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Ozzy Osbourne muss USA-Tour absagen

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Foto: Martyn Goodacre/Getty Images

Dauersorge um Ozzys Gesundheitszustand: Die Europa- und Deutschland-Tour im Herbst ist von  der verordneten Zwangspause erst mal nicht betroffen.

von Michael Döringer

Tour muss auf unbestimmte Zeit verschoben werden

Es ist schade, aber irgendwie war es auch zu erwarten: Ozzy Osbourne ist gesundheitlich doch noch nicht in der Lage, sein Leben als tourender Rocker fortzusetzen. Ein zweites Mal muss er nun seine Tour durch Nordamerika auf unbestimmte Zeit verschieben. Betroffen sind Termine, die zwischen Mai und Ende Juli 2020 angesetzt waren. Europäischen Fans bleibt die Hoffnung.

Die Behandlung kann nicht warten

Noch ein paar Promotion-Einheiten muss er für sein neues Album absolvieren und sich dann so schnell wie möglich wieder in Behandlung begeben. Man habe sich zu diesem Schritt entschlossen, damit sich Ozzy von „verschiedenen gesundheitlichen Problemen erholen kann, die ihm in den letzten Jahren zu schaffen machten“, so lautet ein Statement auf der offiziellen Homepage. Es zitiert auch den „Prince Of Darkness“ mit einer persönlichen Entschuldigung:

„Ich bin so dankbar für eure Geduld mit mir,  nachdem ich so ein beschissenes Jahr hatte. […] Leider ist es mir erst im April möglich, mich in der Schweiz behandeln zu lassen, und diese Behandlung dauert sechs bis  acht Wochen.

Ich will keine Tour beginnen und dann in der letzten Minute Shows absagen, das wäre den Fans  gegenüber einfach nicht fair. Besser sie bekommen jetzt ihr Geld zurück, und sobald ich die Nordamerika-Tour angehe, werden die jetzigen Ticketbesitzer*innen auch die ersten in der Reihe sein, um neue Karten zu kaufen.“

Sind die Europa-Termine sicher?

Seine ebenfalls schon zwei Mal verschobene Europa-Tour gegen Ende des Jahres bleibt erst mal wie angekündigt bestehen. Los geht es am 23. Oktober in England, im November und Dezember stehen Deutschland-Termine in München, Mannheim und weiteren Städten auf dem Programm. Die Frage ist nur, wie sicher das alles ist. Schon im letzten Jahr mussten sämtliche Konzerttermine abgesagt werden, nachdem sich Ozzy bei einem Sturz verletzt hatte und operiert werden musste. Der Godfather Of Metal ist offenbar nicht so stabil, wie er gehofft hatte, als er im Januar seine Parkinson-Diagnose öffentlich machte. Zuletzt hatte er in Interviews schon anklingen lassen, dass die Gesamtsituation doch eher ungewiss sei. Bei den Grammys sagte er, dass er nur auf Tour gehen wolle, wenn er auch wirklich komplett fit ist. Da war er wohl zu optimistisch, doch wer kann ihm das schon übel nehmen? Wir drücken die Daumen, das alles wieder besser wird.

Diesen Freitag heißt es erst mal „happy Release Day“, wenn Ozzys neues Album erscheint. Ordinary Man ist seine mittlerweile zwölfte Soloplatte, die erste seit zehn Jahren, und punktet mit einer illustren Gästeliste: Tom Morello, Elton John, Slash und Post Malone geben sich unter anderem die Ehre.

Ozzy Osbourne: Parkinson-Diagnose bereits seit 2003

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