------------

Platten

Die musikalische DNA von Pink Floyd

Published on

Wer jemals das Radio angedreht hat, kennt Pink Floyd. Manche mögen vielleicht nur „diesen ‚we don’t need no education‘-Song“ kennen, andere wiederum schwören auf die Syd Barrett-Phase der Band und wieder andere lieben ihre Floyds zu allen Schaffensphasen. Aber niemand kommt um diese Band herum, die so mühelos zwischen wildester Psychedelik und eingängigen Rockballaden hin und her spazieren konnte.

Ihren Pop-Appeal hatte die Band den meisten ihrer Kollegen voraus und tatsächlich mussten sie sich dafür noch weniger verbiegen als beispielsweise Genesis oder andere Prog-Rock-Bands, die ebenfalls mit dem Mainstream flirteten. Was bei Pink Floyd zum Hit avancierte, sollte nicht immer unbedingt einer sein. Obwohl die Band nach dem Ausstieg von Barrett die monumentale Jam-Sessions gegen nicht minder beeindruckende Bühnenshows eintauschten: Im Kern des Ganzen stand stets der „Anything Goes“-Gedanke, der sie zu einer der führenden britischen Rockbands überhaupt machte.


Hört euch hier Pink Floyds musikalische DNA als Playlist an und lest weiter:


Entgrenzung, Krieg und Chaos waren zentrale Themen im Schaffen der Band, aber auch Verlust und Tod. Nachdem sich Barrett auf seiner letzten Floyd-Nummer mit den Worten „I’m most obliged to you for making it clear that I’m not here“ 1968 empfahl, verstarb er 2006 als verkanntes Genie. Zwei Jahre später erlag Richard Wright seinem Lungenkrebs. Sie leben in der Musik ihrer Band weiter, ob nun in Songs wie Shine On You Crazy Diamond oder dem letzten Album der Gruppe, The Endless River, auf dem finale Aufnahmen Wrights zu hören sind.

So gerne sich die Floydsche Fanbase auch über ihre Lieblingsband zerstreitet, so wenig waren sie einander zeitweise grün. Doch die Musik schweißte sie zusammen. Werfen wir also einen Blick auf die musikalische DNA von Pink Floyd, um herauszufinden, was die besondere Magie dieser Band ausmacht.


1. The Searchers – Needles and Pins

Kaum zu glauben, aber die zukünftigen Visionäre begannen auch mal ganz klein. Roger Waters und Nick Mason lernten sich während ihrer Studienzeit kennen und schlossen sich mit Keith und Sheilagh Noble sowie Clive Metcalfe zusammen, bevor Richard Wright dazu stieß. Sigma 6 lautete der Name des Sextetts, die damals vor allem Songs von populären Skiffle-Bands wie den Searchers spielten. Deren größte Hits waren selbst von anderen geliehen, wie etwa Needles and Pins, einem Remake von der Komposition Jack Nitzsches und Sonny Bonos, die durch Jackie DeShannon weltberühmt gemacht wurde.

Mit dem, was Pink Floyd nur wenige Jahre später auf ihrem Debütalbum The Piper At The Gates Of Dawn präsentierten, hatte das allerdings noch recht wenig zu tun. Endgültig zusammen fand die Band erst nach einer Vielzahl von Besatzungswechsel und Namensänderungen im Jahr 1965. Syd Barrett hatte sich nach seinem Einstieg als jüngstes Mitglied zum Leadsänger hochgearbeitet und übernahm von nun auch die erste Gitarre. Seine Vision war es, welche die ersten Jahre der Band entscheidend prägte. Der Skiffle-Sound war passé, von hier an standen ausgedehnte Jam-Sessions und unkonventionelle Klänge auf dem Programm!


2. Pink Anderson – I Got a Woman Cross Town

„Oh by the way, which one’s Pink!?”, spöttelte die Band auf Wish You Were im Song Have A Cigar. Auf dem Album rechneten sie einerseits mit den gierigen Schwätzern der Musikindustrie ab, wie sie auch dem ehemaligen Mastermind Barrett einen der schönsten Abgesänge aller Zeiten darboten. Barrett wurde 1968 aus der Band geschmissen und durch David Gilmour ersetzt, der die Band von da an mit seinen charakteristischen Soli bereicherte.

Echte Fans wissen natürlich, wer mit Pink und auch mit Floyd gemeint war: Pink Anderson und Floyd Council waren zwei Blues-Musiker, deren Platten auch in Barretts Schrank standen. Als die sich damals noch Tea Set nennende Band herausfand, dass bereits eine andere Gruppe mit demselben Namen existierte, improvisierten sie. Das konnten sie schließlich am besten: improvisieren. Es ist durchaus kein Zufall, dass ausgerechnet zwei Blues-Musiker Pate standen…


3. Chuck Berry – Beautiful Delilah

Denn der Blues ist die Wurzel aller Rockmusik und tief in die musikalische DNA von Pink Floyd eingeschrieben. „Jeder Gitarrist in Großbritannien kann mindestens drei Chuck Berry-Nummern spielen“, sagte Nick Mason Anfang 2017 nach dem Tod der großen Rhythm’n’Blues-Legende in einem TV-Special. „Seine Musik hat uns alle im Laufe der letzten fünfzig Jahre beeinflusst!“ Berry war die Speerspitze des frühen Rock’n’Rolls und damit einer derjenigen, die den Blues-Sound auf ein neues Level hoben.

Syd Barrett soll Berry geradezu religiös verehrt haben und auch David Gilmour hatte schon dessen Song Beautiful Delilah als Coverversion mit seiner damaligen Band Jokers Wild eingespielt, als von seinem Einstieg bei Pink Floyd noch gar keine Rede war. So wie Berry aber die Konventionen dann am meisten ehrte, wenn er sie brach, wandten sich auch Pink Floyd schnell vom Rhythm’n’Blues ab. Sie waren für Größeres bestimmt – oder zumindest sollten sie nachziehen und für Rockmusik im Gesamten eine neue Ära einläuten. Mit einigen Pauken, seltener Trompeten und viiiiiiieeeeeeellll Effektgeräten.


4. Jimi Hendrix – Are You Experienced?

So wie es Fans gibt, für die Pink Floyd nur in der Urbesetzung um Syd Barrett herum existiert, so lehnen manche das Frühwerk der Band komplett ab und vertiefen sich lieber in das Schaffen der Band nach dem schicksalshaften April 1968. Es ist nicht unbedingt notwendig, Position zu beziehen, um zu erkennen, dass sich mit dem Weggang Barretts bei der noch relativ jungen Band einiges änderte. Zwar blieb die Band ihrer psychedelischen Magie auch mit Alben wie More und Ummagumma und Atom Heart Mother treu, legte aber selbst neben ihren wildesten Experimenten eine noch fokussiertere Seite an den Tag.

Gilmours Gitarrenspiel mag ein Faktor gewesen sein, warum die Band Anfang der siebziger Jahre eine seichte Kehrtwende machten. „Meine Finger erzeugen einen sehr speziellen Sound“, versuchte er es einmal etwas unbeholfen zu erklären. „Sie sind nicht sehr schnell, aber ich denke, dass sie Wiedererkennungswert haben.“ Richtig gedacht! Einer seiner Gitarrenidole war nicht umsonst Jimi Hendrix, der die musikalische Leidenschaft und den künstlerischen Ausdruck über alles stellte. Kennengelernt hatten die beiden sich schon, als Gilmour noch bei Jokers Wild spielte und in Paris lebte. Der Brite zeigte dem amerikanischen Kollegen die französische Hauptstadt. Da wären wir gerne dabei gewesen!


5. Cream – Spoonful (Live)

Neben Hendrix’ unvergleichbarem Spiel und seiner unvergleichlich destruktiven Performance war es auch Eric Claptons Sound, der auf Gilmour einen starken Einfluss ausübte. Mit seiner Supergroup Cream hatte Clapton vorgemacht, was Pink Floyd später in viel größerem Rahmen perfektionieren sollten: Die Band war unfassbar laut, scherte sich nicht um die Maximallänge eines Rocksounds und entführte ihr Publikum regelmäßig in eine andere Welt. Blues Rock made in Britain – noch so ein missing link zwischen den musikalischen Wurzeln und einer aufregenden Gegenwart!

Nicht nur Gilmour, sondern auch Barrett und Nick Mason waren Fans der Landsmänner. Für den Schlagzeuger Mason kam ein Konzert des Trios einer religiösen Offenbarung gleich. „In dieser Nacht wurde mir klar, dass es mir ernst war“, erinnerte er sich überschwänglich. Ganz besonders hatte es ihm der übermenschliche Drummer Ginger Baker angetan. „Ich habe die Energie geliebt. Unnötig, sich ein Beatles-Jackett und Hemden mit Kragen überzuziehen, unnötig, einen Sänger zu haben, der gut ausschaute. Der Drummer versteckte sich nicht im Hintergrund auf so einer furchtbaren Plattform… Er war ganz vorne dabei!“ Gleichberechtigung unter allen Beteiligten – das war es auch, was Pink Floyd ausmachte. Zumindest für eine ganze Weile…


6. Miles Davis – All Blues

Von Mason und Rick Wright ist oftmals kaum die Rede, wenn über Pink Floyd diskutiert wird. Waters und Gilmour oder auch Barrett werden überwiegend als die Musiker angesehen, welche die Band zu dem gemacht haben, was sie war. Das allerdings ist ein Fehler. Nicht nur Masons ausdrucksvolles Schlagzeugspiel, auch Wrights Arbeit an Keyboards bildeten überhaupt erst das Fundament des typischen Pink Floyd-Sounds. Wright brachte seinen Jazz-Hintergrund in die Band ein und injizierte dem Ganzen damit eine ganz besondere Note.

„Jazz ist meine Inspiration“, sagte der 2008 verstorbene Musiker in einer Dokumentation. Nirgends wurde das offensichtlicher als auf dem Song Breathe von Dark Side Of The Moon. Bei den Aufnahmen wurde Wright zum Quasi-Bandleader und steuerte einige der ikonischsten Parts überhaupt bei. Der markante Akkordwechsel, der auf den Gesangspart überleitet, basiert auf einem einzigen Akkord von Miles Davis’ Überalbum Kind Of Blue, das Wright neben Davis’ Porgy and Bess-Interpretation als seine liebste Platte des Prince of Darkness nannte. Ein einziger Akkord, der doch so viel bewirken kann – das sagt nicht nur viel über Miles Davis, sondern auch Wrights verkanntes Genie aus!


7. Bob Dylan – Sad-Eyed Lady Of The Lowlands

Dass Pink Floyd zwischen all dem psychedelischen Rock und den kuriosen Studioexperimenten selbst Folk-Balladen glänzend meistern konnten, mag zuerst verwundern. Doch Songs wie Wish You Were Here oder die kurzen Pigs On The Wing-Stücke von der Animals-LP kamen keinesfalls aus dem Nichts. Vielmehr wurde in ihnen die Leidenschaft der Band für die Musik Bob Dylans hörbar. Unabhängig voneinander nannten Barrett, Gilmour und Waters den näselnden US-Amerikaner als ihr Idol. Insbesondere Waters aber scheint sich von ihm einiges abgeschaut zu haben.

Zugegebenermaßen: Für den großen Kollegen hatte Waters zuletzt keine warmen Worte über. „Verfickt noch eins, was ist nur mit der verkehrt!?“, schäumte er 2017 in einem Interview. „Warum hast du das gemacht?“ Gemeint war ein Album mit Frank Sinatra-Coverstücken, das Zimbo wenige Monate zuvor veröffentlicht hatte. 2012 klang das noch ganz anders. Gegenüber dem Radio-Moderator Howard Stern schwärmte Waters von Dylans Sad-Eyed Lady Of The Lowlands. „Er hat mein Leben verändert! Als ich ihn hörte, dachte ich mir: ‚Wenn Bob das kann, dann ich erst recht!‘“ Gemeint war die Überlänge von satten elf Minuten und 19 Sekunden. Pink Floyd schafften mehr – viel mehr! Trotzdem kein Grund, angesichts eines harmlosen Coveralbums auszuteilen. Oder?


8. Delia Derbyshire – Dr. Who (Opening Theme)

Es war aber nicht allein die Länge von Pink Floyd-Songs, die sie so besonders machten. Von Anfang an machte sich die Gruppe technologische Neuerungen zunutze, um ihre Klangpalette ebenso zu erweitern wie das Bewusstsein ihres Publikums. In den Abbey Road Studios waren sie dafür am besten aufgehoben und hatten mit Alan Parsons auch den idealen Komplizen gefunden. Mit ihm nahmen sie Dark Side Of The Moon auf, eines ihrer vermutlich engagiertesten Studioprojekte.

Zwei Jahre zuvor indes hatten die Floyds mit Meddle ein nicht minder ambitioniertes Album vorgelegt. Ganze 23 Minuten und 32 Sekunden lang ist die B-Seite, der Song Echoes. Genug Zeit, um eine Vielzahl von Stimmungen zu durchlaufen und dabei wie nebenbei eine Innovation nach der anderen zu präsentieren. Kürzer hält es da der Opener One Of These Days. Neben Masons Einsatz als, na ja, Leadsänger (ein Satz reicht bei einer fast komplett instrumentalen Nummer wohl für diesen Titel!?) fällt der Song vor allem wegen seines offensichtlichen Zitats des Dr. Who-Titelsongs auf. Die geniale Produktion von Delia Derbyshire war bei ihrer Erstveröffentlichung im Jahr 1963 ihrer Zeit so weit voraus, dass sie selbst heute kaum noch die ihr zustehende Würdigung erhalten hat.


9. The Beatles – A Day In The Life

Neben Derbyshire und anderen Mitgliedern des legendären BBC Radiophonic Workshops waren es im Großbritannien der sechziger Jahre vor allem die Beatles, die als Band die Grenzen der Pop- und Rock-Musik ausgelotet haben. Mit Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band hatten die Fab Four den Grundstein für die Psychedelic-Bewegung gelegt, der auch Pink Floyd (nicht immer zu Recht) zugeordnet wurden. Was sie auf einem Song wie A Day In The Life anstellten, nahmen sich Pink Floyd für ihre kühnsten Kompositionen zum Vorbild. Klassisches Songwriting traf auf musique concrète, wilde Stilwechsel und verstörende Klangcollagen.

„Als sie Sgt. Pepper’s aufnahmen, waren im selben Studio und spielten unsere erste Platte ein“, erinnerte sich Waters in einem Interview. „Als ich es mir zum ersten Mal anhörte, saß ich nur mit offenem Mund da und dachte: ‚Wow, das ist so lückenlos und vollendet.‘ Es war aber auch mehr als nur das: Es waren so viele Ideen und Erzählstränge darin versammelt. Mehr als jede andere Platte erteilte diese meiner Generation die Erlaubnis, loszulegen und zu tun, was auch immer wir tun wollten.“ Ein kreativer Befreiungsschlag für ein ganzes Zeitalter also. Kein Wunder, dass das an Pink Floyd nicht spurlos vorbei ging.


10. Kraftwerk – Autobahn

Ohne, dass wir Pink Floyd zwangsläufig auf ein Treppchen mit den Liverpooler Pilzköpfen stellen würden, aber auch ihre Musik hat weite Kreise gezogen. David Bowie, The Edge von U2, Queen, Radiohead, Tool und ein ganzer Haufen Prog- und Psychedelic Rock-Bands sowie die halbe Metal-Community haben sich auf die Band berufen. Sie selbst wurden schon früh in ihrer Karriere nicht nur von britischen Kollegen genau beobachtet. Auch die deutsche Krautrock-Szene hörte mit.

Wer kann schon von sich behaupten, Kraftwerk beeinflusst zu haben? Genau, die wenigsten. Pink Floyd aber schon – vermutlich zumindest. Die beiden Masterminds hinter der Band, Ralf Hütter und der mittlerweile ausgeschiedene Florian Schneider-Esleben, sind legendär interviewscheu und haben sich nur selten zu ihren Inspirationsquellen zu Wort gemeldet. Solange es nicht um Autobahnen oder Radsport ging, heißt das. Das ehemalige Mitglied Karl Bartos allerdings betont mittlerweile, dass Stücke wie Echoes und On The Run ein „wichtiger Einfluss“ gewesen sein. Vermutlich wegen der innovativen Studioexperimente und vielleicht auch der schieren Länge wegen. Die Originalversion von Autobahn schließlich ist mit beinahe 23 Minuten fast so lang wie Echoes!


Das könnte dir auch gefallen:

5 Wahrheiten über The Kinks

Zeitsprung: Am 3.12.1976 fliegt Pink Floyd ein Schwein weg

The Dark Side of the Moon: Pink Floyds größenwahnsinniges Tribut an die Menschlichkeit

Platten

Tarja: Edle Vinyl-Neuauflagen bei uns im Store!

Published on

Tarja
Foto: Didier Messens /Getty Images

Auf Sammlerbörsen zu Höchstpreisen gehandelt, bald endlich wieder offiziell erhältlich: Die Vorbestellungen zum epischen Tarja-Debüt My Winter Storm und der Erfolgssingle I Walk Alone sind ab sofort bei uns vorbestellbar!

von Björn Springorum

Hier könnt ihr euch My Winter Storm anhören:

Tarja muss man nicht vorstellen. Niemand singt für sie, wenige Karrieren sind so verlaufen wie die ihre. Als Mitgründerin der finnichen Symphonic-Metal-Nordsterne Nightwish schreibt sie früh Musikgeschichte, als Solokünstlerin ist sie schon jetzt deutlich länger erfolgreich als sie es jemals bei Nightwish war.

Höchste Zeit also, dass ihr sensationelles Debüt My Winter Storm von 2007 endlich auch mal eine anständige Vinyl-Auflage bekommt. Damals gab es gerade mal 350 Exemplare auf weißen Vinyl, und die wiederum nur für die Presse in Großbritannien. Bei Discogs bringen diese raren Dinger locker 500 Euro ein.

Zum 15. Geburtstag des Klassikers wird endlich Abhilfe geschaffen – mit edlem 180-Gramm-Vinyl in durchscheinendem Blau inklusive dreier Bonus-Tracks: Enough, The Seer (feat. Doro Pesch) und Wisdom Of Wind. Erscheinen wird das Kunstwerk mit einem exklusiv für diese Edition angefertigten neuen Artwork am 4. November 2022, vorbestellen kann man es ab sofort hier:


Jetzt in unserem Shop erhältlich:

Tarja - My Winter Storm
Tarja
My Winter Storm
2LP Translucent Blue

HIER BESTELLEN


Bereits als limitierte 10-Inch-Single auf weißen Vinyl erhältlich ist seit wenigen Tagen die furiose Single I Walk Alone, damals Wegweiser und Statement für den Beginn von Tarjas Solo-Triumph. Der fast meditative, von Metal-Gitarren und symphonischem Orchester untermalte Track gipfelt in einem eingängigen und monumentalen Hardrock-Refrain, mit dem Tarja vom Fleck weg klarmachte, dass sie keine Band braucht, um zu begeistern. Die Single gibt es noch, und zwar hier:


Jetzt in unserem Shop erhältlich:

Tarja - I Walk Alone
Tarja
I Walk Alone
Ltd. 10inch Single White Vinyl

HIER BESTELLEN


Untätig war Tarja in letzter Zeit zudem auch nicht. Noch für 2022 hat sie uns ein neues Album versprochen!

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Zum Geburtstag der Metal-Diva: Tarja Turunen wird 45!

Continue Reading

Platten

Guns N’ Roses: „Use Your Illusion I & II“ erscheint als Boxset

Published on

guns n roses
Foto: Kevin Mazur/Getty Images

Guns N’ Roses veröffentlichen eine wahre Schatzkiste für ihre Fans: Use Your Illusion I & II erscheinen am 11. November 2022 als Boxset mit ganzen 63 unveröffentlichten Tracks und jeder Menge Bonusmaterial.

von Markus Brandstetter

Dass man ein Debütalbum wie Appetite For Destruction nicht einfach toppen kann, wussten auch Guns N’ Roses. Deshalb entschieden sich Axl Rose, Slash & Co., beim Nachfolger nochmal ganz anders draufzulegen. Zwei Alben, vollgepackt mit Opulenz und Dekadenz, Abwechslung, Rock’n’Roll, Coverversionen und Megaballaden, sollten es werden. Use Your Illusion I & II erschienen beide am 17. September 1991. Die Welt hatte eindeutig darauf gewartet: Part II schaffte es auf Platz 1 der Billboards Charts, Use Your Illusion I auf die Zwei.

Spektakuläres Boxset

Nun graben G N’ R im Archiv und veröffentlichten ein spektakuläres Boxset. 97 Songs, davon 63 unveröffentlichte Audiotracks sowie Videos sind darauf enthalten. Dazu gibt es ein 100-seitiges Buch mit ungesehenen Fotos und Bildern sowie vielen Sammlerstücken und Archivdokumenten. Zu hören ist unter anderem auch die komplette Live-Aufnahme von Live in New York — ein Konzertmitschnitt vom 16. MAi 1991 im New Yorker Ritz Theatre.

„Use Your Illusion I & II“ erscheinen aber auch in anderen Editionen:

Super Deluxe Seven-CD-Edition mit Blu-ray

Super-Deluxe-Twelve-LP mit Blu-ray

2-CD Deluxe Editions von Use Your Illusion I & II separat

Die Alben als 1CD- und 2LP-Versionen

Download & Streams

Für die Neuauflage wurden die beiden zum ersten Mal vollständig remastered — und zwar von hochauflösenden 96kHz 24-bit Transfers von den originalen Stereo 1/2-inch Analog-Mastern.


Jetzt in unserem Shop erhältlich:

Guns N
Guns N’ Roses
Use Your Illusion I & II
LPs, CDs, Super Deluxe Boxsets & vieles mehr!

HIER BESTELLEN


Um einen Überblick auf die spektakuläre Tracklist zu geben, sehen wir uns mal die Super Deluxe 7 CD + Blu-Ray Edition an

CD 1

USE YOUR ILLUSION I

(Original Album Remastered)

  1. RIGHT NEXT DOOR TO HELL
  2. DUST N’ BONES
  3. LIVE AND LET DIE
  4. DON’T CRY (ORIGINAL)
  5. PERFECT CRIME
  6. YOU AIN’T THE FIRST
  7. BAD OBSESSION
  8. BACK OFF BITCH
  9. DOUBLE TALKIN’ JIVE
  10. NOVEMBER RAIN*
  11. THE GARDEN
  12. GARDEN OF EDEN
  13. DON’T DAMN ME
  14. BAD APPLES
  15. DEAD HORSE
  16. COMA

 

CD 2

USE YOUR ILLUSION II

(Original Album Remastered)

  1. CIVIL WAR
  2. 14 YEARS
  3. YESTERDAYS
  4. KNOCKIN’ ON HEAVEN’S DOOR
  5. GET IN THE RING
  6. SHOTGUN BLUES
  7. BREAKDOWN
  8. PRETTY TIED UP
  9. LOCOMOTIVE
  10. SO FINE
  11. ESTRANGED
  12. YOU COULD BE MINE
  13. DON’T CRY (ALT. LYRICS)
  14. MY WORLD

 

CD 3

LIVE IN NEW YORK

(Ritz Theatre – May 16, 1991)

  1. PRETTY TIED UP*
  2. BAD OBSESSION*
  3. RIGHT NEXT DOOR TO HELL*
  4. MR. BROWNSTONE*
  5. DUST N’ BONES
  6. LIVE AND LET DIE*
  7. PARADISE CITY*
  8. VOODOO CHILD (SLIGHT RETURN) / CIVIL WAR*
  9. DRUM SOLO*
  10. SLASH SOLO*
  11. YOU COULD BE MINE*

 

CD 4

LIVE IN NEW YORK* (cont’d)

  1. I WAS ONLY JOKING / PATIENCE*
  2. ONLY WOMEN BLEED / KNOCKIN’ ON HEAVEN’S DOOR*
  3. DON’T CRY (ORIGINAL)* [features Shannon Hoon on vocals]
  4. YOU AIN’T THE FIRST* [features Shannon Hoon on vocals]
  5. MY MICHELLE*
  6. ESTRANGED*
  7. DOUBLE TALKIN’ JIVE*
  8. SWEET CHILD O’ MINE*
  9. WELCOME TO THE JUNGLE*

 

CD 5

LIVE IN LAS VEGAS

(Thomas & Mack Center – January 25, 1992)

  1. NIGHTRAIN
  2. MR. BROWNSTONE*
  3. LIVE AND LET DIE*
  4. ATTITUDE*
  5. IT’S SO EASY*
  6. BAD OBSESSION*
  7. WELCOME TO THE JUNGLE*
  8. DOUBLE TALKIN’ JIVE*
  9. VOODOO CHILD (SLIGHT RETURN) / CIVIL WAR / VOODOO CHILD (SLIGHT RETURN)*

 

CD 6

LIVE IN LAS VEGAS (cont’d)

  1. DON’T CRY (ORIGINAL)*
  2. WILD HORSES*
  3. PATIENCE*
  4. YOU COULD BE MINE*
  5. SO FINE*
  6. NOVEMBER RAIN*
  7. INTROS / DRUM SOLO*
  8. SLASH SOLO*
  9. SPEAK SOFTLY, LOVE (LOVE THEME FROM THE GODFATHER)*
  10. ROCKET QUEEN

 

CD 7

LIVE IN LAS VEGAS (cont’d)

  1. SAIL AWAY SWEET SISTER*
  2. SWEET CHILD O’ MINE*
  3. MOVE TO THE CITY*
  4. HOTEL CALIFORNIA / ONLY WOMEN BLEED / KNOCKIN’ ON HEAVEN’S DOOR*
  5. YESTERDAYS
  6. MY MICHELLE*
  7. ESTRANGED*
  8. MOTHER* / PARADISE CITY

 

DISC 8 – BLU-RAY VIDEO

LIVE IN NEW YORK

(Ritz Theatre – May 16, 1991)

  1. PRETTY TIED UP*
  2. BAD OBSESSION*
  3. RIGHT NEXT DOOR TO HELL*
  4. MR. BROWNSTONE*
  5. DUST N’ BONES*
  6. LIVE AND LET DIE*
  7. PARADISE CITY*
  8. VOODOO CHILD (SLIGHT RETURN) / CIVIL WAR*
  9. DRUM SOLO*
  10. SLASH SOLO*
  11. YOU COULD BE MINE*
  12. I WAS ONLY JOKING / PATIENCE*
  13. ONLY WOMEN BLEED / KNOCKIN’ ON HEAVEN’S DOOR*
  14. DON’T CRY (ORIGINAL)* [features Shannon Hoon on vocals]
  15. YOU AIN’T THE FIRST* [features Shannon Hoon on vocals]
  16. MY MICHELLE*
  17. ESTRANGED*
  18. DOUBLE TALKIN’ JIVE*
  19. SWEET CHILD O’ MINE*
  20. WELCOME TO THE JUNGLE*

* Previously unreleased

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

„Use Your Illusion“: Als Guns N’ Roses erwachsen wurden

Continue Reading

Platten

Yello: Die ersten sechs Alben erscheinen als spezielle Vinyl-Editionen

Published on

Yello
Titelfoto: Redferns

Die Schweizer Elektronik-Pioniere Yello begeistern mit einer besonderen Reissue: Am 28.10. 2022 erscheinen sechs Alben von Dieter Meyer, Boris Blank & Co. in besonderen Editionen.

von Markus Brandstetter

Klangpioniertum trifft auf Dada, Abenteuerlust auf Hooklines, Experimente auf Pop. Seit ihrer Gründung im Jahr 1978 gelten Yello als wichtige Wegbereiter der elektronischen Musik. Nun gräbt die Band in ihrem Archiv und veröffentlicht folgende sechs Alben neu:

Solid Pleasure


Jetzt in unserem Shop erhältlich:

Yello - RELEASE TITLE
Yello
One Second (Ltd. Re-Issue 2022)
Ltd. 2LP

HIER BESTELLEN


Claro Que Si


Jetzt in unserem Shop erhältlich:

Yello - Claro Que Si (Ltd. Re-Issue 2022)
Yello
Claro Que Si (Ltd. Re-Issue 2022)
Ltd. 2LPS

HIER BESTELLEN


You Gotta Say Yes To Another Excess


Jetzt in unserem Shop erhältlich:

Yello - You Gotta Say Yes To Another Excess (Ltd. Re-Issue)
Yello
You Gotta Say Yes To Another Excess (Ltd. Re-Issue)
Ltd. 2LP

HIER BESTELLEN


Stella


Jetzt in unserem Shop erhältlich:

Yello - Stella (Ltd. Re-Issue 2022)
Yello
Stella (Ltd. Re-Issue 2022)
Ltd. 2LP

HIER BESTELLEN


One Second


Jetzt in unserem Shop erhältlich:

Yello - RELEASE TITLE
Yello
One Second (Ltd. Re-Issue 2022)
Ltd. 2LP

HIER BESTELLEN


Flag


Jetzt in unserem Shop erhältlich:

YelloE - RELEASE TITLE
Yello
Flag (Ltd. Re-Issue 2022)
Ltd. 2LP

HIER BESTELLEN


Solid Pleasure — das Debütalbum aus dem Jahr 1980 — erscheint als 2LP-Bundle in schwarzem Vinyl mit der Original-Tracklist sowie einer Bonus-12‘‘ in farbigem Vinyl.  „Dieses Album könnte man als die Ur-YELLO-Scheibe betrachten“, erklärt Boris Blank. „Spontan, unbeschwert und überladen wie ein geschmückter Weihnachtsbaum. Wir haben versucht, so viele Ideen wie möglich in jeden einzelnen Song zu integrieren. Stilistisch stellen die Tracks ein Konglomerat dessen dar, was ich damals gehört habe: Von Jazz wie Herbie Hancocks elektronischem ‚Sextant‘-Album über den Minimal-Sound von The Normal bis hin zu den Residents. Ich habe musikalisch die Welt entdeckt und mir aus all den Einflüssen meine eigene geschaffen.“

Fortgesetzt wird die Reihe von dem Longplayer aus dem Jahr 1981, Claro Que Si — das als 2LP-Bundle in schwarzem Vinyl mit der Original-Tracklist sowie einer Bonus-12‘‘ in farbigem Vinyl mit dem Mitschnitt Live At The Roxy N.Y. Dec. ‘83 daherkommt. An das Konzert in New York erinnert sich Blank: „Wir traten gegen 2 Uhr morgens auf. Vor unserem Gig kam der Manager des Roxy mit besorgtem Blick zu uns und meinte, sie hätten am Einlass eine Unmenge von Messern und Schusswaffen beschlagnahmt. Wir sind dann mit einem sehr mulmigen Gefühl auf die Bühne gegangen und haben versucht, uns möglichst seitlich zum Publikum zu stellen, so dass eventuelle Kugeln eher in unserer Flanke und nicht in der Brust einschlagen…“

Die weiteren Releases finden ebenfalls in chronologischer Reihenfolge statt. You Gotta Say Yes To Another Excess aus dem Jahr 1986 erscheint in schwarzem Vinyl mit der Original-Tracklist, ergänzt wird das Bundle durch eine Bonus-12‘ in farbigem Vinyl mit den Tracks I Love You (Dance Version), Swing und Bostich (N’est-ce pas?).

Weiter geht es mit „Stella“ aus dem Jahr 1985 — damit feierten Yello den weltweiten Durchbruch. Neben der Original-Tracklist kommt die neue Edition mit einer Bonus-12‘‘ in farbigem Vinyl mit den Bonustracks „Desire“ und „Oh Yeah“ (Extended Versions). Abgerundet werden die Neureleases durch One Second (1987) — dieses kommt in schwarzem Vinyl mit der Original-Tracklist sowie einer Bonus-12‘‘ in farbigem Vinyl mit den Tracks Goldrush I, Goldrush II und She’s Got A Gun (Live At The Palladium N.Y.), das im Rahmen einer Fashion-Show von Mode-Ikone Azzedine Alaïa aufgenommen wurde — und Flag (1988) im schwarzen Vinyl mit der Original-Tracklist, ergänzt wird das Bundle durch eine Bonus-12‘‘ in farbigem Vinyl mit den Tracks The Race  (12“ Mix) und Another Race.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Planet Dada: 10 Songs von Yello, die man kennen muss

Continue Reading

Latest Music News

Top Stories

Don't Miss

[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]