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Hilfe für Opfer von Hurrikan Dorian: R.E.M. stellen unveröffentlichten Song zur Verfügung

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R.E.M. stellen sich mit dem bislang unveröffentlichten Track Fascinating in den Dienst der guten Sache und sammeln Geld für den Mercy Corps’ Hurricane Dorian Relief Effort.

von Markus Brandstetter

Fascinating heißt das Stück, das R.E.M.-Fans auf der Bandcamp-Seite der Band für den guten Zweck erwerben können. Alle Einnahmen gehen an den Mercy Corps’ Hurricane Dorian Relief Effort, der es sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, 3.000 Familien im Katastrophengebiet des Hurrikan Dorian mit Notfallspaketen auszustatten. Der Hurrikan Dorian sorgte Anfang September zwei Tage lang für Verwüstung und Chaos auf den nordwestlichen Bahamas-Inseln Grand Bahama und Abaco. 76.000 Menschen verloren ihr Zuhause, immer noch herrschen katastrophale Zustände.

 

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Aufnahme stammt aus dem Jahr 2004

Fascinating tauchte zum ersten Mal auf den Masterbändern des 2001 erschienenen Longplayers Reveal auf, wurde dann aber in der letzten Sekunde doch wieder von der Tracklist genommen. Bemerkenswert ist dies vor allem deswegen, weil es sich – so erinnert sich Bassist Mike Mills in der Bandbiographie Fiction – damals um Michael Stipes Lieblingssong der Aufnahmesessions handelte. „Es ist wirklich schön“, so Mills damals. „Es hat ein Flöten- und Oboenarrangement, aber es machte die Platte einfach zu lang. Etwas musste eben gehen“.

2004 nahmen R.E.M. den Song noch einmal auf – und zwar in den Compass Point Studios in Nassau, Bahamas. Diesmal war das Stück ein Kandidat für den Longplayer Around The Sun, wollte aber nicht zur Stimmung der restlichen Platte machen und fand so abermals nicht den Weg auf einen offiziellen Release. Es ist eben diese Version, die es nun zum guten Zweck zu hören – beziehungsweise zu kaufen gibt. Der Song ist eine Spende von mindestens 2 Dollar erhältlich.

 

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Mike Mills bittet Fans um Hilfe

„Ich hatte das Glück, viele Wochen auf den Bahamas zu arbeiten und zu spielen, ich habe dort viele Freunde und auch viel Musik gemacht“, so Mills zur Veröffentlichung des Stücks. „Es bricht mir das Herz, den Schaden zu sehen, den Hurrikan Dorian angerichtet hat. Bitte helft uns und Mercy Corps dabei, zu tun, was wir können, um das Leiden, das durch diese Katastrophe entstand, etwas zu mindern“.

Der Chef von Mercy Corps, Neal Keny-Guyer, zeigt sich begeistert von der Hilfe der Band. „Die Bahamas haben einen langen Genesungsweg vor sich nach diesem niederschmetternden Hurrikan. Wir sind dankbar, dass wir R.E.M. in unserer globalen humanitären Gemeinschaft mit dabei haben, die ihren Song teilen, um den Leuten auf den Bahamas dabei zu helfen, sich davon zu erholen und sogar etwas Stärkeres wieder aufzubauen.“

Bereits 2005 hatte Michael Stipe nach einem Besuch bei der Organisation in New Orleans nach dem katastrophalen Hurrikan Katrina seine Musik zum guten Zweck eingesetzt: Der Sänger veröffentlichte damals eine Sechs-Song-EP, die rund 100.000 Dollar an Spendengeldern einbrachte. Außerdem unterstützte die Band weitere Hilfsmaßnahmen.

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U2: Nächste Tour möglicherweise erstmals ohne Gründungsmitglied Larry Mullen Jr.

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Kevin Winter/Getty Images

U2-Gründungsmitglied Larry Mullen Jr. ist möglicherweise bei der nächsten U2-Tournee nicht dabei — das erklärte er Musiker in einem Gespräch mit dem Journalisten Geoff Edgers für Washington Post.

 von Markus Brandstetter

Im Interview deutete Mullen Jr. etwas kryptisch an, unter Umständen nicht an der nächsten Tournee der irischen Superstars teilnehmen zu wollen: „Ich bin selbstständig und schätze meine Selbstständigkeit. Ich singe nicht nach demselben Liedblatt. Ich bete nicht zu der gleichen Version von Gott. Jeder hat also seine Grenzen. Und man macht das nur, wenn man eine tolle Zeit hat, weißt du?”, erklärte der 61-Jährige im Gespräch unter anderem.

Mullen Jr. hat gesundheitliche Probleme

Das sorgte natürlich bei Fans für viele Spekulationen, ob Mullen Jr. seiner Band den Rücken etwa kehren möchte. Auf Twitter führte Journalist Edgers die Sache weiter aus — und relativierte. „Larry hat Probleme mit seinem Nacken und seinen Ellbogen“, so der Journalist. „Wir sprachen darüber, wie traurig es war, Phil Collins auf der letzten Genesis-Tournee so gebrechlich und lädiert auftreten zu sehen. Larry ist nicht, wie er es ausdrückt, ‚Happy clappy‘. Er mag ein bisschen Spannung Er hat nie gesagt, dass er U2 verlässt oder sich zurückzieht“

Dann postete Edgers weitere Aussagen des Musikers, die nicht im Interview abgedruckt wurden. „Mir fallen viele Teile ab, Ellbogen, Knie, Nacken, und während Covid, als wir nicht spielten, hatte ich die Gelegenheit, mir einige dieser Dinge anzusehen. Es gibt also einige Schäden, die auf dem Weg so passiert sind“, wird Mullen Jr. zitiert — und weiter: „Ich möchte mir also etwas Zeit nehmen, was ich auch tun werde, um mich zu heilen. Und ich genieße es wirklich, zu spielen, und ich genieße den Prozess des Spielens und das Zusammensein mit kreativen Menschen. Das genieße ich. Es ist mir egal, ob das groß oder klein ist. Es ist ein bisschen wie der Keim, der nach Wasser sucht.“

Mullen Jr. hofft auf Rückkehr

„Da haben Sie es also“, so das Fazit des Journalisten. „Larry hat mit körperlichen Problemen zu kämpfen, mit denen viele Schlagzeuger zu kämpfen haben. Er hofft, dass er wieder gesund wird und wieder spielen kann. Und er hat sich eindeutig dafür entschieden, zu sprechen, was mir klar macht, dass er das letzte Mal vor sieben Jahren ein Interview gegeben hat.“

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Dolly Parton verrät weitere Details zu ihrer Rock-Platte

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Foto: Ian Gavan/Getty Images

Das hier dürfte durchaus eines der spannenderen Releases 2023 werden: Country-Heilige Dolly Parton hat neue Infos rund um ihr erstes Rock-Album bekanntgegeben. Unter anderem will sie Songs von den Rolling Stones und Prince covern.

von Björn Springorum

Dass Country-Ikone Dolly Parton derzeit an einer Rock-Platte arbeitet, ist ja so langsam kein Geheimnis mehr. Sie will dafür ja sogar Robert Plant und Jimmy Page wieder zusammenbringen. Während es an dieser Front derzeit aber keine News zu geben scheint, war die Sängerin aber immerhin so frei, einige neue Informationen rund um dieses ein wenig skurrile und spannende Projekt bekannt zu geben.

Mit Rock Star hat dieses Baby mittlerweile einen Titel, erscheinen soll es irgendwann im Herbst 2023. Auch die Tracklist nimmt langsam Form an, wie Dolly Parton verrät: Neben einigen Eigenkompositionen wird sie sich unter anderem (I Can’t Get No) Sarisfaction von den Rolling Stones, Purple Rain von Prince, das bereits bekannte Stairway To Heaven von Led Zeppelin und Free Bird von Lynyrd Skynyrd vornehmen, eingespielt mit einer beeindruckenden Gästeliste, die sie aber noch geheim hält. Insbesondere bei letzterem Klassiker sind wir uns wohl alle einig, dass das großartig wird.

„Ich bin jetzt wohl ein Rockstar“

„Ich wollte immer schon eine Rock-Platte machen, weil mein Mann so ein richtiger Rock’n’Roll-Freak ist“, so Dolly Parton dazu. „Und wenn ich das je mache, dann jetzt.“ Das Timing ist günstig: Die 76-Jährige wurde 2022 in die Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen. „Ich bin jetzt wohl ein Rockstar“, lacht sie. „Das war eine solche Ehre. Und jetzt muss ich dieses Album machen, um all diesem Hype auch irgendwie gerecht zu werden.“ Auf Rock Star wird es daher auch einen Song geben, der sich mit ihrer Aufnahme in die Ruhmeshalle auseinandersetzt.

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Happy Birthday, Dolly Parton! Zum 75. Geburtstag feiern wir die Country-Ikone mit acht Anekdoten aus ihrem Leben.

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Neil Young: Wenn er wieder tourt, muss sich etwas Grundlegendes ändern

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Kevin Winter/Getty Images

Die kanadische Rocklegende Neil Young sprach in einem Interview mit New Yorker über die Möglichkeit, wieder auf Tour zu gehen — und was sich dabei ändern sollte.

 von Markus Brandstetter

Youngs Hauptanliegen für künftige Konzerte ist die Nachhaltigkeit in nahezu allen Aspekten des Tourens — und er scheint da auch konkrete Ideen zu haben. „Ich habe einen Plan. Ich arbeite mit ein paar Freunden seit sieben oder acht Monaten daran. Wir versuchen herauszufinden, wie wir eine autarke, erneuerbare Tournee machen können. Alles, was unsere Fahrzeuge bewegt, die Bühne, die Lichter, der Sound, alles, was das Ganze antreibt, ist sauber. Bei uns ist nichts schmutzig. Wir bauen es auf; wir machen das überall, wo wir hingehen“.

Diese Erneuerung sei für Young die Bedingung, um überhaupt wieder zu touren, erklärt er: „Das ist etwas, das für mich sehr wichtig ist, wenn ich jemals wieder auf Tournee gehe … und ich bin mir nicht sicher, ob ich das will, ich bin immer noch dabei, das herauszufinden. Aber wenn ich es jemals tun werde, möchte ich sicherstellen, dass alles sauber ist“.

Neil Young: Es geht um Nachhaltigkeit

Nicht nur in Sachen Energie, auch bei der Verpflegung und beim Merch müsse sich dringend etwas ändern, erklärt er: „Was war das letzte, was du bei einer Show gegessen hast, und wie gut war es? War es von einem Bauernhof aus einem Dorf, etwas, das selbst angebaut wurde? Nein, ich glaube nicht. Es war von einer Fabrikfarm, die uns umbringt. Ich habe an der Idee gearbeitet, das Essen, die Getränke und das Merch in einen Bereich zu bringen, in dem alles sauber ist. Ich werde dafür sorgen, dass die Lebensmittel von echten Bauern stammen. Wenn es einmal läuft und ich mit meinem Teil der Tournee fertig bin, gibt es keinen Grund, warum die Tournee aufhören muss. Die Tournee kann mit einem anderen Headliner weitergehen. Es geht um Nachhaltigkeit und Erneuerbarkeit in der Zukunft, darum, die Erde so zu lieben, wie sie ist. Wir wollen das Richtige tun. Das ist sozusagen die Idee.

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