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Popkultur

5 Wahrheiten über Limp Bizkit

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Hier nehmen wir uns mal ein paar Minuten Zeit und prüfen gängige Klischees und Falschannahmen in der Musikwelt… Einfach, weil wir es können bzw. einfach, weil es so viel mehr Vorurteile gibt als alle Beatles, Rolling Stones und Queen-Singles zusammenaddiert (lies: sehr viele). Wir nehmen uns also ein Genre oder einen Künstler und schauen wie stichhaltig die gemeinhin als richtig wahrgenommenen Annahmen sind.


 

Ende der Neunziger war es das Ding schlechthin, Rap mit Rock zu mischen. Der Anführer dieser Crossover-Generation, war jung, wütend, trug eine falschherumgedrehte, rote Baseballkappe auf seinen wasserstoffblondierten Haaren und hieß Fred Durst. Wenn man so will, dann war Durst der Posterboy des Nu Metal und seine Band Limp Bizkit fungierten mit bis heute über 50 Millionen verkaufen Alben als Vorsteher des Genres. Einige Ausstiege, Greatest-Hits-Alben und Versöhnungen später versuchen Limp Bizkit es mit einem Comeback, konnten aber nie wieder an die großen Erfolge ihrer ersten Alben anknüpfen. Wir lassen die Karriere der Jungs aus Florida noch einmal Revue passieren und bringen Licht ins Dunkel einiger Gerüchte und Mythen um Fred Durst und seine Band.


1. Die Zahlenkombination aus RollinLimp-Bizkit-0-PM--20-04-2010

„1, 2, 3 times two to the six“ lauten die ersten Zeilen von Rollin, einem der größten Hits von Limp Bizkit. Was viele nur als zeilenfüllende Phrase oder Anzählen des Taktes abgetan haben, hat, wie Fred Durst vor einiger Zeit einem Reddit-User verrit, in Wahrheit eine viel tiefere Bedeutung. Dröselt man die Zahlen aber auf, entsteht daraus die Rechenaufgabe 123 x 26 – und deren Ergebnis ist 7872, die Kombination von Fred Dursts Spint in der High School!


 2. Fred Durst der Tausendsassa


Seit den Gründungstagen der Band, führte Fred Durst bei allen Musikvideos der Band Regie. Als Limp Bizkit 2006 eine Auszeit nahmen, fokussierte sich der Frontmann noch mehr auf die Arbeit hinter und auch vor der Kamera. Durst spielte in ein Paar Folgen der Serie Dr. House mit und hatte eine kleine Rolle in dem Film Population 436. Sein Debüt als Filmregisseur hatte er 2007 mit The Education of Charlie Banks. Ein gutes Jahr später stand er für The Longshots hinter der Kamera. 2014 übernahm Durst auch die Regie für drei Werbefilme für die Datingplattform EHarmony.


3. Der Bandname und sein Ekelfaktor

Eine ist etwas, dass man im besten ein ganzes Leben oder eine ganze Karriere mit sich herumträgt. Fred Durst war das herzlich egal – im Gegenteil: Er wollte, dass der Bandname etwas möglichst Ekelerregendes bedeutet. So, dass Leute die CD im Laden aus dem Regal nehmen, den schlimmen Bandnamen lesen und einen Kauf schon allein deshalb nicht mehr in Erwägung ziehen. „Genau solche Leute sollen unsere Musik nämlich gar nicht erst hören“, verriet er seiner Zeit in einem Interview. Bei einem ersten Bandtreffen standen Namen wie Gimp Disco (Krüppeldisco), Split Dickslit (Gespaltene Penisspitze), Bitch Piglet (Schlampenschweinchen) oder Blood Fart (Blutfurz). Letztendlich entschieden sich die Jungs für Limp Bizkit. Der Name beschreibt ein Spiel, bei dem mehrere Männer auf einen Keks masturbieren, welcher vom Letzten gegessen werden muss. Mission erfüllt.


4. Die verrückte Welt des Wes Borland

Der Gitarrist der Band war schon immer ein bisschen schräg drauf. Man muss sich nur mal die Kostüme, Auf- und Anzüge ins Gedächtnis rufen, mit denen Wes Borland auf der Bühne stand. Von einem Skeletten und Hasen über Kung-Fu-Kämpfergarderobe bis hin zu skurrilen Fantasiewesen war alles dabei. Auch abgesehen von dieser Live-Maskerade hat Borland interessante Vorlieben. Zum Beispiel ist er in Besitz eines menschlichen Skelettes, das bis auf eine Kniescheibe komplett ist. Das Herzstück seiner Sammlung ist allerdings ein 2000 Jahre alter Babyschädel. Ach, und außerdem schmiedet Borland seine eigenen Schwerter. Noch Fragen?


5. Das George-Michael-Cover


Die erste Single von Limp Bizkit war ein Cover von George Michaels Faith. Die Neuinterpretation des Pop-Hits schaffte es sogar auf das Debütalbum Three Doller Bill, Y’all$. George Michael wusste angeblich von dem Song und ließ Fred so wie der Band ausrichte, dass er ein Fan ihrer Version sei – mit ihnen auftreten wollte er dann aber doch nicht.


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