Join us

News

Dee Snider: AC/DC nehmen unveröffentlichtes Material von Malcolm Young auf!

Published on

Dee Snider
Foto: Dimitrios Kambouris/Getty Images

In Sachen AC/DC meldet sich so langsam jeder zu Wort, außer die Band selbst. Jetzt will auch Twisted-Sister-Titan Dee Snider wissen: Ja, AC/DC nehmen neue Songs auf, die Malcolm Young geschrieben haben soll.

von Björn Springorum

So langsam geben wir uns ja wirklich mit allem zufrieden, wenn es um AC/DC-News geht. So versessen sind wir auf endlich mal offizielle Neuigkeiten, da reicht schon die Reaktivierung ihrer Social-Media-Kanäle für eine nervös getippte Topmeldung. Neues Merchandise? Her damit! Jemand wurde irgendwo auf der Straße gesehen? Oh my God! Jetzt betritt auch Dee Snider die Gerüchteküche – mit jeder Menge neuer Zutaten. „Ich bin gerade Brian Johnson begegnet und er machte einen guten Eindruck“, twitterte der Twisted-Sister-Wischmop jetzt.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

„Highway To Hell“ wird 40: So hätte das Cover eigentlich aussehen sollen

Das sind gute Nachrichten. Und natürlich nicht nur für all jene, die sich nie so wirklich mit Axl Rose anfreunden konnten. Es kommt aber noch besser: Auf Twitter befragte man Snider dann gleich mal, ob er denn Näheres über die Arbeiten an einem neuen AC/DC-Studioalbum wisse, das ja Gerüchten zufolge dem verstorbenen Malcolm Young gewidmet werden soll. Und siehe da: Onkel Dee hat nichts gegen ein wenig Aufmerksamkeit und hatte natürlich eine Antwort parat: „Ruhe in Frieden, Malcolm Young. Doch alle vier überlebenden Mitglieder sind wieder zusammen und haben Songs aufgenommen, die Malcolm noch zu seinen Lebzeiten geschrieben hat. Malcolms Neffe Stevie Young wird ihn ersetzen, wie er das schon mehrfach getan hat. Näher ran kommt man nicht mehr ans Original.“

Warten auf Statement der Band

Nicht sicher ist hingegen, wann er Johnson getroffen haben soll. Vielleicht ja am 9. November, als er (ein wenig großspurig) mit einem „privaten Dinner mit drei der größten Rockstar-Frontmen der Welt“ angab. Wenn es nach uns geht, kann Mister Snider natürlich essen, was und mit wem er will. Wir wollen nur so langsam wissen: Stimmt das alles? Und wenn ja: Wann zum Henker kommt dann das neue Album?

Wenn das hier so weitergeht, müssen wir als nächstes wahrscheinlich den Hausmeister des Studios oder den Barista im Café schräg gegenüber ausquetschen. Aber keine Sorge: Wir würden es natürlich tun, um endlich an offizielle News zu kommen! Bei aller Geheimniskrämerei bleibt natürlich die berechtigte Frage, weshalb AC/DC nicht endlich mal eine offizielle Wortmeldung abgeben. Wollen sie nicht? Dürfen sie nicht? Es scheint zumindest spannend zu bleiben…

Zeitsprung: Am 6.1.1953 kommt AC/DC-Chef Malcolm Young auf die Welt.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

News

Judas Priest: Jetzt doch zu fünft auf Tour!

Published on

Foto: Ethan Miller/Getty Images

Erst hü, dann hott: Nachdem Judas Priest erst vergangenen Montag verkündeten, ohne Andy Sneap auf Tour gehen zu wollen, kommt jetzt schon die Kehrtwende. Wenn sich die Herren dann bitte mal entscheiden würden…?

 von Björn Springorum

Man könnte ja meinen, dass man irgendwann in seinem Leben eine gewisse Reife erreicht hat, was Entscheidungsprozesse angeht – auch oder vor allem als Band, die dieses Jahr ihren mehrfach verschobenen 50. Geburtstag feiern will. Pustekuchen: Bei Judas Priest scheint man derzeit gar nicht zu wissen, was man eigentlich will. Erst vergangenen Montag (10. Januar 2022) überraschte, verwirrte und erzürnte man die Fans mit der Botschaft, zu viert auf Tour gehen zu wollen. Konkret also ohne Gitarrist Andy Sneap, der seit 2018 Glenn Tipton ersetzt und derzeit das kommende Priest-Album produziert.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

Andy Sneap ist wieder drin

Judas Priest ohne den ikonischen Twin-Guitar-Sound, der den Heavy Metal maßgeblich beeinflusste? Schwer vorstellbar. Entsprechend groß war der Aufschrei. So groß, um genau zu sein, dass Judas Priest ihre merkwürdige Entscheidung noch vor Ablauf der Woche revidierten. In einem neuen Statement heißt es jetzt nämlich: „Hallo Metal-Maniacs, nach allem, was in den letzten Tagen so passiert ist, haben wir uns als Band einstimmig dazu entschlossen, unsere Live-Shows in unveränderter Besetzung mit Rob, Ian, Richie, Scott, Andy und, so gut er kann, Glenn zu spielen. Wir sehen ins in Kürze, wenn wir 50 stahlharte Jahre Judas Priest gemeinsam feiern werden.“

Damit sind natürlich Rob Halford, Ian Hill, Richie Faulkner, Scott Travis und Glenn Tipton gemeint. Die Besetzung also, die auch die letzten Jahre live unterwegs war. Damit versucht die Band ganz offensichtlich, die Wogen zu glätten. In den vergangenen Tagen waren viele kritische Stimmen laut geworden, die unter anderem die Rückkehr von K.K. Downing forderten. Bleibt jetzt zu hoffen, dass sich die Herren dann endlich mal erschienen haben. Und ihnen das Virus keinen Strich durch die Rechnung macht.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Zeitsprung: Am 9.10.1978 lassen Judas Priest die „Killing Machine“ los.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Continue Reading

News

Sorge um Sinéad O’ Connor: Sängerin nach Tod ihres Sohnes im Krankenhaus

Published on

Tim Mosenfelder/Getty Images

Eine Woche nach dem Tod ihres Sohnes wurde Sinéad O’ Connor in ein Krankenhaus eingeliefert — das berichtet unter anderem „CNN“. Die Sängerin hatte zuvor eine Reihe von besorgniserrengenden Tweets veröffentlicht, in denen sie andeutete, sich etwas antun zu wollen.

von Markus Brandstetter

O’Connor hatte in einem mittlerweile wieder gelöschten Twitter-Posting auf ihrer offiziellen Twitter-Seite geschrieben: „Ich habe beschlossen, meinem Sohn zu folgen. Es hat keinen Sinn, ohne ihn zu leben. Alles, was ich anfasse, mache ich kaputt. Ich bin nur wegen ihm geblieben. Und jetzt ist er weg“. Auch andere, ähnlich dramatischere Tweets versetzten Fans und Familie in Sorge.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

Entschuldigung bei Fans

Später entschuldigte sie sich bei ihren Fans für diese Äußerung und erklärte, medizinische Hilfe zu suchen. „Es tut mir leid. Ich hätte das nicht sagen sollen. Ich bin jetzt bei der Polizei auf dem Weg ins Krankenhaus. Es tut mir leid, dass ich alle verärgert habe. Ich bin ein Idiot“. Allerdings ging es später laut „CNN“ dann erneut besorgniserregend weiter: „Ich bin verloren ohne mein Kind und ich hasse mich selbst. Das Krankenhaus wird eine Weile helfen. Aber ich werde Shane finden. Dies ist nur eine Verzögerung“, so die irische Sängerin.

O’Connor trauert um ihren Sohn

O’Connors Sohn Nevi’im Nesta Ali Shane O’Connor hatte sich Anfang Januar das Leben genommen. Er hatte sich zuvor nach mehreren Selbstmordversuchen in stationärer Behandlung befunden, wurde allerdings die Tage vor seinem Tod vermisst. Zunächst hatte O’Connor ihren Sohn via Twitter angefleht, sich nichts anzutun.

Am 8. Januar 2022 verkündete die Musikerin die traurige Gewissheit über ihre sozialen Netzwerke: „Mein wunderbarer Sohn, Nevi’im Nesta Ali Shane O’Connor, das Licht meines Lebens, hat heute beschlossen, seinen irdischen Kampf zu beenden und ist nun bei Gott“, schreibt die Musikerin auf Twitter. „Möge er in Frieden ruhen und möge niemand seinem Beispiel folgen. Mein Kleines. Ich liebe dich so sehr. Bitte ruhe in Frieden“.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

„Der Triumph des Jazz“: Die musikalischen Einflüsse des Martin Luther King, Jr.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Continue Reading

News

Nirvana: „Nevermind“-Baby lässt nicht locker und reicht erneut Klage ein

Published on

Foto: Gie Knaeps/Getty Images

Nächste Runde im Streit um Nirvanas Nevermind-Cover: Erst vergangene Woche wurde seine Klage abgelehnt, jetzt reicht Spencer Elden schon die nächste ein. Ob die noch was bringt?

 von Björn Springorum

Wir erinnern uns: Voriges Jahr klagte Spender Elden die Band Nirvana vollkommen überraschend wegen Kinderpornografie an. Er wollte von jedem einzelnen Beklagten (darunter Dave Grohl, Krist Novoselic und Courtney Love) mindestens 150.000 Dollar Schadensersatz, außerdem sollte das ikonische Nevermind-Cover auf künftigen Wiederveröffentlichungen abgeändert werden. Erst letzte Woche wies ein kalifornischer Richter diese Klage vorerst zurück, räumte Elden aber als Deadline für eine angepasste Klage den 13. Januar 2022 ein.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

Die Klage wurde mal wieder abgeändert

Das ließ sich Spencer Elden natürlich nicht nehmen. Und macht so langsam aber sicher eine Posse daraus: Plötzlich ist in der Anklageschrift nämlich gar nicht mehr von Sexhandel die Rede – eine Anschuldigung, die schon letztes Jahr nur sehr schwer haltbar war. Nach wie vor gibt Elden aber an, dass die Band „Kinderpornografie absichtlich zu Marketingzwecken genutzt hat“ und mit seinem Foto für Nevermind bis heute viele Millionen Dollar verdient hat.

Es ist nicht das erste Mal, dass Spencer Elden seine Klage modifiziert. Das ist nicht unüblich, trägt aber nicht unbedingt zur Glaubwürdigkeit des Klägers bei – zumal das Nevermind-Cover-Model in den vergangenen Jahren das berühmte Foto immer wieder mit Gusto nachgestellt hat und offenkundig stolz auf seine Rolle in der Popkultur war oder ist. Mehrfach erwähnte er zudem in Interviews, wie enttäuscht er ist, dass alle außer ihm mit diesem Album säckeweise Geld verdient haben. Es ist deswegen so langsam wirklich schwer zu glauben, dass es hier um etwas anderes geht als den schnöden, schnöden Mammon.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

24. September 1991: Der beste Tag der Musikgeschichte

 

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Continue Reading

Latest Music News

Top Stories

Don't Miss