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American Idiot: Kid Rock weigert sich, seine Nashville-Bar zu schließen!

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Foto: Theo Wargo/Getty Images

In diesen Zeiten ist das nicht mehr rebellisch und cool, sondern einfach nur gedankenlos und egoistisch: Kid Rocks Honky-Tonk in Nashville bleibt geöffnet – trotz dringender Bitte der Stadt!

von Björn Springorum

#staythefuckhome

Der Hashtag #staythefuckhome ging in den letzten Tagen nicht ganz ohne Grund viral. Indem wir selbst weitgehend zuhause bleiben und Abstand zu anderen Menschen halten, können wir unsere Nachbar*innen und Kollegen*innen wirksamer gegen Corona schützen und die Ausbreitung des Virus zumindest ein wenig verlangsamen. Geht natürlich nur, wenn alle mitmachen und an einem Strang ziehen. Doch während Konzertveranstalter und Bands trotz großer finanzieller Einbußen längst eingesehen haben, dass diese Maßnahmen wichtig sind, gibt es ein paar unverbesserliche Egoisten, die es offensichtlich cool finden, sich den offiziellen Dekreten zu widersetzen.

Einer von ihnen ist – oh Wunder – Kid Rock. Der American Bad Ass wird spätestens jetzt zum American Idiot, da er sich (Stand gestern) bockig, kindisch und asozial geweigert hat, sein riesiges, mehrstöckiges Big Ass Honky Tonk & Rock & Roll Steakhouse inmitten von Nashvilles Live-Bar-Viertel zu schließen. Damit widersetzt er sich (neben einigen anderen, um genau zu sein) der dringenden Bitte des Bürgermeisters John Cooper, der schon am Sonntag verkündete, dass die Bars in Nashvilles Zentrum bis auf Weiteres geschlossen werden sollen.

Ohne Verbot bleibt die Bar geöffnet

War Kid Rock und seinem Kollegen Steve Smith aber anscheinend schnurzpiepegal. Ohne landesweites Verbot, so verkündete Smith, weigere man sich, den Laden dichtzumachen. Die Folge waren proppenvolle Bars und Clubs auf Nashvilles berühmter Kneipenmeile. Und das in Zeiten, in denen man zum Wohle der Gemeinschaft ruhig mal Abstriche bei seinem eigenen Vergnügen machen könnte. Es scheint aber mal wieder zu bestätigen, dass viele es ohne strikte Regeln und Verbote einfach nicht schaffen, mal das Richtige zu tun.

Kid Rock hat sich zu der ganzen Sache noch nicht geäußert. Sein letzter Tweet vom 3. März sprach Solidarität mit den Tornado-Opfern in Tennessee aus. Dass es andere, unsichtbare Gefahren in der Welt gibt, müsste man ihm vielleicht noch mal verklickern.

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