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Eric Clapton statt George Harrison: John Lennon überlegte, Beatle zu ersetzen

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Dave Hogan/Getty Images

Die Beatles mit Eric Clapton statt George Harrison — was sich sonderbar anhört, hätte durchaus Realität werden können. Das belegt ein vor kurzem aufgetauchtes Interview mit John Lennon.

 von Markus Brandstetter

Der Hintergrund: Während den Aufnahmen zum Album Let It Be hatte Harrison die Band temporär verlassen. Harrison hatte das Gefühl, im Vergleich zu Lennon und McCartney nicht ausreichend gewürdigt zu werden. Wie die britische Zeitung Daily Mail berichtet, sah John Lennon die Sache offensichtlich pragmatisch. Er erklärte, Harrisons Verhalten sei „eine eiternde Wunde gewesen, und wir haben zugelassen, dass sie tiefer wurde, und wir haben ihm nicht einmal ein Pflaster gegeben“.

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Lennons Vorschlag

Lennon schlug vor, Harrison durch Eric Clapton zu ersetzen. „Ich denke, wenn George bis (nächste Woche) nicht zurückkommt, bitten wir Eric Clapton zu spielen“, so Lennon. Die Sache ging schließlich noch gut aus: Sechs Tage später kehrte Harrison zurück zu den Fab Four.

Woher die Aufnahmen kommen

Die Aufnahmen stammen aus 120 Stunden bisher ungesehenem Audio- und 50 Stunden Videomaterial, das von Michael Lindsey-Hogg während der Proben und Aufnahmen für Let It Be aufgenommen wurde. Die Aufnahmen sind teilweise in der Peter-Jackson-Doku The Beatles: Get Back zu sehen/hören. Diese wird in drei Teilen auf dem Streamingdienst Disney+ erscheinen. Der erste Teil erscheint am 25. November 2021, die weiteren Teile an den Folgetagen. Die Doku beleuchtet nicht nur die Entstehung des Albums Let It Be, sondern zeigt auch das legendäre, letzte Konzert der Band auf dem Dach des Londoner Savile Row.

Regisseur Peter Jackson beschrieb die Doku so: „Die Geschichte von Freunden und von Menschen. Es ist die Geschichte von menschlichen Schwächen und einer göttlichen Partnerschaft. Es ist ein detaillierter Bericht über den kreativen Prozess, über die Entstehung von ikonischen Songs unter Druck, inmitten des sozialen Klimas von Anfang 1969. Aber es ist keine Nostalgie – es ist roh, ehrlich und menschlich. In sechs Stunden lernen Sie die Beatles mit einer Intimität kennen, die Sie nie für möglich gehalten hätten.“

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