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„Bullshit“: Roger Waters lehnt Mega-Deal mit Instagram ab

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Foto: Classic Rock Magazine/Getty Images

No fucking way“: Roger Waters hat Mark Zuckerberg eine mehr als direkte Absage auf dessen Anfrage erteilt, einen Pink-Floyd-Song für eine Instagram-Werbekampagne zu nutzen. Anscheinend ging es um sehr, sehr viel Geld.

von Björn Springorum

Glaubt man Roger Waters, dann hat der legendäre Sänger kürzlich einen wahnsinnig lukrativen Deal ausgeschlagen. Als Waters bei einem Forum zugunsten des WikiLeaks-Gründers Julian Assange auftrat, erzählte er von einem Schreiben, in dem ihn Mark Zuckerberg um Erlaubnis fragte, die Pink-Floyd-Nummer Another Brick In The Wall (Part 2) für eine Instagram-Werbekampagne nutzen zu dürfen – gegen eine „gewaltige Stange Geld“, versteht sich. „Wir glauben, dass die Grundaussage des Songs bis heute überaus aktuell und nötig ist, was für die Zeitlosigkeit Ihres Werkes spricht“, so las Waters einen Abschnitt der Anfrage vor.

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„Ich mache bei diesem Bullshit nicht mit“

Soweit, so üblich bei großen Firmen. Roger Waters war damit aber nicht einverstanden. „Da kommt also diese Nachricht von Mark Zuckerberg an mich, in dem er mir eine gewaltige, gewaltige Summe Geld bot, und die Antwort ist: Fuck you! No fucking way!“ Dafür hat der 77-Jährige reichlich gute Gründe: Assange wird in den USA per Haftbefehl gesucht und ist derzeit in Großbritannien inhaftiert – auch wegen der Zensur von Facebook und Instagram, wie Waters das sieht. „Sie wollen den Song dafür verwenden, um Facebook und Instagram noch größer und mächtiger machen als sie eh schon sind, damit sie weiterhin uns alle in diesem Raum zensieren können und verhindern, dass die Geschichte über Julian Assange an die Öffentlichkeit gerät.“

Geht es nach Roger Waters, strebe Zuckerberg eh danach, „alles zu übernehmen.“ Er nutze seine Stimme deswegen wenigstens dazu, um dem Unternehmer zu verbieten, seine Musik zu verbieten. „Ich mache bei diesem Bullshit nicht mit, Zuckerberg.“ Facebook stürzen wird Waters nicht damit. Aber man kann es ja immerhin mal sagen, oder nicht?

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Zeitsprung: Am 1.3.1973 brillieren Pink Floyd mit „The Dark Side Of The Moon“.

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