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Popkultur

Die musikalische DNA von The Band

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1968 war noch einiges möglich. Unter anderem konnte sich eine vormalige Backing Back zu einer der visionärsten Rock-Gruppen ihrer Zeit aufschwingen, und das quasi über Nacht und mit einem – aus heutiger Sicht gesprochen – eher ungünstigen Namen. Würden Rick Danko, Garth Hudson, Richard Manuel, Robbie Robertson und Levon Helm heute dasselbe versuchen, sie dürften wohl kaum mehr als ein müdes Lächeln ernten.

Damals aber gelang The Band mit Music From Big Pink ein unvergleichlicher Streich: Nachdem sie zuerst im Schatten von Ronnie Hawkins und später bei Bob Dylan Musik machten, betraten sie selbstbewusst das Rampenlicht. Acht Jahre später hieß es für die Gruppe aber wieder (vorerst) Abschied zu nehmen. Das taten sie aber nicht ohne Weiteres. Am 25. November 1976 tischte die Band im Winterland Ballroom zuerst ein Thanksgiving-Gelage für 5000 Menschen auf und spielte dann ein Konzert, das von Martin Scorsese im Film The Last Waltz festgehalten wurde. Diese Band namens The Band war offenkundig über sich hinausgewachsen.


Hört hier in die musikalische DNA von The Band rein:

Für die ganze Playlist klickt auf „Listen“.

Doch der kometenhafte Aufstieg hatte seine Schattenseiten. Nach ihrer Auflösung veröffentlichte The Band noch das Album Islands, um sich aus dem Vertrag mit Capitol freizukaufen, und führte die Arbeit an The Last Waltz mit einigen zusätzlichen Performances weiter. Das Aufhören schien ihnen nicht so leicht zu fallen, oder zumindest nur einem von ihnen – Helm schrieb in seiner Autobiografie, dass Robertson die Band dazu gezwungen hätte, das Handtuch zu werfen. Die neuen Besetzungen, die sich in den achtziger und neunziger Jahren zusammen taten, kamen dementsprechend ohne ihn aus.

Heute sind die meisten der Gründungsmitglieder verstorben – The Band ist Geschichte. Aber was für eine Geschichte das war! Ein Blick auf die musikalische von The Band bringt uns näher, was ihren einzigartigen Sound ausmachte.


1. Ronnie Hawkins – Who Do You Love

Aller Anfang ist schwer, nur im Falle von The Band gestaltet er sich einfach. Jedenfalls für uns, die wir die musikalische DNA der Gruppe aufrollen wollen. Denn natürlich geht alles mit dem Rockabilly-Sänger Ronnie Hawkins los, der zwischen 1958 und 1963 die späteren Gründungsmitglieder von The Band rekrutierte, und zwar einen nach dem anderen, angefangen mit Helm, der den US-Amerikaner schon seit dessen Zeit in Arkansas begleitete. Nur der Saxofonist und Organist Hudson war schwer zu überzeugen, denn der hatte mit seinem Leben anderes vor. Aber das Geld stimmte ihn um. Zum Glück!

In der Szene der kanadischen Stadt Toronto erspielte sich die Band schnell einen Ruf als exzellente Live-Band und veröffentlichte einige Singles, trennte sich aber bald von Hawkins, der mit ihnen hart ins Gericht ging und ihnen nicht genug kreativen Freiraum zusprach. Sein Pech. „Er hat sich ins eigene Fleisch geschnitten“, erklärte Robertson viel später. „Er hat aus uns eine dermaßen Kanonenband gemacht, dass wir einfach die Welt erobern mussten.“ Ehrensache aber, dass Hawkins gemeinsam mit The Band zum letzten Walzer aufspielte. Bei ihrem Abschiedskonzert performte er gemeinsam mit seiner ehemaligen Backing Band das Stück Who Do You Love.


2. Sonny Boy Williamson II – Dust My Broom

Wie es weiterging? Unter dem Namen Levon Helm Sextet – Jerry Penfound war zwischenzeitlich dazu gestoßen – und dann als Levon and the Hawks, nachdem Penfound wieder gegangen war. Den Namenswechsel in Canadian Squires machte die Band auch schnell wieder rückgängig und fing wieder an, als Levon and the Hawks Musik aufzunehmen. Die Jahre 1964 und 1965 waren wie verhext. Zumindest bis zu einem gewissen Punkt. Genau, solange nämlich bis die Band auf wen trafen…?

Nein, nicht Bob Dylan. Zuerst fanden sie den Blues-Sänger und Mundharmonika-Spieler Sonny Boy Williamson, der unter anderem mit den Yardbirds auf Tour gewesen war. Die Band wollte Williamson, übrigens nicht zu verwechseln mit einem anderen Musiker desselben Namens aus Chicago, dazu überreden, sie anzuheuern. Doch im Mai starb der gerade mal 54-jährige Musiker plötzlich, die Band stand wieder allein da. Nach Rockabilly und dem Blues waren sie nun aber bereit, sich anderer Musik zu widmen: dem Folk. Oder zumindest seiner elektrischen Version. Genau, wir kommen nun zu Bob Dylan.


3. Bob Dylan – One Too Many Mornings

Dylan und die Band – wo anfangen, wo aufhören? Wir können versuchen, es von hinten aufzugehen: Der letzte von The Band aufgenommene Song war ein altes Dylan-Stück. One Too Many Mornings erschien 1964 auf The Times They Are A-Changin‘. Die Gruppe spielte ihn 1999 für den Tribut-Sampler Tangled Up In Blues ein, bevor Rick Danko im Dezember desselben Jahres verstarb und die endgültige Auflösung besiegelt war. Das Stück gehörte schon lange zum Repertoire der Band, auf den berühmten Basement Tapes findet sich auch eine gemeinsame Version von Dylan und ihnen.

Wer hätte all das ahnen können, als Dylan sie 1965 – dieses verhexte Jahr, das doch mit einer glücklichen Kehrtwende aufwarten sollte – für eine US-Tour anheuerte und kurz darauf mit ihnen um den Globus schipperte? Dass zwischen der Welt-Tour und Music From Big Pink die Basement Tapes lagen, erklärt umso mehr den Werdegang der Band, die vom Rockabilly über den Blues hin zum elektrischen Folk schließlich während der legendären Aufnahmesessions finden konnten ihren ganz eigenen Ton. Dylans elektrischer Phase sei Dank! Die hätte nämlich doch ihr Gutes… Dylan und die Mitglieder blieben natürlich freundschaftlich verbunden und teilten sich immer wieder die Bühne und das Studio. Bei The Last Waltz natürlich ebenso.


4. Crosby, Stills, Nash & Young – Helpless

Überhaupt: Was war das für ein Abschiedsgelage, das The Band sich an diesem Novembertag 1976 bereitete! Neben ihren beiden ehemaligen Bandleadern Hawkins und Dylan waren noch ganz andere Superstars der Rockwelt dabei. Beispielsweise Neil Young, mit dem sie gemeinsam das Stück Helpless spielten, das auf dem Crosby, Stills, Nash & Young-Album Déjà Vu erschienen war. Die gemeinsame Version ist heutzutage noch um einiges bekannter als das Original.

„Als Neil Young auf die Bühne kam, wusste ich sofort, dass sich niemand im Winterland Ballroom besser fühlte als er“, erinnerte sich Robertson an den Auftritt. Klingt gut? Nicht so ganz – vielmehr soll der kanadischen Songwriter-Ikone ein Klumpen Koks aus der Nase gehangen sein, der aufwändig aus dem fertigen Film heraus editiert werden musste. „Das teuerste Koks, das ich jemals gekauft habe“, frotzelte Young. Na dann… Sei’s drum! Wichtig ist: Als kanadischer Künstler stand Young der Band nicht nur geografisch, sondern auch in Sachen Haltung nah.


5. Joni Mitchell – Coyote

Moment, werden Fans entrüstet aufschreien: Ihr habt wen vergessen! Ja, haben wir – aber nicht mit Absicht. Joni Mitchell hat ein ganzes Kapitel für sich verdient, oder? Eben! Sie stand auch auf der Bühne, als die Band mit Young Helpless spielte. Okay, nicht wirklich auf der Bühne, immerhin aber wie sie zu hören. Die Kanadierin, Young und die Band – das passte nur eben perfekt zusammen. Von wegen, nur in den USA wird gute Rock-Musik gemacht! Hier zeigte sich Kanada in seiner vollen Pracht.

Wie Young mit seinen Kollegen und die Band stand Mitchell für eine neue Generation von Musiker*innen, die um das legendäre Woodstock-Festival herum die Konventionen des Genres aufrüttelten. Wie Hudson beispielsweise interessierte sich die Songwriterin auch für Jazz, wie ihre Kollaborationen mit Charles Mingus und anderen bewiesen. Auch bei The Last Waltz ließ sie Songs von sich hören, die sich stilistisch aus dem Fenster lehnten. Nachdem Young nach Helpless noch Four Strong Winds gespielt hatte, gab sie Coyote, Shadows and Light und Furry Sings the Blues zum Besten. Ein passendes Geleit zum Abschied ihrer Landsmänner.


6. The Impressions – People Get Ready

So wie sich Hudson für Jazz interessierte, so schwärmte die Band und insbesondere Robertson vor allem für Soul. Die Staple Singers gehörten zu den Artists, die nachträglich für eine Aufnahme für The Last Waltz mit der Band auf die Bühne gehen durften, andere aber waren genauso wichtig – oder sogar noch mehr. 1973 interpretierte die Gruppe beispielsweise Sam Cookes A Change Is Gonna Come auf ihrem Cover-Album Moondog Matinee neu, auf ihrem ersten Live-Album Rock of Ages war Marvin Gayes Baby Don’t Do It an der Reihe gewesen.

Der frühste Hinweis auf die Soul-Leidenschaft von Robertson und seinen Mannen jedoch findet sich erneut in den Basement Tapes. 1967 spielten sie eine Version von People Get Ready von den Impressions ein, der Band von Curtis Mayfield. Der charismatische Sänger kann wohl ohne Umstände zu einem der Haupteinflüsse für Music From Big Pink gezählt werden, wie auch Robertson im Interview bestätigte. „Wenn Musiker aus unterschiedlichen musikalischen Richtungen zusammen kommen, orientieren sie sich an ihren Einflüssen“, erklärte er. „Damals experimentierten wir mit Harmonien und Curtis Mayfield und die Impressions hatten einige sehr beeindruckende Harmonien! Mir gefiel auch sein Gitarrenspiel.“


7. Muddy Waters – Mannish Boy

Das Interesse für Soul an war auch ein politisches: Das Musik des Souls war Sprachrohr der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. Die Band legte ihre Verbindungen zu den schwarzen Wurzeln ihres Rock-Sounds immer offen. Nicht nur musikalisch, sondern auch natürlich bei The Last Waltz. Mit Muddy Waters luden sich die fünf einen wahren Pionier des modernen, elektrischen Blues ins Haus. Doch wusstet ihr, dass die gemeinsame Version von Mannish Boy es beinahe nicht in den fertigen Film geschafft, ja fast nie aufgenommen worden wäre? Das Problem lag halb beim Regisseur, halb bei der Technik – letztlich war es aber ein musikhistorisches.

Anfangs war es gar nicht geplant, Mannish Boy aufzunehmen, denn die revolutionäre Verwendung von 35mm-Film brachte es mit sich, dass die Rollen alle zehn Minuten gewechselt werden mussten – weshalb meistens nur jeder zweite Song aufgenommen wurde. Regisseur Martin Scorsese entschied sich für Caldonia, nicht aber den zweiten Waters-Song – weil er das Stück unter einem anderen Titel kannte. „Als dieser großartige, kräftige Rhythmus von Mannish Boy anfing, wurde ich panisch“, erklärte er in einem Brief an den britischen Guardian. „Ich kannte den alternativen Titel nicht: Wie viele andere Menschen meines Alters lernte ich den Blues nur Stück für Stück über den Rock’n‘Roll kennen.“ Zum Glück hielt sein Kameramann unbeirrt drauf…


8. Allen Toussaint – Holy Cow

Tatsächlich wäre Waters beinahe von der Veranstaltung ausgeladen worden, weil befürchtet wurde, das Konzert könnte sonst zu lang werden. Als Helm davon erfuhr, drohte er, „den verdammten letzten Walzer stattdessen in New York zu drehen, Muddy und ich gemeinsam!“ Er soll dem Überbringer der Botschaft sogar fast eine ordentliche Abreibung verpasst haben. Nein, das hätte auch nicht zu The Band gepasst: Einfach so ihre Idole und Helfer aus der Show zu schmeißen! Wer einmal mit an Bord war, der wurde nie mehr im Stich gelassen.

Ähnlich verhält es sich mit Allen Toussaint, der in den siebziger Jahren während der Studioarbeit zum integralen Teil der Band werden sollte. Der Komponist und Produzent beteiligte sich erstmals an der LP Cahoots im Jahr 1971 mit einem Bläserarrangement, bevor er im Folgejahr einen entscheidenden Teil zum Gelingen von Rock of Ages bei, dem ersten Live-Album der Band. Wie genau? Er schrieb auch dafür Bläsersätze – und das sogar zwei Mal, nachdem die ersten Noten bei einem Flug verloren gingen. Die Band bedankte sich mit zwei Coverversionen bei ihm, You See Me auf Jubilation und Holy Cow auf Moondog Matinee.


9. Bruce Springsteen – Atlantic City

Viel wurde bisher an dieser Stelle über The Last Waltz gesprochen, dabei ging es damit doch noch lange nicht zu Ende. In den achtziger Jahren reformierten sich The Band für sechs Jahre, Robertson war bei den Tourneen aber nicht dabei und wurde von anderen Musikern ersetzt. So auch später Manuel, der sich im März 1986 nach jahrelangem Kampf mit Alkoholismus und Drogenmissbrauch das Leben nahm. 1989 löste sich die Band wieder auf und trat erst drei Jahr später zum 30. Bühnenjubiläum von Bob Dylan wieder ins Rampenlicht – erneut ohne Robertson allerdings.

Trotzdem veröffentlichte The Band mit Jericho 1993 ein neues Album, ihr erstes seit über anderthalb Jahrzehnten. Doch was für eins! Einige der Kompositionen stammten von anderen, viele Cover-Versionen fanden sich unter den zwölf Stücken. Eine kreative Bankrotterklärung! Immerhin konnte die Band beweisen, dass sie zwischendurch mit wachen Ohren durchs Leben gelaufen war. Mit Atlantic City spielten sie ein Stück von Bruce Springsteen neu ein, der mit seinem erdigen Heartland Rock genau dort anknüpfte, wo The Band einst aufgehört hatten. Der Staffelstab war weitergereicht worden, doch die dezimierte und schicksalsgebeutelte Gruppe konnte auch das wohlwollend anerkennen.


10. Johnny Cash – The Night They Drove Old Dixie Down

Springsteen ist nicht der einzige Musiker, der sich von The Band inspirieren ließ. Eric Clapton sagte legendärer Weise, dass Music From Big Pink sein „Leben verändert“ hätte und nennt die Platte als Anlass dafür, einst Cream verlassen zu haben. Bands wie Blue Rodeo galten als Vertreter der zweiten Generation von der Country Rock-Blaupause, die The Band etabliert hatten. Doch blieben The Band immer so etwas wie die Lieblingsband deiner Lieblingsband: Viel von ihrem Schaffen geriet in Vergessenheit, manche Epigonen sogar konnten die Vorreiter in kommerzieller Hinsicht überflügeln. Schönen Gruß an die Eagles an dieser Stelle!

Wie aber ihre Fans selbst zu Idolen wurden, so wurden die Idole von früher zu glühenden Fans von The Band. Einer der bekanntesten Band-Songs ist sicherlich The Night They Drove Old Dixie Down, eine Komposition Robertsons. Joan Baez veröffentlichte eine Version, aber auch einer der ganz großen Helden der Band. Genau, wir reden von der Country-Legende schlechthin, Johnny Cash. Der spielte 1975 seine eigene Interpretation des Stücks ein. Das von Dixieland Jazz beeinflusste Stücke gefällt uns wesentlich besser als die deutschsprachige Version von Juliane Werding. Wie bitte? Richtig! Am Tag, als Conny Kramer starb ist eigentlich ein Song von The Band – The Night They Drove Old Dixie Down…


Header-Bild © Elliott Landy


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Zeitsprung: Am 5.2.1935 kommt Alex Harvey zur Welt.

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Foto: Evening Standard/Hulton Archive/Getty Images

Anekdoten, Jubiläen und wilde Geschichten: Was an diesem Tag in der Welt der Musik passiert ist, lest ihr täglich in unserem Zeitsprung. Heute: 5.2.1935.

von Timon Menge und Christof Leim

Besonders geradlinig verläuft die Karriere von Alex Harvey und seiner Sensational Alex Harvey Band nicht. Dennoch gehört der schottische Musiker zu den bekannteren Gesichtern der britischen Rockmusik der Siebziger. Heute hätte er Geburtstag gefeiert. 

Hier könnt ihr euch die größten Hits von Alex Harvey anhören: 

Das Licht der Welt erblickt Alexander James Harvey am 5. Februar 1935 in einem Arbeiterstadtteil von Glasgow. Bevor er seinen Weg als professioneller Musiker einschlägt, jobbt er unter anderem als Kellner und als Dachdecker. Zeitweise graviert er sogar Grabsteine. Zu Beginn der Fünfziger begeistert er sich für Dixieland-Jazz und Skiffle, bevor er ab 1954 selbst die Bühnenbretter betritt.

Im Vorprogramm der Beatles

Ab 1958 reist Harvey mit seiner Big Soul Band durch England und Deutschland. Schnell entwickelt er sich zu einem der Aushängeschilder der britischen R&B-Szene, obwohl er auch Rocksongs zum Besten gibt. So spielt er am 20. Mai 1960 mit seiner Big Beat Band im Vorprogramm von Johnny Gentle And His Group. Hinter dem Kürzel „His Group“ verbirgt sich niemand Geringeres als die späteren Beatles, die zu jener Zeit noch aus John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Stuart Sutcliffe und Tommy Moore bestehen. Es handelt sich um den ersten Termin einer siebentägigen Schottland-Tour.

Hier tourt Alex Harvey mit. Eigentlich heißen die Beatles zu jener Zeit aber noch The Silver Beetles. Wer hat George sofort erkannt?, Foto: Buchcover

Gegen Ende der Sechziger versucht er es als Solokünstler, doch der Durchbruch bleibt aus. Der folgt dann zu Beginn der Siebziger, nach einem kleinen Umweg als Session-Musiker für die Londoner Inszenierung des Musicals Hair. Denn jetzt gründet er die Sensational Alex Harvey Band.

Die großen Erfolge

Mit der Gruppe bleibt Harvey während der gesamten Siebziger erfolgreich, steigt von 1976 bis 1978 allerdings kurzzeitig aus. Schon auf dem Debüt Framed (1972) liefert die Band Granaten wie Midnight Moses und den Titelsong Framed aus der Feder des Songschreiber-Duos Jerry Leiber und Mike Stoller ab. Zeitgleich erobert der Glam Rock das Vereinigte Königreich und später auch den Rest Europas. Harvey und seine Mitmusiker greifen den Stil auf. So entdeckt er zu jener Zeit sein legendäres, schwarz-weiß-gestreiftes Shirt. Gitarrist Zal Cleminson setzt noch einen drauf und tritt in Pantomime-Schminke und gelb-grünem Overall auf.

Mit einer Coverversion des Tom-Jones-Songs Delilah landet die Band 1975 einen Top-Ten-Hit, auch der Song The Boston Tea Party (1976) feiert große Erfolge. 1978, kurz nach Harveys Rückkehr, erscheint mit Rock Drill das letzte Album der Band. Im Anschluss veröffentlicht er zwei weitere Soloplatten und geht ab 1979 wieder auf Tour. Doch leider stirbt Alex Harvey am 4. Februar 1982 einen Tag vor seinem 47. Geburtstag an Herzversagen. Er hinterlässt zwei Söhne, einen aus jeder seiner beiden Ehen.

Zeitsprung: Am 9.1.1975 endet die Geschichte der Beatles offiziell

 

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Popkultur

10 Songs von Alice Cooper, die man kennen sollte

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Alice Cooper
Foto: Grant Lamos IV/Getty Images

Schock-Schminke, Schauer-Schlangen und schreckenerregende Songtexte: Alice Cooper hat den Schockrock zwar nicht erfunden, doch er hat ihn als erster auf die Spitze getrieben. Seit knapp 60 Jahren steht er nun auf der Bühne. Diese zehn Songs gruseln uns bis heute — auf die gute Art!

von Timon Menge

Hier könnt ihr euch einige der besten Songs von Alice Cooper anhören:

Ob Vincent Damon Furnier schon bei seiner Geburt am 4. Februar 1948 geschminkt war, ist nicht überliefert — doch wir gehen davon aus. Die Geschichte seiner ersten großen Band Alice Cooper reicht bis ins Jahr 1964 zurück. „In der Highschool haben uns alle gehasst“, erinnert er sich in einem Interview mit der Schweizer Illustrierten. „Sehr lange Zeit mochte uns wirklich niemand.“ Das ändert sich Anfang der Siebziger, denn mit ihrer Single I’m Eighteen gelingt Alice Cooper der Durchbruch. In Windeseile erobert die Gruppe die Musikwelt; ab Mitte der Siebziger spielt Furnier seine Rolle als Alice Cooper solo weiter. „Ich wollte einen Charakter spielen, der so ist, wie ich mir den besten Rockstar aller Zeiten vorstelle“, erzählt er. „Also habe ich Alice so kreiert, wie ich das wollte: ein bisschen böse, lustig, total gruselig, aber auch elegant. Alice ist mein allerliebster Rockstar.“ Unserer auch! Das sind seine zehn besten Songs.

1. I’m Eighteen (1970)

„I’m eighteen and I like it“ — Selten wurde die Volljährigkeit mit mehr Begeisterung besungen. Ursprünglich handelte es sich bei I’m Eighteen um eine achtminütige Jam-Session, doch Produzent Bob Ezrin überredete Alice Cooper dazu, den Song auf drei Minuten einzudampfen. Zum Glück — acht(zig)minütige Jam-Sessions gab es in den Sechzigern nun wirklich genug.

2. Under My Wheels (1971)

Bei Under My Wheels handelt es sich um die erste Single vom vierten Alice-Cooper-Album Killer (1971). Seitdem hat er das Stück auf wirklich jeder(!) Tour zum Besten gegeben, weshalb Under My Wheels Platz drei von Coopers meistgespielten Live-Songs belegt. 1988 nahm Cooper die Nummer übrigens noch einmal auf, und zwar mit Guns N’ Roses. Im Gegenzug ist Cooper auch in The Garden von Use Your Illusion I zu hören.

3. School’s Out (1972)

Keinen Song hat Alice Cooper häufiger live gespielt: Mehr als 2.900(!) Mal war School’s Out auf den Konzerten des Schockrockers zu hören, also quasi acht Jahre lang jeden Tag einmal. Dass Cooper und sein Publikum so viel Freude an dem Stück haben, überrascht nicht. Schließlich hat er selbst einmal gesagt: „Die beiden schönsten Zeiten des Jahres sind der Weihnachtsmorgen und der Beginn der Sommerferien.“

4. No More Mr. Nice Guy (1973)

Wer hinter diesem Titel Autobiografisches vermutet, ist auf dem richtigen Weg. In No More Mr. Nice Guy beschäftigt sich Cooper mit den Reaktionen der Kirchengruppe seiner Mutter auf seine mitunter okkult-gruseligen Bühnenauftritte. „Jetzt gibt es keinen Weg zurück“, meint er mit dem Titel. Gut so! Was hätten wir in den vergangenen Jahrzehnten bloß ohne unsere Tante Alice gemacht.

5. He’s Back (The Man Behind The Mask) (1986)

Ganze 13 Jahre liegen zwischen dem vierten und dem fünften Song unserer Liste. 13 Jahre, in denen Alice Cooper erfolgreich solo durchstartete, aber auch heftig abstürzte. An manche seiner Alben aus den Achtzigern kann er sich aufgrund seines Drogen- und Alkoholkonsums noch nicht einmal erinnern. Dieser Titel passt also zu seinem Mini-Comeback 1986 — und zum Soundtrack des Films Freitag der 13. Teil VI – Jason lebt.

6. Poison (1989)

Wann immer es um die größten Rockhymnen aller Zeiten geht, darf dieser Song nicht fehlen. In den Achtzigern hatte sich Alice Cooper durch seine Alkohol- und Drogeneskapaden beinahe selbst ins Aus geschossen, doch mit seinem 18. Studioalbum Trash gelang ihm der große Sprung zurück in den Mainstream. Bis heute handelt es sich um seine erfolgreichste Platte — und das nicht zuletzt aufgrund großer Hits wie Poison.

7. Bed Of Nails (1989)

Auch Bed Of Nails stammt von Coopers Über-Album Trash und geriet gleich hinter Poison zum zweiterfolgreichsten Song der Platte. Komponiert hat Cooper das Stück zusammen mit seinem Ex-Bassisten Kane Roberts, seinem Produzenten Desmond Child sowie mit Diane Warren, die nicht nur für Rockgrößen wie Elton John, Tina Turner und Aerosmith tätig war, sondern auch für Popstars wie Whitney Houston und Britney Spears.

8. Hey Stoopid (1991)

Hey Stoopid gehört nicht nur zu Alice Coopers berühmtesten Songs, sondern der Meister des Schockrock begrüßte für das Stück auch jede Menge Gaststars im Studio. Slash, Ozzy Osbourne, Steve Vai, Joe Satriani: Sie alle geben sich in der Nummer die Klinke in die Hand und unterstützen ihren Kumpel Alice bei seinem Rock’n’Roll-Auftrag. Die Botschaft des Songs: „Hey Dummerchen, lass das mit den Drogen doch einfach sein …“.

9. Snakebite (1991)

Wie oft Alice Cooper im Lauf seiner jahrzehntelangen Karriere von Schlangen gebissen wurde, können wir nicht mit Sicherheit sagen. Doch wir wissen, dass es sich bei Snakebite um einen seiner allerbesten Songs handelt! Inhaltlich ist die Nummer quasi vertonter Machismo. „My face is tattooed in your shoulder / Your name is scratched into my bike“, singt Cooper darin. Na dann …

10. Feed My Frankenstein (1991)

Wer den Rockfilmklassiker Wayne’s World kennt, liebt bestimmt auch Feed My Frankenstein von Alice Cooper. Vor der legendären „Wir sind unwürdig!“-Szene besuchen die beiden Chaoten Wayne und Garth in dem Streifen nämlich ein Konzert des Schockrockers und kommen in den Genuss seiner damals brandneuen Single. Heute gehört die Nummer zu Coopers späten Klassikern — aus gutem Grund!

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Sechs Anekdoten, die nur aus dem Leben von Alice Cooper stammen können

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Popkultur

Zeitsprung: Am 4.2.1948 kommt Alice Cooper zur Welt. So viele Geschichten…

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Anekdoten, Jubiläen und wilde Geschichten: Was an diesem Tag in der Welt der Musik passiert ist, lest ihr täglich in unserem Zeitsprung. Heute: 4.2.1948.

von Christof Leim

Der große Alice Cooper – Schocker Nr. 1 und wandlungsfähigster aller Rockstars – feiert am 4. Februar Geburtstag. Und der Mann macht keine Anstalten, sich zur Ruhe zu setzen. Seit sage und schreibe fünf Dekaden (!) erfreut er uns mit theatralischen Shows, Horrorgeschichten und vor allem mit hervorragender Krachmusik. Alice Cooper hat alles gesehen: Die abgedrehten Sechziger, exzessiven Siebziger und künstlichen Achtziger, die Verklemmtheit der Moralapostel und die Dekadenz des Rock’n’Roll. Himmel, der Mann hat Platten aufgenommen, an die er sich selbst nicht mehr erinnern kann. Er hat sich auf der Bühne köpfen lassen, mit Schlangen hantiert und eine ganze Latte an unsterblichen Hits produziert. Wir sagen: Happy Birthday, Alice, du Lieblingsfreak!

Dreht hier Alice Cooper auf und lest weiter:

Über Alice Cooper kann man Tausende Geschichten erzählen. Suchen wir uns die besten aus: Eigentlich heißt er ja Vincent Damon Furnier. Geboren wurde er am 4. Februar 1948 in Detroit geboren, und zwar als Sohn eines Pfarrers. Aus seiner ersten Krachkapelle, gegründet mit 16, wird über Umwege Alice Cooper. So heißt verwirrenderweise nicht nur die Band, sondern auch ihr Sänger. Im Song Be My Lover singt er Jahre später: „She asked me why the singer’s name was Alice/ I said listen, baby, you really wouldn’t understand.“

Zappa ist schuld

Den ersten Plattenvertrag bekommt Alice Cooper (die Band) von niemand Geringerem als Frank Zappa, weil der für sein Label Straight Records bizarre Musik sucht. Und „bizarr“, ja, das können die Jungs, denn ihre Songs klingen Ende der Sechziger abgedreht, theatralisch und ziemlich weit draußen. Angeblich hat Zappa die Musiker für „um sieben Uhr“ für ein Vorspiel zu sich bestellt. Als die fünf Zottel morgens (!) um sieben klingeln, zeigt sich der Altmeister beeindruckt: Wer so früh solchen Lärm machen will, besitzt Ehrgeiz. Die ersten Alben für Zappa heißen Pretties For You (1969) und Easy Action (1970) und schlagen beide keine großen Wellen.

Zeitsprung: Am 9.3.1971 erscheint „Love It To Death“ von Alice Cooper.

Dafür wird die Bühnenshow zusehends abgefahrener, so dass die Medien Notiz nehmen. Während alle von „Peace & Love“ singen, interessieren sich Alice Cooper für „Spaß, Sex, Tod und Geld“. Den ersten richtigen Hit kennt jeder: I’m Eighteen. Die Nummer stammt vom Album Love It To Death von 1971 und ist ein Evergreen der Rockwelt. Im gleichen Jahr erscheint Killer und sorgt für Skandale, auf der Bühne lässt sich Alice auf einem elektrischen Stuhl hinrichten.

Gratiswerbung durch Empörung

Mit School’s Out geht es 1972 dann ab: Die Platte verkauft sich dank des Titelsongs millionenfach. Die britische Moralaktivistin Mary Whitehouse will das Video dazu verbieten lassen, weswegen die Single prompt auf Platz eins in Großbritannien landet. Alice Cooper bedankt sich mit einem Blumenstrauß für die Extrawerbung. (Mary Whitehouse wird übrigens auch im Deep Purple-Song Mary Long besungen.) Zu Billion Dollar Babies (1973) gibt es geköpfte Babypuppen auf der Bühne, und wieder regen sich alle auf. Dafür kann der griffige Classic Rock kommerziell ordentlich punkten. Nach Muscle Of Love (ebenfalls 1973) bricht die Alice Cooper Band allerdings auseinander.

By Hunter Desportes [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

Alice Cooper nutzt den Namen fortan als Solokünstler und veröffentlicht das Konzeptalbum Welcome To My Nightmare (1975), das auf den Alpträumen eines Kindes namens Steven basiert. Der Horrorfilm-Star Vincent Price fungiert als Erzähler, die Bühnenshow wird noch theatralischer. So gibt es zum Beispiel einen zweieinhalb Meter hohen Zyklopen, der den Sänger allabendlich köpft. Legendär ist natürlich der Auftritt in der Muppet Show.

Zeitsprung: Am 28.3.1978 besucht Alice Cooper die „Muppet Show“.

Zu viel Schnaps

Für Lace And Whiskey (1977) nimmt Cooper die Rolle des Privatdetektivs Maurice Escargot an. Der hat ein Alkoholproblem. Der echte Alice aber auch, und zwar so richtig. Angeblich konsumiert er pro Tag ein, zwei Kistchen Budweiser und eine Flasche Whiskey. Im berüchtigten Rainbow Bar & Grill auf dem Sunset Strip tagt er regelmäßig mit einem Säuferclub, den er Hollywood Vampires nennt. Mit dabei sind John Lennon, Ringo Starr und der legendäre Schluckspecht Keith Moon. Heute spielt Cooper mit Joe Perry (Aerosmith) und Johnny Depp (ja, der Schauspieler) in einer Coverband namens Hollywood Vampires.

Zeitsprung: Am 5.6.1977 gibt es einen Todesfall bei Alice Cooper – wegen einer Ratte.

Bei seinen Bühnenshows hantiert der Meister damals schon gerne mit Schlangen. Als eine im Sommer 1977 verstirbt, hält Cooper sogar Auditions für tierische Nachfolger. Für From The Inside (1978) wird Alice Cooper nochmal trocken, aber in den Achtzigern stürzt er ab: An gleich vier Platten von 1980 bis 1983 kann sich unser Mann nach eigenen Aussagen nicht erinnern. Und so klingen sie auch. Wer das mal nachschlagen will: Die Platten heißen Flush The Fashion, Special Forces, Zipper Catches Skin und DaDa. Aber Vorsicht, das ist kein leichter Stoff.

Zeitsprung: Am 25.8.1982 kann sich Alice Cooper nicht an sein neues Album erinnern.

Muskeln & Slasher-Filme

So langsam macht die Leber schlapp, also zieht Alice Cooper Mitte der Achtziger erfolgreich einen Entzug durch. Dekaden später scherzt er mit (ausgerechnet) Ozzy Osbourne darüber, dass er jetzt so langsam nüchtern wird. Musikalisch kehrt er 1986 fulminant mit Constrictor zurück, das sich sehr am toupierten Hard Rock der Zeit orientiert. An seiner Seite steht Kane Roberts, der aussieht wie Conan, der Barbar und eine Maschinengewehr-Gitarre spielt. Hach, die Achtziger, herrlich.

Zu dieser Zeit beginnt auch Coopers Affäre mit den damals populären Slasher-Filmen wie Friday The 13th und Nightmare On Elm Street. Mit He’s Back (The Man Behind The Mask) singt Alice sogar einen Song über den Killer Jason Voorhees aus Friday the 13th Part VI: Jason Lives. Die Horrorfilm-Ästhetik findet sich wieder in der Tourproduktion zu Raise Your Fist And Yell (1987), weswegen es in England und Deutschland Ärger und teilweise Zensur gibt. In London entgeht Cooper nur knapp dem Tod, als der Trick mit dem Galgen um ein Haar schief geht.

Zeitsprung: Am 7.4.1988 hängt sich Alice Cooper beinahe selber auf.

Platinregen

Mit Trash schießt Cooper 1989 dann durch die Stratosphäre. Die Platte verkauft sich dank der Megasingle Poison millionenfach. Musikalisch klingt das alles wie der Hard Rock der Zeit, also nach Bon Jovi, Aerosmith und Kiss. Was vielleicht daran liegt, das alle die gleichen Songwriter nutzen, vor allem Desmond Child. (Die Post, die der Mann von der GEMA bekommt, würden wir gerne mal sehen.) Damals ist natürlich auch Stammgast auf MTV. Auf Hey Stoopid (1991) trifft sich die A-Liga der Szene: Slash, Ozzy, Joe Satriani, Steve Vai und Nikki Sixx spielen, singen und schreiben alle mit. Coopers Kurzauftritt im Film Wayne’s World geht in die Rock-Folklore ein: „Wir sind unwürdig!“

Die Neunziger lässt Alice Cooper in Sachen Alben locker angehen, tourt aber weiter weltweit. Zwischen 1994 und 2017 veröffentlicht er acht weitere Platten, die sehr unterschiedlich ausfallen. Von einem comichaften Konzeptwerk (The Last Temptation, 1994) über düsteren Industrial-Metal (Brutal Planet, 2000) bis zu buntem Spaßrock (Dirty Diamonds, 2005 und Welcome 2 My Nightmare, 2011) ist alles dabei. Lobenswert, denn das hält die Sache interessant. 2017 erscheint das gelungene Paranormal, mit dem Cooper an seine Siebziger-Phase anknüpft und sogar teilweise von seiner ursprünglichen Band begleitet wird; 2021 folgt Detroit Stories.

Und sonst so? Alice Cooper ist ein leidenschaftlicher Golfer und gilt als Gentleman. Seit 1976 (!) führt der gläubige Christ eine Ehe mit der Tänzerin Sheryl Goddard, die beiden haben drei Kinder. Von seiner Bühnenfigur „Alice“ spricht er grundsätzlich in der dritten Person. Und die beiden haben anscheinend noch eine Menge vor…

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Zeitsprung: Am 22.11.1992 hilft Alice Cooper zwei Hausbesitzern.

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