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Popkultur

Donald Trumps Musikgeschmack: Warum Neil Young, Bruce Springsteen & Co. bei ihm und seinen Fans so beliebt sind

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Donald Trump
Foto: Andrew Spear/Getty Images

Sie wehren sich vehement gegen die Nutzung ihrer Songs, stehen parteipolitisch meist für das genaue Gegenteil. Warum sind Künstler*innen wie Bruce Springsteen, Neil Young & Co. bei Donald Trump und seinen Anhänger*innen dennoch so beliebt – obwohl sie sich gerne und oft explizit gegen den US-Präsidenten positionieren?

von Markus Brandstetter

Der Präsidentschaftswahlkampf in den USA neigt sich dem Ende zu. Natürlich gehörte dazu auch der passende Soundtrack. Gerade bei Großveranstaltungen greifen sowohl Demokrat*innen als auch Republikaner*innen gerne auf bekannte und dem Anlass entsprechende Pop- und Rockmusik zurück. Doch längst nicht alle Künstler*innen sind begeistert über die Nutzung ihrer Werke.

Vor allem US-Präsident Donald Trump geriet in den letzten Jahren oft von Musiker*innenseite ins Kreuzfeuer der Kritik und wurde dazu aufgefordert, damit aufzuhören, ihre Stücke zu nutzen. Einige Beispiele von Künstler*innen, die sich unglücklich über Trumps Vereinnahmung zeigten: The Rolling Stones, Neil Young, Twisted Sister, R.E.M. und Queen. Auch Bruce Springsteen, dessen Stücke auf den ersten Blick wie gemacht für Einsätze bei Großveranstaltungen sind, kritisierte Trump und dessen Politik mehrfach.

Springsteen kennt diesen Ärger: 1984 wehrte er sich gegen die Verwendung seines Stücks Born In The U.S.A. bei der Wiederwahl-Kampagne des damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan. Es sollte für Springsteen längst nicht der einzige Vorfall dieser Art bleiben.

Trumps alter Freund Dee Snider

Für Trump war es 2016 allerdings kein Springsteen-Song, sondern einer von Twisted Sister, den er zu seinem Wahlkampf-Credo erkoren hatte: das Stück We’re Not Gonna Take It – einen besseren Protestsong gegen das von Trump verhasste US-Polit-Establishment kann man sich schließlich kaum vorstellen. 2014 hatte Snider den Song noch bei einem Fundraiser der Foundation von Eric Trump gesungen. Mit ihm auf der Bühne: die Trump-Familie, inklusive Sniders ehemaligem Freund Donald, von dem er sich erst während der Präsidentschaft distanzierte.

Snider erklärte, Trump im Vier-Augen-Gespräch gebeten zu haben, den Song nicht als Kampagnensong zu verwenden. Der lenkte ein. Vielerorts wurde allerdings berichtet, dass Snider dem ehemaligen Präsidentschaftskandidaten zuvor explizit erlaubt haben soll, das Stück zu verwenden.

Trump und seine Bewunderung für Neil Young

Auch Neil Young war mit seinem Stück Rockin’ In The Free World Dauergast in Trumps Wahlkampf-Playlist. Kein Wunder: Trump zeigte sich in der Vergangenheit als großer Bewunderer der kanadischen Rock-Legende. 2008 sprach der heutige US-Präsident mit dem Rolling Stone über Young: „Er hat etwas ganz Besonderes. Seine Stimme ist perfekt und tief bewegend. […] Ich glaube, das ist wichtiger als sein Spiel, denn es gibt so viele großartige Musiker*innen – aber es gibt diese Stimme nur einmal. Was immer zur Hölle ‘es’ auch ist, er hat es.“

Young forderte mehrfach Trump auf, sein Stück Rockin’ In The Free World – das entgegen Trumps augenscheinlicher Interpretation alles andere als eine Lobeshymne auf die „Great Nation“ ist – nicht mehr auf Wahlkampfveranstaltungen zu verwenden. Trump konterte: Er veröffentlichte ein Bild eines Besuchs von Young bei Trump (damals noch nicht Präsident) und nannte den Musiker „scheinheilig“.

2016 schien Young seine Meinung zwischenzeitlich geändert zu haben und erklärte, kein Problem mit einer Nutzung zu haben. Später schien es sich der Musiker dann aber doch wieder anders überlegt zu haben. „Rechtlich gesehen darf er das“, erklärte Young 2018, „aber es widerspricht meinen Wünschen.“ Der Präsident leistete Youngs Bitte ohnehin nicht folge. Dieser zeigte sich verärgert. „Jedoch hat er sich dazu entschieden, nicht auf meine Forderung zu hören – genau so, wie er sich dazu entscheidet, die vielen Amerikaner*innen zu ignorieren, die ihn auffordern, aufzuhören mit seinen ständigen Lügen, seinen Beleidigungen und Schikanen, seiner gefährlichen, verunglimpfenden und hasserfüllten Rhetorik.“

Axl Rose über „Anti-Trump-Musik“

Axl Rose empörte sich 2018, dass Trump Musik von Leuten verwendet, die ganz klar gegen ihn sind und meinte, dass Trump-Unterstützer*innen nicht verstünden, dass sie Anti-Trump-Musik hören – oder dass es ihnen egal sei. Es trifft in vielen Fällen wohl das Letztere zu. Außerdem ist auch Axl Roses Idee einer „Anti-Trump-Musik“ per Definition fragwürdig. Die meisten Songs, die Trump in seiner Polit-Karriere bisher verwendete, entstanden lange bevor er ein Amt bekleidete – und viele Musiker*innen noch kein Problem mit dem Geschäftsmann und Milliardär Trump hatten.

Trump hält „November Rain“ von Guns N’ Roses für das großartigste Musikvideo aller Zeiten

Auch wenn man es durchaus so sehen kann, dass Rock’n’Roll schon von seinem Naturell her sozialkritisch sein muss, ist er in den meisten Fällen eben nicht per se parteipolitisch. Ein Song über Freiheit, Selbstermächtigung oder Veränderung kann potenziell von jedem für sich vereinnahmt werden, der/die dieses Schlagwort für sich (und seine/ihre Kampagne) beansprucht. Das kann Musiker*innen gefallen – in den meisten Fällen können sie legal wenig dagegen unternehmen. Bei Trump-Wähler*innen scheint es so zu sein, dass ihnen die parteipolitische Gesinnung der Urheber*innen ihrer Lieblingssongs streckenweise egal ist – oder sie zumindest zwischen Musik und Musiker*in trennen. Genauso, wie wohl auch Wähler*innen der Demokraten Musik von Menschen hören, die nicht so wählen wie sie.

Born In The U.S.A.

Bruce Springsteen ist im US-amerikanischen Rock wohl ein Sonderfall. Springsteen, der Prototyp des ur-amerikanischen, hemdsärmeligen Rockers, steht für eine Idee des (wenngleich wohl mittlerweile veralteten) Amerikanischen Traums, die ganz parteiunabhängig funktioniert. Er und seine Stücke sprechen für den einfachen Fabrikarbeiter, für die Kellnerin im Diner, den Mechaniker in der Vorstadtgarage. Er singt über die Verzweiflung, das Mühsal und die Wut des Arbeiters, mit der sich viele identifizieren können –  auch und speziell Wählerschichten, die in Trump eine Alternative zum „bestehenden System“ sahen und das immer noch tun. Springsteen ist Projektionsfläche, Sprachrohr des „kleinen Mannes“ – und das ist selbst in gespaltenen Zeiten wie diesen eben universeller und größer als Parteipolitik.


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Interview mit Public Enemy: „Wenn Trump wiedergewählt wird, stürzen wir in den Faschismus“

Popkultur

Zeitsprung: Am 6.2.1998 kommt Falco bei einem Autounfall ums Leben.

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Anekdoten, Jubiläen und wilde Geschichten: Was an diesem Tag in der Welt der Musik passiert ist, lest ihr täglich in unserem Zeitsprung. Heute: 6.2.1998.

von Christof Leim

“Österreichs einzigen Popstar von Weltrang” hat ihn einmal jemand genannt: Hans Hölzel alias Falco. Am 6.2.1998 stirbt er bei einem Autounfall in Übersee.

Hier könnt ihr euch die Greatest Hits von Falco anhören:

Falco kommt als Johann „Hans“ Hölzel 1957 in Wien zur Welt. Schon früh wird eine hohe musikalische Begabung und sogar ein absolutes Gehör festgestellt. Anfangs spielt er Gitarre, später dann Bass in Jazz-Bands. Ein Musikstudium am Wiener Konservatorium lässt er nach einem Semester links liegen, um „richtiger Musiker“ zu werden. Anfang und Mitte der Achtziger fährt Falco dann fette Erfolge ein mit Songs wie Der Kommissar und Jeanny. Rock Me Amadeus schaffte es sogar als einziges deutschsprachiges Lied an die Spitze der US-Charts. In den Neunzigern wird es jedoch sehr still um den Musiker.

Kurz vor der musikalischen Rückkehr

Doch 1998 nimmt er ein neues Album namens Out Of The Dark (Into the Light) auf. Angeblich hört er es vor seinem Tod über eine Stunde in seinem Auto, um die Reihenfolge der Songs zu bestimmen. Damals hält er sich gerade in Dominikanischen Republik auf. Gegen 16:40 Uhr an jenem 6. Februar verlässt der Sänger ein Restaurant namens Turist Disco, das an einer Straße zwischen den Städten Villa Montellano und Puerto Plata liegt. Als er vom Parkplatz fährt, kracht ein Reisebus ungebremst mit 100 km/h in seinen schwarzen Mitsubishi Pajero-Geländewagen. Der Musiker stirbt sofort, zwei Wochen vor seinem 41. Geburtstag. 

Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass Falco nicht nur mit einem Blutalkohol von 1,5 Promille unterwegs war, sondern auch Kokain und Cannabis konsumiert hatte. Ein tragisches Ende für „Österreichs einzigen Popstar von Weltrang“, wie einmal genannt wurde. Out Of The Dark (Into the Light) erscheint am 27. Februar 1998, drei Wochen nach seinem Tod, und erreicht in Deutschland, Österreich und der Schweiz die obersten Plätze der Charts.

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Zeitsprung: Am 29.3.1986 landet Falco auf Platz eins der US-Charts

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Popkultur

Zeitsprung: Am 5.2.1935 kommt Alex Harvey zur Welt.

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Foto: Evening Standard/Hulton Archive/Getty Images

Anekdoten, Jubiläen und wilde Geschichten: Was an diesem Tag in der Welt der Musik passiert ist, lest ihr täglich in unserem Zeitsprung. Heute: 5.2.1935.

von Timon Menge und Christof Leim

Besonders geradlinig verläuft die Karriere von Alex Harvey und seiner Sensational Alex Harvey Band nicht. Dennoch gehört der schottische Musiker zu den bekannteren Gesichtern der britischen Rockmusik der Siebziger. Heute hätte er Geburtstag gefeiert. 

Hier könnt ihr euch die größten Hits von Alex Harvey anhören: 

Das Licht der Welt erblickt Alexander James Harvey am 5. Februar 1935 in einem Arbeiterstadtteil von Glasgow. Bevor er seinen Weg als professioneller Musiker einschlägt, jobbt er unter anderem als Kellner und als Dachdecker. Zeitweise graviert er sogar Grabsteine. Zu Beginn der Fünfziger begeistert er sich für Dixieland-Jazz und Skiffle, bevor er ab 1954 selbst die Bühnenbretter betritt.

Im Vorprogramm der Beatles

Ab 1958 reist Harvey mit seiner Big Soul Band durch England und Deutschland. Schnell entwickelt er sich zu einem der Aushängeschilder der britischen R&B-Szene, obwohl er auch Rocksongs zum Besten gibt. So spielt er am 20. Mai 1960 mit seiner Big Beat Band im Vorprogramm von Johnny Gentle And His Group. Hinter dem Kürzel „His Group“ verbirgt sich niemand Geringeres als die späteren Beatles, die zu jener Zeit noch aus John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Stuart Sutcliffe und Tommy Moore bestehen. Es handelt sich um den ersten Termin einer siebentägigen Schottland-Tour.

Hier tourt Alex Harvey mit. Eigentlich heißen die Beatles zu jener Zeit aber noch The Silver Beetles. Wer hat George sofort erkannt?, Foto: Buchcover

Gegen Ende der Sechziger versucht er es als Solokünstler, doch der Durchbruch bleibt aus. Der folgt dann zu Beginn der Siebziger, nach einem kleinen Umweg als Session-Musiker für die Londoner Inszenierung des Musicals Hair. Denn jetzt gründet er die Sensational Alex Harvey Band.

Die großen Erfolge

Mit der Gruppe bleibt Harvey während der gesamten Siebziger erfolgreich, steigt von 1976 bis 1978 allerdings kurzzeitig aus. Schon auf dem Debüt Framed (1972) liefert die Band Granaten wie Midnight Moses und den Titelsong Framed aus der Feder des Songschreiber-Duos Jerry Leiber und Mike Stoller ab. Zeitgleich erobert der Glam Rock das Vereinigte Königreich und später auch den Rest Europas. Harvey und seine Mitmusiker greifen den Stil auf. So entdeckt er zu jener Zeit sein legendäres, schwarz-weiß-gestreiftes Shirt. Gitarrist Zal Cleminson setzt noch einen drauf und tritt in Pantomime-Schminke und gelb-grünem Overall auf.

Mit einer Coverversion des Tom-Jones-Songs Delilah landet die Band 1975 einen Top-Ten-Hit, auch der Song The Boston Tea Party (1976) feiert große Erfolge. 1978, kurz nach Harveys Rückkehr, erscheint mit Rock Drill das letzte Album der Band. Im Anschluss veröffentlicht er zwei weitere Soloplatten und geht ab 1979 wieder auf Tour. Doch leider stirbt Alex Harvey am 4. Februar 1982 einen Tag vor seinem 47. Geburtstag an Herzversagen. Er hinterlässt zwei Söhne, einen aus jeder seiner beiden Ehen.

Zeitsprung: Am 9.1.1975 endet die Geschichte der Beatles offiziell

 

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Popkultur

10 Songs von Alice Cooper, die man kennen sollte

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Alice Cooper
Foto: Grant Lamos IV/Getty Images

Schock-Schminke, Schauer-Schlangen und schreckenerregende Songtexte: Alice Cooper hat den Schockrock zwar nicht erfunden, doch er hat ihn als erster auf die Spitze getrieben. Seit knapp 60 Jahren steht er nun auf der Bühne. Diese zehn Songs gruseln uns bis heute — auf die gute Art!

von Timon Menge

Hier könnt ihr euch einige der besten Songs von Alice Cooper anhören:

Ob Vincent Damon Furnier schon bei seiner Geburt am 4. Februar 1948 geschminkt war, ist nicht überliefert — doch wir gehen davon aus. Die Geschichte seiner ersten großen Band Alice Cooper reicht bis ins Jahr 1964 zurück. „In der Highschool haben uns alle gehasst“, erinnert er sich in einem Interview mit der Schweizer Illustrierten. „Sehr lange Zeit mochte uns wirklich niemand.“ Das ändert sich Anfang der Siebziger, denn mit ihrer Single I’m Eighteen gelingt Alice Cooper der Durchbruch. In Windeseile erobert die Gruppe die Musikwelt; ab Mitte der Siebziger spielt Furnier seine Rolle als Alice Cooper solo weiter. „Ich wollte einen Charakter spielen, der so ist, wie ich mir den besten Rockstar aller Zeiten vorstelle“, erzählt er. „Also habe ich Alice so kreiert, wie ich das wollte: ein bisschen böse, lustig, total gruselig, aber auch elegant. Alice ist mein allerliebster Rockstar.“ Unserer auch! Das sind seine zehn besten Songs.

1. I’m Eighteen (1970)

„I’m eighteen and I like it“ — Selten wurde die Volljährigkeit mit mehr Begeisterung besungen. Ursprünglich handelte es sich bei I’m Eighteen um eine achtminütige Jam-Session, doch Produzent Bob Ezrin überredete Alice Cooper dazu, den Song auf drei Minuten einzudampfen. Zum Glück — acht(zig)minütige Jam-Sessions gab es in den Sechzigern nun wirklich genug.

2. Under My Wheels (1971)

Bei Under My Wheels handelt es sich um die erste Single vom vierten Alice-Cooper-Album Killer (1971). Seitdem hat er das Stück auf wirklich jeder(!) Tour zum Besten gegeben, weshalb Under My Wheels Platz drei von Coopers meistgespielten Live-Songs belegt. 1988 nahm Cooper die Nummer übrigens noch einmal auf, und zwar mit Guns N’ Roses. Im Gegenzug ist Cooper auch in The Garden von Use Your Illusion I zu hören.

3. School’s Out (1972)

Keinen Song hat Alice Cooper häufiger live gespielt: Mehr als 2.900(!) Mal war School’s Out auf den Konzerten des Schockrockers zu hören, also quasi acht Jahre lang jeden Tag einmal. Dass Cooper und sein Publikum so viel Freude an dem Stück haben, überrascht nicht. Schließlich hat er selbst einmal gesagt: „Die beiden schönsten Zeiten des Jahres sind der Weihnachtsmorgen und der Beginn der Sommerferien.“

4. No More Mr. Nice Guy (1973)

Wer hinter diesem Titel Autobiografisches vermutet, ist auf dem richtigen Weg. In No More Mr. Nice Guy beschäftigt sich Cooper mit den Reaktionen der Kirchengruppe seiner Mutter auf seine mitunter okkult-gruseligen Bühnenauftritte. „Jetzt gibt es keinen Weg zurück“, meint er mit dem Titel. Gut so! Was hätten wir in den vergangenen Jahrzehnten bloß ohne unsere Tante Alice gemacht.

5. He’s Back (The Man Behind The Mask) (1986)

Ganze 13 Jahre liegen zwischen dem vierten und dem fünften Song unserer Liste. 13 Jahre, in denen Alice Cooper erfolgreich solo durchstartete, aber auch heftig abstürzte. An manche seiner Alben aus den Achtzigern kann er sich aufgrund seines Drogen- und Alkoholkonsums noch nicht einmal erinnern. Dieser Titel passt also zu seinem Mini-Comeback 1986 — und zum Soundtrack des Films Freitag der 13. Teil VI – Jason lebt.

6. Poison (1989)

Wann immer es um die größten Rockhymnen aller Zeiten geht, darf dieser Song nicht fehlen. In den Achtzigern hatte sich Alice Cooper durch seine Alkohol- und Drogeneskapaden beinahe selbst ins Aus geschossen, doch mit seinem 18. Studioalbum Trash gelang ihm der große Sprung zurück in den Mainstream. Bis heute handelt es sich um seine erfolgreichste Platte — und das nicht zuletzt aufgrund großer Hits wie Poison.

7. Bed Of Nails (1989)

Auch Bed Of Nails stammt von Coopers Über-Album Trash und geriet gleich hinter Poison zum zweiterfolgreichsten Song der Platte. Komponiert hat Cooper das Stück zusammen mit seinem Ex-Bassisten Kane Roberts, seinem Produzenten Desmond Child sowie mit Diane Warren, die nicht nur für Rockgrößen wie Elton John, Tina Turner und Aerosmith tätig war, sondern auch für Popstars wie Whitney Houston und Britney Spears.

8. Hey Stoopid (1991)

Hey Stoopid gehört nicht nur zu Alice Coopers berühmtesten Songs, sondern der Meister des Schockrock begrüßte für das Stück auch jede Menge Gaststars im Studio. Slash, Ozzy Osbourne, Steve Vai, Joe Satriani: Sie alle geben sich in der Nummer die Klinke in die Hand und unterstützen ihren Kumpel Alice bei seinem Rock’n’Roll-Auftrag. Die Botschaft des Songs: „Hey Dummerchen, lass das mit den Drogen doch einfach sein …“.

9. Snakebite (1991)

Wie oft Alice Cooper im Lauf seiner jahrzehntelangen Karriere von Schlangen gebissen wurde, können wir nicht mit Sicherheit sagen. Doch wir wissen, dass es sich bei Snakebite um einen seiner allerbesten Songs handelt! Inhaltlich ist die Nummer quasi vertonter Machismo. „My face is tattooed in your shoulder / Your name is scratched into my bike“, singt Cooper darin. Na dann …

10. Feed My Frankenstein (1991)

Wer den Rockfilmklassiker Wayne’s World kennt, liebt bestimmt auch Feed My Frankenstein von Alice Cooper. Vor der legendären „Wir sind unwürdig!“-Szene besuchen die beiden Chaoten Wayne und Garth in dem Streifen nämlich ein Konzert des Schockrockers und kommen in den Genuss seiner damals brandneuen Single. Heute gehört die Nummer zu Coopers späten Klassikern — aus gutem Grund!

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Sechs Anekdoten, die nur aus dem Leben von Alice Cooper stammen können

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