------------

News

Thin Lizzy: weitere Vinyl-Neuauflagen legendärer Alben

Published on

Foto: Michael Putland/Getty Images

„The boys are back in store“: Nachdem wir im Dezember bereits Reissues der großartigen Platten Nightlife, Fighting und Jailbreak vermeldeten, stoßen nun drei weitere Werke der Iren hinzu.

von Victoria Schaffrath

Hört zur Einstimmung in Live And Dangerous rein:

Für die Rock And Roll Hall Of Fame reicht es dieses Jahr leider nicht, also setzen Thin Lizzy sich einfach selbst ein Denkmal. Nicht, dass das nötig wäre: Die irischen Hard-Rocker gelten im Heimatland auch so schon als Nationalhelden, der Kult um den verstorbenen Sänger und Poeten Phil Lynott brachte unter anderem eine Statue in Dublin hervor.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

I’m also back in town 🇮🇪⁣ ⁣ #phillynott #thinlizzy #dublin #bass #allaboutit #morestatues

Ein Beitrag geteilt von Kirsty McLellan (@mclellellellellellelle) am

Nachdem wir Ende des vergangenen Jahres berichten konnten, dass sich Neuauflagen zu den Alben Nightlife, Fighting und Jailbreak auf dem Weg in die Vinylpresse befinden, stoßen nun drei weitere Reissues hinzu. Wer die getätigte Vorbestellung oder den geplanten Kaufrausch ergänzen möchte, kann unter anderem zwischen der Dancing In The Moonlight-Ära oder einer legendären Live-Scheibe wählen.

Vinyl-Reissues auf 180 Gramm: Johnny The Fox, Live And Dangerous und Bad Reputation

Johnny The Fox von 1976 schenkt uns als letztes Lizzy-Album die vollen Gitarrenkünste von Brian Robertson. Die Platte erscheint im selben Jahr wie Jailbreak und setzt unmittelbar auf Erfolge mit der gleichnamigen Single und The Boys Are Back In Town auf. Der Höhepunkt: das bei Fans und auf Tour beliebte Don’t Believe A Word.


Jetzt in unserem Shop erhältlich:

Thin Lizzy - Johnny The Fox
Thin Lizzy
Johnny The Fox
LP Re-Issue

HIER BESTELLEN


Eben dort, nämlich „on the road“, entsteht zwischen 1976 und 1977 das verdammt gute Live And Dangerous. Nicht ohne Grund erscheint der Langspieler auf den Listen der besten Live-Platten. Lynott und Co. zeigen hier, warum der Band aus dem beinahe provinziellen Irland der Sprung auf internationale Bühnen gelang.

Während der Aufnahmen zu Bad Reputation muss die Gruppe 1977 dann schon fast gänzlich auf Robertson verzichten. Das tut dem Teil keinen Abbruch, sondern sorgt für einen von Thin Lizzys meist geliebten Songs: Dancing In The Moonlight erblickt hier das Licht der Welt. Bad Reputation schafft es in UK auf Platz vier der Charts und beschert uns einen weiteren Glanzpunkt in der Diskografie der Truppe.


Jetzt in unserem Shop erhältlich:

Thin Lizzy - Bad Reputation
Thin Lizzy
Bad Reputation
LP Re-Issue

HIER BESTELLEN


Alle drei Wiederveröffentlichungen erscheinen auf 180 Gramm schweren Vinyls mit Replica-Artwork und verfügen selbstverständlich über Download-Codes. Dass besonders Live And Dangerous in jeden Plattenschrank gehört, versteht sich von selbst. Die Langspieler sind ab sofort in unserem Store erhältlich.

Zeitsprung: Am 13.4.1979 brillieren Thin Lizzy mit „Black Rose: A Rock Legend“

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

News

„Orion“ vs. „The Call of Ktulu“: Lars Ulrich analysiert die beiden großen Metallica-Instrumentals

Published on

Gilbert Carrasquillo/Getty Images

In ihrer Karriere veröffentlichten Metallica mehrere Instrumentalstücke — zwei der beliebtesten sind The Call Of Ktulu, erschienen auf dem 1984 veröffentlichten Longplayer Ride The Lightning — und Orion, zwei Jahre später auf Master Of Puppets erschienen. Für Fans sind diese beiden Stücke längst absolute Klassiker. Nun sprach Metallica-Schlagzeuger Lars Ulrich in einem Interview über den Unterschied zwischen den beiden Stücken — und welches der beiden ihm besonders viel bedeutet.

 von Markus Brandstetter

Orion hat einen besonderen Platz in Ulrichs Herzen — und zwar wegen des „Cliff-Elements“, wie er es formuliert. Das bezieht sich natürlich auf den 1986 tragisch ums Leben gekommen Metallica-Bassisten Cliff Burton. Ulrich erklärte im Interview mit Eddie Trunk von Sirius XM: „Natürlich ist die emotionale Komponente von ‚Orion‘ mit dem Cliff-Element und dem Rezitieren dieser Worte, dieser wunderschönen poetischen Worte, die er für das Ende von ‚Orion‘ geschrieben hat, und dieses ganze Mittelstück ist offensichtlich… es ist wunderschön und so einzigartig, anders als alles, was wir jemals zuvor gemacht haben oder seitdem gemacht haben. Also hat ‚Orion‘ wegen des Cliff-Faktors einen besonderen Platz in meinem Herzen, und das wird auch immer so sein“.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

Lars Ulrich über The Call of Ktulu

Auch über The Call Of Ktulu hatte er einiges zu sagen — und erklärte etwa die Einflüsse jener Zeit. „‚Ktulu‘ war aber unser erster Ausflug in dieses, du weißt schon… Iron Maiden haben auf ihren Platten Instrumentals gemacht. Deep Purple, Mule und natürlich Klassiker wie ‚YYZ‘ von Rush und [Led] Zeppelin mit ‚Moby Dick‘ und so weiter. Das war schon immer faszinierend, und vielleicht liegen die Wurzeln von ‚Ktulu‘ ein bisschen mehr in der klassischen Musik. Aber offensichtlich trägt ‚Orion‘ die Handschrift von Cliff Burton in sich. Das macht es zu etwas ganz Besonderem.‘

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Synthlegende und Filmkomponist Vangelis ist tot

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Continue Reading

News

AC/DC-Originalsänger Dave Evans veröffentlicht neue Musik

Published on

Heuler Andrey/Getty Images

Dave Evans ist eine historische Figur im AC/DC-Kosmos: Bevor Bon Scott bei den australischen Hardrock-Legenden das Mikrofon übernahm, war Evans der Sänger der Band — und ist auf den ersten beiden Singles der Band, Can I Sit Next To You und Baby, Please Don’t Go, zu hören. Nun kommt denächst neue Musik des 68-Jährigen auf den Markt.

 von Markus Brandstetter

Wie Metal Hammer berichtet, erscheint Anfang Juni 2022 die Single Guitarman — ein Stück aus der Feder des dänischen Komponisten Nicolas Robinson. Dafür holte sich Evans eine weitere Metal-Legende mit an Bord: Für die Produktion zeichnet Flemming Rasmussen verantwortlich —der als Produzent der Metallica-Alben Ride The Lightning, Master of Puppets und …And Justice For All Musikgeschichte schrieb.

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

Auch Elvis-Cover steht auf dem Programm

Neben Guitarman nahm Evans mit Rasmussen auch einen weiteren Song auf — ein Cover eines Elvis-Presley-Songs, den Evans bereits mit AC/DC gespielt hatte. Die neue Musik erscheint über das argentinische Label Chrystal Records in Zusammenarbeit mit Interspace Rock Productions. Evans letztes Soloalbum Judgement Day stammt aus dem Jahr 2008, 2013 hatte er mit Nitzinger das Album Revenge veröffentlicht. 2021 erschien eine Kompilation namens „BADASS Greatest Hits“.

Dave Evans über Bon Scott

2021 erinnerte er sich in einem Interview mit DJ Grant bei Galaxy 107 FM an seinen Nachfolger Bon Scott: „Man darf nicht vergessen, dass Bon Scott viele der Songs gemacht hat, die ich schon gemacht habe, wie Baby, Please Don’t Go, das haben wir schon gemacht. Das ist der Song, bei dem ich Angus [Young, AC/DC-Gitarrist] auf meine Schultern gehoben habe, und natürlich hat er uns bei unserer Show zugesehen, also hat er das kopiert. Soweit ich weiß, hat er das kopiert, was ich gemacht habe“, so Evans. „Und auch die Songs, er nahm sie neu auf und schrieb die Texte zu einigen der Songs um, die ich bereits niedergeschrieben hatte. Aber er wurde angewiesen, das zu tun. Ich weiß, dass er die Anweisung dazu hatte, also nehme ich es Bon Scott nicht übel, denn als er in die Band kam, war er am Ende, und er bekam eine große Chance, etwas zu tun, und die nutzte er auch. Er hat einen tollen Job gemacht, aber sein Lebensstil wurde ihm zum Verhängnis .“

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

 

Synthlegende und Filmkomponist Vangelis ist tot

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Continue Reading

News

Synthlegende und Filmkomponist Vangelis ist tot

Published on

Vangelis
Foto: Michael Putland/Getty Images

Mit seiner Filmmusik für Blade Runner oder Chariots of Fire schrieb er Musikgeschichte — am 17. Mai 2022 ist Vangelis im Alter von 79 Jahren gestorben.

Evángelos Odysséas Papathanassíou, so der bürgerliche Name des in Griechenland geborenen Musikers, gilt nicht nur als einer der erfolgreichsten Filmkomponisten der 1980er-Jahre, sondern auch als wichtiger Vertreter der elektronischen Musik. Bei Vangelis traf diese auf fast schon klassisch anmutende Themen (siehe Chariots of Fire).

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT

Erfolgreiche Karriere

Seine Anfänge hatte Vangelis im Rock und Jazz. Er spielte seit seinem vierten Lebensjahr Klavier, später kam auch die Hammond-Orgel dazu. Seine erste bekannte Band war die Prog-Gruppe Aphrodite’s Child, in der an der Seite von Demis Roussos einige Jahre lang Erfolge feiern konnte. Ab den 1970er-Jahren war er als Solokünstler aktiv, nahm etliche Alben auf und widmete sich der Filmmusik. Ab den 1980er-Jahren ging es Schlag auf Schlag: 1981 veröffentlichte er die Filmmusik zu Chariots of Fire und bekam dafür einen Oscar verliehen. Zu seinen weiteren bekannten Werken gehört unter anderem der Soundtrack zu Blade Runner und 1492 — Conquest of Paradise.

Inspiriert von der Raumfahrt

Besonders in den letzten Jahren war Vangelis, von dessen Privatleben wenig bekannt ist, musikalisch sehr aktiv. 2016 veröffentlichte er das Soloalbum Rosetta, 2019 kam Nocturne: The Piano Album auf den Markt. Sein letztes Werk erschien 2021 — das Opus Juno To Jupiter, das von der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA für die Präsentationen ihrer Mars- und Jupitermissionen verwendet wurde. Raumfahrt schien eine große Inspirationsquelle zu sein: Der 2016 erschienene Longplayer Rosetta war der gleichnamigen Mission der europäischen Raumfahrtbehörde ESA gewidmet.

Die Todesursache ist bislang unbekannt. Mehrere griechische Politiker*innen drückten ihre Trauer über das Ableben des bekannten Musikers aus. Unter anderem würdigte ihn Griechenlands Premierminister Kyriakos Mitsotakis als „Pionier der elektronischen Klangwelten“.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Florian Schneider von Kraftwerk: Der stille Elektropionier

Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Podcast - Stories, Rock & Popkultur
ADVERTISEMENT
Continue Reading

Latest Music News

Top Stories

Don't Miss