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Die Stones kramen unveröffentlichten Konzertfilm von 1989 aus den Archiven!

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Die Stones auf der Steel Wheel-Tour. Foto: Paul Natkin/Getty Images

1989 spielen die Rolling Stones in Atlantic City. Axl Rose, Izzy Stradlin, Eric Clapton und John Lee Hooker geben der Show etwas Einzigartiges, offiziell veröffentlicht wird sie aber nie. Bis jetzt!

von Björn Springorum

Es sind gute Zeiten für Stones-Fans. Erst die opulente Neuauflage von Goats Head Soup mit einigen unveröffentlichten Songs aus einer ihrer stärksten Phasen – und am morgigen Freitag, den 25. September 2020, auch noch ein bislang unveröffentlichter Konzertfilm aus den Tiefen der Archive. Unter dem Namen Steel Wheels Live – Atlantic City, New Jersey nehmen uns die Stones mit in den August 1989, als sie eine ziemlich einzigartige und mit vielen Gästen gespickte Show im Ostküsten-Zockerparadies Atlantic City vor den Toren New Yorks spielten.


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Nach der Veröffentlichung des gleichnamigen Albums im August 1989 gingen die Rolling Stones direkt auf große Tournee – und das zum ersten Mal seit 1982! Es scheint, als wollten sie es damals wirklich wissen: Mit durchschnittlich zweieinhalb Stunden gehörten die Shows der Tour zu den längsten und ambitioniertesten ihrer Karriere. Das will was heißen, kann aber bewiesen werden. Neben neuen Stücken gab es ein längst überfälliges Wiedersehen mit Klassikern wie Jumping Jack Flash, (I Can’t Get No) Satisfaction, You Can’t Always Get What You Want oder Gimme Shelter.

Boogie mit John Lee Hooker

Zudem holten Mick Jagger und Co. den einen oder anderen Musiker auf die Bühne, den man vielleicht schon mal woanders gesehen hatte: Im Verlauf des Abends gaben sich Axl Rose und Izzy Stradlin (bei Salt Of The Earth), Eric Clapton (Little Red Rooster) oder John Lee Hooker (der sich bei der Stones-Variante von Boogie Chillen die Ehre gab) die Klinke in die Hand. „Ich würde die Vorstellung nicht ertragen, mit irgendwas zurückzukommen, das nicht umwerfend ist“, so sagte Mick Jagger damals über die Steel Wheels-Tour. Erklärt dann auch den Aufwand, den die Band nach sieben Jahre Bühnenpause betrieb.

Bislang unveröffentlicht, ist Steel Wheels Live – Atlantic City, New Jersey ab morgen endlich erhältlich – in zahlreichen Konfigurationen, mit aufgearbeitetem Bildmaterial, neu gemixtem und gemastertem Sound. Ziemlich triumphales Comeback also für eine Band, die den Großteil der Achtziger gar nicht auf der Bühne stand. Aber so sind sie, die Stones. Mit ihnen wird immer zu rechnen sein.

Zeitsprung: Am 15.9.1965 nehmen Tausende Rolling-Stones-Fans die Berliner Waldbühne auseinander.

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Television-Frontmann Tom Verlaine ist tot

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Foto: Gus Stewart/Television

Am gestrigen Samstag ist Tom Verlaine nach kurzer Krankheit gestorben. Der Frontmann der einflussreichen New Yorker Rock-Band Television wurde 73 Jahre alt.

von Björn Springorum

Tom Verlaine ist tot. Der Frontmann, Gitarrist und Komponist von Television starb am gestrigen Samstag im Alter von 73 Jahren. Jesse Paris Smith, die Tochter von Patti Smith, verkündete seinen Tod mit den Worten: „Er starb friedlich in New York City, umgeben von engen Freunden. Seine Vision und Fantasie werden vermisst werden.“ Verlaine starb nach „kurzer Krankheit“, wie es heißt.

Er arbeitet auch mit Patti Smith

Tom Verlaine wuchs in New Jersey auf und entdeckte als Teenager Jazz und Poesie. Beides sorgte später für seine besondere Herangehensweise an Rockmusik. In den frühen Siebzigern zog er nach New York City, wo er mit Richard Hell und Billy Ficca erst The Neon Boys und später dann mit dem zweiten Gitarristen Richard Lloyd Television gründete. „Ich wusste, dass er das gewisse Etwas hat“, erinnerte sich Lloyd mal. „Er hatte was, aber ihm fehlte was, und was ihm fehlte, hatte ich. Mir fehlte auch was. Und was mir fehlte, hatte er. Ich wusste, dass wir Geschichte schreiben, wenn man uns vereint. Ich wusste es sofort.“

Das taten sie: Ihr Debüt Marquee Moon erscheint 1977 und wird zum Meisterwerk, das die Anfänge der New Yorker Punk-Szene mit Kunstfertigkeit verband – das Liebeskind von Punk, Poesie und Jazz, das den Weg für Bands wie Pavement, Sonic Youth oder Built to Spill ebnen sollte. Schon 1978, nach einem zweiten Album, löst sich die Band auf. Neben Television hat es Verlaine auch als Solokünstler weit gebracht. Unter anderem ist er auf Horses seiner damaligen Freundin Patti Smith zu hören.

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Zeitsprung: Am 10.11.1975 legt Patti Smith ihr einflussreiches Debüt „Horses“ vor.

 

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Priester nach Nahtoderfahrung: „In der Hölle singen sie Rihanna“

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Foto: Axelle, Bauer-Griffin/Getty Images

Ein Priester, der während eines Herzanfalls angeblich tot gewesen und dann zum Leben zurückgekehrt ist, ist überzeugt davon, dass sie in der Hölle Rihanna und Bobby McFerrin singen: „Das wünsche ich nicht mal meinem schlimmsten Feind.“

von Björn Springorum

Pastor Gerald Johnson aus Michigan ist ein gottesfürchtiger Mensch. Als er vor sieben Jahren einen Herzanfall erleidet, rettet ihn das aber anscheinend nicht davor, kurzzeitig das Zeitliche zu segnen und eine Stippvisite in der Hölle zu machen. Das erzählt er zumindest jetzt, Jahre später. Johnson selbst sagte, „mein Geist hat meinen Körper“ bei dieser Herzattacke verlassen. Er sei in die Hölle gekommen – und dort hätten sie Rihanna gesungen, um ihn zu foltern!

Auch Dämonen haben Geschmack

„Ich dachte, es geht hoch für mich, weil ich in meinem Leben so viel Gutes getan und so vielen Menschen geholfen hatte, doch stattdessen ging es runter. Ich reiste ins Zentrum der Erde. Dort ist die Hölle“, ließ er auf TikTok verlauten. In dieser Hölle gab es auch Musik – und zwar nicht irgendwelche. Dem Priester zufolge mögen es Dämonen, Karaoke zu singen. Überall wurde Umbrella von Rihanna oder (kein Witz) Don’t Worry Be Happy geträllert. Also ernsthaft, wenn das die Hölle ist, dann gibt’s weitaus Schlimmeres. Nicht jedoch für Pastor Johnson: „Das wünsche ich nicht mal meinem schlimmsten Feind“, so sagte der zu seinem bizarren Ausflug ins Fegefeuer.

Klar, Musik ist Geschmackssache und all das. Aber Folter ist Umbrella jetzt ja auch nicht gerade. Und die Vorstellung, dass Dämonen lockere Pop- oder Reggae-Hits trällern hat doch auch etwas Tröstliches. Pastor Johnson siegt darin hingegen eine Warnung: Wir sollen doch lieber biblische Hymnen als verkommene Chartmusik hören.

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Pop-Göttin, Businesswoman, Aktivistin: 5 Dinge, die ihr über Rihanna noch nicht wusstet

 

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Ghost veröffentlichen Song mit Def Leppard!

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Foto: Marc Pfitzenreuter/Getty Images

Dass Tobias Forge von Ghost Def-Leppard-Fan ist, weiß man ja. Wie sich herausstellt, ist aber auch Def-Leppard-Sänger Joe Elliott begeistert von Ghost. Jetzt haben sie sogar einen gemeinsamen Song veröffentlicht.

von Björn Springorum

Ghost holen weiterhin ein Ass nach dem anderen aus dem Ärmel: Nach ihrem TikTok-Erfolg mit dem Song Mary On A Cross haben sie jetzt eine neue Fassung ihres Songs Spillways veröffentlicht, ursprünglich erschienen auf ihrem 2022-er Geniestreich Impera. Das Besondere: Die neue Fassung ist ein Duett mit Def-Leppard-Sänger Joe Elliott! Hier kann man sich das Stück in einem herrlichen Clip anhören:

Impera war 2022 meine liebste Rock-Platte“

Diese Paarung passt aus gleich zwei Gründen. Erstens sind Def Leppard eh einer der ganz großen Einflüsse für Ghost-Mastermind Tobias Forge. „Als ich das letzte Album schrieb, wollte ich es ein wenig mehr so machen wie es Def Leppard tun“, sagte Forge letztes Jahr in einem Interview. Und zweitens: Def-Leppard-Sänger Joe Elliott ist großer Ghost-Fan: „Impera war 2022 meine liebste Rock-Platte“, ließ der verlauten. „Ich hörte irgendwann mal, dass Tobias ein großer Fan von Def Leppard ist, also war es wohl unvermeidlich, dass wir uns irgendwann mal über den Weg laufen. Als wir uns mit der Idee anfreundeten, zusammenzuarbeiten, kam ganz schnell eins zum anderen – und jetzt singe ich auf meinem Lieblingssong von diesem Album.“

Davon träumt zweifellos jeder Fan. Und ist nur ein weiteres Indiz dafür, wie groß und wichtig Ghost in den letzten Jahren geworden sind. Was auch immer Tobias Forge also als nächstes ausheckt: Wir können sicher sein, dass es groß und besonders wird. Doch bevor es neue Musik gibt, werden Ghost dieses Jahr für zwei Konzerte in Deutschland gastieren: Am 6. Juni 2023 in Berlin und am 19. Juni 2023 in Hamburg.

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Ghost im „Impera“-Interview: „Ich hätte es geliebt, in einer Band wie Rush zu spielen“

 

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