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Die musikalische DNA von Bob Seger

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Bob Seger war niemals eine Hitmaschine. Er war aber immer ein meisterhafter Beobachter und eindringlicher Erzähler. Jemand, der lieber den langen Weg nach Hause nimmt anstatt die schnelle Abkürzung. Seinen Platz im Spotlight der Rock-Welt konnte er zwar nur kurz genießen, an seiner Ausdauer aber hat das nichts geändert. Seger hat immer weitergemacht, Songs geschrieben und auf Tour einen Kilometer nach dem anderen gefressen. Alles für den Rock’n’Roll!


Hört euch hier die musikalische DNA von Bob Seger in einer Playlist an und lest weiter:


Seger war anders als viele seiner Zunft nie an den großen Gesten und ausschweifenden Exzessen interessiert. Was der berühmte Musikkritiker Robert Christgau über sein Album Night Moves schrieb, das gilt auch für Segers gesamte Karriere: „Das ist Rock’n’Roll für diejenigen, die keine Teenager mehr sind.“

Seger ist die Art Musiker, die eher in Alben als in Hit-Singles denken, in großen Erzählbögen statt in Höhepunkten. Dafür schätzen ihn nicht nur Fans, sondern auch viele Bands und überhaupt die richtigen Leute: 2004 wurde in der Rock and Roll Hall Of Fame, 2012 in die Songwriters Hall Of Fame aufgenommen. Seine Musik ist nah am Leben dran, unaufgeregt und doch tiefschürfend. Was sie und also ihn inspiriert hat, finden wir mit Blick auf seine musikalische DNA heraus.


1. The Del-Vikings – Come Go With Me

Seger ist ein echtes Kind der Motor City im Herzen der USA: Detroit. Die Stadt hat bis heute viel Musik hervorgebracht, ist abwechselnd als Rock City oder Heimatstätte vom Motown-Soul bekannt, manche verbinden mit ihr pumpende Techno-Musik oder doch den Detroiter Rap von der Eight Mile. Segers schnappte aber nicht nur in seiner Umgebung, sondern auch im Elternhaus schon früh Musik auf, denn sein Vater war selbst ein talentierter Musiker. Seine erste eigene Platte war ein Stück der Doo-Wop-Gruppe The Del-Vikings, die mit Come Go With Me den jungen Musikfan für sich gewonnen konnten. Seger kaufte sich die 1956 erschienene Single im darauffolgenden Jahr, als er selbst gerade mal zwölf Jahre alt war.


 2. Little Richard – Hey-Hey-Hey-Hey

Im selben Jahr wie Come Go With Me erschien eine Single Little Richards, die Bob Seger 43 Jahre später covern und die doch erst 2011 veröffentlicht werden sollte. Hey-Hey-Hey-Hey war anders als Come Go With Me ein wildes Stück Musik, das den kleinen Bob nach der Trennung seiner Eltern und den daraus resultierenden Konsequenzen für die Familie eine Zuflucht bot. „Little Richard war der Erste, der mich wirklich berührte“, sagte er über den extrovertierten Rocker. Damals machte sich die Segregation der US-amerikanischen noch deutlich in der Musikszene bemerkbar, die Trennlinie zwischen dem sogenannten Rhythm and Blues und Rock’n’Roll verlief entlang der Hautfarbe. Nicht für Seger. „Ich war Rhythm and Blues!“, sagte er 1990. „Ich war ein dirty white boy.“ Einer, der auf der Liberty Street in Ann Arbour herumlungerte und sein Taschengeld für Singles von Little Richard ausgab.


3. Elvis Presley – Hound Dog

Tatsächlich mochte Seger schon immer die kratzigen und krachigen Sänger, was auch in seinem eigenen Gesangsstil nachhallte. Little Richard, gestand er einmal, würde er dem absoluten King des Rock jederzeit vorziehen. Was wiederum nicht heißen soll, dass Seger Elvis Presely nicht zu seinen Idolen zählt – ganz im Gegenteil natürlich. Besonders ein Song tat es dem jungen Teenie damals an. „Hound Dog ist der Grund, warum wir das hier alles machen“, sagte er gegenüber dem Rolling Stone. „Der Song zeigt Elvis, wie er am jüngsten und explosivsten war.“ Hound Dog, so erzählt er, war einer der ersten Kompositionen, die er auf der Bass-Ukulele seines Vaters zu spielen lernte. So fand ein dirty white boy den anderen und das schon sehr früh. Keine Frage, nach einer solchen musikalischen Früherziehung war Bob Seger für den Rock’n’Roll-Lifestyle prädestiniert!


4. James Brown – Please Please Please / You’ve Got The Power / I Found Someone (I Know It’s True)…

Segers Musik war aber immer auch mehr als nur Rock’n’Roll, seine Einflüsse erstrecken sich über viele Genres. Als 1963 James Browns Album Live At The Apollo erschien, stellt das die Welt des damals 18-jährigen gehörig auf den Kopf. „Die Lieblingsplatte von meinen Freunden und mir war Live At The Apollo“, erinnerte er sich. „Ich lernte davon, hundertprozentig hart zu singen.“ Das aber war noch nicht das einzige, was Seger von der „Sex Machine“ mitnahm. „James Brown war vermutlich mein größter Einfluss, was die Show anging. Ich habe ihn zu High-School-Zeiten bestimmt drei oder vier Mal live gesehen“, gab er zu. Kein Wunder, dass er selbst für seine Live-Auftritte und Konzertmitschnitte wie Live Bullett bekannt wurde! Unvergesslich ist vor allem das sechseinhalbminütige Medley, in welchem sich Brown durch ganze zehn Songs spielt. Besonders die Losung You’ve Got The Power scheint sich Seger damals als Motto erwählt zu haben.


5. Ike & Tina Turner – Nutbush City Limits

Der harte Funk von James Brown war nicht das einzige, was Seger außerhalb von Rock’n’Roll prägte. Als Kind Detroits muss er doch bestimmt mit Motown-Soul aufgewachsen sein. Oder? In Wirklichkeit gab Seger zu, eher auf Platten vom Label Stax oder Südstaaten-Soul gestanden zu haben. Immerhin für die Motown-Supergroup The Miracles aber fand er stets sehr warme Worte. Letztlich zog es ihn aber doch immer zu kratzigeren Sängerinnen wie etwa Tina Turner. Ihren gemeinsam mit Ike Turner aufgenommenen Song Nutbush City Limits coverte er auf dem Album Beautiful Loser, seine Comeback-LP beim Plattenlabel Capitol Records. À propos Label: Auch Motown hatte ursprünglich Interesse und bot Seger mehr Geld als die Konkurrenz. Der aber lehnte ab und entschied sich für Capitol, wo er sich stilistisch eher vertreten fühlte. Vielleicht nicht die beste Entscheidung, denn wirklich überragenden Erfolg konnte er darauf nicht für sich verzeichnen. Zumindest aber brachte ihn seine Rückkehr mit der Silver Bullett Band zusammen, die zusammen mit Seger das Turner-Cover einspielte und dafür ihren Credit erhielt, derweil alle anderen Songs des Albums Seger zugeschrieben sind.


6. Van Morrison – Brown Eyed Girl

Obwohl Seger zeit seines Lebens vor allem den schwarzen Traditionen der Rock- und Pop-Musik verpflichtet war, so begeisterte er sich doch auch für weiße Artists, die respektvoll mit deren Erbe umgingen. „Ich hörte sechs seiner Alben in Folge und sie waren nicht immer komplett gleich, aber gingen in eine bestimmte Richtung, weißer Rhythm and Blues“, sagte er über den Kollegen Van Morrison. „Vielleicht war hier ein wenig Country, dort ein bisschen Jazz dabei, aber alles schlug eine gemeinsame Richtung ein.“ Auch in Hinsicht auf den ebenfalls von Seger verehrten Bruce Springsteen gab Seger zu Protokoll, dass er „sehr von Van Morrison beeinflusst war, genauso wie ich.“ Sein eigenes Songwriting, ja, seine ganze Karriere habe er nach dem Werk des nordirischen Sängers gemodelt. Das soll der Brown Eyed Girl-Sänger aber nicht unbedingt als Kompliment verstanden haben. Angeblich beschwerte er sich darüber, dass Seger ihn nachäffen würde. Schon blöd, solche Worte aus dem Mund eines persönlichen Helden zu hören!


7. The Beatles – I Want To Hold Your Hand

Morrison war natürlich nicht der einzige europäische Künstler, der das Interesse des Detroiters weckte. Spätestens als 1964 die sogenannte „British Invasion“ ihren Lauf nahm und die Beatles das erste Mal in den USA spielten, waren die vier aus Liverpool auch in seinem Leben präsent. „Das erste Mal, als ich I Want To Hold Your Hand hörte, sagte ich: ‚Wow, das ist gut!‘ Wegen des Hypes um den Song schaute ich mir dann die Sullivan Show an.“ Dort traten die Fab Four bekanntlich am 9. Februar 1964 mit ihrer Hitsingle auf und schrieben Pop-Geschichte. Seger aber? Wiegelte nach dem Einfluss der Band auf ihn gefragt ab. „Es veränderte die Typen in meiner Band mehr als mich, denke ich“, sagte er. „Sie wurden verrückt, wollten all diese Songs lernen.“ Und warum? Nennen wir es mal niedere Beweggründe: „Sie hörten alle diese Mädchen kreischen und sagten mir: ‚Hey Boss, wir müssen das auch machen!‘“ Dabei zeigte sich Seger durchaus kompromissbereit: Sein erklärtes Ziel war es in diesen Tagen doch, mit seiner Musik im Radio zu laufen. Was gäbe es da Besseres, als sich von den Beatles eine Scheibe abzuschneiden?


8. George Jackson – Old Time Rock and Roll

Segers Ehrlichkeit über den tatsächlichen Einfluss der Beatles auf sein Schaffen überrascht nicht weiter. Bei nicht wenigen seiner Hits handelt es sich schließlich Cover-Versionen anderer Songs, denen er seinen unverkennbaren Seger-Stempel aufdrücken und noch ein ganzes Stück berühmter machen konnte. So auch Old Time Rock and Roll, das von George Jackson aufgenommen und Seger als Demo zugeschickt wurde. Zwar veränderte Seger die Lyrics maßgeblich und ließ nur den Refrain stehen, trotzdem aber schrieb er sich selbst keine Credits dafür zu. „Das war das Dümmste, was ich je gemacht habe“, gestand er verknirscht über einen seinen größten Hits, dessen Erfolg er nicht hatte kommen sehen. Wie denn auch, denn ohne den Film Risky Business wäre es wohl nie dazu gekommen. Nach einem Glas Whiskey mit Cola tanzt der damals noch junge Tom Cruise in Unterhose durchs Haus und singt dabei Segers Version des Stücks mit. Es war ein kleines Highlight des Achtziger-Jahre-Kinos und ließ den Song fünf Jahre nach Veröffentlichung in die Charts einsteigen. Bis heute ist es hinter Patsy Clines Crazy die zweitmeistgespielte Jukebox-Nummer aller Zeiten. Und Seger? Ärgert sich spätestens seit 1983 über die verpasste Chance wohl jedes Mal, wenn er den Song bei Konzerten anstimmen muss.


9. Glenn Frey – The Heat Is On

Überhaupt die Filmwelt: Vier Jahre nach dem Überraschungserfolg von Old Time Rock And Roll dank Risky Business landete Seger seine erste Nummer eins in den Pop-Charts mit einem sehr ungewöhnlichen Stück. Shakedown war auf dem Soundtrack von Beverly Hills Cop II vertreten und zeichnete sich durch den motorischen Synth-Pop-Sound der Film-Franchise aus. Wie kam es wohl dazu, dass Seger sich zu so einer Nummer breitschlagen ließ? Ganz einfach: Eigentlich hatte Glenn Frey das Stück einsingen sollen, nachdem er für den ersten Teil schon Songs wie The Heat Is On beigesteuert hatte, doch kurz vor den Aufnahmen verlor das Eagles-Mitglied seine Stimme und musste an den Freund übergeben. Seger änderte – mal wieder! – ein paar Zeilen und vertrat Frey am Mikrofon. Diesmal gab es immerhin einen Credit als Ko-Autor und eine Oscar-Nominierung zu verbuchen. Nicht das erste Mal, dass Seger dem 2016 verstorbenen Freund unter die Arme griff: Er verhalf den Eagles zu ihrem ersten Plattenvertrag und produzierte die erste Single der Band, so wie er auch den Hit Heartache Tonight schrieb er mit ihnen zusammen schrieb und die gesamte Truppe häufiger im Studio begrüßte, etwa für die Aufnahme des Song Fire Lake.


10. Kid Rock – American Bad Ass

„Immerhin bleibt das Geld in Michigan“, soll Seger am Telefon gescherzt haben, als ihn Glenn anrief, um ihn zum Erfolg von Shakedown zu gratulieren. Sein Heimatstaat und insbesondere die traditionsreiche Stadt Detroit liegen ihm immer noch am Herzen. Das erstreckt sich auch auf die jungen Talente, die von dort kamen. Lobende Worte fand er etwa für das in jüngster Zeit erfolgreichste Kind der Stadt, Eminem. Aber auch mit einem anderen Musiker aus Detroit verbindet Seger überraschend viel. Kid Rock ist als Rüpel verschrien, der mit White Trash-Attitüde die Rockszene von hinten aufrollen wollte und dabei Hard Rock mit Rap und Redneck-Mentalität vermischte. Seitdem Kid Rock aber 2004 die Laudatio für Segers Aufnahme in die Rock And Roll Hall Of Fame übernahm, standen der Ramblin’ Gamblin’ Man und das American Bad Ass regelmäßig auf der Bühne. „Er hatte seine Spuren in diesem Business hinterlassen und ist mit seinem Erfolg zufrieden“, sagte Kid Rock im Rolling Stone-Interview auf die Frage, was er an dem Kollegen bewunderte. „Du siehst diese ganzen alternden Rocker und sie wollen ständig ins Rampenlicht.“ Anders Seger, der nun in aller Bescheidenheit die Früchte dessen genießt, was er damals in seinem Signature-Tune Turn The Page mit denkbar nüchternen Worten beschrieb.


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Tarja: Edle Vinyl-Neuauflagen bei uns im Store!

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Tarja
Foto: Didier Messens /Getty Images

Auf Sammlerbörsen zu Höchstpreisen gehandelt, bald endlich wieder offiziell erhältlich: Die Vorbestellungen zum epischen Tarja-Debüt My Winter Storm und der Erfolgssingle I Walk Alone sind ab sofort bei uns vorbestellbar!

von Björn Springorum

Hier könnt ihr euch My Winter Storm anhören:

Tarja muss man nicht vorstellen. Niemand singt für sie, wenige Karrieren sind so verlaufen wie die ihre. Als Mitgründerin der finnichen Symphonic-Metal-Nordsterne Nightwish schreibt sie früh Musikgeschichte, als Solokünstlerin ist sie schon jetzt deutlich länger erfolgreich als sie es jemals bei Nightwish war.

Höchste Zeit also, dass ihr sensationelles Debüt My Winter Storm von 2007 endlich auch mal eine anständige Vinyl-Auflage bekommt. Damals gab es gerade mal 350 Exemplare auf weißen Vinyl, und die wiederum nur für die Presse in Großbritannien. Bei Discogs bringen diese raren Dinger locker 500 Euro ein.

Zum 15. Geburtstag des Klassikers wird endlich Abhilfe geschaffen – mit edlem 180-Gramm-Vinyl in durchscheinendem Blau inklusive dreier Bonus-Tracks: Enough, The Seer (feat. Doro Pesch) und Wisdom Of Wind. Erscheinen wird das Kunstwerk mit einem exklusiv für diese Edition angefertigten neuen Artwork am 4. November 2022, vorbestellen kann man es ab sofort hier:


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Tarja - My Winter Storm
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My Winter Storm
2LP Translucent Blue

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Bereits als limitierte 10-Inch-Single auf weißen Vinyl erhältlich ist seit wenigen Tagen die furiose Single I Walk Alone, damals Wegweiser und Statement für den Beginn von Tarjas Solo-Triumph. Der fast meditative, von Metal-Gitarren und symphonischem Orchester untermalte Track gipfelt in einem eingängigen und monumentalen Hardrock-Refrain, mit dem Tarja vom Fleck weg klarmachte, dass sie keine Band braucht, um zu begeistern. Die Single gibt es noch, und zwar hier:


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Tarja - I Walk Alone
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I Walk Alone
Ltd. 10inch Single White Vinyl

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Untätig war Tarja in letzter Zeit zudem auch nicht. Noch für 2022 hat sie uns ein neues Album versprochen!

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Zum Geburtstag der Metal-Diva: Tarja Turunen wird 45!

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Guns N’ Roses: „Use Your Illusion I & II“ erscheint als Boxset

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guns n roses
Foto: Kevin Mazur/Getty Images

Guns N’ Roses veröffentlichen eine wahre Schatzkiste für ihre Fans: Use Your Illusion I & II erscheinen am 11. November 2022 als Boxset mit ganzen 63 unveröffentlichten Tracks und jeder Menge Bonusmaterial.

von Markus Brandstetter

Dass man ein Debütalbum wie Appetite For Destruction nicht einfach toppen kann, wussten auch Guns N’ Roses. Deshalb entschieden sich Axl Rose, Slash & Co., beim Nachfolger nochmal ganz anders draufzulegen. Zwei Alben, vollgepackt mit Opulenz und Dekadenz, Abwechslung, Rock’n’Roll, Coverversionen und Megaballaden, sollten es werden. Use Your Illusion I & II erschienen beide am 17. September 1991. Die Welt hatte eindeutig darauf gewartet: Part II schaffte es auf Platz 1 der Billboards Charts, Use Your Illusion I auf die Zwei.

Spektakuläres Boxset

Nun graben G N’ R im Archiv und veröffentlichten ein spektakuläres Boxset. 97 Songs, davon 63 unveröffentlichte Audiotracks sowie Videos sind darauf enthalten. Dazu gibt es ein 100-seitiges Buch mit ungesehenen Fotos und Bildern sowie vielen Sammlerstücken und Archivdokumenten. Zu hören ist unter anderem auch die komplette Live-Aufnahme von Live in New York — ein Konzertmitschnitt vom 16. MAi 1991 im New Yorker Ritz Theatre.

„Use Your Illusion I & II“ erscheinen aber auch in anderen Editionen:

Super Deluxe Seven-CD-Edition mit Blu-ray

Super-Deluxe-Twelve-LP mit Blu-ray

2-CD Deluxe Editions von Use Your Illusion I & II separat

Die Alben als 1CD- und 2LP-Versionen

Download & Streams

Für die Neuauflage wurden die beiden zum ersten Mal vollständig remastered — und zwar von hochauflösenden 96kHz 24-bit Transfers von den originalen Stereo 1/2-inch Analog-Mastern.


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Um einen Überblick auf die spektakuläre Tracklist zu geben, sehen wir uns mal die Super Deluxe 7 CD + Blu-Ray Edition an

CD 1

USE YOUR ILLUSION I

(Original Album Remastered)

  1. RIGHT NEXT DOOR TO HELL
  2. DUST N’ BONES
  3. LIVE AND LET DIE
  4. DON’T CRY (ORIGINAL)
  5. PERFECT CRIME
  6. YOU AIN’T THE FIRST
  7. BAD OBSESSION
  8. BACK OFF BITCH
  9. DOUBLE TALKIN’ JIVE
  10. NOVEMBER RAIN*
  11. THE GARDEN
  12. GARDEN OF EDEN
  13. DON’T DAMN ME
  14. BAD APPLES
  15. DEAD HORSE
  16. COMA

 

CD 2

USE YOUR ILLUSION II

(Original Album Remastered)

  1. CIVIL WAR
  2. 14 YEARS
  3. YESTERDAYS
  4. KNOCKIN’ ON HEAVEN’S DOOR
  5. GET IN THE RING
  6. SHOTGUN BLUES
  7. BREAKDOWN
  8. PRETTY TIED UP
  9. LOCOMOTIVE
  10. SO FINE
  11. ESTRANGED
  12. YOU COULD BE MINE
  13. DON’T CRY (ALT. LYRICS)
  14. MY WORLD

 

CD 3

LIVE IN NEW YORK

(Ritz Theatre – May 16, 1991)

  1. PRETTY TIED UP*
  2. BAD OBSESSION*
  3. RIGHT NEXT DOOR TO HELL*
  4. MR. BROWNSTONE*
  5. DUST N’ BONES
  6. LIVE AND LET DIE*
  7. PARADISE CITY*
  8. VOODOO CHILD (SLIGHT RETURN) / CIVIL WAR*
  9. DRUM SOLO*
  10. SLASH SOLO*
  11. YOU COULD BE MINE*

 

CD 4

LIVE IN NEW YORK* (cont’d)

  1. I WAS ONLY JOKING / PATIENCE*
  2. ONLY WOMEN BLEED / KNOCKIN’ ON HEAVEN’S DOOR*
  3. DON’T CRY (ORIGINAL)* [features Shannon Hoon on vocals]
  4. YOU AIN’T THE FIRST* [features Shannon Hoon on vocals]
  5. MY MICHELLE*
  6. ESTRANGED*
  7. DOUBLE TALKIN’ JIVE*
  8. SWEET CHILD O’ MINE*
  9. WELCOME TO THE JUNGLE*

 

CD 5

LIVE IN LAS VEGAS

(Thomas & Mack Center – January 25, 1992)

  1. NIGHTRAIN
  2. MR. BROWNSTONE*
  3. LIVE AND LET DIE*
  4. ATTITUDE*
  5. IT’S SO EASY*
  6. BAD OBSESSION*
  7. WELCOME TO THE JUNGLE*
  8. DOUBLE TALKIN’ JIVE*
  9. VOODOO CHILD (SLIGHT RETURN) / CIVIL WAR / VOODOO CHILD (SLIGHT RETURN)*

 

CD 6

LIVE IN LAS VEGAS (cont’d)

  1. DON’T CRY (ORIGINAL)*
  2. WILD HORSES*
  3. PATIENCE*
  4. YOU COULD BE MINE*
  5. SO FINE*
  6. NOVEMBER RAIN*
  7. INTROS / DRUM SOLO*
  8. SLASH SOLO*
  9. SPEAK SOFTLY, LOVE (LOVE THEME FROM THE GODFATHER)*
  10. ROCKET QUEEN

 

CD 7

LIVE IN LAS VEGAS (cont’d)

  1. SAIL AWAY SWEET SISTER*
  2. SWEET CHILD O’ MINE*
  3. MOVE TO THE CITY*
  4. HOTEL CALIFORNIA / ONLY WOMEN BLEED / KNOCKIN’ ON HEAVEN’S DOOR*
  5. YESTERDAYS
  6. MY MICHELLE*
  7. ESTRANGED*
  8. MOTHER* / PARADISE CITY

 

DISC 8 – BLU-RAY VIDEO

LIVE IN NEW YORK

(Ritz Theatre – May 16, 1991)

  1. PRETTY TIED UP*
  2. BAD OBSESSION*
  3. RIGHT NEXT DOOR TO HELL*
  4. MR. BROWNSTONE*
  5. DUST N’ BONES*
  6. LIVE AND LET DIE*
  7. PARADISE CITY*
  8. VOODOO CHILD (SLIGHT RETURN) / CIVIL WAR*
  9. DRUM SOLO*
  10. SLASH SOLO*
  11. YOU COULD BE MINE*
  12. I WAS ONLY JOKING / PATIENCE*
  13. ONLY WOMEN BLEED / KNOCKIN’ ON HEAVEN’S DOOR*
  14. DON’T CRY (ORIGINAL)* [features Shannon Hoon on vocals]
  15. YOU AIN’T THE FIRST* [features Shannon Hoon on vocals]
  16. MY MICHELLE*
  17. ESTRANGED*
  18. DOUBLE TALKIN’ JIVE*
  19. SWEET CHILD O’ MINE*
  20. WELCOME TO THE JUNGLE*

* Previously unreleased

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Yello: Die ersten sechs Alben erscheinen als spezielle Vinyl-Editionen

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Yello
Titelfoto: Redferns

Die Schweizer Elektronik-Pioniere Yello begeistern mit einer besonderen Reissue: Am 28.10. 2022 erscheinen sechs Alben von Dieter Meyer, Boris Blank & Co. in besonderen Editionen.

von Markus Brandstetter

Klangpioniertum trifft auf Dada, Abenteuerlust auf Hooklines, Experimente auf Pop. Seit ihrer Gründung im Jahr 1978 gelten Yello als wichtige Wegbereiter der elektronischen Musik. Nun gräbt die Band in ihrem Archiv und veröffentlicht folgende sechs Alben neu:

Solid Pleasure


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Yello - RELEASE TITLE
Yello
One Second (Ltd. Re-Issue 2022)
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Claro Que Si


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You Gotta Say Yes To Another Excess


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Ltd. 2LP

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Stella


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Stella (Ltd. Re-Issue 2022)
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One Second


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Ltd. 2LP

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Flag


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Solid Pleasure — das Debütalbum aus dem Jahr 1980 — erscheint als 2LP-Bundle in schwarzem Vinyl mit der Original-Tracklist sowie einer Bonus-12‘‘ in farbigem Vinyl.  „Dieses Album könnte man als die Ur-YELLO-Scheibe betrachten“, erklärt Boris Blank. „Spontan, unbeschwert und überladen wie ein geschmückter Weihnachtsbaum. Wir haben versucht, so viele Ideen wie möglich in jeden einzelnen Song zu integrieren. Stilistisch stellen die Tracks ein Konglomerat dessen dar, was ich damals gehört habe: Von Jazz wie Herbie Hancocks elektronischem ‚Sextant‘-Album über den Minimal-Sound von The Normal bis hin zu den Residents. Ich habe musikalisch die Welt entdeckt und mir aus all den Einflüssen meine eigene geschaffen.“

Fortgesetzt wird die Reihe von dem Longplayer aus dem Jahr 1981, Claro Que Si — das als 2LP-Bundle in schwarzem Vinyl mit der Original-Tracklist sowie einer Bonus-12‘‘ in farbigem Vinyl mit dem Mitschnitt Live At The Roxy N.Y. Dec. ‘83 daherkommt. An das Konzert in New York erinnert sich Blank: „Wir traten gegen 2 Uhr morgens auf. Vor unserem Gig kam der Manager des Roxy mit besorgtem Blick zu uns und meinte, sie hätten am Einlass eine Unmenge von Messern und Schusswaffen beschlagnahmt. Wir sind dann mit einem sehr mulmigen Gefühl auf die Bühne gegangen und haben versucht, uns möglichst seitlich zum Publikum zu stellen, so dass eventuelle Kugeln eher in unserer Flanke und nicht in der Brust einschlagen…“

Die weiteren Releases finden ebenfalls in chronologischer Reihenfolge statt. You Gotta Say Yes To Another Excess aus dem Jahr 1986 erscheint in schwarzem Vinyl mit der Original-Tracklist, ergänzt wird das Bundle durch eine Bonus-12‘ in farbigem Vinyl mit den Tracks I Love You (Dance Version), Swing und Bostich (N’est-ce pas?).

Weiter geht es mit „Stella“ aus dem Jahr 1985 — damit feierten Yello den weltweiten Durchbruch. Neben der Original-Tracklist kommt die neue Edition mit einer Bonus-12‘‘ in farbigem Vinyl mit den Bonustracks „Desire“ und „Oh Yeah“ (Extended Versions). Abgerundet werden die Neureleases durch One Second (1987) — dieses kommt in schwarzem Vinyl mit der Original-Tracklist sowie einer Bonus-12‘‘ in farbigem Vinyl mit den Tracks Goldrush I, Goldrush II und She’s Got A Gun (Live At The Palladium N.Y.), das im Rahmen einer Fashion-Show von Mode-Ikone Azzedine Alaïa aufgenommen wurde — und Flag (1988) im schwarzen Vinyl mit der Original-Tracklist, ergänzt wird das Bundle durch eine Bonus-12‘‘ in farbigem Vinyl mit den Tracks The Race  (12“ Mix) und Another Race.

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