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Roxette-Sängerin Marie Fredriksson ist tot!

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Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Eine Legende der Popmusik erliegt ihrem langen Krebsleiden: Die Roxette-Sängerin Marie Fredriksson ist im Alter von 61 Jahren gestorben.

von Björn Springorum

Eine der größten, erfolgreichsten und charakteristischsten Stimmen der schwedischen Musikwelt ist für immer verstummt: Marie Fredriksson, Sängerin des Pop-Duos Roxette, ist im Alter von 61 Jahren verstorben, wie das Management der Band bestätigt. Die letzte 17 Jahre kämpfte sie erbittert, leidenschaftlich und mit aller Macht gegen ihr Krebsleiden an. Jetzt hat sie diesen Kampf verloren.

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Wie ihre Managerin Marie Dimberg mitteilte, verstarb die Künstlerin mit den charakteristisch kurzen blonden Haaren bereits am Montagmorgen. „Mit großer Trauer müssen wir mitteilen, dass eine unserer größten und beliebtesten Künstlerinnen von uns gegangen ist”, schreibt Dimberg in einem offiziellen Statement. In derselben Mitteilung baten ihr Ehemann Mikael Bolyos und ihre Kinder Josefin und Oscar um Respekt und Ruhe für ihre Trauer. Auch die Beisetzung Fredrikssons soll in der Stille des engsten Familienkreises stattfinden.

 

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Auch wenn diese Meldung nicht gänzlich überraschend kommt, so ist sie doch ein Schock. 2002 hatte man einen Hirntumor bei ihr diagnostiziert, auch danach trat sie noch live mit Roxette auf. 2016 dann der Schicksalsschlag: Der Krebs sei unheilbar, von weiteren Touren wurde ihr dringend abgeraten. Eine Welttournee war damals abgesagt worden.

„Danke Marie, danke für alles“

1986 gegründet, wuchsen Roxette schnell zu einer der international erfolgreichsten Bands Schwedens heran. Ihr zweites Album Look Sharp! und der Hit The Look ermöglichten ihnen den Durchbruch und einer weltweite Karriere, wie sie vor ihnen eigentlich nur ABBA hinlegten. 75 Millionen verkaufte Tonträger, viermal an der Spitze der US-Charts, Hits wie It Must Have Been Love oder Joyride auf der ganzen Welt. 2016 erschien Good Karma, das zehnte und letzte Studioalbum des Power-Duos. Der optimistische Titel sollte sich für Fredriksson nicht bewahrheiten. Die Musikwelt trauert um eine der ganz großen, um die Stimme einer ganzen Generation.

Auch ihr Kollege und enger Freund Per Gessle hat sich inzwischen zu Wort gemeldet. „Die Zeit vergeht so schnell“, schreibt er. „Es ist noch gar nicht lange her, da verbrachten wir Tag und Nacht in meiner winzigen Wohnung in Halmstad, hörten die Musik, die wir liebten und träumten die unmöglichsten Träume. […] Danke Marie, danke für alles. Du warst eine Ausnahmemusikerin, eine Meisterin der Stimme, eine unglaubliche Performerin. Danke, dass du meine schwarzweiße Songs in den wunderschönsten Farben ausgemalt hast.“ Auch wir verneigen uns einer Künstlerin, wie es sie nur wenige gibt. Ruhe in Frieden, Marie.

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Crazy Train: Katze singt Intro des legendären Songs von Ozzy Osbourne

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Titelfoto: Aaron Rapoport/Corbis/Getty Images

Im Internet ist man nie sicher vor dem nächsten Katzenvideo. In unserer heutigen Geschichte singt ein Vierbeiner das Intro von Ozzy Osbournes Crazy Train — und geht damit auf TikTok viral.

Hier könnt ihr euch das Album Blizzard Of Ozz von Ozzy Osbourne anhören:

Der Crazy Train brachte zu Beginn der Achtziger Ozzy Osbournes Solokarriere ins Rollen. In England landete der erste Alleingang des „Prince Of Darkness“ zwar nur auf Platz 49 der Charts, doch in den Vereinigten Staaten eroberte das Stück die Top Ten. Mehr als vier Platinauszeichnungen wurden dem Song über die Jahrzehnte zuteil. Nun gibt es die Nummer auch in einer TikTok-Katzen-Version.

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Ozzy oder Fliegeralarm?

Als Grundlage für den Clip dient die Aufnahme einer Katze, die in ein Mikrofon miaut. Der Text dazu: „Fliegeralarm“. Etwa zwölf Millionen Nutzer*innen schauten sich das Video an und die Katzenlaute zogen ihre Kreise. Nutzer @kparz kam schließlich auf die Idee, den Anfang von Ozzy Osbournes Crazy Train mit dem „Fliegeralarm“ zu kombinieren — und landete damit einen Hit.

@kparz #duet with @narutobravoo ♬ original sound – Narutobravoo

So richtig lustig wird es bei TikTok ja oft erst in der Kommentarspalte. Das gilt auch für die Ozzy-singende Katze. „Fuzzy Osbourne“ schreibt ein Nutzer, „Ich habe gehört, sie hat einen Plattenvertrag“ ein anderer. Eine Nutzerin verlangt: „Ja, aber ich möchte auch Welcome To The Jungle hören …“ Das nächste Video mit Katzenbeteiligung hat Nutzer @kparz tatsächlich bereits hochgeladen. Diesmal spielt er im Hintergrund ein paar Led-Zeppelin-Riffs:

@kparz #duet with @narutobravoo #cat #duet #lespaul #ledzeppelin #music #fyp ♬ original sound – Narutobravoo

Ob wir uns in der Zukunft auf weitere Katzen-Hits freuen dürfen?

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Katze wird zum Internet-Hit — weil sie angeblich aussieht wie Freddie Mercury

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Stadionhymne: Scorpions lassen neue Single „Rock Believer“ hören!

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Foto: Daniel Knighton/Getty Images

Hannovers harte Helden bringen sich so langsam in Stellung für ihr neues Album Rock Believer. Jetzt haben die Scorpions ihre neue Single daraus veröffentlicht – eine archetypische Stadionhymne.

 von Björn Springorum

Virus hin oder her: 2022 soll das Jahr der Scorpions werden. Neues Album, Residency in Las Vegas, neue Welttournee, neue Hymnen pursten Hanover-Rocks. Passend zum Einstieg in die neue Woche gibt es deswegen jetzt auch den zweiten Vorgeschmack auf die kommende Platte Rock Believer – den Titeltrack, der für die großen Arenen gemacht wurde. Wer ihn schon mal zuhause warmhören will, kann das aber natürlich auch tun:

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Nach Peacemaker ist Rock Believer die zweite Single aus dem gleichnamigen 19. Studioalbum der Scorpions. Recht simpel im Takt gehalten, ist der Refrain dafür eine umso monumentalere Angelegenheit: Scream for me, screamer, singt Klaus Meine leidenschaftlich, I’m a rock believer like you. Just like you. Man hat schon schlechter mitgegrölt.

Rückkehr zu den Scorpions-Wurzeln

Für die Band ist der Song ein „fundamentales Bekenntnis zum Rock’n’Roll“ und somit die perfekte Einstimmung auf den 25. Februar 2021, wenn Rock Believer dann endlich erscheinen wird – sieben lange Jahre nach dem letzten regulären Album Return To Forever. Laut Klaus Meine ist das neue Album eine „Rückkehr zu unseren Wurzeln. Wir wollten die ursprüngliche Scorpions-DNA wieder reaktivieren – große Riffs, starke Melodien. Wir haben versucht, das Live-Gefühl ins Studio zu bringen und waren bei den Aufnahmen zu fünft im selben Raum.“

Rock Believer wird bekanntlich das erste Scorpions-Album mit Motörhead-Zeitmesser Mikkey Dee an den Drums sein. Meine begeistert: „Mikkey Dee ist wie ein Frischekick für uns. Es macht riesigen Spaß mit ihm.“ Bald werden wir uns hoffentlich auch auf den Bühnen davon überzeugen können.

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Zeitsprung: Am 31.8.1948 rockt Rudolf Schenker von den Scorpions los.

 

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Judas Priest: Jetzt doch zu fünft auf Tour!

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Foto: Ethan Miller/Getty Images

Erst hü, dann hott: Nachdem Judas Priest erst vergangenen Montag verkündeten, ohne Andy Sneap auf Tour gehen zu wollen, kommt jetzt schon die Kehrtwende. Wenn sich die Herren dann bitte mal entscheiden würden…?

 von Björn Springorum

Man könnte ja meinen, dass man irgendwann in seinem Leben eine gewisse Reife erreicht hat, was Entscheidungsprozesse angeht – auch oder vor allem als Band, die dieses Jahr ihren mehrfach verschobenen 50. Geburtstag feiern will. Pustekuchen: Bei Judas Priest scheint man derzeit gar nicht zu wissen, was man eigentlich will. Erst vergangenen Montag (10. Januar 2022) überraschte, verwirrte und erzürnte man die Fans mit der Botschaft, zu viert auf Tour gehen zu wollen. Konkret also ohne Gitarrist Andy Sneap, der seit 2018 Glenn Tipton ersetzt und derzeit das kommende Priest-Album produziert.

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Andy Sneap ist wieder drin

Judas Priest ohne den ikonischen Twin-Guitar-Sound, der den Heavy Metal maßgeblich beeinflusste? Schwer vorstellbar. Entsprechend groß war der Aufschrei. So groß, um genau zu sein, dass Judas Priest ihre merkwürdige Entscheidung noch vor Ablauf der Woche revidierten. In einem neuen Statement heißt es jetzt nämlich: „Hallo Metal-Maniacs, nach allem, was in den letzten Tagen so passiert ist, haben wir uns als Band einstimmig dazu entschlossen, unsere Live-Shows in unveränderter Besetzung mit Rob, Ian, Richie, Scott, Andy und, so gut er kann, Glenn zu spielen. Wir sehen ins in Kürze, wenn wir 50 stahlharte Jahre Judas Priest gemeinsam feiern werden.“

Damit sind natürlich Rob Halford, Ian Hill, Richie Faulkner, Scott Travis und Glenn Tipton gemeint. Die Besetzung also, die auch die letzten Jahre live unterwegs war. Damit versucht die Band ganz offensichtlich, die Wogen zu glätten. In den vergangenen Tagen waren viele kritische Stimmen laut geworden, die unter anderem die Rückkehr von K.K. Downing forderten. Bleibt jetzt zu hoffen, dass sich die Herren dann endlich mal erschienen haben. Und ihnen das Virus keinen Strich durch die Rechnung macht.

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Zeitsprung: Am 9.10.1978 lassen Judas Priest die „Killing Machine“ los.

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