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Björn Ulvaeus von ABBA schreibt Greta Thunberg „Superkräfte“ zu

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Foto: Samir Hussein/Getty Images und Minas Panagiotakis/Getty Images

In einem Interview mit SBS News positionierte sich Björn Ulvaeus jüngst als Unterstützer von Greta Thunberg. In einem Segment mit dem australischen Sender schreibt der Schwede seiner Landsfrau eine besondere Wirkung zu: „Eine Folge des Greta-Effekts ist, dass sich das Patriarchat aus Angst vor einer Sechzehnjährigen mit Superkräften in die Hose macht!“

von Victoria Schaffrath

Obwohl man Ulvaeus besonders als ein Viertel der legendären Pop-Kombo ABBA kennt, kommen diese Äußerungen nicht gänzlich unerwartet: Der Göteborger bezieht in letzter Zeit immer wieder eine klare politische Position, bezeichnet sich als Feminist und lamentiert den Brexit. ABBA sei „solch eine europäische Idee“ gewesen, äußerte er 2018 gegenüber dem Magazin Economist.


Weiter beschreibt er Thunberg als „Albtraum für Populisten“,  und lobt, wie das Mädchen „abgestandenem Nationalismus“ mit Fakten und Wissenschaft entgegentritt. Wenig Verständnis zeigt er hingegen für ihre Gegner*innen: „Ich verstehe nicht, wo diese ganze Wut herkommt. Wie kann man sich dazu herablassen, das Aussehen eines Kindes zu kritisieren? Der Grund ist natürlich der Mangel an Gegenargumenten.“ Thunberg sah sich letzten Monat nach einer Rede vor dem UN Klimagipfel unter anderem mit Kommentaren über ihr Äußeres konfrontiert.

Zwar könne er durchaus nachvollziehen, dass die Äußerungen der Aktivistin auch kritisch betrachtet werden, doch müsse man „ihren Mut und Fokus bewundern. Es ist eine monumentale Leistung, in so kurzer Zeit aus dem Nichts eine globale Massenbewegung zu schaffen.“

Von beiden Beteiligten gibt es übrigens auch musikalische News: Der Komponist und seine Kollegen von ABBA wollen sehr bald einen neuen Song veröffentlichen.  Greta Thunberg wiederum war zuletzt auf dem Intro zu Notes On A Conditional Form, dem bevorstehenden Album der britischen Indie-Rocker The 1975, zu hören.

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Slash macht einen auf futuristisch — und gibt ein Konzert in der Virtual Reality

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Slash ist bekannt dafür, eher der Technik-Purist zu sein: Les Paul, Marshall, alles oldschool und analog. Nun wird der berühmteste Zylinderträger der Rockgeschichte aber richtig futuristisch — und gibt ein Konzert in der Virtual Reality. Dies kann man jetzt bereits genießen.

 von Markus Brandstetter

Slash, gemeinsam mit Miles Kennedy & The Conspirators, spielte eine Metaverse-Show — und zwar auf der VR-Plattform Soundscape VR. Der G’n’R-Legende gefällt’s, wie er erzählt: „Ich bin wirklich begeistert von dieser coolen VR-Interpretation unserer Live-Performance in den Studios 60″, so der Gitarrist. „Es ist eine neue und immersive visuelle Darstellung, die ein großartiges ‚in the room’-Gefühl vermittelt.“ Slash, Myles und ihre Kollegen spielen zu diesem Anlass Songs ihres aktuellen Longplayers 4 — der ersten Veröffentlichung der Plattenfirma Gibson Records.

Auch der Gründer der Firma, Eric Alexander, zeigt sich begeistert. „Es ist ein Meilenstein für SVR, legendäre Künstler wie Slash zu präsentieren. Künstler auf der ganzen Welt sehen SVR und Magic Mirror als die ultimative digitale Präsentation ihrer Kunst, die ihren Fans ein völlig neues Erlebnis bietet, das für ein Höchstmaß an Immersion sorgt. Soundscape ist weiterhin weltweit führend in der Erforschung und Darstellung der fortschrittlichsten musikalischen Metaverse-Technologien.“

Abrocken mit VR-Brille

Wer teilnehmen möchte, kann sich SVR entweder auf Steam VR oder Oculus Home downloaden. Eine VR-Brille ist natürlich vorausgesetzt — und schon kann das virtuelle Spektakel beginnen.

Einen Vorgeschmack gibt es hier zu sehen:

Slash ist freilich nicht der erste Rockstar, der ein Konzert im virtuellen Raum spielt. Vor kurzem gaben sich auch die Foo Fighters die Ehre. Besitzer einer Meta Quest (zu diesem Zeitpunkt noch Oculus Quest) kamen in den Genuss einer 180-Grad-Liveperformance der Band, die kostenlos auf der Oculus-Videoplattform abzurufen ist. Für viele ist die Virtual Reality eine zukunftsträchtige Art, Konzerte auf eine immersive Art zu erleben und mittendrin zu sein. Bis das VR-Konzerterlebnis massentauglich wird, dürfte es allerdings noch dauern … und auch technisch gibt es noch einige Hürden zu meistern, bis man es mit einem flüssigen und realitätsnahen Erlebnis zu tun hat.

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Tommy Lee: Der wahre Grund für seinen Rippenbruch vor der Mötley-Crüe-Tour

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Konzert in England: Rammstein noch elf Meilen entfernt zu hören!

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Foto: Bryan Adams

Inzwischen hat die monumentale Rammstein-Bühne deutschen Boden verlassen und sorgt in anderen Ländern für einen Flächenbrand. Ein Konzert der Band im englischen Coventry war jetzt noch aus elf Meilen Entfernung zu hören!

von Björn Springorum

Auch wer in den letzten Wochen und Monaten nicht bei einem der megalomanischen, apokalyptischen, unfassbaren Rammstein-Stadionkonzerte in Deutschland war: Mitbekommen hat es gefühlt jeder. Die Flammensäulen waren noch aus großer Entfernung zu sehen, die Lichtsäulen sahen eher aus wie bei der Ankunft einer außerirdischen Erobererrasse. Die schiere Wucht eines Rammstein-Konzertspektakels bekamen jetzt auch die Fans auf der britischen Insel zu spüren: Vergangenen Sonntag (26. Juni 2022) spielte die Band einen Gig im englischen Coventry. Und ließ dabei sprichwörtlich die Erde beben!

Lautes Stampfen

Das Konzert in der dortigen CBS Arena war so laut, dass man es auch in elf Meilen Entfernung hören konnte. Das sind rund 17 Kilometer! So zumindest berichtet die lokale Tageszeitung Coventry Telegraph, die sich auf Einheimische beruft, die noch in weit entfernten Städten wie Burton Hastings ein „lautes Stampfen“ hören konnten und sich auf sozialen Medien besorgt äußerten. Aber nun ja, lautes Stampfen ist ja wohl die so ziemlich beste Beschreibung, die es jemals für die Musik von Rammstein gab.

Bevor es böse Stimmen geben konnte, war der Spuk aber auch schon wieder vorbei: In gewohnt artiger Manier beendeten Rammstein auch ihr ohrenbetäubendes Spektakel in Coventry um viertel nach zehn Uhr abends. Demnächst geht es für Rammstein dann weiter nach Nordamerika: Am 21. August 2022 geht es in Montreal los. Und während bei Rammstein alles weiter wie geschmiert läuft, musste Till Lindemann sein geplantes Live-Debüt auf dem Wacken Open Air absagen. Gründe sind nicht bekannt.

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Tommy Lee: Der wahre Grund für seinen Rippenbruch vor der Mötley-Crüe-Tour

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Tommy Lee
Bob King/Redferns/Getty Images

Die Lebensgefährtin von Tommy Lee verriet den Grund für den Rippenbruch des Mötley-Crüe-Musikers, der sich kurz vor der großen Reunion-Tour der Band verletzte und derzeit nur für einige Songs auf der Bühne steht.

 von Markus Brandstetter

Ach, Tommy. Zuerst hieß es bei Mötley Crüe, man wolle nie wieder touren und habe das Bandende extra vertraglich festgesetzt. Dann wollte man doch wieder auf Tour — und tat so, als wäre nix gewesen. Nach etlichen Verschiebungen wegen der Corona-Pandemie war’s dann dieses Jahr endlich soweit. Und dann, unmittelbar zum Tourstart, hieß es bei Tommy Lee: vierfacher Rippenbruch! Der Musiker behalf sich so: Er spielte zunächst nur drei Songs und ließ dann Tommy Cluefetos (Drummer bei Ozzy Osbourne und Black Sabbath) ran. Tommy kostete die Situation ordentlich aus, hielt Reden und verteilte Rippchen. Nur den Grund für den Rippenbruch wollte er nicht verraten. Zu wenig Rock’n’Roll sei die wahre Geschichte — oder um es mit Tommy zu sagen: „Ich wünsche, es gäbe eine Badass-Geschichte. Aber die gibt’s nicht“.

Treppe, Fahrer, Rippenbruch

Nun verriet die Lebensgefährtin des 59-Jährigen Musikers, Brittany Furlan, den wahren Grund. In einem Snapchat-Video (transkribiert von Blabbermouth) verriet sie, dass Lee über eine Steintreppe gestürzt sei. „Die Treppe draußen bestand aus Steinen. Sie waren wirklich uneben, und die Wurzeln drückten sie vom Baum hoch… Ich bin tatsächlich selber ein paar Mal die Treppe runtergestürzt“, erklärt sie.  Schuld sei auch der Fahrer: „An dem Tag, an dem wir Nashville verlassen wollten, kam unser Fahrer und wir hatten all das Gepäck und er half uns nicht – er blieb einfach im Auto. Tommy hat versucht, unser ganzes Gepäck für uns zu tragen. Er fiel diese verrückte Treppe hinunter und brach sich vier Rippen. Nicht geprellt… gebrochen!“


Dass Tommy Lee dennoch auf Tour ging, geschah gegen den Rat seiner Ärzte. „Sie wollten ihn dort behalten, aber er wollte nicht bleiben. Er ist einfach ein Kämpfer. Er ist der härteste Kerl, den ich kenne“, so die Freundin des Rockstars.

Blöd gelaufen — aber Tommys Bandkollege Nikki Sixx hat ebenfalls lobende Worte für seinen Freund: „Die Tatsache, dass Tommy vom Arzt gesagt wurde, er solle mit vier gebrochenen Rippen nicht spielen, und dass er die Hälfte unserer Show vergeigt hat, ist ein Wunder”, so der Bassist. „Wir sind eine Band und sind stolz auf seine Stärke. Er macht die ganze Tour mit und fügt Tag für Tag weitere Songs hinzu. What a fucking animal“

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