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Obama verhilft Springsteen & Co. zu massivem Streamingplus

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Foto: Alex Wong/Getty Images

Wenn der Präsident dem Boss hilft: Wie jedes Jahr nannte Barack Obama vor kurzem seine Lieblingssongs des vergangenen Jahres – und verhalf bekannten und weniger bekannten Musiker*innen damit zu einem Riesenplus bei Streamingzahlen.

von Markus Brandstetter

Für Barack Obama ist es mittlerweile schon Tradition, seine Playlists des Jahres zu veröffentlichen. Auch 2019 veröffentlichte der ehemalige US-Präsident mehrere “Best of”-Listen. Neben Büchern und Filmen verriet er auch seine Lieblingssongs des vergangenen Jahres. Dabei bewies Obama einen breitgefächerten Musikgeschmack. Mit The National (Oblivions), Sharon Van Etten (Seventeen) und Bruce Springsteen (Hello Sunshine) hat „44“ sogar einiges an Rock im Programm – natürlich durften auch HipHop und R&B nicht fehlen.

Quer durch die Genres dürfte eines feststehen: Eine Nennung Obamas in seiner Best-of-Liste ist definitiv ein Grund zur Freude – denn sie bedeutet auch ein deutliches Plus an Streamingzahlen. Wie sehr Obamas Nennung den einzelnen Songs half, legte kürzlich Yahoo News offen.

Wer am meisten von Obamas Nennung profitierte

Am meisten profitierte von Obamas Nennung Angelique Kidjo – deren Song La Vida Es Un Carneval erfuhr durch die Nennung einen Boost von stolzen 2.733 Prozent. Ebenfalls viel zu verdanken hat Obama der Rapper Lesthegenius – dessen Stück Raleighwoods Hills steigerte sich in puncto Streamingzahlen um 1.850 Prozent.

Über eine Steigerung von immerhin 236 Prozent durften sich The National freuen – und selbst ein alter Hase im Showgeschäft wie Bruce Springsteen profitiert von Obama: Hello Sunshine (vom Album Western Stars) erfuhr einen Boost von 103 Prozent.

Barack Obamas offizielle Liste veröffentlichte er selbst auf Twitter:

Die Sache mit Trump und Nickelback

Aber nicht nur Obama, sondern auch sein Nachfolger Donald J. Trump hat in der Vergangenheit bereits Bands zu (noch) mehr Popularität verholfen. Allerdings handelte es sich bei jenen Musiker*innen nicht um Trumps Landsleute, sondern um Kanadier*innen. Trump verwendete nämlich für einen Anti-Joe-Biden-Post auf Twitter ein manipuliertes Foto aus dem Video des Nickelback-Superhits Photograph. Das soll für einen Photograph-Boost von 569 Prozent für Chad Kroeger & Co. gesorgt haben. Die Freude bei Nickelback hielt sich allerdings in Grenzen: Trump musste das Posting aus Copyright-Gründen wieder entfernen.

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