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Popkultur

Zeitsprung: Am 29.1.1978 gründet David Coverdale offiziell Whitesnake.

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"Anekdoten, Jubiläen und wilde Geschichten: Was an diesem Tag in der Welt der Musik passiert ist, lest ihr täglich in unserem Zeitsprung. Heute: 29.1.1978.

von Christof Leim

Neustart nach dem Höhenflug: David Coverdale versucht es nach wilden Jahren bei Deep Purple als Solokünstler. Erst als er Ende Januar 1978 eine richtige Band an den Start bringt, geht es voran. Dafür aber richtig. 

Hört das Whitesnake-Debüt Trouble:

Die Karriere von David Coverdale beginnt mit einem großen, unwahrscheinlichen Glücksfall: 1973 gehören Deep Purple zu den größten Rockbands der Welt. Trotzdem wählen sie ihn, den gänzlich unbekannten Sänger aus einer Kleinstadt in Yorkshire, als Nachfolger für Ian Gillan aus. Damit spielt Coverdale quasi über Nacht in der ersten Liga. Mit Deep Purple veröffentlicht er gleich in seinem ersten Jahr – 1974 – zwei Alben: Burn und Stormbringer. 1975 folgt Come Taste The Band, 1976 ist der Zauber schon wieder vorbei: Deep Purple brechen auseinander.

David Coverdale Mitte der Siebziger.

The White Snake Band

Eine Solokarriere kommt nicht so recht in Gang, die beiden Scheiben White Snake (1977) und Northwinds (1978) schlagen sich mittelmäßig. Doch Coverdale nimmt aus dieser Phase zwei wichtige Dinge mit: Den Namen für die Gruppe, die ihn wieder an die Spitze bringen wird, und die Musiker dazu. Ursprünglich sollte The White Snake Band um die Gitarristen Micky Moody und Bernie Marsden den Sänger nur auf seinen Solotouren begleiten. Doch David Coverdale macht eine richtige Band daraus und gibt im Januar 1978 die Gründung von Whitesnake bekannt. Das genaue Datum lässt sich nicht ohne weiteres verifizieren, unsere Quellen nennen den 29. Januar. So oder so: Glückwunsch!

Das erste Whitesnake-Album Trouble erschien im Oktober 1978.

Der Wechsel vom Solokünstler zur Band lohnt sich: Das erste vollständige Album Trouble erscheint schon im Oktober 1978. Mit Moody, Marsden und verschiedenen anderen Gitarristen schreibt Coverdale in den folgenden Jahren etliche Klassiker der Rockgeschichte, darunter Fool For Your Lovin‘ von Ready An‘ Willing (1980) und Here I Go Again von Saints & Sinners (1982).

Die Besetzung von Whitesnake ändert sich im Laufe der Jahre ständig, einzige Konstante bleibt David Coverdale. Auch der Stil variiert von Bluesrock zu MTV-kompatiblem Hardrock mit houchtoupierten Haaren. Das 1987 erschiene Whitesnake (oder Serpens Albus für den japanischen Markt) verkauft sich über acht Millionen Mal und markiert den kommerziellen Höhepunkt der Gruppe. David Coverdale und Whitesnake sind nach mehrfacher zwischenzeitlicher Auflösung heute noch aktiv und erfolgreich.

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