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Popkultur

Keith Richards über die Beatles: Alter Zwist in neuem Gewand

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Wer ist größer: Die Beatles oder die Rolling Stones? Welche der beiden Bands bedeutender? Diese Fragen werden immer wieder gestellt und im Handumdrehen finden sich zwei Lager unter den Anhängern. Die einen verehren die Beatles, die anderen die Stones. Stöbert man ein bisschen in Kommentaren zu diesem Thema wird deutlich, dass sich an dieser Haltung auch gut 45 Jahre nach der Trennung der Beatles nicht viel verändert hat.


Schaut euch hier einen Live-Konzert-Mitschnitt der Beatles an:

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Beispielhaft haben wir zwei Kommentare zu einem Spiegel Online Forum Eintrags ausgewählt, der fragt, ob die Stones die größte Band der Welt seien.

„Die Beatles gehören eher in die Abteilung Pop teilweise sogar Schlager, denn eine Edelschnulze wie z.B. Yesterday ist ja schließlich nichts anderes als ein Schlager. Kein Beatlessong hat auch nur annähernd für die rebellischen 60ziger jene Bedeutung gehabt wie Satisfaction, wobei dieser Song ohnehin wie zweiter kein dafür steht, was Rock`nRoll eigentlich ist“ – schreibt Xircusmaximus. Worauf ein Kommentar von ObackoBarama nicht lange auf sich warten lässt: „Beatles waren einfach bedeutender. Weltweit gesehen sind die Beatles weit populärer als RS und auch von der musikalischen her, hatten sie mehr Einfluß auf die nachkommenden Bands und Musiker als RS. Wenn “Yesterday” ein Schlager ist, dann ist “Angie” auch einer.“


Schaut euch hier eine Live Version von Satisfaction im Hyde Park 1969 an:


 

So viel zu den Fans. Jetzt hat sich Keith Richards in einem BBC Interview ebenfalls zu Wort gemeldet und verleiht dem Zwist wieder neuen Auftrieb. Die Beatles haben einen netten Sound, doch Live haben sie es schlicht nicht drauf gehabt.



Nach ihrem letzten Konzert 1966 ließen die Fab Four verlauten, dass sie aufgehört haben Live zu spielen. Der Grund: Die Fans kreischen so  laut, dass sie sich nicht mehr hören konnten auf der Bühne. Keith Richard hat 1968 die Freundschaft mit den Beatles beendet, als diese nach Indien zu ihrem Guru Maharishi Mahesh Yogi gegangen sind.

“Er war ein verdammter Manipulator, der sie nur ausgenutzt hat. Aber man muss überlegen, was es damals hieß, bei den Beatles zu sein. Sie wollten einfach nur jemand anderes sein, sie wollten nicht mehr Gott sein, also haben sie alles auf diesen Maharishi gesetzt“ – befand Richards.

Am 23. Juli, um 21 Uhr feiert eine neue Dokumentation über Keith Richards in der BBC Premiere. Wir hatten vor einiger Zeit bereits darüber berichtet und euch einen ersten Trailer präsentiert. Den Artikel findet ihr hier.


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