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Rage Against The Machine: Exklusive Deutschland-Show beim Lollapalooza Berlin

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Foto: Gie Knaeps/Getty Images

Rage Against The Machine gehen auf Tour und kommen dabei auch für einen Stop nach Deutschland!

von Michael Döringer

Reunion nach fast einem Jahrzehnt

Nach all den politischen Paukenschlägen der letzten Zeit gibt es endlich mal wieder einen musikalischen: Rage Against The Machine gehen auf Reunion-Tour! Satte 40 Termine haben die Crossover-Legenden für Nordamerika und Europa bekanntgegeben. Nur ein einziger Deutschland-Termin ist dabei, aber immerhin: Am 6. September 2020 spielen RATM beim deutschen Ableger des Lollapalooza-Festivals im Berliner Olympiastation.

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Zack de la Rocha, Tom Morello, Brad Wilk und Tim Commferford werden im März ihre ersten gemeinsamen Konzerte seit fast einem Jahrzehnt spielen. Natürlich mit der gewohnten politischen Attitüde: Die ersten drei Konzerte finden direkt an oder in der Nähe der mexikanischen Grenze statt, wo Trump immer noch seine verfluchte Mauer bauen will. Alle Einnahmen dieser ersten Shows gehen direkt an Hilfsorganisationen für Immigration, ebenso wie ein Teil der Gewinne der restlichen Tour. Respekt.

Falls ihr am Lollapalooza-Sonntag nicht könnt oder Berlin zu weit weg ist: Alternativen für deutsche Fans könnten die Konzerte in Prag, Krakau oder Wien sein. Bei allen dieser drei Dates im September werden Run The Jewels als Support-Band dabei sein, das Hip-Hop-Projekt von El-P und Killer Mike, die mit Zack de la Rocha den gemeinsamen Song Close Your Eyes (And Count To F**k) aufgenommen haben. Gut möglich, dass Run The Jewels später auch noch für das Lollapalooza bestätigt werden. Der Ticketvorverkauf für diese Konzerte startet am 14. Februar bei den üblichen Stellen, alle Europa-Termine findet ihr unten.

Festival-Ticket ab jetzt verfügbar

Im September wird die mittlerweile sechste Ausgabe des Lollapaloozas in Berlin stattfinden. Das Festival hat sich als entspannte und familienfreundliche Veranstaltung etabliert. Das heißt unter anderem, dass die Konzerte zu vernünftigen Zeiten stattfinden und sich niemand fehl am Platz fühlen muss, wie auf so manch anderem Musikfestival. Völlig zurecht beschreiben die Veranstalter das Lollapalooza als „[das] Festival, das wie kein anderes für Respekt, Offenheit, Liebe, Freiheit und Toleranz steht.“

Manche von euch mögen vielleicht keine Festivals und hätten die Band lieber auf einem eigenen Headline-Gig gesehen. Seht es positiv: Die Tickets hierfür sind ab sofort in rauen Mengen hier verfügbar, jeder wird eine abbekommen und das zu einem recht vernünftigen Preis – das Tagesticket kostet 89 Euro. Dafür bekommt man „über 30 Performances auf insgesamt 5 Bühnen zwischen 10:00 und 23:00 Uhr“ pro Tag, ein 2-Tages-Tickets kostet nur 155 Euro. Auch das könnte sich lohnen: In den letzten Jahren traten beim Lollapalooza unter anderem Kings of Leon, Kraftwerk, The National, Liam Gallagher, Foo Fighters, Beatsteaks, Radiohead oder New Order auf. Wir informieren euch natürlich über die weiteren Line-Up-Bestätigungen.

Rage Against The Machine Europa-Tour 2020:

28.08. – Leeds, UK / Leeds Festival

30.08. – Reading, UK / Reading Festival

01.09. – Paris, FR /  Rock En Seine Festival

04.09. – Stradbally, IE / Electric Picnic

06.09. – Berlin, DE / Lollapalooza Berlin

08.09. – Prag, CZ / O2 Arena

10.09. – Krakau, PL / Tauron Arena

12.09. – Wien, AT / Stadthalle

Zeitsprung: Am 26.1.2000 dringen Rage Against The Machine in die New Yorker Börse ein.

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„Orion“ vs. „The Call of Ktulu“: Lars Ulrich analysiert die beiden großen Metallica-Instrumentals

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Gilbert Carrasquillo/Getty Images

In ihrer Karriere veröffentlichten Metallica mehrere Instrumentalstücke — zwei der beliebtesten sind The Call Of Ktulu, erschienen auf dem 1984 veröffentlichten Longplayer Ride The Lightning — und Orion, zwei Jahre später auf Master Of Puppets erschienen. Für Fans sind diese beiden Stücke längst absolute Klassiker. Nun sprach Metallica-Schlagzeuger Lars Ulrich in einem Interview über den Unterschied zwischen den beiden Stücken — und welches der beiden ihm besonders viel bedeutet.

 von Markus Brandstetter

Orion hat einen besonderen Platz in Ulrichs Herzen — und zwar wegen des „Cliff-Elements“, wie er es formuliert. Das bezieht sich natürlich auf den 1986 tragisch ums Leben gekommen Metallica-Bassisten Cliff Burton. Ulrich erklärte im Interview mit Eddie Trunk von Sirius XM: „Natürlich ist die emotionale Komponente von ‚Orion‘ mit dem Cliff-Element und dem Rezitieren dieser Worte, dieser wunderschönen poetischen Worte, die er für das Ende von ‚Orion‘ geschrieben hat, und dieses ganze Mittelstück ist offensichtlich… es ist wunderschön und so einzigartig, anders als alles, was wir jemals zuvor gemacht haben oder seitdem gemacht haben. Also hat ‚Orion‘ wegen des Cliff-Faktors einen besonderen Platz in meinem Herzen, und das wird auch immer so sein“.

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Lars Ulrich über The Call of Ktulu

Auch über The Call Of Ktulu hatte er einiges zu sagen — und erklärte etwa die Einflüsse jener Zeit. „‚Ktulu‘ war aber unser erster Ausflug in dieses, du weißt schon… Iron Maiden haben auf ihren Platten Instrumentals gemacht. Deep Purple, Mule und natürlich Klassiker wie ‚YYZ‘ von Rush und [Led] Zeppelin mit ‚Moby Dick‘ und so weiter. Das war schon immer faszinierend, und vielleicht liegen die Wurzeln von ‚Ktulu‘ ein bisschen mehr in der klassischen Musik. Aber offensichtlich trägt ‚Orion‘ die Handschrift von Cliff Burton in sich. Das macht es zu etwas ganz Besonderem.‘

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Synthlegende und Filmkomponist Vangelis ist tot

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AC/DC-Originalsänger Dave Evans veröffentlicht neue Musik

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Heuler Andrey/Getty Images

Dave Evans ist eine historische Figur im AC/DC-Kosmos: Bevor Bon Scott bei den australischen Hardrock-Legenden das Mikrofon übernahm, war Evans der Sänger der Band — und ist auf den ersten beiden Singles der Band, Can I Sit Next To You und Baby, Please Don’t Go, zu hören. Nun kommt denächst neue Musik des 68-Jährigen auf den Markt.

 von Markus Brandstetter

Wie Metal Hammer berichtet, erscheint Anfang Juni 2022 die Single Guitarman — ein Stück aus der Feder des dänischen Komponisten Nicolas Robinson. Dafür holte sich Evans eine weitere Metal-Legende mit an Bord: Für die Produktion zeichnet Flemming Rasmussen verantwortlich —der als Produzent der Metallica-Alben Ride The Lightning, Master of Puppets und …And Justice For All Musikgeschichte schrieb.

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Auch Elvis-Cover steht auf dem Programm

Neben Guitarman nahm Evans mit Rasmussen auch einen weiteren Song auf — ein Cover eines Elvis-Presley-Songs, den Evans bereits mit AC/DC gespielt hatte. Die neue Musik erscheint über das argentinische Label Chrystal Records in Zusammenarbeit mit Interspace Rock Productions. Evans letztes Soloalbum Judgement Day stammt aus dem Jahr 2008, 2013 hatte er mit Nitzinger das Album Revenge veröffentlicht. 2021 erschien eine Kompilation namens „BADASS Greatest Hits“.

Dave Evans über Bon Scott

2021 erinnerte er sich in einem Interview mit DJ Grant bei Galaxy 107 FM an seinen Nachfolger Bon Scott: „Man darf nicht vergessen, dass Bon Scott viele der Songs gemacht hat, die ich schon gemacht habe, wie Baby, Please Don’t Go, das haben wir schon gemacht. Das ist der Song, bei dem ich Angus [Young, AC/DC-Gitarrist] auf meine Schultern gehoben habe, und natürlich hat er uns bei unserer Show zugesehen, also hat er das kopiert. Soweit ich weiß, hat er das kopiert, was ich gemacht habe“, so Evans. „Und auch die Songs, er nahm sie neu auf und schrieb die Texte zu einigen der Songs um, die ich bereits niedergeschrieben hatte. Aber er wurde angewiesen, das zu tun. Ich weiß, dass er die Anweisung dazu hatte, also nehme ich es Bon Scott nicht übel, denn als er in die Band kam, war er am Ende, und er bekam eine große Chance, etwas zu tun, und die nutzte er auch. Er hat einen tollen Job gemacht, aber sein Lebensstil wurde ihm zum Verhängnis .“

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Synthlegende und Filmkomponist Vangelis ist tot

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Synthlegende und Filmkomponist Vangelis ist tot

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Vangelis
Foto: Michael Putland/Getty Images

Mit seiner Filmmusik für Blade Runner oder Chariots of Fire schrieb er Musikgeschichte — am 17. Mai 2022 ist Vangelis im Alter von 79 Jahren gestorben.

Evángelos Odysséas Papathanassíou, so der bürgerliche Name des in Griechenland geborenen Musikers, gilt nicht nur als einer der erfolgreichsten Filmkomponisten der 1980er-Jahre, sondern auch als wichtiger Vertreter der elektronischen Musik. Bei Vangelis traf diese auf fast schon klassisch anmutende Themen (siehe Chariots of Fire).

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Erfolgreiche Karriere

Seine Anfänge hatte Vangelis im Rock und Jazz. Er spielte seit seinem vierten Lebensjahr Klavier, später kam auch die Hammond-Orgel dazu. Seine erste bekannte Band war die Prog-Gruppe Aphrodite’s Child, in der an der Seite von Demis Roussos einige Jahre lang Erfolge feiern konnte. Ab den 1970er-Jahren war er als Solokünstler aktiv, nahm etliche Alben auf und widmete sich der Filmmusik. Ab den 1980er-Jahren ging es Schlag auf Schlag: 1981 veröffentlichte er die Filmmusik zu Chariots of Fire und bekam dafür einen Oscar verliehen. Zu seinen weiteren bekannten Werken gehört unter anderem der Soundtrack zu Blade Runner und 1492 — Conquest of Paradise.

Inspiriert von der Raumfahrt

Besonders in den letzten Jahren war Vangelis, von dessen Privatleben wenig bekannt ist, musikalisch sehr aktiv. 2016 veröffentlichte er das Soloalbum Rosetta, 2019 kam Nocturne: The Piano Album auf den Markt. Sein letztes Werk erschien 2021 — das Opus Juno To Jupiter, das von der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA für die Präsentationen ihrer Mars- und Jupitermissionen verwendet wurde. Raumfahrt schien eine große Inspirationsquelle zu sein: Der 2016 erschienene Longplayer Rosetta war der gleichnamigen Mission der europäischen Raumfahrtbehörde ESA gewidmet.

Die Todesursache ist bislang unbekannt. Mehrere griechische Politiker*innen drückten ihre Trauer über das Ableben des bekannten Musikers aus. Unter anderem würdigte ihn Griechenlands Premierminister Kyriakos Mitsotakis als „Pionier der elektronischen Klangwelten“.

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Florian Schneider von Kraftwerk: Der stille Elektropionier

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