von Andrew Watt, dem Produzenten des letzten Ozzy-Albums Patient No. 9 entgegengenommen. Der richtete den Anwesenden von Osbourne eine stilechte Ozzy-Nachricht aus: „I love you all and fuck off!“ Ingesamt hat Ozzy damit in seinem Leben fünf Grammy Awards gewonnen. Unterstützung erhielt Watt bei seiner Rede vom Metallica-Bassisten Robert Trujillo.

Moment #3: Brandi Carlile rockt die Hütte

Für Brandy Carlile war es ebenfalls ein guter Abend: Sie wurde mit zwei Trophäen für Best Rock Performance und Best Rock Song ausgezeichnet. Zum Dank gab es eine fulminante Version ihres Songs Broken Horses.

Moment #4: Mick Fleetwood singt mit Sheryl Crow und Bonnie Raitt

Bei den Grammys kommt es naturgemäß oft zu spannenden Kollaborationen auf der Bühne. Für das „In Memoriam“-Segment kamen wir in den Genuss eines Auftritts von Mick Fleetwood mit Sheryl Crow und Bonnie Raitt. Gemeinsam sang das Trio den Song Songbird — in Gedenken an die verstorbene Fleetwood-Mac-Sängerin Christine McVie.

Moment #5: Bonnie Raitt gewinnt überraschend Song of the Year

Damit hätten wohl die wenigsten gerechnet: Bonnie Raitts Song Just Like That setzte sich in der Kategorie Song of the Year gegen Kollegen und Kolleginnen wie Lizzo, Kendrick Lamar, Taylor Swift und Harry Styles durch. Eine schöne Überraschung — und einer der besten Rock-Momente des Abends!

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Grammys 2023: Beyoncé bricht den Allzeit-Rekord

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Emma McIntyre/Getty Images for The Recording Academy

Am 5. Februar 2023 fanden im US-amerikanischen Los Angeles zum 65. Mal die Grammy Awards statt. Eine durfte sich an diesem Abend ganz besonders freuen — nämlich Pop-Superstar Beyoncé Knowles Carter.

 von Markus Brandstetter

Knowles Carter wurde an diesem Abend für ihr Album Renaissance mit vier Trophäen ausgezeichnet — und zwar in den Kategorien Best Dance/Electronic Music Album,  Best Dance/Electronic Recording, Best Traditional R&B Performance und Best R&B Song. Damit hält Beyoncé ab jetzt den absoluten Grammy-Rekord aller Zeiten: Ingesamt 32 Mal der begehrten Trophäen durfte sie mit nach Hause nehmen — mehr als jede(r) andere. Den bisherigen Rekord hielt der britisch-ungarische Dirigent Georg Solti mit 31 Preisen.

Beyoncés Dankesrede

„Vielen Dank, ich versuche, nicht zu emotional zu sein. Ich versuche, diese Nacht einfach nur zu anzunehmen”, begann die Musikerin ihre Dankesrede bei der „Best Dance/Electronic Music Album“-Kategorie.. „Ich möchte meinem Onkel Johnny danken, der nicht hier ist, aber er ist im Geiste hier. Ich möchte meinen Eltern danken, meinem Vater und meiner Mutter, dass sie mich lieben und mich antreiben. Ich möchte meinem wunderbaren Ehemann und meinen drei wunderbaren Kindern danken, die zu Hause sind und zugucken. Ich möchte der Queer-Community für ihre Liebe und für die Erfindung dieses Genres danken. Gott segne euch und vielen Dank an die Grammys.“

Wo Beyoncé an diesem Abend verlor

Ein wenig enttäuscht könnte Beyoncé an diesem triumphalen Abend dann aber doch gewesen sein — denn den Grammy für das beste Album konnte Renaissance nicht einstreichen. Den bekam nämlich das ehemalige One-Direction-Mitglied Harry Styles für sein Album Harry’s House. Auch in der Kategorie Best Song hatte Beyoncé (die für den Track Break My Soul nominiert war) das Nachsehen: Hier gewann Bonnie Raitt mit dem Stück Just Like That. Ingesamt war Beyoncé dieses Jahr für neun Trophäen nominiert.

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Johnny Rotten: Traum von Eurovision Song Contest geplatzt!

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Foto: Jim Dyson/Getty Images

Es war ja von Anfang an ein seltsamer Wunsch: Johnny Rotten wollte mit Public Image Ltd. unbedingt zum Eurovision Song Contest. Am Ende übersteht er leider nicht mal die Vorrunde.

von Björn Springorum

Die Absicht waren ehrbar, die Performance beherzt – doch am Ende hat es nicht gereicht: Der ehemalige Sex-Pistols-Sänger John „Johnny Rotten“ Lydon wollte mit seiner Band Public Image Ltd für Irland beim Eurovision Song Contest antreten. Doch in der Qualifikationsrunde kam er nur auf den vierten Platz. Und schied somit aus.

Johnny Rotten und seine Band gaben Hawaii zum Besten, eine neue Nummer, die der Frontmann in einem kurzen Einleitungsvideo als „Liebesbrief“ an seine Frau Nora beschreibt, die unter Alzheimer leidet. Die beiden sind seit bald 50 Jahren ein Paar. „Ich arbeite seit ein paar Jahren an diesem Song. Wir hatten auf Hawaii mal einen wunderschönen Urlaub“, fügt der Ur-Punk sichtlich bewegt hinzu. Hier kann man sich den Auftritt ansehen:

„Diese Art von Show wirkt einfach nur wie ein mieser Fake“

Dass Public Image Ltd. ausgeschieden sind ist schade, Bands wie diese werten die ganze Eurovision-Chose natürlich merklich auf. Ein wenig fragt man sich nur, weshalb John Lydon überhaupt mitgemacht hat. In einem relativ neuen Interview ließ er sich noch zünftig über diese Veranstaltung aus: „Die ganze Sache widert mich an“, sagte er da. „Ich bin ein Songwriter, ich spiele live, und diese Art von Show wirkt einfach nur wie ein mieser Fake“, sagte er. „Aber hey, wir geben der ganzen Sache mal die Chance, wachgerüttelt zu werden.

Der Eurovision Song Contest 2023 wird am Freitag, den 13. Mai 2023, in der M&S Bank Arena in Liverpool ausgetragen. Die BBC arbeitet dafür mit Vertretern des ukrainischen Rundfunks zusammen, um ukrainische Elemente in die Show einzubinden. Die Ukraine gewann den ESC 2022 und hätte eigentlich den nächsten Contest ausrichten sollen.

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Rap-Rock-Pionier und Krabbeltier-Enthusiast: 5 Dinge, die ihr über John Lydon noch nicht wusstet

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