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Die musikalische DNA von Bob Seger

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Bob Seger war niemals eine Hitmaschine. Er war aber immer ein meisterhafter Beobachter und eindringlicher Erzähler. Jemand, der lieber den langen Weg nach Hause nimmt anstatt die schnelle Abkürzung. Seinen Platz im Spotlight der Rock-Welt konnte er zwar nur kurz genießen, an seiner Ausdauer aber hat das nichts geändert. Seger hat immer weitergemacht, Songs geschrieben und auf Tour einen Kilometer nach dem anderen gefressen. Alles für den Rock’n’Roll!


Hört euch hier die musikalische DNA von Bob Seger in einer Playlist an und lest weiter:


Seger war anders als viele seiner Zunft nie an den großen Gesten und ausschweifenden Exzessen interessiert. Was der berühmte Musikkritiker Robert Christgau über sein Album Night Moves schrieb, das gilt auch für Segers gesamte Karriere: „Das ist Rock’n’Roll für diejenigen, die keine Teenager mehr sind.“

Seger ist die Art Musiker, die eher in Alben als in Hit-Singles denken, in großen Erzählbögen statt in Höhepunkten. Dafür schätzen ihn nicht nur Fans, sondern auch viele Bands und überhaupt die richtigen Leute: 2004 wurde in der Rock and Roll Hall Of Fame, 2012 in die Songwriters Hall Of Fame aufgenommen. Seine Musik ist nah am Leben dran, unaufgeregt und doch tiefschürfend. Was sie und also ihn inspiriert hat, finden wir mit Blick auf seine musikalische DNA heraus.


1. The Del-Vikings – Come Go With Me

Seger ist ein echtes Kind der Motor City im Herzen der USA: Detroit. Die Stadt hat bis heute viel Musik hervorgebracht, ist abwechselnd als Rock City oder Heimatstätte vom Motown-Soul bekannt, manche verbinden mit ihr pumpende Techno-Musik oder doch den Detroiter Rap von der Eight Mile. Segers schnappte aber nicht nur in seiner Umgebung, sondern auch im Elternhaus schon früh Musik auf, denn sein Vater war selbst ein talentierter Musiker. Seine erste eigene Platte war ein Stück der Doo-Wop-Gruppe The Del-Vikings, die mit Come Go With Me den jungen Musikfan für sich gewonnen konnten. Seger kaufte sich die 1956 erschienene Single im darauffolgenden Jahr, als er selbst gerade mal zwölf Jahre alt war.


 2. Little Richard – Hey-Hey-Hey-Hey

Im selben Jahr wie Come Go With Me erschien eine Single Little Richards, die Bob Seger 43 Jahre später covern und die doch erst 2011 veröffentlicht werden sollte. Hey-Hey-Hey-Hey war anders als Come Go With Me ein wildes Stück Musik, das den kleinen Bob nach der Trennung seiner Eltern und den daraus resultierenden Konsequenzen für die Familie eine Zuflucht bot. „Little Richard war der Erste, der mich wirklich berührte“, sagte er über den extrovertierten Rocker. Damals machte sich die Segregation der US-amerikanischen noch deutlich in der Musikszene bemerkbar, die Trennlinie zwischen dem sogenannten Rhythm and Blues und Rock’n’Roll verlief entlang der Hautfarbe. Nicht für Seger. „Ich war Rhythm and Blues!“, sagte er 1990. „Ich war ein dirty white boy.“ Einer, der auf der Liberty Street in Ann Arbour herumlungerte und sein Taschengeld für Singles von Little Richard ausgab.


3. Elvis Presley – Hound Dog

Tatsächlich mochte Seger schon immer die kratzigen und krachigen Sänger, was auch in seinem eigenen Gesangsstil nachhallte. Little Richard, gestand er einmal, würde er dem absoluten King des Rock jederzeit vorziehen. Was wiederum nicht heißen soll, dass Seger Elvis Presely nicht zu seinen Idolen zählt – ganz im Gegenteil natürlich. Besonders ein Song tat es dem jungen Teenie damals an. „Hound Dog ist der Grund, warum wir das hier alles machen“, sagte er gegenüber dem Rolling Stone. „Der Song zeigt Elvis, wie er am jüngsten und explosivsten war.“ Hound Dog, so erzählt er, war einer der ersten Kompositionen, die er auf der Bass-Ukulele seines Vaters zu spielen lernte. So fand ein dirty white boy den anderen und das schon sehr früh. Keine Frage, nach einer solchen musikalischen Früherziehung war Bob Seger für den Rock’n’Roll-Lifestyle prädestiniert!


4. James Brown – Please Please Please / You’ve Got The Power / I Found Someone (I Know It’s True)…

Segers Musik war aber immer auch mehr als nur Rock’n’Roll, seine Einflüsse erstrecken sich über viele Genres. Als 1963 James Browns Album Live At The Apollo erschien, stellt das die Welt des damals 18-jährigen gehörig auf den Kopf. „Die Lieblingsplatte von meinen Freunden und mir war Live At The Apollo“, erinnerte er sich. „Ich lernte davon, hundertprozentig hart zu singen.“ Das aber war noch nicht das einzige, was Seger von der „Sex Machine“ mitnahm. „James Brown war vermutlich mein größter Einfluss, was die Show anging. Ich habe ihn zu High-School-Zeiten bestimmt drei oder vier Mal live gesehen“, gab er zu. Kein Wunder, dass er selbst für seine Live-Auftritte und Konzertmitschnitte wie Live Bullett bekannt wurde! Unvergesslich ist vor allem das sechseinhalbminütige Medley, in welchem sich Brown durch ganze zehn Songs spielt. Besonders die Losung You’ve Got The Power scheint sich Seger damals als Motto erwählt zu haben.


5. Ike & Tina Turner – Nutbush City Limits

Der harte Funk von James Brown war nicht das einzige, was Seger außerhalb von Rock’n’Roll prägte. Als Kind Detroits muss er doch bestimmt mit Motown-Soul aufgewachsen sein. Oder? In Wirklichkeit gab Seger zu, eher auf Platten vom Label Stax oder Südstaaten-Soul gestanden zu haben. Immerhin für die Motown-Supergroup The Miracles aber fand er stets sehr warme Worte. Letztlich zog es ihn aber doch immer zu kratzigeren Sängerinnen wie etwa Tina Turner. Ihren gemeinsam mit Ike Turner aufgenommenen Song Nutbush City Limits coverte er auf dem Album Beautiful Loser, seine Comeback-LP beim Plattenlabel Capitol Records. À propos Label: Auch Motown hatte ursprünglich Interesse und bot Seger mehr Geld als die Konkurrenz. Der aber lehnte ab und entschied sich für Capitol, wo er sich stilistisch eher vertreten fühlte. Vielleicht nicht die beste Entscheidung, denn wirklich überragenden Erfolg konnte er darauf nicht für sich verzeichnen. Zumindest aber brachte ihn seine Rückkehr mit der Silver Bullett Band zusammen, die zusammen mit Seger das Turner-Cover einspielte und dafür ihren Credit erhielt, derweil alle anderen Songs des Albums Seger zugeschrieben sind.


6. Van Morrison – Brown Eyed Girl

Obwohl Seger zeit seines Lebens vor allem den schwarzen Traditionen der Rock- und Pop-Musik verpflichtet war, so begeisterte er sich doch auch für weiße Artists, die respektvoll mit deren Erbe umgingen. „Ich hörte sechs seiner Alben in Folge und sie waren nicht immer komplett gleich, aber gingen in eine bestimmte Richtung, weißer Rhythm and Blues“, sagte er über den Kollegen Van Morrison. „Vielleicht war hier ein wenig Country, dort ein bisschen Jazz dabei, aber alles schlug eine gemeinsame Richtung ein.“ Auch in Hinsicht auf den ebenfalls von Seger verehrten Bruce Springsteen gab Seger zu Protokoll, dass er „sehr von Van Morrison beeinflusst war, genauso wie ich.“ Sein eigenes Songwriting, ja, seine ganze Karriere habe er nach dem Werk des nordirischen Sängers gemodelt. Das soll der Brown Eyed Girl-Sänger aber nicht unbedingt als Kompliment verstanden haben. Angeblich beschwerte er sich darüber, dass Seger ihn nachäffen würde. Schon blöd, solche Worte aus dem Mund eines persönlichen Helden zu hören!


7. The Beatles – I Want To Hold Your Hand

Morrison war natürlich nicht der einzige europäische Künstler, der das Interesse des Detroiters weckte. Spätestens als 1964 die sogenannte „British Invasion“ ihren Lauf nahm und die Beatles das erste Mal in den USA spielten, waren die vier aus Liverpool auch in seinem Leben präsent. „Das erste Mal, als ich I Want To Hold Your Hand hörte, sagte ich: ‚Wow, das ist gut!‘ Wegen des Hypes um den Song schaute ich mir dann die Sullivan Show an.“ Dort traten die Fab Four bekanntlich am 9. Februar 1964 mit ihrer Hitsingle auf und schrieben Pop-Geschichte. Seger aber? Wiegelte nach dem Einfluss der Band auf ihn gefragt ab. „Es veränderte die Typen in meiner Band mehr als mich, denke ich“, sagte er. „Sie wurden verrückt, wollten all diese Songs lernen.“ Und warum? Nennen wir es mal niedere Beweggründe: „Sie hörten alle diese Mädchen kreischen und sagten mir: ‚Hey Boss, wir müssen das auch machen!‘“ Dabei zeigte sich Seger durchaus kompromissbereit: Sein erklärtes Ziel war es in diesen Tagen doch, mit seiner Musik im Radio zu laufen. Was gäbe es da Besseres, als sich von den Beatles eine Scheibe abzuschneiden?


8. George Jackson – Old Time Rock and Roll

Segers Ehrlichkeit über den tatsächlichen Einfluss der Beatles auf sein Schaffen überrascht nicht weiter. Bei nicht wenigen seiner Hits handelt es sich schließlich Cover-Versionen anderer Songs, denen er seinen unverkennbaren Seger-Stempel aufdrücken und noch ein ganzes Stück berühmter machen konnte. So auch Old Time Rock and Roll, das von George Jackson aufgenommen und Seger als Demo zugeschickt wurde. Zwar veränderte Seger die Lyrics maßgeblich und ließ nur den Refrain stehen, trotzdem aber schrieb er sich selbst keine Credits dafür zu. „Das war das Dümmste, was ich je gemacht habe“, gestand er verknirscht über einen seinen größten Hits, dessen Erfolg er nicht hatte kommen sehen. Wie denn auch, denn ohne den Film Risky Business wäre es wohl nie dazu gekommen. Nach einem Glas Whiskey mit Cola tanzt der damals noch junge Tom Cruise in Unterhose durchs Haus und singt dabei Segers Version des Stücks mit. Es war ein kleines Highlight des Achtziger-Jahre-Kinos und ließ den Song fünf Jahre nach Veröffentlichung in die Charts einsteigen. Bis heute ist es hinter Patsy Clines Crazy die zweitmeistgespielte Jukebox-Nummer aller Zeiten. Und Seger? Ärgert sich spätestens seit 1983 über die verpasste Chance wohl jedes Mal, wenn er den Song bei Konzerten anstimmen muss.


9. Glenn Frey – The Heat Is On

Überhaupt die Filmwelt: Vier Jahre nach dem Überraschungserfolg von Old Time Rock And Roll dank Risky Business landete Seger seine erste Nummer eins in den Pop-Charts mit einem sehr ungewöhnlichen Stück. Shakedown war auf dem Soundtrack von Beverly Hills Cop II vertreten und zeichnete sich durch den motorischen Synth-Pop-Sound der Film-Franchise aus. Wie kam es wohl dazu, dass Seger sich zu so einer Nummer breitschlagen ließ? Ganz einfach: Eigentlich hatte Glenn Frey das Stück einsingen sollen, nachdem er für den ersten Teil schon Songs wie The Heat Is On beigesteuert hatte, doch kurz vor den Aufnahmen verlor das Eagles-Mitglied seine Stimme und musste an den Freund übergeben. Seger änderte – mal wieder! – ein paar Zeilen und vertrat Frey am Mikrofon. Diesmal gab es immerhin einen Credit als Ko-Autor und eine Oscar-Nominierung zu verbuchen. Nicht das erste Mal, dass Seger dem 2016 verstorbenen Freund unter die Arme griff: Er verhalf den Eagles zu ihrem ersten Plattenvertrag und produzierte die erste Single der Band, so wie er auch den Hit Heartache Tonight schrieb er mit ihnen zusammen schrieb und die gesamte Truppe häufiger im Studio begrüßte, etwa für die Aufnahme des Song Fire Lake.


10. Kid Rock – American Bad Ass

„Immerhin bleibt das Geld in Michigan“, soll Seger am Telefon gescherzt haben, als ihn Glenn anrief, um ihn zum Erfolg von Shakedown zu gratulieren. Sein Heimatstaat und insbesondere die traditionsreiche Stadt Detroit liegen ihm immer noch am Herzen. Das erstreckt sich auch auf die jungen Talente, die von dort kamen. Lobende Worte fand er etwa für das in jüngster Zeit erfolgreichste Kind der Stadt, Eminem. Aber auch mit einem anderen Musiker aus Detroit verbindet Seger überraschend viel. Kid Rock ist als Rüpel verschrien, der mit White Trash-Attitüde die Rockszene von hinten aufrollen wollte und dabei Hard Rock mit Rap und Redneck-Mentalität vermischte. Seitdem Kid Rock aber 2004 die Laudatio für Segers Aufnahme in die Rock And Roll Hall Of Fame übernahm, standen der Ramblin’ Gamblin’ Man und das American Bad Ass regelmäßig auf der Bühne. „Er hatte seine Spuren in diesem Business hinterlassen und ist mit seinem Erfolg zufrieden“, sagte Kid Rock im Rolling Stone-Interview auf die Frage, was er an dem Kollegen bewunderte. „Du siehst diese ganzen alternden Rocker und sie wollen ständig ins Rampenlicht.“ Anders Seger, der nun in aller Bescheidenheit die Früchte dessen genießt, was er damals in seinem Signature-Tune Turn The Page mit denkbar nüchternen Worten beschrieb.


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The Who veröffentlichen legendäres Wembley-Konzert mit Orchester auf CD, LP und Blu-Ray

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The Who

2019 spielten The Who in London ein fulminantes Konzert mit Orchester. Dieses Highlight erscheint nun in mehreren Formaten.

Für die britischen Rocklegenden The Who war der 6. Juli 2019 ein denkwürdiger Tag. Zum ersten Mal seit vierzig Jahren trat die Gruppe im Londoner Wembley Stadium auf. Für diesen speziellen Anlass ließen sich Pete Townshend, Roger Daltrey & Co. etwas ganz Besonderes einfallen: Sie spielten nicht alleine — sondern mit einem über 50-köpfigen Orchester.


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The Who
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Dabei ließen die Rocker die Fan-Herzen definitiv höher schlagen. Auf dem Programm standen nämlich Songs aus den Meilensteinen Quadrophenia, Tommy, Who’s Next, Who Are You sowie dem damals neuen Album WHO. Dieses erinnerungswürdige Spektakel gibt es demnächst in mehreren Formaten zum Anhören und Ansehen.

The Who With Orchestra Live At Wembley: Infos zur Veröffentlichung

The Who With Orchestra Live At Wembley erscheint am 31. März in einer limitierten Auflage als gelbes, orangefarbenes und rotes 3LP-Set, als schwarzes Dreifach-Vinyl sowie als 2CD/Blu-Ray-Set mit neu abgemischtem Ton in Dolby Atmos. Alle Formate enthalten außerdem ein Booklet mit unveröffentlichten Fotos von der Show.

Roger Daltrey: „Es ist Vollgas-The-Who!“

Worauf wir, die an diesem Abend nicht dabei gewesen sind, uns einstellen können, verrät uns die Gruppe höchstpersönlich. „Nur weil es The Who mit einem Orchester sind, bedeutet das keineswegs, dass Pete und ich unsere Musik aufgeben müssen. Es ist Vollgas-The-Who mit Bläsern und Glocken“, erklärt Roger Daltrey enthusiastisch. Sein Kumpel Pete Townshend ergänzt: „Roger taufte diese Tour Moving On! Ich liebe es. Es ist das, was wir beide tun wollen. Weitergehen, mit neuer Musik, klassischer Who-Musik, alles auf neue und aufregende Art und Weise dargeboten. Wir gehen Risiken ein und haben nichts zu verlieren.“

Einen Vorgeschmack — in der Form des Klassikers Baba O’ Riley — kann man sich hier anhören:

Die Tracklist der 2CD/BluRay-Kombo:

DISC ONE

  1. Who Are You
  2. Eminence Front
  3. Imagine A Man
  4. Pinball Wizard
  5. Hero Ground Zero
  6. Join Together
  7. Substitute (No Orchestra)
  8. The Seeker (No Orchestra)
  9. Won’t Get Fooled Again (Acoustic)
  10. Behind Blue Eyes (Acoustic)

DISC TWO

  1. Ball And Chain
  2. The Real Me
  3. I’m One
  4. The Punk And The Godfather
  5. 5:15
  6. Drowned (No Orchestra)
  7. The Rock
  8. Love Reign O’er Me
  9. Baba O’Riley
  10. Tea & Theatre (Acoustic)

BLU RAY: ATMOS MIX / STEREO / 5.1

  1. Who Are You
  2. Eminence Front
  3. Imagine A Man
  4. Pinball Wizard
  5. Hero Ground Zero
  6. Join Together
  7. Substitute (No Orchestra)
  8. The Seeker (No Orchestra)
  9. Won’t Get Fooled Again (Acoustic)
  10. Behind Blue Eyes (Acoustic)
  11. Ball And Chain
  12. The Real Me
  13. I’m One
  14. The Punk And The Godfather
  15. 5:15
  16. Drowned (No Orchestra)
  17. The Rock
  18. Love Reign O’er Me
  19. Baba O’Riley
  20. Tea & Theatre (Acoustic)

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Papa Roach: Retrospektive „To Be Loved“ erscheint erstmals auf Vinyl!

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Papa Roach
Foto: Patrick Ford/Getty Images

2010 blicken Papa Roach mit To Be Loved (The Best Of…) auf ihre steile und wegweisende Karriere zurück. Jetzt erscheint die Best-Of zum ersten Mal als schicke Vinyl-Edition – und ist ab sofort vorbestellbar!

Papa Roach sind eine unverwüstliche Macht in der Welt der harten Musik. Tonangebend im Nu-Metal-Boom, in den Jahren danach als Alternative-Rock-Größe konsolidiert, live immer noch ein Feuerwerk und auch auf Platte unverändert frisch, originell und unverkennbar. 2010 halten die Amerikaner erstmals inne und werfen einen Blick in den Rückspiegel: Auf To Be Loved (The Best Of…) versammeln sie 14 ihrer größten und wichtigsten Songs, veröffentlichen das Album damals aber nur auf CD.

Hits und rare Songs aus sechs Platten

Bis jetzt: Das erste Mal überhaupt wird die Werkschau auch auf Vinyl erscheinen – und zwar nicht irgendwie: Die Kollektion kommt als Doppel-LP auf rotem Splatter-Vinyl (180 Gramm). Benannt nach einem Song von ihrem fünften Album The Paramour Sessions grasen sie ihre ersten sechs Platten ab und versammeln auf der Best-Of natürlich sämtliche Hits und Banger wie Broken Home, Scars, She Loves Me Not und natürlich das unsterbliche Last Resort. Dazu gibt es Had Enough und Scars in einer exklusiven Akustikfassung und Forever als iTunes Live Session.


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Papa Roach - To Be Loved (The Best Of)
Papa Roach
To Be Loved (The Best Of)
Excl. Red Splatter 2LP

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Das Besondere an Papa Roach kommt auch auf dieser Veröffentlichung zum Vorschein: Die Band hat sich nie auf nur einen Stil festgelegt und früh einen ganz eigenen Sound gefunden. Der hält sie unverändert relevant: Ihre letzte Platte Ego Trip erschien 2022 und verkaufte sich allein in den USA mehr als 60.000 Mal. Insgesamt gab es für ihre Alben zahlreiche Gold- und Platinauszeichnungen auf der ganzen Welt.

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Dio & Gary Moore: Legendäre Alben erscheinen als spezielle japanische SHM-CD-Versionen

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Dio
Foto: Ann Summa/Getty Images

Sowohl Metal-Fans als auch Blues-Aficionados kommen am 5. Mai 2023 so richtig auf ihre Kosten: Dann erscheinen nämlich eine Reihe von Alben von Dio und Gary Moore als spezielle Japan-Reissues.

Dio: Holy Diver und mehr als Reissue

Ronnie James Dio gilt zu Recht als einer der größten Metal-Frontmänner aller Zeiten. Der 2010 verstorbene Sänger mit der großen Stimme hinterließ ein umfassendes Werk mit diversen Projekten und Bands. Zu seinen erfolgreichsten Solo-Alben zählen Holy Diver, The Last in Line und Sacred Heart — und genau die kommen demnächst in ganz besonderer Form auf den Markt.

Alle drei Alben erscheinen am 5.5.2023 als japanische Wiederveröffentlichung in Form einer speziellen 2-SHM-CD-Edition. Die CDs kommen mit nachgebildeten Original-LP-Hüllen mit Original-Finish und Original-Artwork sowie dem charakteristischen japanischen Obi-Strip daher. Bei den Versionen handelt es sich um neu abgemischte und gemasterte Versionen der 2012-Editionen. Dazu gibt es bei jedem Album eine Bonus-Disc mit speziellen Bonustracks.


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Dio - Holy Diver, The Last In Line, Sacred Heart
Dio
Holy Diver, The Last In Line, Sacred Heart
Ltd. Japanese 2xSHM-CD

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Gary Moore: Eine ganze Reihe von speziellen Veröffentlichungen

Freund*innen des legendären Blues-Gitarristen Gary Moore kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Von ihm erscheinen eine ganze Reihe von Alben in eben jenem SHM-CD-Format. Moore-Fans dürfen sich auf folgende Longplayer in besonderer Edition freuen: Corridors Of Power, Rockin’ Every Night – Live In Japan, Victims Of The Future, We Want Moore!, Run For Cover, Wild Frontier, After The War, Still Got The Blues und After Hour. Auch die Moore-Veröffentlichungen enthalten Bonustracks, Obi-Strip sowie Original-Artworks. Hier wurden die 2002-Versionen für das Remaster herangezogen. Bonustracks gibt es natürlich auch en masse!


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Gary Moore - Still Got The Blues, After Hours, Wild Frontier uvm.
Gary Moore
RELEASE TITLE
Ltd. Japanese SHM-CD

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Was ist eine SHM-CD?

Bei einer SHM-CD handelt es sich um ein spezielles CD-Format, das 2006 von Universal Music Japan und JVC erfunden wurde. SHM-CD steht für Super High Material Compact Disc. Dabei wurde der gewohnte Polycarbonat-Träger durch ein neuartiges Material ersetzt. Dies erleichtert einerseits die Produktion, aber auch das jitterfreie Auslesen.

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