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Ringo Starr wünscht sich zum Geburtstag „Peace And Love“ — und lädt euch zum Mitmachen ein

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Ringo Starr
Foto: Scott Robert Ritchie

Was wünscht sich ein Mann, der materiell betrachtet alles schon hat, zum Geburtstag? In Ringo Starrs Fall jedes Jahr das Gleiche: Frieden und Liebe. Auch dieses Jahr lädt der ehemalige Beatles-Drummer seine Fans zum Mitmachen ein.

von Timon Menge

Hier könnt ihr euch What’s My Name von Ringo Starr anhören:

Alles beginnt im Jahr 2008, als Ringo Starr von einem Reporter gefragt wird, was er sich zum Geburtstag wünsche. Die Antwort des ehemaligen Beatles-Drummers: „Frieden und Liebe“. Seitdem ruft Starr die Welt jedes Jahr an seinem Geburtstag dazu auf, um 12 Uhr mittags Ortszeit an „Peace And Love“ zu denken, darüber zu sprechen oder einen Social-Media-Post mit dem Hashtag #peaceandlove zu veröffentlichen. So auch dieses Jahr.

In einer Videobotschaft sagt Starr zu seinen Fans: „Ich lade jede*n ein, der*die an der Peace-And-Love-Feier an meinem Geburtstag am 7. Juli 2021 um 12 Uhr mittags teilnehmen möchte, wo auch immer ihr seid. Ihr könnt es posten, sagen oder auch nur denken, aber es wäre sehr cool, wenn ihr bei ‚Peace And Love‘ mitmacht. Also, lasst uns an meinem Geburtstag Frieden und Liebe verbreiten. Kommt schon, Leute!“

2020: „Peace And Love“ mit Hindernissen

Normalerweise trifft sich Ringo Starr an seinem Geburtstag mit seinen Fans — und zwar in der Stadt, in der er sich gerade aufhält. Angefangen hat er mit dieser Tradition am 7. Juli 2008 vor dem Hard Rock Café in Chicago, wo er Cupcakes verteilte und sich um Punkt 12 Uhr mittags in die Menge stellte. In den Jahren danach ist das jährliche Event enorm gewachsen.

2019 gab es mehr als 30 „Peace And Love“-Veranstaltungen auf der ganzen Welt, ob in Argentinien, Finnland, Russland oder den USA. 2020 musste die alljährliche Geburtstagsfeier wegen der Covid-19-Pandemie ausfallen, doch Ringo Starr ließ sich nicht davon abhalten, seinen Ehrentag trotzdem standesgemäß zu feiern. Er verlagerte die Festivitäten einfach ins Internet und veranstaltete dort Ringo’s Big Birthday Show.

Geburtstagsgrüße aus dem Weltall

Während der Sendung hagelte es von allen Seiten „Peace And Love“-Glückwünsche, sogar vom Mars und von der ISS: „Unsere NASA-Astronauten wünschen Ringo Starr aus 260 Meilen Höhe über unserem Heimatplaneten alles Gute zum 80. Geburtstag. Da unser Weltraumlabor nach Greenwich Mean Time (GMT) arbeitet, ist gerade offiziell der 7. Juli — ein perfektes Datum, um #PeaceAndLove an alle im Universum zu senden!“

Wo die regionalen „Peace And Love“-Treffen in diesem Jahr stattfinden werden, könnt ihr auf Ringos Facebook-Seite nachlesen. Es wurden bereits virtuelle und persönliche Veranstaltungen für Argentinien, Costa Rica, Kolumbien, El Salvador, Deutschland, Guatamala, Japan, Italien, Panama, Peru, Portugal, Russland, Spanien, Schweiz, Großbritannien und die USA bestätigt.

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Ringo Starr feiert Geburtstag und betont Einfluss Schwarzer Musiker*innen auf die Beatles

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Grammy-Preisträgerin Irene Cara („Flashdance … What A Feeling“) ist gestorben

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Aaron Rapoport/Corbis/Getty Images

Die mehrfache Grammy-Preisträgerin Irene Cara ist tot. Die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin, die mit ihrem Titelsong zum Kultfilm Flashdance im Jahr 1983 bekannt wurde, starb am 25. November 2022 im Alter von 63 Jahren — das erklärte ihre Publizistin in einem Social-Media-Posting.

Das offizielle Statement im Wortlaut

„In tiefer Traurigkeit gebe ich im Namen ihrer Familie den Tod von Irene Cara bekannt. Die mit dem Academy Award prämierte Schauspielerin, Sängerin, Songwriterin und Produzentin ist in ihrem Haus in Florida verstorben“, so Publizistin Judith A. Moose im Statement. Die Todesursache sei bislang nicht bekannt und werde bekanntgegeben, sobald diese feststehe.

„Irenes Familie hat um Privatsphäre gebeten, um ihren Kummer zu verarbeiten. Sie war eine wunderschöne, begabte Seele, deren Vermächtnis durch ihre Musik und ihre Filme für immer weiterleben wird. Die Beerdigungsfeierlichkeiten stehen noch aus und eine Gedenkfeier für ihre Fans wird zu einem späteren Zeitpunkt geplant“, heißt es in dem Statement weiter.

Große Erfolge durch Filme

Irene Cara, geboren am 18. März 1959 in der New Yorker Bronx, wurde mit dem Stück Flashdance … What A Feeling – dem Titelsong des 1983 erschienenen Films Flashdance – weltbekannt. Für den Song, den sie mitgeschrieben hatte, erhielt sie einen Oscar für die Beste Filmmusik sowie zwei Grammy Awards. Ihr Durchbruch gelang ihr aber schon drei Jahre zuvor mit ihrer Rolle im Film Fame. Cara stand seit frühester Kindheit in der Öffentlichkeit.

 

In späteren Jahren gelang ihr kein großer Hit mehr — laut eigenen Angaben konnte sie aber bis zuletzt von ihren Tantiemen gut leben und bezeichnete ihren Lebensstatus als „Halbruhestand“. Ein paar kleinere Comeback-Erfolge konnte sie aber doch verbuchen — etwa 2005, als sie mit ihrer Band Hot Caramel in der US-Show Hit Me Baby One More Time als Siegerin hervorging. 2001 sang sie als Gastsängerin beim Schweizer Popstar DJ BoBo ihren Hit What A Feeling.

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„Tiefes Bedauern“: Bob Dylan entschuldigt sich für Unterschriftenskandal

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Jeffrey R. Staab/CBS via Getty Images

Eine vermeintlich handsignierte, limitierte Auflage von Bob Dylans neuem Buch „The Philosophy of Modern Song“ hatte kürzlich für viel Verärgerung gesorgt. Die Ausgaben, die der Verlag Simon & Schuster mit Echtheitszertifikat für einen Preis von über 600 Dollar verkaufte, hatten nämlich einen Haken: Die Bücher hatte Dylan gar nicht per Hand unterschrieben — sondern mit einem sogenannten „Autopen“. In den sozialen Medien hatten zuvor einige Personen Zweifel an der Echtheit der begehrten Dylan-Signaturen geäußert.

 von Markus Brandstetter

Es ist selten, dass sich Bob Dylan zu Wort meldet, umso bemerkenswerter ist, dass der legendäre wie auch schweigsame Musiker sich in einem Statement an seine Fans wendet. „An meine Fans und Anhänger, Ich bin darauf aufmerksam gemacht worden, dass es eine Kontroverse über die Unterschriften auf einigen meiner jüngsten Kunstdrucke und auf einer limitierten Auflage von Philosophy Of Modern Song gibt. Ich habe im Laufe der Jahre jeden einzelnen Kunstdruck handsigniert, und es gab nie ein Problem“, schreibt Dylan.

„Im Jahr 2019 hatte ich jedoch einen schlimmen Schwindelanfall, der bis in die Pandemiejahre anhielt. Es braucht eine fünfköpfige Crew, die eng mit mir zusammenarbeitet, um diese Unterschriftensitzungen zu ermöglichen, und wir konnten keinen sicheren und praktikablen Weg finden, um das zu erledigen, was ich tun musste, während das Virus wütete. Während der Pandemie war es also unmöglich, etwas zu unterschreiben, und der Schwindel half auch nicht. Angesichts der drohenden Vertragsfristen wurde mir vorgeschlagen, einen automatischen Stift zu verwenden, und mir wurde versichert, dass so etwas in der Kunst- und Literaturwelt ‚ständig‘ gemacht wird“, so die Songschreiberlegende weiter.

Dylan entschuldigt sich am Ende des Statements in aller Form für diese „Fehleinschätzung“, man arbeite bereits an einer Wiedergutmachung. „Der Einsatz einer Maschine war eine Fehleinschätzung, die ich sofort korrigieren möchte. Ich arbeite mit Simon & Schuster und meinen Galeriepartnern zusammen, um genau das zu tun. Mit tiefem Bedauern, Bob Dylan“.

Auch Verlag entschuldigt sich

Der Verlag selbst hatte vor wenigen Tagen verlautbart: „Bei denjenigen, die die limitierte Ausgabe von THE PHILOSOPHY OF MODERN SONG gekauft haben, möchten wir uns entschuldigen. Wie sich herausgestellt hat, enthalten die Bücher der limitierten Auflage zwar Bobs Originalunterschrift, aber in Form einer handgeschriebenen Replik. Wir werden uns sofort darum kümmern, indem wir jedem Käufer eine sofortige Rückerstattung gewähren.“

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„Adieu“: Rammstein nehmen bildgewaltig Abschied! Aber wovon?

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Foto: Santiago Bluguermann/Getty Images

Es ist die fünfte und letzte Single aus Zeit: Jetzt hat auch die elegische Ballade Adieu ein episches Video bekommen. Seht hier, wie Rammstein zu Killern werden. War’s das dann so langsam in Sachen neuer Musik?

von Björn Springorum

Fans spekulieren ja schon seit Veröffentlichung des neuen Albums Zeit, ob selbige für Rammstein so langsam gekommen ist. Und während die Band weiterhin fleißig Konzerte für 2023 bestätigt und wir also zumindest live nicht sofort Abschied nehmen müssen, zeigt jetzt auch das bewegende neue Video zur fünften Single Adieu, dass die Zeit auch für Rammstein kommen wird. Die Frage ist nur: wann? Hier gibt es das epische, knapp neunminütige (!) Video zu sehen:

Die Band verbrennt sich selbst

Der opulente Clip wurde wieder von Specter Berlin umgesetzt und inszeniert die Band als militantes Kommando, das in einer futuristischen Welt ein Gebäude überfällt, in dem die „Verdammten“ festgehalten werden, wie es im Abspann heißt. Ein bildmächtiges Spektakel ist Adieu geworden, ganz ähnlich dem sensationellen Video zu Zeit, mit dem Rammstein dieses Kapitel begannen. Jetzt beenden sie es – und kündigen damit vielleicht auch das Ende ihrer Karriere an? „Nur der Tod währt alle Zeit“, heißt es bekanntlich im Song, der lyrisch einen Abschied beschreibt. Welcher das ist – Tod, Trennung, Ende der Band –, bleibt weiterhin offen.

Im Video laufen Till Lindemann Tränen die Wangen herab, am Ende zündet Paul Landers alles an und verbrennt damit symbolisch auch die Band. Am Ende werden die Bandmitglieder zu riesenhaften Steinfiguren, zu Ikonen, stumm und starr für alle Zeit. Da kann man natürlich wieder eine ganze Menge hineininterpretieren. Und das ist ja irgendwie auch das Schöne: Wie immer wissen wir mal nicht, was Rammstein genau vorhaben. Genießen wir es, solange wir noch können.

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Sehnsucht: Wie Rammstein der große Durchbruch gelang

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